Control Center für Experten in XMG CORE und NEO (2021)

XMG Support

Schenker Notebooks Support
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Schenker Technologies GmbH / 13. Juli 2021 / Dokument-Version 1.4 / Englische Version

Inhaltsverzeichnis:
  • Einführung
  • Sprache und Versionsnummer
  • Allgemeine Einstellungen
  • Hochgradig flexible Performance-Profile
  • Manuelle Anpassung
  • Warnung vor unsachgemäßer Anwendung
  • NVIDIA Whisper Mode
  • Manuelle Lüfterkurven
  • Akku-Ladeprofile
  • Plattform-abhängige Tuning-Optionen
  • Tastatur-Beleuchtung
  • Sensoren
  • Backup der eigenen Profile
  • Euer Feedback

Einführung​

Das Control Center wurde für XMG CORE & XMG NEO (2021) einer Generalüberholung unterzogen. Hierbei haben wir hauptsächlich Feedback aus der Community einfließen lassen, welches wir Anfang 2020 in diesem Thread gesammelt hatten (siehe das Ende des verlinkten Beitrages: „What else is on your Wish List?“).

Im Control Center lassen sich Performance-Profile und Lüfterkurven anpassen und diverse Geräte-spezifische Präferenzen einstellen. Gegenüber der 2020er Version sind die folgenden Features neu:
  • Die drei Performance-Profile (Ausbalanciert, Enthusiast, Overboost) lassen sich weiter verfeinern – so lassen sich manuell u.a. die Power Limits und Temperatur-Obergrenzen von CPU und Grafikkarte anpassen
  • Für jedes Profil lassen sich jeweils fünf weitere Unter-Profile benennen und abspeichern, so dass man auch für nicht alltägliche Nutzungsszenarien ein jeweils optimales Profil in der Hinterhand hat. Insgesamt lassen sich somit 15 individuelle Profile samt eigener Lüfterkurven definieren.
  • Manuelle Lüfterkurven gab es bereits früher – aber die Steuerung mit 7 frei einstellbaren Kontrollpunkten ist jetzt feingliedriger als je zuvor.
  • NVIDIA Optimus ließ sich bei XMG CORE und NEO bisher nur per BIOS-Setup deaktivieren – außerdem war es bei XMG CORE den Intel-Varianten vorbehalten. Ab 2021 unterstützen auch die AMD-Modelle dieses Feature.
  • Für den Akku kann man aus drei verschiedenen Ladeprofilen wählen, welche die Ladegeschwindigkeit und Maximalkapazität beeinflussen. Anwender, die den Akku eher selten nutzen, können somit unter Umständen die Akku-Lebensdauer positiv beeinflussen.
  • Es lässt sich einstellen, dass das System automatisch hochfährt, sobald ein Netzteil angeschlossen oder per Kippschalter unter Strom gesetzt wird. USB-Peripherie lässt auch im ausgeschalteten Zustand ohne Netzteil laden – und vieles mehr.

Sprache und Versionsnummer​

Bevor wir in die Optionen einsteigen, eins vorweg: die Sprache des Control Centers lässt sich im „About“-Fenster einstellen. Dort wird auch die Versionsnummer angezeigt. Der Installer erkennt leider nicht automatisch die Systemsprache, so dass man nach der Installation hier die Sprache ggf. zunächst den eigenen Wünschen nach auswählen muss.

about.png


Allgemeine Einstellungen​


Die Optionen unter „Allgemeine Einstellungen“ sind mit Hinweistexten versehen und recht selbsterklärend.

preferences_de.png


Ergänzende Hinweise:
  • USB-Ladefunktion funktioniert auch ohne angeschlossenes Netzteil. Laden über USB-C funktioniert ebenfalls.
  • Deaktivierung von On-Screen-Display gilt nur für proprietäre Funktionen. Änderungen bei Lautstärke und Bildschirmhelligkeit werden trotzdem noch angezeigt.
  • Touchpad lässt sich auch per Fn-Hotkey abschalten, auch wenn der Toggle in der Ecke des Touchpads deaktiviert ist.
  • Mehr Details zu NVIDIA Optimus gibt es weiter unten in diesem Beitrag.

Hochgradig flexible Performance-Profile​

Das System bietet grundsätzlich drei verschiedene Performance-Modi, hinter welchen sich jeweils nochmal bis zu fünf individuell anpassbare Profile hinterlegen lassen. Jedes XMG CORE- und XMG NEO-Modell verfügt über einen dedizierten Hotkey, mit welchem man auch innerhalb von Vollbildanwendungen zwischen den drei Modi hin- und herschalten kann.

profiles-menu_antimated_de.gif


Ausbalanciert: das Standard-Profil, in welchem vor allem die CPU noch weit unterhalb ihres Limits arbeitet. Lüfterlautstärke ist sehr dezent. Dieses Profil wird für alltägliche Arbeit empfohlen.

Enthusiast: Power Limits werden erhöht, die Lüfterkurve ist etwas dynamischer. Um die Komponenten besser zu kühlen, werden hier unter Last die Lüfter etwas stärker hörbar sein.

Overboost: dieses Profil stellt die Komponenten auf maximale Leistung. Diese Leistung liegt immer noch innerhalb der Herstellerspezifikationen, aber am oberen Ende ist hier mit „diminishing returns“ zu rechnen. Lüfterlautstärke unter Last wird nochmals erhöht.

Lüfter-Boost: mit diesem Button werden die Lüfter manuell auf 100% Drehzahl gestellt. Dies ist vor allem für Benchmarks interessant. Steht in allen drei Performance-Modi zur Verfügung.

Factory Defaults mit Luft nach oben

Die Default-Einstellungen der drei Profile unterscheiden sich vor allem hinsichtlich der CPU-Power Limits und der voreingestellten Lüfterkurve. Bei der GPU hingegen gibt es noch Spielraum nach oben. Wer im Overboost-Profil wirklich die maximale Leistung abrufen will, muss die Regler entsprechend weiter nach oben anpassen. Die Lüfterkurve im Overboost hingegen kann gern so bleiben wie voreingestellt.

Auswählen und umbenennen

Über den drei Haupt-Modi liegt ein Textfeld, in welchem sich das derzeit ausgewählte Profil umbenennen lässt. Mit einem Klick auf „OK“ wird die Umbenennung gespeichert. Hier ein Beispiel, wie so etwas aussehen könnte:


  • Ultra-Leise: besonders niedrige Power-Limits
  • Kalt aber laut: besonders hohe Lüfterdrehzahl
  • Warm aber leise: leise Lüfter aber wärmere Oberflächen
  • GPU-Priorität: Grafik auf 100%, reduzierte CPU-Limits
Falls man tatsächlich so viele recht spezifische Profile anlegen möchte, ist es natürlich sinnvoll, diese besser über die drei Hauptmodi zu verteilen, damit man sie mit per Hotkey schneller umschalten kann. Wir haben diese hier nur zur Veranschaulichung alle zusammen in das „Ausbalanciert“-Drop-Down-Menü gepackt.

