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News Amazons MMO New World: In einem Jahr geht das Licht bei Amazons einzigem Hit aus

Die große Zeit der MMOs ist halt vorbei. Ich hab Lost Ark aufgehört, weil es mir zu viel Arbeit wurde.
Ich hatte kein Bock mehr jeden Tag "zwingend" zu spielen. Dailys, Weeklys, Mats farmen usw.
Wer gut vorrankommen will muss jeden Tag mehrere Stunden zocken.
New World war zwar interessant, aber meine Motivation hat nur bis lvl 15 oder so gereicht 😅
( dank Tera, bestes Kampfsystem, hab ich immerhin meine Frau gefunden)

Sowas ging früher besser, da gabs nicht so viel Konkurenz. Weniger Games ansich, kaum Streaming, wenig Social Media, weniger bzw. kein Druck von Smartphones und Tablets.
Die Zeit ist eine Andere. Die Kinder wachsen mit Smartphone und Social Media auf statt Gameboy, Playstation und PC.
 
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DriveByFM schrieb:
Habs damals gezockt, im ersten Jahr, danach dann nie wieder. Nun hat es sich ja eh erledigt.
Wobei sich ja nochmal ein Blick lohnen kann. Gegenüber damals hat sich das Spiel stark verändert und verbessert, zumindest meiner Meinung nach. Hat leider nur nicht gereicht, um die Masse der Spieler zu halten.
 
Als das Addon Anfang Oktober plötzlich zum Spiel gehört, bzw gratis war, habe ich so Mitte Oktober nochmal angefangen, als ich es mitbekommen habe. Und dann kam paar Tage später schon die Meldung, dass NW sowieso eingestellt wird. Wurde also direkt wieder von der Platte geputzt.
Reiten war so überfällig!! Das hätte sofort zum Release oder meinetwegen kurz danach kommen müssen. Aber Reiten hinter eine Paywall zu packen war dämlich. Jedenfalls fand ich bot das Addon nicht wirklich dolle Inhalte. Das Interessante war eben Reiten und dafür 39,99 zahlen war happig.
 
k0ntr schrieb:
und wann gehts lostark an den kragen?
Naja LostArk stammt ja nicht von Ama.

Da steckt halt ein anderer entwickler dahinter.

LA spielen anscheinend noch genug.

Aber auch daraus hätte man mehr machen können wenn mal auf die Com gehört wurden wäre.

Weil 1 muss man lassen, das kampfsystem von LA war unübertroffen.

Nur halt das ganze upgraden war mist.
 
Ich kenne das Spiel jetzt nicht. Schön wäre aber wenn man danach eigene Community Server Betreiben könnte und das Spiel für Mods geöffnet werden würde?

Sollte eigentlich bei allen Spielen so sein, wenn die Server dicht gemacht werden.
 
Pizza! schrieb:
Die große Zeit der MMOs ist halt vorbei.
Nicht wirklich, die MMos müssten nur an den westlichen Markt angepasst sein.

Das interesse an MMos ist noch da.

Blos an der umsetzung scheitert es, obs wie in LA das nervige steine schleifen ist und Coins für Echtgeld um überhaupt was ausm AH zu kaufen oder die nervige Dayli/ini Sperre..


Das nächste große MMo wird Aion 2 sein.

Was die Leute aber noch an WoW finden frag ich mich aber trotzdem nach 10K stunden seit classic ist die Luft einfach raus.

Und die albacken Aboschiene lockt mich auch nicht nochmal dahin.

WoW hat halt nur glück gehabt, weil spielerrisch gabs und gibt es 100x bessere MMOs als WoW....sogar Rift war damals schon besser.
 
ShiftC schrieb:
Dass es zu so einem Ende kommt, war schon zum Release eines der wahrscheinlichsten Szenarien.
Es lief unendlich länger als Concord.
Ergänzung ()

BlackhandTV schrieb:
Wieso? Hat das Platz im Internet oder gar deiner Leitung weggenommen?
 
