günstige DSLR für indoor Nahaufnahme Person bis 2m und Makro mit Ringblitz

@MojoMC Verzeihe mir dass ich als Vollzeit Berufstätiger mir keine Zeit nehme, um mich während der Arbeitszeit einzulesen. Ganz ehrlich gesagt musst du ja nicht hier antworten wenn ich dir zu blöd bin.

Den andren danke ich für ihre Geduld, und ihr habt natürlich recht, als Laie wirft man mit dem Begriff "Makro" vlt leichter um sich, als man denkt.
Habt ihr natürlich richtig erfasst, ein "echte" Makroaufnahme brauche ich natürlich nicht. Ich möchte "nur" qualitativ akzeptable Fotos machen, eben von speziellen Körperbereichen, die müssen nirgends auf eine Leinwand.
 
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Naja, was heißt denn Körperteil?

Eine Aufnahme vom Kopf bekommst du mit jedem Objektiv hin. Falls nur das gewünscht ist, bist du mit einer Festbrennweite von 50-135 mm KB-Äquivalent gut aufgehoben.

Mit 50 mm Kleinbild nimmst du schon realtiv viel drumherum mit auf, mit 135 kannst du bestens freistellen und hast wenig Hintergrund darauf. Vielleicht ist ja genau das gewünscht?

Wenn du darüber hinaus noch einen speziellen Look erzeugen möchtest, kann es sich auch lohnen eine kleine Systemkamera zu kaufen und an diese alte Objektive zu adaptieren.

Ich bin da z.B. bei Minolta hängengeblieben. Da gibt es gebraucht teils sehr gut erhaltene und qualitativ gute Objektive, wie das 50 1.7, das 85 1.8 oder 2.0, oder das 135 2.8 (teilweise kosten die unter 50 Euro).

Dann hast du zwar kein Autofokus, das kann aber oftmals hilfreich sein. Mit Fokuspeaking und der Lupenfunktion ist fokusieren kinderleicht. Dazu kannst du ganz genau bestimmen was scharf sein soll und überlässt das nicht einfach der Kamera....
 
Richtig, es soll nur der Kopf eben Profil und en face sein, dazu noch ein paar Nahaufnahmen von den Zahnbögen mit Spiegel. Was für eine Minolta hast du denn genau?
 
Keine Minolta. Ich habe eine Sony A7 II.

Prinzipiell ist das adaptieren aber mit jeder Systemkamera möglich. Der Grund ist, dass die einen kleinen Abstand vom Bajonett (also dem Objektivanschluss) zum Sensor haben.



Das was du sagst klingt jetzt aber weniger künstlerisch, sondern mehr medizinisch sachlich. Da solltest du dann schon ein neues Objekltiv kaufen. FÜr Zhnbögen könnte sich tatsächlich ein 50 mm oder 100 mm Macroobjektiv anbieten...
 
Ja. 55 mm in Kombination mit 5.6 Lichtstärke.

Die neue Blendenreihe geht wie folgt:

1.0 1.4 2.0 2.8 4.0 5.6 8.0 usw.

Diese Stufen heißen ganze Blendenstufen. Je geringer die Blendenzahl desto mehr Licht kommt durch das Objektiv auf den Sensor. Die Skala ist logarithmisch. Wir hatte dir ja 50 mm 1.8 nahegelegt. Heißt 5.6 -> 4.0 doppelt so viel Licht; 5.6 -> 2.8 vier mal so viel Licht; 5.6 -> 2.0 acht mal so viel Licht. 5.6 -> 1.8 etwa 10 mal so viel Licht das auf den Sensor kommt.

Ist das deutlich genug, warum das Kit für deine Anforderungen niocht genügt? Vor allem indoor, wo immer wenig Licht ist.
 
Schau dir mal die Lumix FZ1000 an. Ist eine Bridge mit recht großem Sensor und einem sehr guten Objektiv. Liegt leicht über deiner Preisgrenze, ist aber allen Einsteigerkameras mit Kitobjektiv überlegen.
 
ReallyViper schrieb:
Schau dir mal die Lumix FZ1000 an. Ist eine Bridge mit recht großem Sensor und einem sehr guten Objektiv. Liegt leicht über deiner Preisgrenze, ist aber allen Einsteigerkameras mit Kitobjektiv überlegen.

Ich würde davon abraten. Gleicher Grund: zu wenig Lichtstärke bei zu kleinem Sensor.
 
xamoel schrieb:
@MojoMC Verzeihe mir dass ich als Vollzeit Berufstätiger mir keine Zeit nehme, um mich während der Arbeitszeit einzulesen. Ganz ehrlich gesagt musst du ja nicht hier antworten wenn ich dir zu blöd bin.
Erzähl doch keinen Scheiss! Du hast den ganzen Tag im Thread mitgelesen und sogar zwischendurch geantwortet; da hätte man auch 30 sec für den Abbildungsmaßstab opfern können.