Manuelle Anpassung​


Der Abschnitt "Manuelle Profile" zeigt unterschiedliche Schieberegler an, je nachdem, welches Performance-Profil aktiviert ist. Im Profil "Balanced" stehen die Regler PL1/PL2/PL4 nicht zur Verfügung, dafür hat man jedoch Zugriff auf NVIDIA Whisper Mode. In den Profilen "Enthusiast" und "Overboost" hat man Zugriff auf alle Regler, einschließlich GPU Core und Memory Offset.

Keines der hier gezeigten Steuerelemente erfordert einen Neustart um aktiv zu werden, mit Ausnahme von "Core Voltage Offset".

profiles_enthusiast_de.png


Bitte beachten: Core Voltage Offset und Memory Overclocking freischalten sind nur auf Intels Plattform verfügbar, nicht auf AMD. Siehe Abschnitt "Plattformabhängige Tuning-Optionen" weiter unten im Beitrag.

CPU Power Limits

Der Screenshot zeigt die Regler auf einem Intel-System. Auf einem AMD-System funktioniert es genauso, nur sind die Regler anders beschriftet. Die folgende Beschreibung ist technisch stark vereinfacht, genügt aber zur Veranschaulichung. Diese Power Limits werden grundsätzlich in Watt (W) angegeben und beinhalten sowohl die CPU als auch ihre integrierte Grafikeinheit.

AMD
Intel
Beschreibung
SPL
Sustained Power Limit
PL1
Power Limit 1
Diese CPU-Leistungsaufnahme soll unter Last auf dauerhaft aufrechterhalten werden können. Sie wird nur unterschritten, falls die in das Temperatur-Ziel läuft. Dies lässt sich mit ausreichend Lüfterdrehzahl verhindern.
sPPT
Slow Package Power Tracking Limit
PL2
Power Limit 2
Boost-Limit, sollte zwischen 28 Sekunden und bis zu mehreren Minuten lang halten - je nach System und Performance-Profil
fPPT
Fast Package Power Tracking Limit
PL4
Power Limit 4
Kurzes Burst-Limit - hält in der Regel weniger als 5 Sekunden.

Tj Max (AMD)

Definiert die maximal zulässige CPU-Temperatur. Wenn die CPU sich dieser Temperatur annähert, beginnt sie, die Taktraten zu reduzieren.

Tcc Offset (Intel)

Genau dasselbe wie Tj Max, arbeitet aber als Offset, der von ~100°C abgezogen wird. Standardmäßig auf 5°C eingestellt, was zu einer Zieltemperatur von etwa 95°C führt.

GPU Temperature Target

NVIDIA definiert die Spanne von 75° bis 87°C. Sobald die Grafikkarte sich ihrem Temperaturziel annähert, taktet sie sanft herunter. Stellt man unter Volllast (bei bereits anliegenden 87°C) den Zielwert von 87°C auf 75°C, dann ist das Heruntertakten eher „unsanft“ – aber trotzdem noch innerhalb der Spezifikationen und somit unbedenklich.

Configurable TGP Target (kurz: cTGP)

Das Power-Limit der GPU. Je höher der Wert, desto schneller kann die Grafikkarte rechnen. Die Ober- und Untergrenze bildet abermals den von NVIDIA zugelassenen Bereich ab.

Dynamic Boost

Wenn aktiviert, können bis zu 15W zusätzlich zum cTGP gegeben werden. Dieser Boost kommt nur dann zum Einsatz, wenn die CPU Package Power (also der tatsächliche CPU-Energieverbrauch; nicht dessen Power Limit) unterhalb von ca. 35W liegt. Die Steuerung dieses Features wird vollkommen automatisch vom NVIDIA-Treiber erledigt.

GPU Core/Memory Offset

Diese Einstellungen sind nur für sehr fortgeschrittene Benutzer zu empfehlen, die sich mit der GPU-Übertaktung auskennen. Diese Regler sind quasi die letzte Bastion, wenn man mit seinen Power Limits und Temperaturen bereits zufrieden sind.

Lüfterdynamik (bzw. Schaltgeschwindigkeit)

Dieser Wert gibt an, wie schnell die Lüfterkurve sich verändern darf. Standardmäßig sind hier 300ms/0.5% eingestellt. Das bedeutet, dass die Lüfterdrehzahl sich alle Null Komma Drei Sekunden um 0,5% verändern darf. Reduziert man diesen Wert, agiert die Lüftersteuerung dynamischer. Bei fluktuierender Last (z.Bsp. bei der Erstellung von Content) kann das mitunter dafür sorgen, dass die PL2 und PL4 Limits länger eingehalten werden, was den Arbeitsvorgang beschleunigen kann. Erhöht man den Wert, reagiert die Lüftersteuerung eher gemächlich (langsam), was z.Bsp. bei einfachen Office-Tätigkeiten oder Idle ein unerwartetes Auftouren der Lüfter verhindern kann.

Warnung vor unsachgemäßer Anwendung


Beim ersten Aufruf der o.g. Optionen wird ein Warntext angezeigt:

Die folgenden Optionen richten sich an fortgeschrittene Anwender. Isoliert betrachtet unterliegt jeder Regler einem sicheren Grenzwert. Gemeinsam betrachtet ist aber Vorsicht geboten. Ein dauerhafter Betrieb unter hoher Last bei niedrigsten Lüfterdrehzahlen kann die Lebensdauer des Systems reduzieren.

Dieser Text wird sich evtl. im Laufe der Zeit noch verändern. Wie beschrieben unterliegen die Regler gewissen Limits. Im Overboost-Modus ermuntern wir ausdrücklich dazu, gern alle Regler auf ihr jeweiliges Maximum zu stellen. Dass man hier mit falschen Settings einen Bluescreen erzeugt oder sein System akut beschädigt, ist quasi ausgeschlossen.

CPU und GPU regulieren sich selbst

CPU und GPU sind in der Lage, ihr eigenes Taktverhalten (und somit ihre Energieaufnahme) automatisch zu regulieren, so dass sie bestimmte Temperatur-Grenzwerte nicht überschreiten. Für die CPU liegt die Maximal-Temperatur bei ca. 95°C, für die Grafikkarte bei 87°C. Sobald die Temperaturen sich diesen Grenzwerten annähern, reduzieren die CPU und GPU automatisch ihre Leistung. Damit wird quasi garantiert, dass selbst bei defekter oder deaktivierter Lüftung die von Intel, AMD und NVIDIA vorgegebenen Grenzwerte nicht überschritten werden.

Das System ist mehr als nur CPU und GPU – ohne Airflow geht es nicht!