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Gefühlt ist das mittlerweile oft so, dass solche Spiele sehr stark starten und einen echten Hype erleben und dann total abstürzen. Ich hätte mich damals auch fast mitreißen lassen und es gekauft aber irgendwie dann doch nicht zugeschlagen. Mittlerweile gebe ich solchen "Hypes" grundsätzlich etwas Zeit und gucke wie sich das so entwickelt. Das ist eines der wenigen positiven Dinge am älter werden, irgendwie muss ich bei vielen Spielen nicht mehr "als Erster" dabei sein. Spiele 2-3 Jahre nach Release zu kaufen fühlt sich für mich häufig nach "kam doch erst neulich raus" an und es schont den Geldbeutel.

Aber eigentlich, wenn ich so daran denke, als ich noch ein Teeny war war dieses Kaufverhalten eher die Regel als die Ausnahme. Spiele gab es halt in irgendeinem Geschäft und man hat länger damit geliebäugelt, sie vielleicht auch mal ausgeliehen und dann irgendwann wenn man die Kohle hatte gekauft oder sogar Glück gehabt, es deutlich günstiger zu bekommen. Da hat nie irgendein Kumpel gesagt "wie, das spielst du jetzt erst?". Heute scheinen viele Spiele ein Verfallsdatum zu haben, schade eigentlich.
 
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Ich würde mir weiterhin wünschen, dass das Hosten eines eigenen Servers ermöglicht wird.

Lasst die Leute - und wenn es nur ein paarhundert auf der Welt sein mögen - doch einfach jederzeit ihr erworbenes Spiel auch weiterhin spielen können.

Ich wäre einer davon, der sich sehr freuen würde, obwohl ich das Spiel sicher auch schon zwei Jahre nicht mehr angerührt habe. Dennoch hat es gerade zu Beginn sehr viel Spaß gemacht - die überfüllten Server mal außer Acht gelassen.
 
Zulgohlan schrieb:
Das Game hätte sehr geil sein können. Leider sinnlosest überall vermurkst. Alleine 1 Jahr vor Release oder so alles über Bord zu hauen und auf Teufel komm raus ein PvE Game zusammen zu schustern, um maximal ab zu grasen. Das ist eure Lektion, ihr drecks Manager.
„drecks Manager“ - in welcher Welt lebst du? Erstmal so emotional wegen einem Video Game zu sein ist echt fragwürdig und zweitens denkst du es gibt diesen einen Typus Manager der gerne Geld verprasst und alle anderen wissen es so viel besser?

Man muss auch sagen, die Konkurrenz ist hart. Es gibt viele fantastische Spiele und wenn es nicht direkt den Branchen-Primus einsackt ist es tot. Oh…. Du bist ein Open world gangster spiel aber nicht GTAV? Tot. Oh du bist ein RTS aber nicht so toll wie Star Craft. Tot. Du bist nicht CS, BF deine Entwicklung war aber aufwendiger weil du nicht vom letzten Jahr recycled hast? Tot.

Man kann viel meckern - aber manchmal kommen aus so Unternehmungen wirklich tolle Spiele
 
New World hat sich meiner Meinung nach nie wie ein Spiel angefühlt, welches man über längere Zeit spielen könnte.
 
samuelclemens schrieb:
Es ist ja Systembedingt in Positionen mit hohen Karriereleitern das man so lange in einem Unternehmen nach oben befördert wird bis man den Zenit der eigenen Kompetenz so weit überschreitet das man den nun nutzlosen Mitarbeiter nur noch durch weitere Beförderungen aus dem Gefahrenbereich bekommt. Das dauert allerding oft ne weile oder man überschüttet diese Menschen dann mit nicht existenten Qualifikationen und Boni das es sich für jenen lohnt die Firma zu wechseln oder den vorzeitigen Ruhestand zu genießen.
Diese Menschen haben bestimmt einmal einen guten Job gemacht und wurden dafür belohnt. Aber man sollte eine höhere Position nicht antreten ohne sich selbst dafür entsprechen weiter zu bilden/entwickeln.
Wobei ich "höhere" eher mit "andere" ansehen würde.
Mag sein, aber so lange es halt kein besseres Prinzip gibt, was Praxis tauglich ist bleibt es auch so. Es gibt schlimmere Systeme
 
