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News Das Ende von „Prey 2“ war ein hausgemachtes Problem

Neues Studio gründen und alle Mitarbeiter ausser der Putzfrau und dem Hausmeister dahin transferieren und fertig. Die Fertigstellung auf "If it's done" vertagen und alle Verschiebungen mit dem Hinweis auf das zu geringe Budget begründen.

Oder noch besser das Projekt gleich nach Indien abgeben mit der Begründung, dass nur so das Budgetziel einzuhalten wäre. :evillol:

Das Addon zu Gothic 3 lässt grüßen. ( Die haben das nach Indien gegeben und die Inder haben sich später entschuldigt, dass die Erweiterung so mies war... )
 
Zuletzt bearbeitet:
Verlass dich auf Publisher und du bist verlassen. Crowdfunding ist die Zukunft... :)
 
Ich würde behaupten: Gängige Praxis in der Wirtschaft.
 
Als ob Crowdfunding die Lösung wäre, wo bisher nur Alpha und Betaversionen der dort finanzierten Projekte zu bewundern sind und auch namhafte Studios dort ihre Projekte finanzieren, statt selber ein Budget auf die Beine zu stellen.
Das wäre als wenn ich beim Bäcker mithelfe mein Brot zu backen, es früher essen darf aber dennoch irgendwie zweimal was dafür bezahle.

Lasst die ersten Flops da auftauchen und der ganze Hype wird sich wieder legen, wenngleich die Idee gut ist und sich auch etablieren wird, nur perfekt ist auch das System nicht.
 
@Tammy
Vor Flops bist du auch bei den normalen Studios nicht sicher. Es kam sehr viel Mist in der letzten Zeit...
Gut bei den normalen Spielen kaufst du nur wenn es dir zusagt oder du hoffst, dass es gut ist. Bei Kickstarter kaufst du quasi sofort bist also mit dem eigenen Risiko dabei. ( Also das Risiko welches im Normalfall der Publisher zu tragen hat )
 
Seht euch doch mal die Klitsche an, so viel haben die bis jetzt nicht fertig gebracht. Für mich liest sich das aber auch ein wenig so als hätte sich die bei Human Head Studio eher bemüht mehr und mehr Geld aus dem Publisher rauszuleiern. Das die dann irgendwann mal aber auch ein fertiges Produkt sehen möchten ist auch nachvollziehbar, ist ja schließlich kein Samariterverein.

Und zum Thema Crowdfunding: Zeigt mir einen Titel bzw. ein Projekt bei dem ein AAA Spiel finanziert wurde. Ansonsten vergleichen wir hier Äpfel mit Birnen.
 
AbstaubBaer schrieb:
Prey 2 sei „in vollständiges Spiel“ und...
Gemeint ist wohl "ein vollständiges Spiel".

Das mag jetzt ein wenig pingelig erscheinen, aber kleine Fehler dieser Art schleichen sich bei euch echt überdurchschnittlich oft ein und stören immer wieder den Lesefluß.
 
Tammy schrieb:
Als ob Crowdfunding die Lösung wäre, wo bisher nur Alpha und Betaversionen der dort finanzierten Projekte zu bewundern sind und auch namhafte Studios dort ihre Projekte finanzieren, statt selber ein Budget auf die Beine zu stellen.
Das wäre als wenn ich beim Bäcker mithelfe mein Brot zu backen, es früher essen darf aber dennoch irgendwie zweimal was dafür bezahle.

Lasst die ersten Flops da auftauchen und der ganze Hype wird sich wieder legen, wenngleich die Idee gut ist und sich auch etablieren wird, nur perfekt ist auch das System nicht.

1. Wer zahlt 2 mal? Du zahlst nur einmal und in der Regel sogar weniger als der Endkunde. Niemand zahlt 2 mal.

2. Was meinst du mit "statt selber ein Budget auf die Beine zu stellen"? Ein Budget auf die Beine zu stellen heißt im Klartext für ein Spielestudio, sich einen Publisher für das Spiel zu besorgen, der einem das Geld vorschießt. Der hat dann das sagen und bestimmt wo es hingeht, weil der das Geld hat. Wohin das führt wird doch gerade in diesem Thread besprochen, hast du überhaupt gelesen worum es geht?