Bitte beachte, dass es im Chassis noch andere Komponenten gibt – nicht jede davon hat einen eigenen Temperatur-Sensor. Manche Komponenten (z.Bsp. VRAM) haben interne Sensoren, welche sich jedoch nicht per Software auslesen lassen. Solche Komponenten mögen zwar teilweise in der Lage sein, sich bei zu hohen Temperaturen selbst zu drosseln. Dies ist jedoch bei weitem nicht so feingliedrig wie bei CPU und GPU. Andere Komponenten hingegen haben entweder keine Sensoren oder sind ggf. nur passive „Nutznießer“ der hohen Temperaturen – z.Bsp. Tastatur und Akku.

Unsachgemäße Einstellungen fördern den Hardware-Verschleiß

Allgemein ist es eine schlechte Idee, seinen Laptop so einzustellen, dass er mit maximaler Leistung aber niedrigsten Lüfterdrehzahlen läuft. Zum Einen hat man dann bei jeder ernsthaften Nutzlast sofort mit Thermal Throttling zu rechnen. Zum Anderen ist es bei Dauernutzung für die Hardware nicht gut, wenn diese ohne jeglichen Airflow permanent thermisch gesättigt wird.

Im aktuellen Release gibt es für die Lüftertabellen und Performance-Profile keinen automatischen Override. Soll heißen: wenn man z.Bsp. die Lüfter für alle Temperaturwerte auf nur 10% Drehzahl stellt, dann werden diese auch nur mit 10% Drehzahl laufen. Die Systemleistung würde dabei unter Last schnell zusammenbrechen. Bei reduziertem bis nicht vorhandenen Luftstrom kann es in verschiedenen Bereichen des Mainboards und Chassis zu Hitzestau kommen.

Es wäre denkbar, hier einen Riegel vorzuschieben – z.Bsp. dass bestimmte Temperatur-Marken (z.Bsp. 80°C bei GPU und 90°C bei CPU) automatisch zu einer bestimmten Lüftermindestdrehzahl (z.Bps. 40%) führen. Aber mit solchen harten Limits würden wir dann wieder den Nutzern, die ihre Lüfterkurven besonders fine-tunen möchten, ins Handwerk greifen. Wir sind für Vorschläge zur Behebung dieses Dilemmas offen.

NVIDIA Whisper Mode im Control Center​


Wenn man das Profil "Balanced" auswählt, wird der NVIDIA Whisper Mode automatisch aktiviert. Dies ist NVIDIAs neue Methode, um Anwendern ein intelligentes "Downclocking" zu ermöglichen, ohne sich um Leistungsgrenzen oder Taktraten kümmern zu müssen. NVIDIA ermöglicht es dem Benutzer, ein "Minimum FPS"-Ziel festzulegen und bietet ein Dropdown-Menü mit 3 Unterprofilen: Ausbalanciert, Leise, Sehr leise.

whisper-mode_animated_de.gif


Der NVIDIA Whisper Mode diktiert ein CPU-Power-Limit von 35W (der genaue Wert kann je nach Treiber-Version und verbauter CPU unterschiedlich sein). Es ist nicht möglich, dieses Limit manuell zu ändern - es ist Teil von NVIDIAs proprietärer Methode, um die gesamte Systemleistungsaufnahme für geräuscharmes Spielen auszugleichen.

Manuelle Lüfterkurven​


Mit jedem der bis zu 15 Performance-Profile sind CPU- und GPU-Lüfterkurven verknüpft. Lässt man diese unangetastet, dann greift die vom Hersteller vorgegebene Lüfterkurve. Stellt man die Lüfterkurven manuell ein, gelten diese nur für das derzeit gerade aktive Profil. In der Kopfzeile dieses Fensters lässt sich sehen, welches Profil gerade anliegt.

custom-fan-curve_animated.gif


Momentan sind die Punkte leider noch nicht mit Temperatur-Marken beschriftet. Soviel in Kürze:
  • Der letzte Punkt bildet die 80°C-Marke
  • Zwischen jedem Punkt liegen 5°C Abstand
  • Somit liegt der erste frei wählbare Punkt bei 50°C
Diese Angaben können sich evtl. mit zukünftigen Revisionen noch ändern.

Klickt man auf „Zurücksetzen“ werden für das derzeit aktive Profil wieder die vom Hersteller vorgegebenen Lüfterkurven gesetzt. Diese unterscheiden sich je nachdem, in welchem der drei Performance-Modi man sich gerade befindet.

Wir bitten hier noch einmal darum, mit dieser Option behutsam umzugehen. Ein Dauerbetrieb mit maximalen Leistung bei gleichzeitig stark reduzierten Lüfterdrehzahlen ist keine sachgerechte Anwendung.

Lüfterlautstärke smart reduzieren – nicht mit der Brechstange!

Man könnte annehmen, dass der Laptop weniger belastet wird, wenn man die Details in 3D-Anwendungen zurückschraubt. Leider falsch. Das Reduzieren von Details erhöht erstmal nur die FPS – die Auslastung bleibt gleich. Um tatsächlich die Auslastung und somit die Lüfterlautstärke zu reduzieren, muss man sinnvoll ausgewählte Details mit einem Frame-Limiter kombinieren. Siehe Artikel: Flüsterleises Gaming am Notebook dank Frame Limiter? Läuft!

Ladeprofile zur Schonung des Akkus​


Für den Akku kann man aus drei verschiedenen Ladeprofilen wählen, welche die Ladegeschwindigkeit und Maximalkapazität beeinflussen.

battery_profiles_de.png


Standardmäßig werden die Systeme im Modus "Maximale Kapazität" ausgeliefert. Um den Akku etwas schonungsvoller zu behandeln, empfehlen wir, auf das Profil "Ausbalanciert" zu wechseln. Für den dauerhaften Einsatz am Schreibtisch empfehlen wir den "Sparsam"-Modus.

Bitte beachten: Der Unterschied zwischen diesen Profilen ist unter Windows nicht direkt ersichtlich. Jedes Profil lädt den Akku scheinbar zu 100 % auf, in Wirklichkeit wird der Ladevorgang jedoch viel früher beendet. Das folgende Diagramm zeigt, was hinter den Kulissen passiert:

Beispiel von XMG NEO 15 (2021):

neo15_charging-profiles_combined.png


Dieses Diagramm zeigt den Ladezustand für jeden der 3 Modi. Die Gesamtzeit in diesem Diagramm beträgt 2 Stunden, 16 Minuten. Andere Laptops mit geringerer Akkukapazität brauchen weniger lang für eine volle Ladung.

Zusammenfassung:
  • Balanced und Ec Mode laden den Akku langsamer auf
  • Die Ladegeschwindigkeit wird bis zu einem bestimmten Punkt zunehmend langsamer, dann springt sie plötzlich auf 100 % in nur wenigen Minuten
In der oberen rechten Ecke des Diagramms sieht man die Abweichung zwischen dem, was das Betriebssystem anzeigt und dem, was wirklich im Hintergrund passiert. Sobald der Akku eine bestimmte Kapazität erreicht hat, fällt die Laderate auf 0, aber Windows sieht dann einen sehr schnellen Anstieg auf 100 %. Dieser "Sprung auf 100" tritt bei verschiedenen Ladestufen auf, je nachdem, welches Profil Sie verwenden:
  • Eco Mode (Sparsam): 85 %.
  • Balanced (Ausbalanciert): 91 %.
  • High Capacity Mode (Maximale Kapazität): 98 %.
Diese Werte können von Modell zu Modell leicht unterschiedlich sein.

