Sammelthread Auto - Fragen zu Technik und Reparatur II (1. Beitrag beachten)

Das ist halt auch der Grund für Longlife: andere Hersteller bieten es auch an.
Für die meisten Kunden ist das schon ein wichtiges Argument, senkt es doch scheinbar die Folgekosten.

Was jenseits von 150-200 TKm passiert, interessiert im Endeffekt weder den Hersteller noch den Erstkäufer.
Und sollte wirklich Mal ein Kunde aufschlagen und Kenntnis der Problematik haben, ist das halt "Stand der Technik".
 
Hehe ;)
Ja, ich erinnere mich u.a. an das Bild von MetalforLife's altem Motorblock ausm vorherigen S4, das sah gar nicht gut aus.
Über den jährlichen Wechsel haben wir ja schon des Öfteren gesprochen, haben wir ja auch bei unserem recht alten Diesel gemacht.
Laut Anzeige könnten wir auch noch fast ne halbe Erdumdrehung vorm Service schaffen :evillol::evillol:
 
Thane schrieb:
Ziemlich pauschaler Schwachsinn, dass alle VAG Benziner nichts taugen. Da gibt es reichlich gute Motoren. Die quer eingebauten 2.0 TFSI laufen zum Beispiel so ziemlich alle gut.
Einzig der Hinweis, nicht Longlife laufen zu lassen, passt.

Und wenn man nach Problemen sucht, darfst du fast kein Auto/Motor nehmen.
Nicht immer die Foren-Märchen alle glauben.

Bei Turboschäden würde ich fast immer auch dem Benutzer eine potentielle (Teil-)Schuld einräumen. Manche Leute sind einfach zu blöd, so einen Motor zu bedienen. Kalt voll drauf mögen diese Motoren halt gar nicht.

Das mag bei den 2.0TFSI stimmen, bei den 1.8l den 6 und 10 Zylindern (T)FSI wirds eng.
Völlig falsche Materialien (Kolbenringe, Kolben und Zylinderlaufbahn), Motoren die über 2L Öl auf 1000 Kilometer saufen sind Fehlkonstruktionen.
Fährt man so weiter, riskiert man einen Kolbenkipper. Mitverantwortlich ist das falsche, vom VAG Konzern freigegebene LL ÖL, mit zu geringen Schereigenschaften.

Die anfänglichen Turboschäden gingen ebenso auf eine falsche Konstruktion.
Man versuchte anfangs mit zu fettem Gemisch und Zusatzeinspritzung von Benzin die Turbos besser zu kühlen, ging aber dann aufgrund zu schlechter Abgaswerte auf Wassergekühlte Abgaskrümmer.

Die Steuerkette hab ich ja schon angesprochen.
 
Die V6, V8 und V10 mit den angeblichen Kolbenkippern sind ein perfektes Beispiel für Foren-Märchen. Das sind Einzelfälle, das betrifft bei weitem nicht alle Motoren. Bei den 3.2 FSI war eine frühere Serie im A6 teilweise betroffen, beim V8 im ersten S5 die ersten gebauten. Da sind wir aber weit von 10 oder 15% betroffenen Fahrzeugen entfernt.

Bei den 1.8/2.0 TFSI im A4/A5 (bis zum Facelift) war es wirklich ein Designfehler der Kolbenringe bzw der Kolben. Da gibt es ja auch zwei TPI.

Bei meinem 3.0 TFSI (Kompressor) gibt es auch immer wieder die üblichen Märchen, dass ja angeblich ständig Kolbenkipper vorkommen, ständig die Kats kaputt gehen, ... ;)
Oh, fast vergessen, S-Tronic ist auch ständig kaputt :lol:

Für Foren gilt eben:
1. sie sind alles andere als repräsentativ
2. es finden sich primär Leute mit Problemen
3. es wird gerne maßlos übertrieben, was Probleme angeht

Du musst dabei immer in Relation setzen, wie viele Fahrzeuge es davon eigentlich gibt.
Wie gesagt, wenn du nach Problemen suchst, wirst du sicher etwas finden. Ich hatte auch mal einen BMW N54 und da gibt es auch reichlich Gemecker in den Foren. Ginge man danach, ist der Motor auch ständig kaputt bzw. 100% der Motoren betroffen :evillol:

Die Wassergekühlten Krümmer kamen natürlich auch wegen der Abgaswerte, aber nicht, weil die Turbolader vorher alle wegen zu hoher Temperaturen abgeraucht sind. Bis vor kurzem haben die auch nahezu alle unter Last angefettet, nicht nur bei VW.
Ich gebe dir soweit Recht, dass der 1.4 TSI nicht unbedingt der beste Motor der VAG war, zumindest am Anfang gab es vermehrt Probleme.
 