3. Klar ist Crowdfunding ein gewisses Risiko. Man gibt jemandem Geld der ein Spiel macht, dass am Ende vielleicht so geil wird wie er es vorher gesagt hat. Vielleicht aber auch nicht. Das wird zwangsläufig auch irgendwann mal schief gehen und man sollte gucken, dass man nicht irgendwem dort sein Geld gibt, sondern nur Leuten, die in der jeweiligen Branche Erfahrung haben. Ein Elektrotechniker der ein bahnbrechend revolutionäres Spiel ohne Vorerfahrung machen will, wird von vernünftigen Leuten kein Geld sehen. Wenn er eine Erweiterung für irgendwelche Elektronik zusammenbasteln möchte aber vielleicht schon. Man braucht nicht nur den Traum, auch das können. Aber es ist und bleibt ein Investment und die sind immer in gewissem Maße Risikobehaftet. Aber wenn ich für 30€ Einsatz vorab das vielleicht geilste Spiel der Welt haben kann - dann überlege ich doch nicht lange.
 
@Sturmhart
Ja, ich habe gelesen, du auch?
Wer gibt denn die Richtung vor, wenn kein Publisher sondern Fans das "sagen" haben, allen kann man es nie Recht machen, ich kann mir die pro und contra Diskussionen in den entsprechenden Foren gut vorstellen.

Ich bemängele dass sich etablierte Studios um ein Kontrollsystem drücken, indem sie den Fans das Geld aus der Tasche leiern, statt einen Publisher als oberste Instanz zu haben, aus der reinen Liebe zum Fan tun sie das nicht, sondern weil sie dann alle Fäden in der Hand haben ;)

Ich finde es gut, wenn Independentstudios und aufstrebende Studios diesen Weg wählen, aber keine etablierten millionenschweren Studios.

Dass Studios auf die Fans hören sollte eigentlich, dem Publisher zum Trotze, selbstverständlich sein daher ist es schade dass dies bisher so mangelhaft funktioniert, hier kann crowdfunding einen wichigen Umdenkprozess anstoßen.
 
@ozee
Ich erkannte den Fehler auch sofort, dieser tat meinem Lesefluss aber keinen Abbruch. Bist du vielleicht nicht Flexibel genug?


@Topic
Ich wäre bei einer Kickstarterkampagne sofort dabei. Nur bin ich mir sicher, dass da gewisse Lizenzen bei Bethesda liegen dürften und eine Crowdfunding-Geschichte somit nicht realisierbar ist.

Was meint ihr, warum es keine Gothictitel mehr gab? ^^

Mfg.
JeverPils
 
Tammy schrieb:
Wer gibt denn die Richtung vor, wenn kein Publisher sondern Fans das "sagen" haben, allen kann man es nie Recht machen, ich kann mir die pro und contra Diskussionen in den entsprechenden Foren gut vorstellen.

Ich bemängele dass sich etablierte Studios um ein Kontrollsystem drücken, indem sie den Fans das Geld aus der Tasche leiern, statt einen Publisher als oberste Instanz zu haben, aus der reinen Liebe zum Fan tun sie das nicht, sondern weil sie dann alle Fäden in der Hand haben ;)
Beim CF hat der Entwickler selbst "das Sagen", was meiner Meinung nach auch genau das Ziel sein sollte. Wenn ich die Wahl habe zwischen "Die Entwickler konnten frei ihre Kreativität ausleben und haben ggf. ihr Herzblutprojekt erzeugt" und "der Publisher hatte das sagen und deshalb kam der selbe langweilige 0815-Kram heraus wie man ihn schon zu Hauf kaufen kann", dann entscheide ich mich lieber für Variante 1.

Das hat dann ziemlich garantiert ein paar Ecken und auch Kanten mehr, und wird auch garantiert nicht jedem gefallen. Muss es aber auch nicht, denn NICHTS wird jemals allen gefallen. Aber auf diese Weise hat man wenigstens erhöhte Variabilität und Kreativität, weil eben nicht alles auf 0815 glattgebügelt wird.

Ob es bekannte Entwickler sind oder nicht, und bekannte Studios oder nicht, ist mir in diesem Zusammenhang völlig egal, so lange das Projekt passt und eine brauchbare Umsetzung wahrscheinlich genug ist.
 
Tammy schrieb:
@Sturmhart
Ja, ich habe gelesen, du auch?
Wer gibt denn die Richtung vor, wenn kein Publisher sondern Fans das "sagen" haben, allen kann man es nie Recht machen, ich kann mir die pro und contra Diskussionen in den entsprechenden Foren gut vorstellen.

Eigentlich hast du als Fan oder Geldgeber da nicht das sagen, du unterstützt dasvorgestellte Konzept oder lässt es. Ob der Entwickler dann später mal eine Umfrage macht, ob der Hauptcharakter einen roten oder grünen Hut trägt bleibt ihm überlassen, aber im Regelfall wirst du da nicht wegen jeder Entscheidung um Erlaubnis gefragt, nur weil du 50€ zugeschossen hast. Die 50€ sind viel mehr das Geld für das fertige Produkt, ob dir das am Ende gefällt ist eine andere Frage.
 
ozee schrieb:
Gemeint ist wohl "ein vollständiges Spiel".