Dieser "Sprung auf 100" geschieht nur in der Software, aber nicht im Akku selbst. Selbst im Modus "Maximale Kapazität" ist der Akku gegen Mikroladezyklen geschützt. 100% in Windows sind keine echten 100% in der Hard-/Firmware. Unabhängig davon, welches Profil Sie verwenden, wird im Allgemeinen empfohlen, den Akku mindestens alle paar Monate tatsächlich zu verwenden (ihn auf weniger als 10 % zu entladen und wieder aufzuladen), um ihn frisch und kalibriert zu halten.

Plattform-abhängige Tuning-Optionen

Einige Optionen sind derzeit nur auf XMG CORE und NEO mit Intel Core verfügbar, nicht mit AMD Ryzen. Dazu gehören:

CPU Core Voltage Offset

Seit XMG CORE und NEO mit Intel Core und RTX 30 Serie ist CPU-Undervolting sehr stark vereinfacht. Man muss nur am Regler im Control Center drehen - ein Gang in das BIOS-Setup ist nicht mehr nötig. Der maximal erlaubte Wert ist -100mV. Das immer noch sicher genug ist, um "no boot" Probleme zu vermeiden.

core-voltage-offset_de.png


Der Offset-Wert muss für jedes Leistungsprofil separat eingestellt werden. Wir empfehlen, den gleichen Wert für alle 3 Profile (Balanced/Enthusiast/Overboost) einzustellen, sobald man einen Wert gefunden hat, der für das System gut und stabil funktioniert. Es gibt hier keinen universell-idealen Wert. Jedes Gerät wird etwas anders sein, auch abhängig vom Anwendungsfall und der Speicherkonfiguration. Für eine schnelle Stabilitätsprüfung empfehlen wir, Prime95 im Profil "Large FFT" laufen zu lassen. Für eine gründlichere Prüfung startet man parallel dazu noch einen GPU-Benchmark.

Memory Overclocking freischalten (nur für Experten!)

Bei XMG CORE und NEO mit RTX 30-Serie und Intel Core (sowohl 10th Gen als auch 11th Gen) zeigt das Control Center eine "Memory Overclocking freischalten"-Checkbox, die ein zusätzliches Menü im BIOS-Setup freischaltet.
  • Das BIOS-Setup erlaubt das Laden von XMP-Speicherprofilen
  • Das BIOS-Setup ermöglicht die manuelle Einstellung aller Timings des DDR4-Speichers
  • Das Mainboard ist in der Lage, Module die für 1,35V spezifiziert sind auch mit 1,35V laufen zu lassen
Ab XMG CORE und NEO mit Intel Core 11th Gen (Mid 2021) hat das BIOS einen Failsafe-Mechanismus, bei dem es automatisch alle Speichereinstellungen zurücksetzt, falls eine gewählte Konfiguration nicht booten (P.O.S.T.) kann. Bei dem XMG CORE mit Intel Core 10th Gen (Early 2021) muss dieser Failsafe-Mechanismus manuell ausgelöst werden. indem man Strg+B ca. Minute lang während eines Kaltstarts gedrückt hält.

neo_2021_intel_memory-tuning.jpg


Wie auf diesem Screenshot des BIOS-Setup zu sehen ist, können alle Werte in blauer Farbe vom Endbenutzer geändert werden. Alle Elemente werden in dezimalen Werten eingestellt (nicht hexadezimal). Clock und Ratio geben die endgültige DDR4-Speicherfrequenz an. Zum Beispiel: 133 * 24 = 3192 = (fast) DDR4-3200.

Die Unterstützung von XMP und Speichertuning bedeutet nicht automatisch, dass jede beliebige RAM-Konfiguration lauffähig sein wird. Zum Beispiel waren wir nicht in der Lage, den Speichertakt bei Intel Core 11th Gen über 3300MHz hinaus zu treiben. Extreme Einstellungen, die weit über Intels Plattformunterstützung hinausgehen, lassen sich einfach nicht booten. In diesem Tuning-Menü geht es mehr um tighte Speichertimings als um tatsächliche Übertaktung.

Selbst wenn eine bestimmte Konfiguration in der Lage ist, zu booten und Benchmarks auszuführen, gibt es keine Garantie, dass sie immer zu 100% stabil ist. "Your mileage may vary", Bluescreens können auftreten. Vorsicht ist auch den der Memory Voltage geboten. Wenn man den Speicher über seine spezifizierte Spannung hinaus betreibt, könnten die Speicherchips schneller degradieren und zu defekten Modulen führen. Eine Erhöhung der Spannung bringt keinen Performance-Gewinn - es geht alles nur um Taktraten und gute Timings.

Aufgrund knapper Ressourcen und hoher DRAM-Preise werden wir wahscheinlich nicht in der Lage sein, XMP-Speicher offiziell zu validieren und zu verkaufen. Wir werden jedoch eine Liste von Speichermodulen und -konfigurationen führen, die aufgrund von internen Tests und Community-Berichten zumindest eine begrenzte Unterstützung bieten.


Deaktivieren von NVIDIA Optimus

Das BIOS-Setup (F2) enthält viele weitere Optionen, die in diesem Dokument nicht aufgeführt sind. Die wohl wichtigste Funktion ist die Option, NVIDIA Optimus in der Hardware zu deaktivieren. Standardmäßig ist das interne Display von XMG CORE und XMG NEO mit der integrierten Grafik verbunden.

iGPU output.png


Deaktiviert man NVIDIA Optimus, wird das interne Display an die NVIDIA-Grafikkarte direkt angebunden.

In manchen Anwendungen kann die Deaktivierung von NVIDIA Optimus zu einer leichten Erhöhung der GPU-Performance führen. Der Effekt ist besonders auffällig bei 3D-Spielen mit besonders hohen Frameraten. Wer also z.Bsp. e-Sport-Titel spielt und auf besonders hohe Framerates angewiesen ist, sollte sich diese Option mal anschauen.

Wer seinen Laptop ausschließlich mit externen Bildschirmen verwendet, kann Optimus eigentlich abschalten. Bei Verwendung von externen Bildschirmen ist die NVIDIA-Karte ohnehin permanent aktiv.

In bestimmten Fällen kann die Abschaltung von Optimus aber auch einen gegenteiligen Effekt haben: da der Anwender hierbei die integrierte GPU von ihrer Funktion der Bildausgabe auf dem internen Display befreit, geht diese Funktion auf die dedizierte Grafik über. Dies benötigt aber ein wenig Energie, welche dann wiederrum vom gesamten Energiebudget (cTGP) der Grafikkarte abgezogen wird. Bei Anwendungen mit besonders hoher GPU-Auslastung, besonders hoher Laptop-Display-Auflösung (z.Bsp. UHD/4K) und relativ niedrigen Framerates kann daher der Betrieb mit Optimus dank Framebuffer-Load-Balancing ein paar prozentuale Pluspunkte mit sich bringen.

