Sammelthread Auto - Fragen zu Technik und Reparatur II (1. Beitrag beachten)

VW hat ja auch ein Interesse daran, defekte Motoren als in Ordnung hinzustellen. 1 Liter auf 1000 Km normal...Ja nee, is klar. :D

Hatten hier nicht einige paar hundert Euro geschätzt? So viel dazu...Wie bei dem Golf 4 damals, und da haste gar nichts gesehen.
Haste ganz schnell einen Totalschaden bei sowas.
 
Ich meine, einer hätte auf eine geringe Summe getippt. Meine Einschätzung war ja auch, dass alleine mit der Stoßstange inklusive Sensoren etwas mehr zusammen kommt.
Anhängerkupplung hatte ich gar nicht gesehen, die kostet laut Audi ja sicher auch 700-1.000€ :D
Ja ja, Hauptsache das Auto kommt wieder in Ordnung.

Was den Ölverbrauch angeht. Da sagen andere Hersteller auch gerne, dass XY ml auf 1.000 km okay wären.
Als es den Ärger mit den ersten 2.0 TFSI im Audi A4 und A5 gab, hieß es ja auch erst, bis 1 Liter auf 1.000 km wären ok. Manche kamen selbst damit nicht mehr hin ^^
 
Ich bin grad erstaunt, solche Werte hier zu lesen. Denn ich fahr (OK, momenten steht sie...) eine 1993er Yamaha FZR, für die defintiv gelten darf, daß 1l Öl auf 1 Mm normal ist. Aber die dreht auch deutlich fünfstellig und jeder halbwegs Kundige weiß, daß sie das Öl an den Ventilschaftdichtungen und den Kolbenringen verbrennt.

Wo bitte ballern aktuelle VAG Motoren so viel durch? Oder kommen daher etwa die schlechten Abgaswerte? :evillol:

Edit: Achja, meine Bau- und Alltagskarre (die dem einen oder anderen hier schon geläufig sein dürfte) ist ein 2005er Opel Combo mit aktuell 254 tkm und einem Ölverbrauch von unter 1l pro 10 Mm.
Und ich hatte mir vorher schon geschworen, NIE wieder einen Opel zu kaufen. Gut daß VAG allein schon preislich keine echte Option war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist auch nicht die Regel mit einem erhöhten Ölverbrauch. Aber wenn es auftritt, heißt es oft nur, bis ein Liter auf 1.000 km bzw Stand der Technik ;)
Bei den ersten 2.0 TFSI im A4/5 (s.o.) war es ein Designfehler der Kolben bzw Kolbenringe, was dann zu dem enormen Ölverbrauch führt. Da gibt es auch zwei TPI für.
Mein jetziger S5 verbraucht zwischen den Wechselintervallen auch kein Öl.
Meine anderen VAG Fahrzeuge haben/hatten auch keinen feststellbaren Ölverbrauch.
Es kommt aber auch jedes Jahr bzw maximal nach 12.000 km neues Öl rein und ich fahre nur vollsynthetisch.
 
Es waren nicht nur die ersten 2.0 TFSI..3.2 FSI, 5,2 FSI.. da hats die ganze Baureihe getroffen!
Die TPI greift nur im äußersten Fall, selbst nach einer Verbrauchsmessung von Audi über 1,6L/1000km weigerte man sich, den Motor zu reparieren.
 
Beim 3.2 und 5.2 FSI sind mir keine verbreiteten Fälle von erhöhtem Ölverbrauch bekannt.
Bei den beiden Motoren dürfte es sich dabei eher um Ausnahmen handeln.
Der 2.0 TFSI ist auch eine neuere Entwicklung als die anderen beiden Modelle.
Und dass Audi auch bei einem Verbrauch von 1,6 Liter auf 1.000 km nichts unternommen hat, ist wohl eine Ausnahme. Bei so einem krassen Fall wird da auch in aller Regel die TPI 2 durchgeführt.
Vermutlich hast du das wieder aus einem Thread in irgendeinem Forum und denkst nun, das wäre allgemeingültig
 
Nein, unter anderem aus Autozeitungen und deren Kummerkasten. Selbst die VW-Konzern-lastige Autobild hat sich dem angenommen und einen Artikel veröffentlicht. Der Unterschied vom 3.2 + 5.2 FSI liegt darin, dass das falsche Öl gefahren wird, mit zu geringen Scherkräften. Kolbenkipper sind keine Seltenheit. Diese Probleme sind real, und keineswegs Hirngespinnste von irgendwelchen Forenmitgliedern.
 