Das mag jetzt ein wenig pingelig erscheinen, aber kleine Fehler dieser Art schleichen sich bei euch echt überdurchschnittlich oft ein und stören immer wieder den Lesefluß.

Und dein Lesefluß stört meinen Lesefluss. :D
 
Scardust schrieb:
Und zum Thema Crowdfunding: Zeigt mir einen Titel bzw. ein Projekt bei dem ein AAA Spiel finanziert wurde. Ansonsten vergleichen wir hier Äpfel mit Birnen.
Star Citizen? Oder gilt das nicht weil es noch nicht existiert? Oder weil es sowieso scheitern wird und nicht den Ansprüchen entspricht?



JeverPils schrieb:
Was meint ihr, warum es keine Gothictitel mehr gab? ^^
Mfg.
JeverPils

Jowood hatte die Lizenzen nur begrenzt! Die sind nun wieder beim Entwickler PiraniaBytes. Diese haben sich nur dazu entschieden Risen 2 zu entwicklen anstatt gothic 5.
 
Wer gibt denn die Richtung vor, wenn kein Publisher sondern Fans das "sagen" haben, allen kann man es nie Recht machen, ich kann mir die pro und contra Diskussionen in den entsprechenden Foren gut vorstellen.

Nein, die Fans zahlen nur "vorab" für das Spiel, haben aber nicht das "Sagen" außer der Entwickler will das gezielt haben oder macht wie mambokurt es gesagt hat Umfragen zu kleinen Details. Beim Crowdfunding geht es nur darum dass Entwickler ihre Kreativität ausleben können, das präsentieren und wenn genug Leute von der Idee überzeugt sind es finanziell unterstützen, nicht aber kreativen Einfluss darauf nehmen, du kaufst quasi im voraus das Produkt.

Ich bemängele dass sich etablierte Studios um ein Kontrollsystem drücken, indem sie den Fans das Geld aus der Tasche leiern, statt einen Publisher als oberste Instanz zu haben, aus der reinen Liebe zum Fan tun sie das nicht, sondern weil sie dann alle Fäden in der Hand haben

Ach ja und Publisher leiern dem Spieler kein Geld aus der Tasche oder wie ? Wenn du über Crowdfunding 30-40€ zahlst kommst du allemal billiger als wenn du ein Spiel am Release kaufst, was dem ja gleichkommt.

Und was ist jetzt schlecht daran dass Entwickler, die ja die Kreativen Köpfe hinter einem Produkt sind, alle Fäden in der Hand haben ? Dir ist es also lieber wenn ein Publisher, dessen oberstes Ziel die Gewinnmaximierung ist, das Sagen hat und den Entwicklern vorschreibt wie sie ihr Spiel zu bauen haben damit es möglichst viele Zielgruppen anspricht die man vorher über dubiose Statistiken ermittelt hat ?

Wenn die Entwickler keinen Publisher im Nacken sitzen haben der ihnen ständig Vorschriften macht was sie zu tun und zu lassen haben dann können sie wirklich IHR Ding durchziehen und nicht den 99ten Klon von Call of Duty und Co produzieren.

Und welches Kontrollsystem meinst du denn eigentlich ? Qualität kann es ja wohl kaum sein wenn man sich den oftmals eher Beta artigen Status von vielen großen Titeln anschaut bei Release oder die oft doch eher mittelmässige Spielqualität im allgemeinen.

Und dass man nicht immer einen Publisher braucht zeigt doch auch die Musikbranche, gibt mittlerweile genug Bands die ihr eigenes Label gegründet haben damit sie die Kontrolle haben (Die Ärzte oder gerade sehr populär Macklemore um mal zwei Beispiele zu nennen)
 
Zuletzt bearbeitet:
R1c3 schrieb:
du kaufst quasi im voraus das Produkt.
meiner meinung nach spendet man geld und bekommt als dankeschön das spiel (+sonstige dreingaben) - denn einen anspruch auf ein fertiges spiel existiert soweit ich weiss auch nicht
zumindest sollte man es als spende/geschenk ansehen, dann wird man im zweifelsfall am ende auch nicht enttäuscht ;)

ansonsten: viel schlimmer finde ich, dass publisher irgendwelche dev's um tausende-milliarden bescheissen, sei es wegen metacritic abmachungen oder "fingierter" entlassungen mit anschließendem hin und her geklage
 
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