Da diese Umschaltung einen Neustart erfordert, lässt sie sich nicht mit den frei konfigurierbaren Performance-Profilen verknüpfen. Abhilfe schafft hier in Zukunft NVIDIA Advanced Optimus, mit welchem diese Umschaltung in Zukunft auch ohne Neustart funktionieren soll. Dieses Feature hat allerdings sehr strenge Anforderungen, so dass es bisher mit wenigen Ausnahmen noch fast keine LCD-Panels gibt, die von NVIDIA mit dieser Option unterstützt werden. Das kann sich evtl. in der zweiten Jahreshälfte 2021 schrittweise ändern.

Tastaturbeleuchtung und LED-Lichtleiste​

Je nach Modell kann das Optionsmenü zur Tastaturbeleuchtung recht unterschiedlich aussehen. XMG NEO kommt mit einer Einzeltastenbeleuchtung – XMG CORE hat eine RGB-Beleuchtung mit nur einer einzigen, großflächigen Zone. Im BIOS-Setup lässt sich die Beleuchtung ebenfalls korrigieren – diese greift dann schon direkt beim Boot, bevor das Control Center geladen ist und die Steuerung übernimmt.

Einstellungen der Tastaturbeleuchtung

Die folgenden Screenshots zeigen die Einstellungen für die per-key RGB-Tastatur im XMG NEO. Der Options-Umfang bei XMG CORE fällt etwas geringer aus.

keyboard-backlight_de.png


keyboard-backlight_per-key_de.png


Tastaturbeleuchtung automatisch deaktivieren

Standardmäßig schaltet sich die Tastaturbeleuchtung nach 15 Sekunden Inaktivität ab. Im Panel „Licht aus“ lässt sich diese Galgenfrist verlängern oder gänzlich abschalten. Im englischsprachigen Control Center heißt diese Option „Sleep Timer“.

sleeptimer_1_default.png


LED-Lichtleiste (nur bei XMG NEO)

Die LED-Lichtleiste sitzt an der Vorderkante von XMG NEO. In diesem Menü kann man die Farben anpassen oder die Lichtleiste deaktivieren.

light-bar_de.png



Sensoren​

Zu guter Letzt gibt es auch noch eine recht einfache Übersicht an Hardware-Sensoren. In dieser Ansicht kann man schnell kontrollieren, ob die manuell gesetzten Performance-Profile und Lüfterkurven eine Wirkung zeigen.

sensor-status_de.png


Eine richtige System-Monitoring-Software ersetzt dieses Panel nicht. Für fortgeschrittene Anwender empfehlen wir das Programm HWiNFO64. Manche Monitoring-Programme funken bei NVIDIA Optimus dazwischen und wecken die dGPU unnötig auf um deren Daten zu lesen. HWiNFO64 hingegen arbeitet schön passiv und lässt die GPU bei Inaktivität schlafen. Somit hat die Nutzung von HWiNFO64 so gut wie keine negative Auswirkung auf Idle-Verbrauch und Akkulaufzeit.


Backup der eigenen Profile

Beim Deinstallieren, Neuinstallieren und Updaten von Control Center werden derzeit leider noch die benutzerdefinierten Profile nicht übernommen. Wir planen, dies mit einem zukünftigen Update zu verbessern. Alle benutzerangepassten Profile werden in 3 Unterordnern an diesem Ort gespeichert:

C:\Program Files\OEM\Control Center\UniwillService\MyControlCenter
  • \DisplayProfiles
  • \UserFanTables
  • \UserPofiles
Diese Ordner enthalten JSON-Dateien, die man mit Notepad bearbeiten kann. Bevor man das Control Center neuinstalliert (bzw. aktualisiert), kann man man ein lokales Backup von diese 3 Ordnern machen. Allerdings sollte man wirklich nur diese drei Ordner kopieren, nicht den gesamten Hauptordner "MyControlCenter" - denn der Hauptordner enthält viele Binärdateien (.dll-Dateien), die bei einem Update des Control Centers möglicherweise ersetzt werden sollen.

Nach der Neuinstallation des Control Centers kann man sein Backup zurück in den Ordner kopieren. Dieser Kopiervorgang erfordert Admin-Rechte, da wir uns im Verzeichnis "C:\Program Files\" befinden. Nach abgeschlossenem Kopiervorgang kann man das System neustarten. Beim nächsten Start wird der Control Center Hintergrunddienst die JSON-Dateien einlesen und die entsprechenden Schieberegler im Control Center wieder korrekt einstellen.


Abschlusserklärung​


Wir hoffen, dass ihr diesen Beitrag als hilfreich empfindet. Die neueste offiziell unterstützte Version von Control Center findet man jederzeit in unserem Download-Portal:
In der Suchfunktion gibt man am besten die "Product ID" ein, welche auf dem Produktetikett auf der Unterseite des Laptops aufgedruckt ist.

Bitte lasst es uns wissen, falls ihr Fragen habt oder Unstimmigkeiten feststellt.
Wir danken euch für Ihre Aufmerksamkeit und wünschen viel Spaß mit dem Control Center auf unserem XMG CORE und XMG NEO Gaming Laptop.

Wir freuen uns auf euer Feedback!

VG,
Tom
 
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boggi

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@XMG Support,
super, was ihr alles an Programmen auf die Beine stellt! Gibt ja gerade im Bereich Lüftersteuerung einige neue tolle Parameter bezüglich Feintuning und Temperatur.
Da der XMG Core und XMG Neo 2021 auf Tongfang-Chassis beruhen, ist eure Software dann auch nur mit diesen kompatibel oder auch mit euren CLEVO Modellen, etwa dem XMG Pro 2021?
Im Text steht ja auch, dass ältere Modelle wohl nicht davon profitieren werden. Wie sieht es aber mit "relativ" alten wie eben dem Schenker Key 15 (obwohl Clevo barebone) oder dem XMG Core 2020 aus?

Beste Grüße und vielen Dank bereits im Voraus :)
 
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Moin. Habe ein Schenker Media 15 AMD und meine Erfahrung/Meinung hierzu...

Must have: Akkusteuerung (das einzige, was ich wirklich vermisse, da ich meist stationär arbeite)
Sinnvoll: Warnung, Sensoren, feingliedrigere Lüftersteuerung, (der Tipp mit dem Framelimiter ist top)

Den Rest finde ich nicht verkehrt, aber ich bin kein Poweruser und brauche das eher nicht.
Trotzdem finde auch ich die Möglichkeiten, die hier angeboten werden super! Danke.