Ich ärger mich schon wieder, dass ich hier geholfen und brauchbare, praxis- und fallbezogene Ratschläge gegeben habe.
Wenn du dich nicht einmal dazu herablässt, auf einfache Fragen zu antworten und dann auch noch undankbar bist, war das wirklich vergebene Liebesmüh.

Hier, kannst dir ja selbst eine aussuchen.
 
xamoel schrieb:
Die haben doch wie gefordert die 55mm, oder kapier ich da irgendwas nicht gescheit?
Bei einem Porträt möchtest du ja die Person vom Hintergrund "freistellen", d.h. die Person soll scharf und der Hintergrund unscharf sein. Um das zu erreichen, gibt es drei Stellschrauben: Brennweite (optimal für Porträt ist zwischen ca. 85mm und 135mm) in Abhängigkeit vom Motivabstand, Blende/Lichststärke (kleinerer Wert heißt größere Blende, da die Angabe der Blendenzahl gewissermaßen der Nenner eines Bruchs ist) und Sensorgröße. Handykameras zum Beispiel zeigen Vorder- und Hintergrund mehr oder weniger gleich scharf, da sie einen winzigen Sensor und eine geringe Brennweite haben (die z.T. große Offenblende reißt dann auch nichts mehr).
Wenn du nun eine Einsteiger-Canon mit APS-C-Sensor hast (der 1,6x kleiner ist als ein Kleinbildsensor) und dann noch das lichtschwache Kit-Objektiv darauf hast, bleibt vom Freistell-Effekt nicht mehr viel übrig (ganz abgesehen davon, dass du mit einer Offenblende von 5,6 am langen Ende im Indoor-Bereich hohe ISO-Werte wählen musst, was wiederum zu ordentlichem Bildrauschen führt).

Zur Illustration des Gesagten anbei ein Schnappschuss in der Küche: Schlechtes Licht ("Indoor") und das Küchenregal war höchstens einen Meter weit weg vom Rücken der kleinen Madame. Aufgenommen ist das Bild mit einer Kleinbild-DSLR und einem 50mm-Objektiv bei Blende 2, also drei Blendenstufen mehr, als das Kit-Objektiv bietet, was eine ganze Menge ist. Mit dem Kit-Objektiv wäre man nicht einmal in die Nähe dieser Hintergrund-Unschärfe gekommen und hätte zudem noch unschönes Bildrauschen.

Gruß Jens

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@Mojo mit deiner Einstellung verstehe ich nicht, was du in einem Forum machst. Du scheinst irgendwie deinen Frust ablassen zu müssen, traust dich aber wohl im echten Leben nicht und stänkerst gerne in der sicheren Anonymität eines online Forums. Wieso machst du dir überhaupt die Mühe hier weiter zu antworten, wenn du nichts konstruktives beitragen willst.

@uburoi Wenn die Bilder so gelingen würden wäre optimal. Du hast aber sicher ein teures Objektiv drauf nehme ich an? Die verfügbaren Objektive z.B. für die 1300D mit 1.8 und 50mm kosten ja von 700€ aufwärts, das ist schon happig.
 
Nein, das EF 50mm 1:1.8 STM kostet gut 100 Euro und liefert astreine Bilder.

Ich habe oben ein adaptiertes Leica Summicron-R 50mm 1:2 bei Offenblende verwendet. Da kann das Canon-50mm im Detail natürlich nicht mithalten, aber das Kit-Objektiv schlägt es um Längen.

Gruß Jens
 
Also wenn du den Kram beruflich verwendest würde ich ehrlich gesagt eher eine 750D anstelle der 1300D nehmen und unabhängig vom Body ein EF-S 35mm 2.8 IS Macro kombinieren, das hat ein integriertes Ringlicht, du hast durch die kurze Brennweite eine große Tiefenschärfe und kannst fast beliebig ran.

Wenns noch günstiger werden soll besorg dir eine EOS M10 oder eine gebrauchte M3 und kombinier das ganze mit einem 28mm 3.5 IS Macro. Auch wieder mit eingebautem Ringlicht und zum dokumentieren sollte das mehr als ausreichend sein; Mit der Kombination kannst du quasi beliebig ran, im Supermacro auch vergrößern.
 
xamoel schrieb:
@Mojo mit deiner Einstellung verstehe ich nicht, was du in einem Forum machst. Du scheinst irgendwie deinen Frust ablassen zu müssen, traust dich aber wohl im echten Leben nicht und stänkerst gerne in der sicheren Anonymität eines online Forums.
Ja, warum versucht man wohl anderen zu helfen? Man glaubt an das Gute im Menschen - aber dann kommst du.

xamoel schrieb:
Wieso machst du dir überhaupt die Mühe hier weiter zu antworten, wenn du nichts konstruktives beitragen willst.
Ach, gut, dass DU als Fachmann hier so prima beurteilen kannst, dass meine Ratschläge und Nachfragen nicht konstruktiv waren...