Wollte eigentlich mal mein Auto im anderen Thread vorstellen, aber ich glaub das lohnt nicht.

1,4 TSI / Steuerkette / LL Öl / DSG und nen RNS 510. :D

P.S.
Thanes letzter Beitrag war richtig gut. Gerade mit der Relation der verkauften Autos. Hätte ich dir gar nicht zugetraut. ;)
 
Ich fahr in meinem Audi A3 auch das LL-Öl - Mobil 1 5W-30 mit VW 507 00 Freigabe (Diesel mit Filter) und das dazugehörige Intervall. Bin bei ~152tkm, kann bis jetzt keine Beeinträchtigung feststellen ;)

Muss 'Thane' auch reicht geben, in den Foren schreiben zu 95% nur Leute wenn sie Problem haben, keiner würde auf die Idee kommen sich irgendwo anzumelden und sein Fahrzeug loben. Das ist dann selbstverständlich...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
mittlerweile wird ja schon fast wasserdünnes öl eingefüllt, 0w20 bekommen einige motoren, dementsprechend verbrauchen die auch das öl.....
 
Jein. Es kommt natürlich drauf an, wie der Motor konstruiert wird bzw welche Betriebsmittel vorgesehen sind.
Einige japanische Hersteller setzen auch vermehrt auf 0W20 und die Motoren halten und saufen nicht das Öl.
Außerdem ist die Viskosität nicht ausschlaggebend für den Verschleißschutz.
Auf jeden Fall nicht alleine.
Grundöl und Additive sind wichtiger. Ich hatte dazu auch mal einen schönen Blog gefunden. Vielleicht finde ich das noch wieder.

E:
Gefunden
https://540ratblog.wordpress.com
Achtung: sehr lang und auf Englisch
 
Zuletzt bearbeitet:
du klar aber je dünner das öl umso grösser die wahrscheinlichkeit das es iwo austritt oder verbrannt wird egal wie toll und genau gebaut wird, die motoren auf der arbeit mit 0w20 verbrauchen merklich mehr öl.

ich denke die dünne suppe ist wieder son schritt wegen besserer verbräuche und weniger schadstoffausstoss auf teufel komm raus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was habt ihr denn da so für Motoren?
Ist ja nicht jeder Motor gleich ;)
Ein M54 neigt ja auch dazu, etwas mehr Öl zu nehmen. Da kann zum Beispiel eine andere Viskosität helfen.

Wichtiger dürfte dafür aber noch der NOACK sein. Die Öle mit höherer Viskosität haben ja oft einen niedrigen NOACK. Es gibt aber auch 0/5W-20/30/40 mit niedrigem NOACK.
Sind dann aber eher die vollsynthetischen.

Side fact bezüglich Verschleiß und Viskosität.
Bei den BMW M Motoren nehmen einige Leute aus der Community Abstand vom 10W60 und gehen auf 5W50 oder 0W40.
Interessant dabei ist, dass es weniger Ölverbrauch gibt und sich ein geringerer Verschleiß zeigte, vor allem an den Lagerschalen.
Im verlinkten Blog wird das auch angerissen.

Von so ganz dünnen Ölen wie 0W20 bin ich aber auch noch nicht überzeugt.
Das wird auch ganz sicher eingesetzt, um beim NEFZ die letzten Zehntel beim Verbrauch heraus zu quetschen
 
Wo ihr ja beim Öl seid:

Wie seht ihr das mit dem Öl im Automatikgetriebe aus?

Ich hab den E39 mit M52B20TU Bj. 2000 um 85k km. Die LL-Plörre werde ich auf jeden Fall nach nem Jahr wechseln, da das vorher ein Rentnersonntagswagen war. Aber wie schaut das mit dem Getriebeöl aus?