Wunsch vielleicht noch, wenn das überhaupt möglich sein sollte: Ein Schalter, um die dGPU ganz auszuschalten. Quasi reiner Office-Mode. Habe jetzt meist nur die iGPU laufen, aber doch das Gefühl, dass die dGPU immer noch Strom zieht (Sensoren und Idle(?)-Takt im Control Center sichtbar).
 
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Ephesus

Ensign
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Gleich vorweg oute ich mich mal als Käufer des kleinsten Core 15 in der AMD Fassung (4600H, 120 Hz FHD, GTX 1650).
Im Vergleich zum 10 Jahre alten Laptop (der immer noch funktioniert) fällt mir auf, dass das Lüfter beim Surfen mit Adblocker trotz im Bios ausgewählten Silent-Profil unnötigerweise läuft. Wenn die untere Temperaturschwelle zum Anlaufen auf 55°C erhöht werden würde, könnte ein passiver Betrieb bei leichten Lasten erreicht werden ohne dass die Komponenten leiden. Ein minutenlanges Laufen unter 48°C ist nicht notwendig. Unter Last ist das Lüfterverhalten und die Temperaturen in Ordnung. Er dreht nicht sprunghaft in Stufen hoch, was eine deutliche Verbesserung ist. Wenn Leistung gefordert ist, darf mann es ruhig hören. Ein häufiges Wechseln zwischen den Lüfterprofilen kann ich mir nicht vorstellen.
Unbedingt wünschenwert ist außerdem eine Akkusteuerung zum stationären Betrieb, da Akkus Verschleißteilnr. 1 sind.
Überlegenswert ist eine Umprogrammierung der Funktionstasten. Persönlich vermisse ich da die Funktionen für den vorherigen und nächsten Titel.
Der Rest ist für Hardcore-Freaks nicht verkehrt, aber meiner Meinung nicht notwendig.
 
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Ensign
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Zuallerst mal großes Lob für diese ausführliche Beschreibung und Einholen von Feedback. Genau über sowas hebt ihr euch definitiv von der Konkurrenz ab.

Ich fange mal mit dem Lüfter Thema an, weil das bei mir immer einer der Knackpunkte ist.
Zitat von XMG Support:
Im aktuellen Release gibt es für die Lüftertabellen und Performance-Profile keinen automatischen Override. Soll heißen: wenn man z.Bsp. die Lüfter für alle Temperaturwerte auf nur 10% Drehzahl stellt, dann werden diese auch nur mit 10% Drehzahl laufen. Die Systemleistung würde dabei unter Last schnell zusammenbrechen. Bei reduziertem bis nicht vorhandenen Luftstrom kann es in verschiedenen Bereichen des Mainboards und Chassis zu Hitzestau kommen.
Ich würde da als default Option zu sinnvollen Limits/Overrides tendieren. Natürlich nur im "oberen" Bereich, also bei 70° 80°+.
Grundsätzlich so, dass ihr noch vernünftige langfristige Funktion der Komponenten garantieren könnt und man sich als User sicher sein kann, dass das System nicht abraucht.
Throttling ist imho auch unschön und sollte vermieden werden, wenn man genug Reserve bei den Lüftern noch hat.

Zitat von XMG Support:
Es wäre denkbar, hier einen Riegel vorzuschieben – z.Bsp. dass bestimmte Temperatur-Marken (z.Bsp. 80°C bei GPU und 90°C bei CPU) automatisch zu einer bestimmten Lüftermindestdrehzahl (z.Bps. 40%) führen. Aber mit solchen harten Limits würden wir dann wieder den Nutzern, die ihre Lüfterkurven besonders fine-tunen möchten, ins Handwerk greifen. Wir sind für Vorschläge zur Behebung dieses Dilemmas offen.
Diese sinnvollen Limits/Overrides könnten dann durch eine Checkbox (und Bestätigung einer Warnung, ggf. auch Akzeptieren einer Verminderung der Garantie) entfernt werden,
und mit Vermerk in irgendeinem Bios Log (oder sogar online Meldung des Tools), sodass ihr auch wisst, was Sache war.

Zitat von XMG Support:
Momentan sind die Punkte leider noch nicht mit Temperatur-Marken beschriftet. Soviel in Kürze:
  • Der letzte Punkt bildet die 80°C-Marke
  • Zwischen jedem Punkt liegen 5°C Abstand
  • Somit liegt der erste frei wählbare Punkt bei 50°C
Diese Angaben können sich evtl. mit zukünftigen Revisionen noch ändern.
Hier hätte ich schon eine alles entscheidende Frage: Was ist denn unter 50° ?
Ist der Lüfter da default aus ?
Oder wird der Wert vom ersten frei wählbaren Punkt bei 50° auch überall <50° verwendet ?
(Ausgehend von dem Forum Post bei NBreview: Bei 50° würde ich dem Lüfter schon 20% geben, aber bei/unter 40° entweder 10% oder aus)

Zitat von XMG Support:
Wir bitten hier noch einmal darum, mit dieser Option behutsam umzugehen. Ein Dauerbetrieb mit maximalen Leistung bei gleichzeitig stark reduzierten Lüfterdrehzahlen ist keine sachgerechte Anwendung.
Mein Fokus ist eher auf Ruhe im idle/office/surfen/programmieren (weil das lässt sich locker erreichen).
Interessant, dass euer Fokus so sehr auf diesem oberen Teil ist. Sein System in diesem hochleistungs Bereich so zu quälen ist Schwachsinn und wundert mich eigentlich, dass es so ein großes Problem darstellt. (Dauerhafte) 150W und mehr müssen halt abtransportiert werden - da gibt es imho eigentlich nicht viel zu diskutieren.

Zitat von XMG Support:
Lüfterlautstärke smart reduzieren – nicht mit der Brechstange!

Man könnte annehmen, dass der Laptop weniger belastet wird, wenn man die Details in 3D-Anwendungen zurückschraubt. Leider falsch. Das Reduzieren von Details erhöht erstmal nur die FPS – die Auslastung bleibt gleich. Um tatsächlich die Auslastung und somit die Lüfterlautstärke zu reduzieren, muss man sinnvoll ausgewählte Details mit einem Frame-Limiter kombinieren. Siehe Artikel: Flüsterleises Gaming am Notebook dank Frame Limiter? Läuft!
Geniale Sache. Ich hatte mich bis jetzt nie damit beschäftigt, aber ist eine super Idee.
Alles diesbezüglich kann gerne ins CC rein.

Zitat von XMG Support:

Ladeprofile zur Schonung des Akkus​


Für den Akku kann man aus drei verschiedenen Ladeprofilen wählen, welche die Ladegeschwindigkeit und Maximalkapazität beeinflussen.
Das ist eine feine Sache. Super !
Habe ich mir schon seit Jahren gewünscht, aber nur sehr wenige Hersteller haben sowas überhaupt implementiert.


Zitat von XMG Support:
Linux-Support: wird wenn dann in eigener Software von TUXEDO Computers umgesetzt. Wer Linux-Support möchte, muss bei TUXEDO kaufen (auch wenn das manchmal ein paar Euro mehr kostet)
Oof, das wusste ich vorher nicht. Dann werde ich wohl meine Fragen dazu in DMs stellen ...