Rubyurek schrieb:
Da sehen es einige Leute anders als du. Geschmäcker sind nun mal verschieden. Ich fand New World ganz gut aber es hat halt mir persönlich Content gefehlt.
Mir und meinen Freunden hat es damals auch gut getaugt und wir haben es eine Zeit lang recht intensiv gespielt, bis wir das zynische Endgame erreicht haben. Man hat dem Spiel spätestens im Endgame deutlich angemerkt, dass es nicht so recht wusste, was es sein wollte. PvE oder PvP? Das Resultat war ein Endgame, in dem PvP komplett ignorieren konnte, während der Entwickler bei den ständigen Kurswechseln zwischen diesen Polen merklich keine Zeit hatte, aus dem PVE-Endgame etwas Vernünftiges zu machen.

Eigentlich Schade, denn das Gameplay und der Weg bis ins Endgame waren recht unterhaltsam. Aber als uns dämmerte, dass das Endgame nur daraus besteht, spezielle Mats zu farmen, um die Chance zu haben, sich vielleicht was Tolles zu craften - nur damit ein Zufallsgenerator sagt "Tja, Pech gehabt. Hier ist dein Item, aber alle Stats sind am unteren ende des Spektrums. Spiel die Instanzen alle nochmal durch. Vielleicht hast du beim nächsten Mal mehr Glück!", waren wir ganz schnell fertig mit dem Spiel.

Na ja, vielleicht werden ich und meine Freunde das spiel nochmal auspacken, um es auf seinem letzten weg zu begleiten.

Liebe Enttwickler, ich verstehe ja, dass es schwierig ist, mit PVE-Content alleine für Langzeitmotivation zu sorgen, weil es absurd viel Content-Entwicklung erfordert. Unangenehm, verstehe ich. Da muss man schon einschlagen wie WoW, um das über Jahre betreiben zu können.

Aber auf PvP zu setzen ist auch nicht der Weg, um ohne unendlichen Entwicklungsaufwand Langzeitmotivation denn die meisten Spieler haben keinen Bock, sich im Feierabend mit Griefern und anderen Leuten herumzuschlagen, die jeden schmutzigen Trick ausspielen, um sich Vorteile zu verschaffen. und Leute, die wirklich PvPen wollen, spielen gleich etablierte E-Sport-Platzhirsche.

Das einzige PvE-Konzept, dem ich zutraue, Langzeitmotivation zu schaffen, ohne dafür bis ans Ende aller Tage statischen Content zum einmaligen Verzehr zu entwickeln, ist Survival, den in diesem Kontext lassen sich Motivationen konstruieren, die nicht für alle Zeiten befriedigt werden können, und durch Verbrauch und Verschleiß immer wieder Gründe schaffen, raus in die Spielwelt zu gehen.

jenseits davon braucht es vielleicht einen technologischen Durchbruch, der es ermöglicht, fortwährend interessant Spielanreize zu schaffen. Vielleicht es irgendwann Spielwelten geben, die sich durch KI-gesteuerte Spielleiter entwickeln können.
 
Azeron schrieb:
Amazon wollte ein WoW, hat es nicht bekommen und hat sich dazu entschieden es einzustampfen. Egal, sie werden dem nächsten Gelddruck-Trend hinterherlaufen. Vielleicht ein Extractionshooter mit ordentlich Mikrotransaktionen? Wer weiß.

Battlefield 7 😏
 
Hja das Risiko ist einfach so groß. Die Erwartungen und das nötige Investment ist gigantisch und dafür ist viel zu unsicher ob das Geld überhaupt wieder reinkommt. Auch wenn es grafisch und technisch gut ist, braucht man immer noch Glück dass es jetzt gerade gut ankommt, es einen Hype gibt weil Medien und Streamer es rauf und nicht runter reden. So ganz rational dass immer die Besten gewinnen, ist es leider nicht.
Kein Wunder dass sich viele was Neues nicht mehr trauen und sehr viel Budget für Marketing und Kooperationen verbrannt werden muss. Klar gibts immer wieder Indy Hits, aber die kann man auch nicht planen, was ein Unternehmen mit etlichen Vollzeitmittarbeitern aber muss.
 