Je nach Ansprechpartner höre ich: Braucht man nicht wechseln oder nach 100k km wechseln.
 
Was habt ihr denn da so für Motoren?
versuchsmotoren , kann ich weiter nix zu sagen ;)
lambo bekommt z.b. aber noch das olle dicke 10w60
 
ZF empfiehlt für ihre Getriebe den Wechsel des Öls nach 100.000-120.000 km.
Das bieten die auch an einigen ihrer Standorte an.
Wenn du es dort machst, wird auch der Wandler geprüft.
Bin gerade nicht ganz sicher, ob BMW da bereits ausschließlich ZF Getriebe verbaut hat.
Für andere Modelle sollten aber ähnliche Intervalle gelten.

Du kannst auch eine Spülung machen oder Tim Eckart Methode.
Ich hatte für meinen E93 Mal gefragt und ZF hat mir von einer Spülung abgeraten.

@damn80
Okay :D
Wie gesagt, es hängt auch vom Motor ab, da reagiert nicht jeder gleich.
Lamborghini füllt 10W60 ein? Bei allen Modellen?
Weil die Motoren dürfte man teilweise ja auch bei Audi finden.
Und so ein R8 bekommt ja sicher kein 10W60.
Der RS6 bekommt ja auch 0W30.
Porsche hat 0W40 für fast alle Modelle
 
Zuletzt bearbeitet:
Thane schrieb:
Was habt ihr denn da so für Motoren?

den 1 Liter 3 Zylinder im Seat Mii mit 75PS
jetzt erst über 40tkm abgespult und bisher keine Probleme
weiß aber grad nicht mit was für einem Öl ich fahr
muss ich mal nachschauen
bin gespannt wie lange der Motor hält bis Probleme auftauchen
was von Anfang ist und alle Wagen haben: oftmals bei Kälte klappert die Kupplung im Leerlauf
ist irgendwas mit dem Ausrücklager glaub, weiß aber net ob das überhaupt schädlich ist...
 
<NeoN> schrieb:
Wo ihr ja beim Öl seid:

Wie seht ihr das mit dem Öl im Automatikgetriebe aus?

Ich hab den E39 mit M52B20TU Bj. 2000 um 85k km. Die LL-Plörre werde ich auf jeden Fall nach nem Jahr wechseln, da das vorher ein Rentnersonntagswagen war. Aber wie schaut das mit dem Getriebeöl aus?

Je nach Ansprechpartner höre ich: Braucht man nicht wechseln oder nach 100k km wechseln.

Müsste das ZF Getriebe sein.
Ölwechseln kann man selber nicht, das Getriebe muss "gespült" werden.
 
Servus.

damn80 schrieb:
mittlerweile wird ja schon fast wasserdünnes öl eingefüllt, 0w20 bekommen einige motoren, dementsprechend verbrauchen die auch das öl.....
Mein Auris hat keinen nennenswerten Ölverbrauch und mein Prius bisher auch nicht (hab den aber erst seit Sommer).
Ebenso ist in den Foren nichts bekannt bzw. genannt worden, daß die Maschinen pauschal Öl brauchen. Und für die HSD ist 0W20 vom Hersteller vorgegeben.


Grüße ~Shar~
 
Habe auch kaum Ölverbrauch, fahre das Mobil 1 5w50.
Mein vorheriger S4 hat 1 Liter auf 1000KM gebraucht, aber gut da war auch die VDD undicht und es hat schon getropft.
Den A4 B5 den ich mal hatte mit 1.8er hat auch 1l auf 1000km gebraucht, der hatte aber auch am Ende 360.000KM drauf :D
Aber VAG sagt ja 1 Liter auf 1000km sei normal...
 
@MetalForLive
Was ist denn mit deinem Unfallschaden geworden?
Wurde alles repariert oder war noch mehr beschädigt?
 
Gutachten hatte ich zwischen den Jahren anfertigen lassen, 4500€ Schaden. Anhängerkupplung gebrochen, Heckklappe unten verkratzt durch das aufschieben, muss lackiert werden, Stoßfänger und Pralldämpfer nautürlich und das Blech wurde eingedrückt.
Am 23. kommt er in die Werkstatt für vorraussichtlich eine Woche.
 

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