Sammelthread Auto - Fragen zu Technik und Reparatur II (1. Beitrag beachten)

Ich hab mal eine Frage an die Dieselfahrer:

Ich fahre einen Golf 5 Plus 1.9 TDI mit 105 PS und habe Probleme beim Anfahren der Kiste.
Entweder heult der Motor auf weil ich zuviel Gas gebe oder der Diesel kriegt zuwenig Gas und bei loslassen der Kupplung säuft mir der Motor ab.

Gestern ist es mir 2 Mal an der Ampel passiert, das ich entweder voll durchgedreht hab und dementsprechend "laut" losgefahren bin, oder ich hab ewig lang gebraucht bis ich vom Platz gekommen bin.

Davor bin ich einen Tiguan mit allem möglichen Schnickschnack gefahren und mit unserem Mercedes w203 sport habe ich diese Probleme nie gehabt, im Gegenteil: Da habe ich ohne Probleme im zweiten Gang anfahren können!

Auf einem großen Parkplatz habe ich das Anfahren mit dem Golf geübt und hab ständig den Motor abgesoffen...Gibts da irgendwelche Tipps wie man das "üben" kann?
 
War das von Anfang an oder ist das irgendwann aufgetreten?
Ich hatte das vor xx Jahren auch bei einer Probefahrt, da war dann was falsch eingestellt.
 
@MichaW ich hab gestern zum ersten Mal eine Fahrt damit gemacht. Danach hatte mein Vater das Auto übernommen und ihm sind solche Dinge garnicht passiert. Das Auto ist gebraucht, es wurden aber sehr viele Teile neu ersetzt und auch eine neue Kupplung eingebaut.

Ich bin bei der ersten Fahrt ca. 2 Stunden nur beim Anfahren in Probleme geraten. Landstraße und Innenstadt fährt sich das Auto klasse, nur wenn man am Berg steht oder eben aus dem Stand losfährt murkst mir der Motor öfters ab.

Ehrlich gesagt kenne ich vom Diesel eigentlich das "Standgas", also wenn ich die Kupplung kommen lasse fährt mir das Auto schon automatisch weg. Bei dem Golf muss ich immer Gas nachgeben und genau an der Stelle würg ich öfters mal den Motor ab oder fahr los wie ein Teufel mit demetsprechender Geräuschkulisse :D
 
Ich hatte 2 Autos des gleichen Typs probegefahren.
Einen Toyota Aygo und einen Citroen C1.
Komplett gleiches Auto (wurde in Kooperation gebaut).
Der Aygo ist mir alle Nase lang an der Ampel abgesoffen, wenn ich nicht deutlich mehr Gas gegeben habe, der C1 nicht.

Vielelicht ist da einfach was falsch eingestellt.
 
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Nochmal eine Frage zu Ölwechsel. Der Karren (118D e87) sagt ja wann der Ölwechsel gemacht werden soll, entweder nach Zeit oder Kilometern. Bei mir ist es immer nach Kilometern. Jetzt bin ich 350km über die Ölwechsel Meldung und würde gerne noch nach Ostern warten, dann kann ich auch gleich die Bremsflüssigkeit mit wechseln lassen und die Sommerreifen aufziehen lassen.
Dann wäre ich aber ca. 2.000km über dem Ölwechsel Meldung, macht das was aus?
(Gesamt Laufleistung ca. 260.000km)
THX
 
c-mate schrieb:
Dann wäre ich aber ca. 2.000km über dem Ölwechsel Meldung, macht das was aus?
Defintiv ist das nicht gut - wenn du kannst, solltest du sogar deutlich unter dem "vorgeschlagenen Longlife Intervall" das Öl wechseln. Welches BJ hat dein E87? Denn wenns nach 03/2007 ist, haste den N47 Motor drin und der freut sich gar nicht üer lange und vorallem überzogene Ölwechsel. Wie viele Kilometer zeigt dir das Ölwechselintervall an? 20tkm aufwärts?
 
Dann hast du auf jeden Fall den N47B20 drin - der genießt leider nicht den besten Ruf was Haltbarkeit und lange Ölwechselintervalle angeht. Hast du schon mal was an der Kette/Kettenspanner gehabt?
Wenn du kannst und den Wagen noch lange fahren wollen würdest, würde ich persönlich das Intervall wirklich verkürzen - eher in Richtung 15tkm statt 20tkm - aber das muss natürlich jeder selber wissen :)
 
Intervall sollte verkürzt werden, ja. N47 haben eigentlich nur Stress in den frühen Baujahren, vor allem mit dem problematischen Stirnrad.
Ansonsten gilt da, je neuer, je besser.