Aber mal eine generelle technische Frage. Macht eigentlich die Control Center App die ganze Regelung in Echtzeit, oder wird die Lüfter Kurve irgendwo ins Bios / EC geschrieben ?
Und die Settings sind nach Neustart dann wieder auf defaults ?

Zitat von XMG Support:
Was fällt euch noch alles ein?
  • Welche Features findet ihr gut, welche findet ihr eher überflüssig?
  • Welche Features würdet ihr euch noch hinzuwünschen?
Überflüssig ist davon nichts (Solange es die UI nicht überlädt). Vernünftige Default Werte sind natürlich wichtig, damit einzelne User sich nicht mit Dingen beschäftigen, die für sie unwichtig sind.

Plant ihr dann eigentlich 2 Apps ? Ein normales Control Center und eins für Experten ?
(Oder einfach nur einen Button zum Umschalten des Modus ? Einfach/Experte ?)

Eine generelle Anmerkung noch zu der Software, ich hoffe die wird schön schlank ;)
Die meisten solcher Control Center Apps Hersteller sind oftmals bloat (und die Graka Treiber UIs sind da meistens die allerschlimmsten).
Ich kann mich damals errinern, dass das alte CC auf dem Core 15 auch bereits eine CPU und GPU Grundlast erzeugt hat (wegen der Lüfteranimation oder whatever ...).
So ein Control Center ist jetzt kein Hexenwerk und setzt im Prinzip nur einzelne Werte im Speicher, deshalb ist da die Hoffnung, dass die App trotzdem schlank bleibt, nicht 300 MB RAM frisst und keine Hintergrundlast erzeugt.
Mein Favorit in der Hinsicht ist Throttlestop ;)

Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Profilaktivierung an laufende Apps geknüpft werden könnte. Z.B Spiel gestartet, o.Ä.
(15 Profile sind auch mehr als genug, realistisch gesehen switche ich immer nur zwischen normal=silent und Gaming Mode bei meinem aktuellen Laptop)

Zitat von XMG Support:
Wo seht ihr ggf. einen sinnvollen Kompromiss im Spagat zwischen absoluter Freiheit und größtmöglicher Sicherheit (niedrige RMA-Quote) in Punkto Temperatur vs. Leistung

Sehr gute Frage,
was genau löst denn RMA bei euch dann aus ? (Übertriebenes Undervolting und Abstürze ? Oder tatsächlich überhitzte und beschädigte Systeme am Ender der 2 Jahre Garantie ?)

Wie oben genannt, mit sinnvollen oberen Limits für die Leistung und vorgeschriebenen minimalen Lüfterdrehzahlen (unter hoher Last) hätte ich auf jeden Fall kein Problem.
Halt so, dass ich mir als User sicher sein kann, dass mein System unter Vollast nicht abraucht, egal was ich da an Reglern/Lüfterkurven mache.
Evtl. volle Freigabe, bei Verzicht auf RMA ? (aber würde ich nicht machen wollen)

Overclock bei Laptops finde ich sowieso nicht sinnvoll.

Zitat von XMG Support:
Außerdem gibt es Features, die wir uns für zukünftige Versionen dieses Control Centers noch wünschen, welche aber für den Release noch nicht geplant sind:
Klingt alles super. 👍
 
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Zitat von conker_ts:
Hier hätte ich schon eine alles entscheidende Frage: Was ist denn unter 50° ?
Ist der Lüfter da default aus ?
Oder wird der Wert vom ersten frei wählbaren Punkt bei 50° auch überall <50° verwendet ?
(Ausgehend von dem Forum Post bei NBreview: Bei 50° würde ich dem Lüfter schon 20% geben, aber bei/unter 40° entweder 10% oder aus)
Genau das ist die Frage die mich auch beschäftigt? Ich hätte grundsätzlich kein Thema damit, wenn es erst ab 50° losgeht, stelle mir aber insbesondere die Frage ob es bei 50° direkt mit 30% losgeht? Besteht die Möglichkeit hier noch feingliedriger abzustimmen? Bspw. 40° - 20%, 50° - 30%, 60° - 40%, 70° - 60%, 80° - 80%, sodass man die Lüfterkurve flach anlaufen lässt und sie bei größerer Beansprachung überproportional ansteigen lässt.

Eine weitere Frage (und man merkt daran, dass ich kein fortgeschrittener Nutzer bin :-)): Sind die frei zu konfigurierenden Power Limits nicht eine Art des direkten Undervoltagings? Wenn ja, wird es bestimmt hierzu unmittelbar nach Release gewiss Anleitungen von versierten Usern geben, hoffe ich. Die Lautstärke im Idle oder bei Office Arbeiten ist nämlich der Grund, warum ich mir im jetzt aktuellen 96std Deal die 2020er Variante mit der 2060 nicht hole und auf die neuen Modelle warte.
 
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Zitat von Slyfox:
Genau das ist die Frage die mich auch beschäftigt? Ich hätte grundsätzlich kein Thema damit, wenn es erst ab 50° losgeht, stelle mir aber insbesondere die Frage ob es bei 50° direkt mit 30% losgeht? Besteht die Möglichkeit hier noch feingliedriger abzustimmen? Bspw. 40° - 20%, 50° - 30%, 60° - 40%, 70° - 60%, 80° - 80%, sodass man die Lüfterkurve flach anlaufen lässt und sie bei größerer Beansprachung überproportional ansteigen lässt.
So ist es. Ich frage mich ehrlich gesagt, wieso das nicht direkt out of the Box gemacht wird, da es ja möglich ist ...
XMG schrieb im Core 15 Thread
Im neuen Control Center für Experten ist es für Modelle ab 2021 völlig stufenlos regelbar.
Von daher nehme ich an man hat wirklich die volle 0-100% Range. (Entsprechend bin ich etwas verwundert, wieso das jetzt bei der Temp Skala nicht der Fall ist ...)

Ich würde den bei 40° auch minimal laufen lassen (10%), um ein größeres Aufheulen des Lüfters bei 50° zu vermeiden. Das würde vermutlich zu unschönem Pulsieren führen.