Floxxwhite schrieb:
Mag sein, aber so lange es halt kein besseres Prinzip gibt, was Praxis tauglich ist bleibt es auch so. Es gibt schlimmere Systeme
Naja, es gibt viele StartUps gerade aus der Kreativen Ecke die versuchen es mit eher flachen Hierarchien. Aber dazu darf der Laden nicht zu groß sein und die Chemie muss stimmen. Wo der Chef sich auch mal vom kleinen Coder oder Designer problemlos was sagen lässt ohne das es dem Ego schadet.
 
jackii schrieb:
Hja das Risiko ist einfach so groß. Die Erwartungen und das nötige Investment ist gigantisch und dafür ist viel zu unsicher ob das Geld überhaupt wieder reinkommt. Auch wenn es grafisch und technisch gut ist, braucht man immer noch Glück dass es jetzt gerade gut ankommt, es einen Hype gibt weil Medien und Streamer es rauf und nicht runter reden.
Das trifft den Nagel auf den Kopf. MMORPG's sind in der Entwicklung so unfassbar teuer. Wenn es bei Release schlecht ankommt, ist es schon direkt gescheitert. MMORPG's sind fast nur noch wirklich rentabel mit Abo Modell für große Publisher/Entwickler. Es können auch nur riesige Studios ein erfolgreiches MMORPG entwickeln. Man benötigt einfach viele Leute um solch riesige Welten zu erschaffen.

New World hat es halt verkackt und hat das Spiel am Anfang viel zu sehr auf PvP ausgelegt. Die Leute wollen nicht zwangsweise PvP machen um den Char komplett zu equippen. Später haben Sie dies geändert aber eben zu spät. Die Leute waren weg.

Aktuelles Beispiel wäre ja Ashes of Creation. Ein riesiges MMORPG aber wenn man es genauer verfolgt sieht man das denen bereits in der Alpha das Geld ausgeht. :D
MMORPG's lohnen sich nicht (mehr). WoW entwickelt sich gut, Sie stellen sich mit ihren verschiedenen Version breit auf um die Masse zu bedienen und zu binden.

Guild Wars 2 zb. macht mMn riesige Fehler das Sie nun jährlich eine Erweiterung bringen.
Dadurch leidet die Qualität was man auch an den Reviews sieht. ESO versenkt sich auf kurz oder lang auch selber mit Seasons, Content Pass, Abo usw.

Irgendwann wird es nur noch WoW und FF14 geben. Ich denke die werden sich halten... obwohl FF14 nun auch eine krasse Erweiterung raus hauen muss nach Dawntrail. Wurde aber schon angekündigt das Sie sich wohl an den ersten Erweiterungen orientieren.

WoW wird ja nach The Last Titan auch was neues bringen. Aktuell implementieren Sie die Addons immer mehr wie Deadly Bossmods usw.
So benötigt man keine externen Programme/Seiten mehr und jeder spielt gleich.
Vermutlich auch der Weg aufs Xbox ROG Ally und um wieder neue Spieler zu gewinnen.

Blizzard ist trotzdem eine Drecksfirma geworden. Passt irgendwie zum Großteil der aktuellen WoW Community.
Toxic as fuck.
Das wiederum muss man FF14 lassen - die Community ist einzigartig. Die ist unglaublich freundlich. Selbst nach 5 Wipes in einer Prüfung sind noch alle da.

Könnte da soviel drüber schreiben, ich hab Zehn Tausende Stunden in MMORPG's verbracht.
 
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Ja MMORPGs sind viel Arbeit, aber manchmal fragt man sich schon, wie viele der 14000 Leute wirklich ein aktiver Teil der Spiele Entwicklung sind.
Den wenn man kleine Studios im vergleich zu so grossen sieht, dann ergibt sich oft ein erhebliches Content und Entwicklungs defizit. Das nicht immer ganz klar nachvollziehbar ist. Und bei solch einer masse an Leuten und zeit, ergibt sich wieder so ein Bild. Warum konnten PVP und PVE nicht stark genug ausgebaut werden um beide zielgruppen in einem Wirtschaftlichen mass zu binden?
Wo geht die ganze Arbeitskraft hin?
Sind das 13000 Marketing und Community manager? 900 3D Artist und der rest stemmt die anderen Arbeiten?
Schade, dass ich zu diesem Punkt noch nie etwa finden konnte.
 
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