Allerdings hat die Möhre nun bereits 260.000 km gehalten, da gehe ich nicht mehr von einem Problem mit der Konstruktion aus :D
 
Ich habe den 1er 2011 mit 10.000km gekauft und bin seitdem ca. 250.000km gefahren.
Werkstattaufenthalt hatte ich außer den Serviceintervallen keinen einzigen, dh es musste in den vergangenen 11 Jahren noch nie etwas repariert werden.
Was die Serviceintervalle angeht, da habe ich mich immer an das gehalten, was angezeigt wird, Öl ist BMW 5W30. Fahrprofil ist zu 80% Autobahn.
Das Auto fahre ich jetzt so lange bis es auseinander fällt (never change a running system :D ), wie gesagt, bisher ist kein Ende in Sicht, aber kann ja manchmal dann auch schnell gehen.

(Davor hatte ich übrigens 12 Jahre einen Golf IV, der ebenfalls quasi nie in der Werkstatt war, dh ich hatte in den vergangenen 23 Jahren genau zwei Fahrzeuge. Der Golf wurde mir dann auf der A5 von einem hinten auffahrenden UPS Fahrer gewaltsam genommen)
 
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Die N47 sind abseits der problematischen Baujahre eigentlich auch Langläufer. Mit einem guten Fahrprofil, also viel Langstrecke, kann man da auch lange Freude haben.
Ich bin halt kein großer Fan vom Longlife Intervall. Wäre jetzt auch meine Anmerkung, da auf jährlich und maximal 12.000 km zu gehen.
 
c-mate schrieb:
Bei 12.000km müsste ich dann halt alle 5-6 Monate in die Werkstatt zum Ölwechsel.
Ist sicher sinnvoll :) Wenn du die Räder inna Werkstatt aufziehen lässt, passt doch doch relativ gut zusammen im Frühjar-Spätherbst :)

Wir habe bisher auch immer alle 12tkm gewechselt, jezt läuft es vermutlich auf 8-900tkm Wechselinvervall (weil jährlich) hinaus. Der Verbrenner wird nur noch genutzt, wenn man Freude am Fahren haben kann - danach sieht es mir aktuell nicht aus :(
Sind am WE 205km mitm E-Auto über 5 Stops gefahren und fast alle Leute schleichen scheinbar umher - egal ob aufm platten Land, der BAB mit oder ohne Limit - egal obs nen E-Auto oder Verbrenner war, einfach ultra nervig. Trotz des nicht sparsamen Fahrstils und viel Überholen haben wir rekordverdächtig wenig Strom verbraucht - 8,89€ für 205km sind ein Witz. Im Bereich von 80-120 beim Überholen mit Vollstrom merkt man dem i3 aber echt an, dass der da viel zu wenig Leistung hat. Das fällt hier im Stadtverkehr nicht so derbe auf, wie dort.
 
Scheitel schrieb:
Sind am WE 205km mitm E-Auto über 5 Stops gefahren und fast alle Leute schleichen scheinbar umher - egal ob aufm platten Land, der BAB mit oder ohne Limit - egal obs nen E-Auto oder Verbrenner war, einfach ultra nervig.
Da gebe ich dir recht. Aktuell ist es wirklich ein komisches Geschleiche auf der Autobahn. Ich bin die Tage gut 2x ~300km 2 Spurige Autobahn gefahren. Links ~130km/h, rechts 110km/h im Schnitt gefühlt. Mehr ging einfach nicht. Es gibt echt nichts schlimmeres als monotones, mehrstündiges Fahren. Gerade bei der letzten Fahrt war ich einfach nur erschöpft. Das hatte ich in dieser Form auf der Strecke bis jetzt nie gehabt.

Scheitel schrieb:
Im Bereich von 80-120 beim Überholen mit Vollstrom merkt man dem i3 aber echt an, dass der da viel zu wenig Leistung hat. Das fällt hier im Stadtverkehr nicht so derbe auf, wie dort.
Meine Empfehlung wäre da ein kleiner Taycan. :hammer_alt:

Ich habe mich in dieses Auto wirklich etwas verguckt, wenn ich ehrlich bin. Dass die Beschleunigung selbst für den kleinen 4S recht ordentlich ausfällt, habe ich mir schon gedacht. Die Verzögerung aber vor allem das Handling haben mich komplett von den Socken gehauen. Das Fahrzeug fährt sich so extrem narrensicher. Es fährt dorthin, wohin man lenkt - fast schon langweilig. Die Reifen im Auslieferzustand wagen es keinen Millimeter wegzurutschen. Komplettes Achterbahnfahren auf Schienen.:king:

Direkt danach konnte ich noch einen 992 Carrera S fahren. Was soll ich dazu sagen? War mein erster 911er und ich muss sagen, es war ein klein wenig ernüchternd. Die Gasannahme ist leicht verzögert und wirklich mit einem Punsh "zupacken" wollte der Boxer Motor im direkten Vergleich auch nicht. Der größte Unterschied ist aber, dass der 911er deutlich nervöser fährt. Man schafft es, gefühlt an jener noch so kleinen Abbiegung das Heck zum Ausbrechen zu bringen. Spaßig ist das schon. :daumen:

Ich hatte auch nie das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren. Kurz runter vom Gas und er fängt sich wieder ein. Dennoch konnte ich gerade die Kreisel mit dem Taycan deutlich schneller fahren als mit dem 911er. Wobei ich eher schreiben sollte, ich hatte mehr Vertrauen in den Taycan als in dem 911er. Leider war es "nur" ein Fahrzeug mit PDK und nicht ein Handschalter. Ich denke, damit hätte er mir deutlich besser gefallen. Da das Viech komplett als Daily (~25.000 km im Jahr) gefahren wird - konnte ich aber die Wahl zum PDK aber nachvollziehen.

Leider merkt man, dass Porsche, was das Gesamtfahrzeug betrifft, immer noch Luft nach oben hat. Wenn man den Tongenerator im Taycan ausschaltet, finde ich das Geräusch von den Antrieben etwas gewöhnungsbedürftig. Ebenfalls habe ich bei der Materialanmutung für ein Gerät dieser Preisklasse mehr erwartet. Da war mir doch zu viel Kunststoff verbaut. Was mir ebenfalls gefehlt hat, war Softclose. Die Türen muss man einfach "zuschlagen", wie es der Besitzer ausdrückte. Antriebsstrang und Fahrwerk von Porsche und der Rest von Daimler? Der 911er hatte bei 120km/h ein Luftpfeifen an der linken Tür. :utflakcannon:

Gekauft hätte ich mir beide nicht. Gibt nur eine wahre Karosserieform für solche "Spaßautos" und das ist das Cabrio. Der 911 992 Targa soll sogar von den Windgeräuschen lauter sein, optisch jedoch ansprechender. Aber auf E-Antrieb würde ich nicht mehr verzichten wollen. --> Porsche 983 Cabrio? :schluck:
 
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Ich bin durchgängig Sport gefahren. Sport Plus "durfte" ich nur beim Launch Control verwenden. Wobei ich hier auch sagen muss, dass das Meckern auf sehr hohem Niveau ist. Ist man jedoch ein paar Minuten vorher den Taycan (ebenfalls Sport) gefahren, merkt man es doch. Irgendwie hätte ich jetzt noch Lust, ein Model S mal zu fahren. :D Hat wer eines zufällig rumstehen? 🥺
 
Ich möchte meinen Rangierwagenheber auch in gepflasterten Einfahrt nutzen. Um nicht in den Rillen zwischen den Pflastersteinen hängen zu bleiben, wollte ich eine Holzplatte darunterlegen. Was nimmt man da am besten (Multiplex, Siebdruck, etc.)? Würde sonst im Baumarkt einfach mal nach Schnittresten schauen.
 
Hast du nicht nen Schlosserei in der Nähe die ein bisschen Blechrest hat? 2-3 mm stärke sollte schon mehr als genügen.
 
Ich hatte ja in den vorherigen Beiträgen über meinen Ölwechsel geschrieben.
Auto ist ein 118D e87 Bj. 2010.
Bisher (seit 2010) habe ich mich immer nur nach der Serviceanzeige gerichtet, dh Ölwechsel ca. alle 30.000 km (=ca. Jahreslaufleistung) mit BMW Longlife 04 5W30.
Hier wurde mir nahegelegt, das Wechselintervall zu verkürzen, ich könnte mir vorstellen, dass ich den Ölwechsel dann alle 6 Monate (ca. 13-15.000km) durchführe.
Und das dann vielleicht selbst mit einer Pumpe über den Ölmessstab und den Filter lasse ich drin.
Dh den Hauptölwechsel lasse ich nach wie vor machen inkl. Ölfilter und was halt alles dazugehört.
Und den Ölwechsel dazwischen mach ich selbst nur mit Öl absaugen und neues Öl reinkippen.
In dem Fall müsste es dann bei beiden Ölwechseln auch kein Longlife Öl sein, richtig?
Wäre dieses Vorgehen eine Option und besser als nur alle 30.000km Longlife?
 
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