Hmm hatten im alten, gechippten M47D20 auch keinen messbaren Ölverbrauch zwischen den jährlichen Wechseln, den jetzigen N52B30 fahren wir erst seit gut 4000km, den haben wir mit frischem Öl bekommen. Was da jetzt genau für ein 5W30 drin ist, weiß ich leider nicht, im alten Diesel war immer das von 5W30 Fuchs. Bei unseren beiden Mopeds war zwischen den Wechselintervallen auch kein messbarer Ölverbrauch. Nur bei den Rasenmähern ist schon der ein oder andere Liter Öl durchgegangen :king::evillol:
 
Jetzt sind wir schon bei zwei verschiedenen Dingen. Ölverbrauch und Kolbenkipper.
Kurz vor dem Kolbenkipper verbraucht der Motor auch deutlich mehr Öl, die Ursache ist aber eine andere als beim 2.0 TFSI.

Ich weiß wohl, dass die Kolbenkipper bei den ersten 3.2 FSI im C6 aufgetreten ist. Der "Autobild-Kummerkasten" ist so auch erst einmal nicht repräsentativ. Das sind quasi die "Mecker-Threads" der Foren in einem Printmedium ;)
Den 3.2/4.2 FSI gab es im A4, A6 und A8, den 5.2 im A6 und A8. Da kommen also auch einige Motoren zusammen.
Daher muss man hier auch relativieren. Ich bezweifle mal, dass wir hier über den Produktionszeitraum von einer Ausfallquote im hohen zweistelligen Prozent-Bereich reden.

Ich habe mal online geschaut wegen dem Kummerkasten bei Autobild. Seit 2006 ist aber der 3.2 oder 5.2 nicht bei den größten Möhren dabei. Die Fälle vom 3.2 müssen aber eher so 2004/2005 gewesen sein. Der Motor wurde ja auch zwischenzeitlich überarbeitet.
Bei der Variante im A4/5 B8 sind mir da auch keine verbreiteten Motorschäden bekannt (natürlich wirst du welche finden, wenn du danach suchst).
Hast du den Artikel parat? Ich erinnere mich auf jeden Fall nicht, dass das hohe Wellen geschlagen hätte wie zum Beispiel die Geschichte mit den Ketten beim 1.4 TSI oder eben der Ölverbrauch bei den 2.0 TFSI.

Ohne repräsentative Zahlen ist das alles nur Spekulation.
Beim Audi S5 4.2 FSI heißt es in manchen Foren ja auch gerne, dass der Kolbenkipper ja ach so oft vorkommt.
Ich hatte meinen mit 150.000 km verkauft und der lief zu dem Zeitpunkt problemlos. Und ich kenne aus anderen Gruppen und Foren noch mindestens 5 Leute, die auch keinerlei Stress damit haben.
Bei der geschätzten Mängelquote aus einigen Foren müsste ja mindestens einer davon betroffen sein.

Es gibt aber auch in Foren Leute, die nicht gleich einen allgemeinen Trend aus ein paar Fällen in Foren ableiten wollen ;)
http://www.motor-talk.de/forum/aktion/Attachment.html?attachmentId=722411
Nur mal als Beispiel.
"Keine Probleme bekannt" heißt dann natürlich, dass bestimmte Dinge nicht nennenswert häufig vorkommen.
 
Den 3.2 gab es doch auch im A3 und im TT oder war das ein anderer ?
Der soll ja sowieso nicht so dolle gewesen sein, haben sich auch die Ketten irgendwann geweitet.
 
Im A3 war es aber ein VR6. VW und Kette passt einfach nicht.
 
Bei den VR6 gab es ab und an mal thermische Probleme.
Die Ketten bzw Kettenspanner gaben da nachweislich durch den Longlife Intervall den Geist auf. Kurzstrecke + Longlife beschleunigt die Sache noch.
Festintervall + hochwertiges Öl und es gibt kaum noch Probleme. Der R32 meines Bruders hat nun mittlerweile 210.000 km auf der Uhr ;)
Steuerketten-Werte ausgelesen -> hervorragend, vor allem für die Laufleistung
 
Ach stimmt, das war ein VR, hast recht.
Ja bin auch nicht so der Freund von Ketten, es heißt ja immer, die wären besser als Zahnriemen weil man sie nicht wechseln muss.
Aber dann ließt man überall immer das sie sich weiten oder überspringen oder sonst was.

Habe zum Glück nen Zahnriemen, allerdings sind die Nockenwellen untereinander auch jeweils mit einer Kette verbunden welche ab und an Probleme machen.
Bei mir zum Glück noch nicht.
 
