News Anzeigenbetrug: Google entfernt 41 Apps aus dem Play Store

mischaef

Kassettenkind
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#1
Google hat eine große Anzahl an Applikationen aus dem eigenen App Store verbannt, welche den Konzern durch Anzeigenbetrug über einen längeren Zeitraum um mehrere Millionen US-Dollar betrogen haben. Ein Hausverbot hat Google dagegen anscheinend nicht ausgesprochen.

Zur News: Anzeigenbetrug: Google entfernt 41 Apps aus dem Play Store
 

ExigeS2

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#3
So verdammt clever...
 

Biocid

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#4
Was ich mich bei der ganz Sache schon immer frage, wer hält eigentlich Google davon ab massig an Bots laufen zu lassen, welche dann Klicks mit ihren Werbepartner finanzieren und diese dann damit gewaltig abzocken.
 

Biocid

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#7

hex_

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#8
Gibt es eine Übersicht, welche Apps betroffen sind?
 

chrisnx

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#9
Ich finde es grotesk, dass der Appanbieter nicht auf mindestens 5 Jahre hin gesperrt ist mit einer saftigen Geldstrafe belegt wird. So muss man doch handeln, und nicht der Kuschelkurs.
 
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#10
Hallo @ all,

to big to fail? Wenn ein einzelner Nachts in ein Google Büro eingebrochen wäre, 10.000$ in Bar gestohlen hätte, dann sich dabei erwischen lassen hätte, käme er wohl für mehrere Jahre in den Knast. Zumindest in den USA. Aber wenn ein Konzern den anderen um Millionen betrügt, dann ist das nicht einmal eine Strafanzeige wert? Und alles geht weiter wie bisher à la Business as usual?

Höchstwahrscheinlich hat sich Google hinter verschlossenen Türen mit Kiniwini geeinigt auf eine Strafanzeige zu verzichten, wenn diese alle Techniken offenlegen, damit Google sich zukünftig besser davor schützen kann.
 

cruse

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#13

D708

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#16
Komisch, wenn der Kunde durch Apps betrogen wird, reagiert Google schleppend bis garnicht
Und sobald es um die Reputation von Google gehenüber Werbekunden geht, kriegt das Unternehmen Flügel.
Ich habe dabei wenig Mitleid, wer seinen eigenen AppStore nicht überwacht, den Inhalt der Apps, ist selber schuld. Qualität sollte vor Quantität stehen.
 

Blutschlumpf

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#18
Hab nicht gedacht, dass das so einfach bzw. in dem Maßstab so einfach geht.
Und ich hätte vor allem nicht gedacht, dass das nicht ständig von jemandem ausprobiert wird.
Da werden Botnetze mit Hunderttausenden Rechner missbraucht um für nen Bitcoin ne Stunde ne IP zu flooden, aber so naheliegende Dinge hat keiner in großem Ausmaße erfolgreich versucht?

Ich meine die Grundidee hatte ich auch schon, mir fehlte nur das Botnetz. ;)

Interessanter als die App zu sperren wäre imho auch was mit den Adsense-Accounts passiert ist auf die das Geld geflossen ist.
Ob man die Werbetreibenden entschädigt ist ja die eine Seite, aber man könnte ja zumindest das Geld zurückholen.

Und was mich auch interessiert: merkt Google sowas nicht selber?
Ich hatte mal ne Zeit deren Werbung auf ner Seite, da kamen auf mehrere Hundert Anzeigen mal ein einzelnen Klick.
Das muss doch auffallen wenn da zu oft geklickt wird.

Wenn die Klickrate stimmte, tracken die nicht ob die Clicker auch was kaufen?
Zumindest bei den größeren Anzeigebereibern wird doch vermutlich mal einer drauf gucken von welcher Seite die Klicks kommen und wer da was kauft.
Die Rate wäre in dem Fall hier dann ja genau 0 bei Millionen von Aufrufen.
 
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