B.XP schrieb:
unabhängig vom Body ein EF-S 35mm 2.8 IS Macro kombinieren, das hat ein integriertes Ringlicht, du hast durch die kurze Brennweite eine große Tiefenschärfe und kannst fast beliebig ran.
Ja, sas ist zwar eine gute Lösung für die ursprüngliche Fragestellung, aber OP geht auf die meisten Ratschläge nicht ein und nölt rum. Er hat sich halt ein schickes Set mit Kitscherbe rausgesucht und will das haben.
 
@B.XP Die 750D ist ja ein gutes Eck teurer als die 1300D, mit den besseren Specs, muss nur überlegen ob ich das auch nur ansatzweise ausnutzen kann... Das 35mm 2.8 IS Macro schaut gut aus, kriege ich damit aber auch Profilbilder und Aufnahmen Oberkörper aufwärts hin?

@uburoi Deiner Erfahrung nach könnte ich also die 1300D mit dem EF 50mm 1:1.8 STM kombinieren für beide Einsatzbereiche oder? Dazu wäre dann wohl ein Ringlicht nicht verkehrt, um die Ausleuchtung zu verbessern?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das 50mm hat eine Nahgrenze von ca. 45cm, wenn ich das richtig in Erinnerung habe; damit kommt man an einer APS-C-Kamera schon ordentlich nah ran, auch wenn es für richtige Makros nicht reicht. Ob das für deine Einsatzzwecke genügt, müsstest du ausprobieren. Wenn du in der Nähe ein Fotogeschäft oder einen gut sortierten Elektromarkt o.Ä. hast, würde ich einfach mal hinfahren und die Kombination vor Ort ausprobieren; das bringt mehr als alles Theoretisieren. Für Porträts bist du damit zu diesem Preis jedenfalls optimal gerüstet. (Selbst meine 300D aus dem Jahr 2007 macht mit den richtigen Objektiven heute noch absolut einwandfreie Bilder.)
Das Thema Blitz bzw. Lichtführung ist nochmal ein eigenes Kapitel, und um mit Blitzgerätz zufriedenstellende Bilder hinzubekommen, muss die Kamerabedienung meiner Erfahrung nach schon so in Fleisch und Blut übergegangen sein, dass man hier keine zusätzliche Gedankenarbeit mehr verwenden muss. Ich würde daher raten, erstmal mit einer Kamera Erfahrung zu sammeln und sich dann dem Lichtthema zuzuwenden. Ein Schritt nach dem anderen… (Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass du mit der Zeit selbst merkst, was dir evtl. an Brennweite/Lichtstärke fehlt, sodass du dann gezielter "aufrüsten" kannst, als es jetzt möglich wäre.)

Gruß Jens
 
So habe gerade im Fundus gestöbert, vorhanden ist sogar ein uraltes Canon EF 50mm 1:1.8, noch von einer analogen SLR, ein Tamron AF Aspherical XR IF 28-200mm 1:3.8-5.6 Macro, ein Canon EF 28mm 1:2.8 und eine Canon Zoom Lens EF 70-210mm 1:3.5-4.5.
Wäre ja schonmal nicht verkehrt, brauch ich nur noch die passende DSLR...
 
Das alte EF 28mm und 50mm kann man noch gut benutzen; die alten Fokus-Motoren sind zwar ziemlich behäbig, reichen aber in vielen Situationen völlig aus. Die beiden Zoom-Objektive würde ich persönlich nicht nutzen, da die Abbildungsleistung für moderne DSLRs zu schlecht ist.
Aber dann würde ich mir tatsächlich ersteinmal nur eine günstige DSLR kaufen, Erfahrungen mit den vorhandenen Objektiven sammeln und das gesparte Geld für spätere Anschaffungen beiseite legen…

Gruß Jens
 
uburoi schrieb:
Die beiden Zoom-Objektive würde ich persönlich nicht nutzen, da die Abbildungsleistung für moderne DSLRs zu schlecht ist.
Äh, das 70-210 USM ist - im Gegensatz zum 70-210 F4 - nicht nur brauchbar, sondern gilt durchaus als Quasi-L, ein "Prosumer"-Objektiv.
Ich würde nicht darauf wetten, dass z.B. ein EF-S 55-250 STM besser ist, und die weißen L fangen halt erst bei 600€ an...
 
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