Servus.

Ja bin auch nicht so der Freund von Ketten, es heißt ja immer, die wären besser als Zahnriemen weil man sie nicht wechseln muss.
Aber dann ließt man überall immer das sie sich weiten oder überspringen oder sonst was.
Kette war zuverlässig und lange haltbar (bestes Beispiel sind die 6yzl. aus den W124ern) und ist es teilweise auch immer noch, nur bekommt man auch etwas Zuverlässiges im Rahmen eines krankhaften Sparwahns mittels Unfähigkeit und herum Gepfusche anfällig und anhaltend "kaputt".


Grüße ~Shar~
 
Und selbst VW hat gute Ketten.
1.8T zB.

Wenn es da Probleme gibt, kommen die in aller Regel wieder vom LL-Öl.
Der Kettenspanner spannt die Kette nun mal über den Öldruck, und wenn das Ding total verkokt ist oder der Öldruck einfach nicht mehr stimmt, kann natürlich auch die Kette nicht halten...
 
Das mag alles sein. Aber wenn sich die Probleme quer durch den Konzern ziehen, liegt es eher an dem, was ~shar~ in seinem Post ausführlich beschrieben hat.

Genau dafür gibt es Langzeittests, und zig Versuche mit dem Motoröl.

Der Spar- und Gewichtswahnsinn der Hersteller geht mehr und mehr auf die Haltbarkeit der einzelnen Komponenten.
 
Im Falle von VW ist das sogar noch schlimmer.
Da ich selbst einen fahre, kenne ich mich mit dem Passat 3BG ganz gut aus.

Und da sind genug "Lösungen" eingebaut, wo jede halbwegs technisch interessierte Person erkennt, dass es keine saubere Umsetzung ist und auf Dauer zu Problemen führen wird.
Beispielhaft sind da die Schwellerenden hinter den Innenradkästen.
Wenn man halt da nur winzig kleine Abflüsse integriert, die dann mit Unterbodenschutz praktisch verschließt und gleichzeitig nicht verhindert, dass da Schmutz und Wasser hin kommt, ist es halt nur eine Frage der Zeit.
Und da braucht man kein Ingenieur sein, um so etwas schon vorher wissen zu können.

Kann man sich jetzt streiten, ob das mehr eine Sollbruchstelle ist, oder es VW einfach nicht kratzt.
Aber gibt ja noch genug andere solche Konstruktionen, Heckscheibenwischer zB. Da geht ein O-Ring irgendwann mal kaputt. Je nachdem, wann man da eingreift, entwickelt sich halt der Schaden. Irgendwann geht der Wischer nicht mehr, das Spritzwasserröhrchen bricht, Wasser lässt den Motor verrosten und irgendwann ist die Heckklappe durch. Aber die gammelt ja eh schon aus Richtung Schloss weg. :evillol:

Wasserkasten genau das gleiche. Dichtungen gammeln irgendwann weg, da so konstruiert, dass sie in der nassen Jahreszeit praktisch ständig unter Wasser stehen.
Dazu Abläufe viel zu winzig, verstopfen irgendwann, weil da halt auch Laub und Dreck rein kommt.
Säuft dann halt der Bremskraftverstärker und im Fußraum Fahrerseite das Komfortsteuergerät ab.

Oder Kotflügel bei den Dieselmodellen. Die haben da eine extra Dämmmatte drin, wo Dreck hinter kommt und auf Dauer den Schutz des Bleches zerstört. Dementsprechend gammeln dann die Kotflügel weg, bei den meisten schon nach wenigen Jahren, sieht man halt von außen nur nicht sofort. Und wenn man es da sieht, kann man gleich neue rein setzen.

Und das sind alles keine Sachen, wo man wirklich an der Qualität gespart hätte, weil ein kleineres Bauteil weniger gekostet hat.
Das ist alles einfach falsch konstruiert und hätte ohne Mehraufwand deutlich haltbarer umgesetzt werden können.
Keine Ahnung, wie die aktuellen Modelle so konstruiert sind. Ich hätte aber auf jeden Fall keinen Bock, mir so nen Auto anzuschaffen, wenn ich es mehr als paar wenige Jahre fahren wöllte.
 
Die meisten sind Leasing- und/oder Werksverträge. In 2-3 Jahren kommen die als Gebrauchtwagen mit 100-150 tkm auf den freien Markt, wo jegliche Garantieansprüche seitens VW ausgeschlossen werden.

Der Hersteller ist somit fein aus dem Schneider, der Gebrauchtwagenkäufer im Falle des Falles der angeschmierte.
 

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