CES 2020

Intel-NUC von Shuttle: Vier Mini-PCs in der NC10-Serie mit Whiskey Lake-U

Frank Meyer 15 Kommentare
Intel-NUC von Shuttle: Vier Mini-PCs in der NC10-Serie mit Whiskey Lake-U
Bild: Shuttle

Neuheiten bei Mini-PCs im NUC-Format hat auch Shuttle zur CES 2020 mit gleich vier Modellen in der XPC nano NC10-Serie vorgestellt. Anstatt auf neueste Intel-CPUs der 10. Generation setzen die kompakten PC-Systeme hingegen auf die etablierten Prozessoren der Generation Whiskey Lake (8. Gen), sind dafür jedoch sofort verfügbar.

Vier Whiskey-Lake-U-CPUs bis zum Core i7-8565U wählbar

Insgesamt vier Neuheiten umfasst das Produkt-Refresh der XPC-nano-NC-Serie, die allesamt auf ein identisches, flaches Gehäuse setzen und ebenso bei der Ausstattung auf gleichem Niveau liegen. Zuletzt im Juli 2017 auf Kaby Lake aktualisiert erfolgt der neuerliche Refresh der NC-Linie bei Shuttle hin zu den von Intel bereits im August 2018 vorgestellten U-Serie-Prozessoren der Generation Whisky Lake aus der 15-Watt-Klasse.

Shuttle XPC nano NC10-Serie

Die Auswahl der Prozessoren hat Shuttle bei den XPC-nano-Barebones in vier Leistungsstufen unterteilt. Der schwächste Vertreter wird als NC10U mit dem Celeron 4205U bestückt. Die Zwei-Kern-CPU bietet einen Takt von 1,8 GHz und als GPU die HD Graphics 610. Dagegen kann der XPC nano NC10U3 einen Core i3-8145U vorweisen, der neben einem schnelleren CPU-Takt von bis zu 3,9 GHz auch mit Hyperthreading aufwartet. Noch mehr Rechenleistung bieten die XPC-nano-NC10-Vertreter NC10U5 und NC10U7, in denen ein Core i5-8265U (Test) respektive Core i7-8565U arbeiten. Beide Whiskey-Lake-Prozessoren der U-Familie haben jeweils vier Kerne mit Hyperthreading und verfügen darüber hinaus über einen teils schnelleren Turbo als der Core i3. Der Core i5 kann automatisch bis auf 3,9 GHz takten, wohingegen der Core i7 für maximal 4,6 GHz freigegeben ist.

SO-DIMM bis DDR4-2400 ist möglich

Shuttle XPC nano NC10-Serie
Shuttle XPC nano NC10-Serie (Bild: Shuttle)

Neben dem Upgrade bei den Prozessoren, das auch mit einer möglichen Steigerung bei der RAM-Taktung von 2.133 MHz auf 2.400 MHz einhergeht, hat Shuttle im Vergleich zu den jeweiligen Vorgängermodellen keine nennenswerten Änderungen vollzogen. Zwei SO-DIMM-Slots sind für Arbeitsspeicher vorgesehen, in denen maximal 32 GB unterstützt werden. Das Gehäuse der XPC-nano-NC10-Serie nimmt bei unveränderten Abmessungen von 142 × 142 × 42 mm (L × B × H) optional weiterhin eine via SATA angebundene 2,5-Zoll-HDD als Datenträger auf und kann als schnelles Laufwerk eine mittels vier PCIe-3.0-Lanes elektrisch voll angebundene M.2-SSD (M.2-2280) einbinden. Wie üblich müssen bei den Barebones von Shuttle jedoch RAM und Massenspeicher zusätzlich erworben werden.

USB mit 10 Gbit/s und mehr weiterhin Fehlanzeige

Die vier Mini-PCs der aktualisierten NC-Produktlinie sind laut Shuttle für die Wiedergabe von 4K-Inhalten bei 60 FPS im Kleinstformat konzipiert, weshalb in allen Modellen je ein DisplayPort 1.2 und HDMI-2.0a-Ausgang für die Ausgabe von Bildsignalen zur Wahl stehen. Für externe Peripherie sind vier USB-Anschlüsse für maximale Datenraten von 5 Gbit/s vorhanden, von denen lediglich zwei nach den USB-3.0-Spezifikationen eingestuft sind. Je einer der an der Front verbauten Ports ist als Typ-A- respektive Typ-C-Buchse ausgeführt. Auch der Gigabit-LAN-Anschluss (Intel i211), ein SD-Kartenleser mit Bootfunktion und ein serieller RS232-Port sind genau wie die Soundlösung auf Basis eines Chip von Realtek (ALC 662) identische Merkmale zur Vorgänger-Generation.

Celeron-NC10 ab 162 Euro, XPC nano mit Core i7 ab 564 Euro lieferbar

Shuttle XPC nano NC10-Serie
Shuttle XPC nano NC10-Serie (Bild: Shuttle)

Shuttle nennt für den kleinsten XPC-nano-Barebone NC10U eine offizielle Preisempfehlung von 189 Euro. Mit dem Core i3 (XPC nano NC10U3) steigt die UVP auf 427 Euro. Die leistungsstärkeren Kleinst-PCs NC10U5 (Core i5) und NC10U7 (Core i7) haben vom Hersteller einen Verkaufspreis von 528 Euro und 668 Euro erhalten, was eine Steigerung im Vergleich zum Vorgänger von knapp 40 Euro bedeutet.

Alle neuen Kleinst-Barebones sind ab sofort im Handel verfügbar und werden bereits teils deutlich unterhalb der vom Hersteller ausgerufenen Preise angeboten. Der Celeron-Ableger NC10U kostet aktuell 162 Euro, der XPC nano NC10U3 mit Core i3 wird ab 362 Euro verkauft. Noch größer ist der Unterschied bei den nano-Barebones NC10U5 (Core i5) und NC10U7 (Core i7), die derzeit ab 447 Euro respektive ab 564 Euro den Besitzer wechseln.