Referenz ist wie gesagt mein Asus, das läuft mit 2100rpm (vermutlich 30%) wenn es um die 40-50° ist, das ist schon hörbar, aber nicht störend, entsprechend würde ich das XMG gerne lautlos haben bei 40°

Zitat von Slyfox:
Eine weitere Frage (und man merkt daran, dass ich kein fortgeschrittener Nutzer bin :-)): Sind die frei zu konfigurierenden Power Limits nicht eine Art des direkten Undervoltagings? Wenn ja, wird es bestimmt hierzu unmittelbar nach Release gewiss Anleitungen von versierten Usern geben, hoffe ich.
Nein, Undervolting ist (noch) nicht Teil dieses Tutorials (soll ja später kommen) und Power Limits sind etwas anderes.
Ich starte mal einen kurzen Erklärversuch:
* Bei den Powerlimits arbeitet der Prozessor 100% in seinen vom Hersteller vorgegebenen Specs - ist also eine super sichere Sache, kann imho gar nix schief gehen.
Wenn du das Powerlimit auf 80-90% setzt, dann liefert der Prozessor dann auch grob 80-90% der ursprünglichen Leistung, produziert aber auch entsprechend weniger Wärme.
Also tradeoff Leistung vs Abwärme.
(Wobei da dort dann auch wahrscheinlich automatisch niedrigere Spannungen verwendet werden, ist alles hochgradig nichtlinear - gerade in den oberen Bereichen, könnte also durchaus mehr Abwärme einsparen als Leistung einbüßen).

* Undervolting ist eine coole Sache, erfordert aber etwas mehr Aufwand/Verstädnis:
Der Hersteller hat zu jeder Frequezenz eine Spannung definiert, und * garantiert * dir, dass der Prozessor damit arbeiten wird. Sagen wir mal bei meinem aktuellen Intel Prozzi 3.1Ghz -> 1.1V -> 40W (Leistung die der dabei verbrät).
Ich habe schon seit Jahren UV gemacht und habe 3.1Ghz -> 0.95V (eingestellt) -> 27W (Spannung V geht quadratisch in die Leistung ein, deshalb sehr starker effekt).
Entsprechend habe ich genau 100% der ursprünglichen Performance, aber 13W / grob 1/3 weniger Abwärme und mein Laptop ist leiser unter Last.
Nachteil (There is no free lunch ;) ): Ich betreibe außerhalb der Specs, also keine Funktionsgarantie des Herstellers. Wenn ich es übertreibe (aka nur weitere 5mV weniger) und ich kriege einen Bluescreen - mal direkt (das ist nett), mal zufällig (was richtig hinterhältig ist).
(Das war bei den Intel Serien bis 7xxx oder so, wie das genau bei AMD aktuell geht weiß ich nicht, es gibt gelegentlich Prozessor spezifische Dinge zu beachten, Intel hatte vor eine Weile UV komplett unterbunden, weil die Deppen irgendwelche CPU Bugs verschleiern wollten, totale Frechheit ...)

Aber Fazit: Imho ist es noch relativ sicher, also im Vergleich zum Overclocking kann deine CPU nicht abrauchen, weil du gibst der ja weniger Spannung und nicht mehr.
Einziges Risiko ist wie gesagt Bluescreen oder hinterhältige Rechenfehler wenn man es übertreibt.

Zitat von Slyfox:
Die Lautstärke im Idle oder bei Office Arbeiten ist nämlich der Grund, warum ich mir im jetzt aktuellen 96std Deal die 2020er Variante mit der 2060 nicht hole und auf die neuen Modelle warte.
Hast du es denn selbst mal ausprobiert ?
Um hier nicht vom Thema abzudriften, komm in meinen Core 15 Thread
Update: ich sehe du hast deinen eigenen Thread geöffnet. Dann mache ich da weiter
https://www.computerbase.de/forum/t...1er-range-stichwort-lueftersteuerung.2007560/
Es gibt wohl eine (inoffizielle) Möglichkeit, das 2020 Model ruhig zu kriegen.
https://www.computerbase.de/forum/threads/core-15-amd-erfahrungen.1975736/page-2#post-25340280
Wenn das Angebot morgen gut ist, werde ich ggf. nochmal zuschlagen 😎
 
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Serk

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@XMG Support

Warum gibt es das neue erweiterte Control Center nicht auch für das neue XMG Pro (E21)?

Kann man bereits beim XMG Pro die TDP der CPU und GPU, sowie die Lüfter stufenlos, regeln?
Oder wo liegt dort die Mindestgeschwindigkeit (30%?) und Temperatur, ab der die Lüfter anlaufen?

Da das XMG Pro allerdings nur mit "Max-Q" ausgeliefert wird und der Intel auch etwas kühler läuft, ist das hier vielleicht nicht so das Problem, wie noch beim XMG Core (2020), das ständig wild anspringt und damit richtig nervt.
 
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XMG Support

Schenker Notebooks Support
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Zitat von Serk:
Warum gibt es das neue erweiterte Control Center nicht auch für das neue XMG Pro (E21)?
Weil diese Features eine enge Verzahnung zwischen Hardware, Firmware und Software benötigen welche von unserem ODM für die XMG PRO- und ULTRA-Serie bisher nicht gegeben ist.

Zitat von Serk:
Kann man bereits beim XMG Pro die TDP der CPU und GPU, sowie die Lüfter stufenlos, regeln?
Nein, es gibt aber vier vordefinierte Profile die sich in punkto Lüfterregelung und Performance erheblich voneinander unterscheiden. Da ist für jeden etwas dabei.

Notebookcheck schreibt zwar im Revew des XMG PRO 15:

Von extrem leistungsstarker Hardware in einem ultradünnen Gehäuse sollte beim heutigen Stand der Technik niemand einen flüsterleisen Betrieb erwarten. Beim Gaming touren die Lüfter auf bis zu 52 dB(A) hoch, unter maximaler Last sogar bis zu 58 dB(A). Die Geräte aus gleichem Hause sowie das Razer Blade agieren ähnlich laut, besser machen es die beiden Asus-Gamer, die dank Ryzen-CPU auch noch mehr leisten! Auch im Idle bleiben die Lüfter selten still und touren dann bereits hörbar und oft auch lauter auf als die der Konkurrenz.

Aber das ist wie so oft wenig praxisrelevant. Da alle Benchmarks im maximalen "Performance"-Modus gemacht wurden, kann man davon ausgehen, dass auch dieser Idle-Test im selben Modus war. In diesem Modus ist die Lüftersteuerung bewusst so geregelt, dass sich sehr rabiat auf Temperatur-Spikes reagiert, damit PL4 und PL2-Turbo-Boost-Taktraten länger gehalten werden kann. Dass Windows im Idle (also wenn man den Laptop wirklich für mehrere Minuten nicht anfässt) irgendwelche Hintergrund-Maintanance-Tasks anstößt, welche gleich mal einen ganzen (oder mehrere) Kerne zu 100% auslasten, liegt nicht an der Lüftersteuerung. Wer mal schauen will, was da so alles läuft, wird u.a. hier fündig.

Benutzt man den Laptop hingegen im Entertainment- oder gar im Silent-Modus, dann werden auch diese Hintergrundaktivitäten entsprechend gedeckelt.

VG,
Tom
 

Serk

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Solange es im Desktop-Betrieb nicht ständig wild anspringt, ist es in Ordnung. Ich fände es auch nicht schlimm, wenn es immer so leicht laufen würde, dass man es gerade noch hört. Nur unruhiges Lüfterverhalten nervt wirklich.

Insofern war der Schritt zu den neuen Funktionen richtig und wichtig. Bei der Konkurrenz ist es zum Teil ähnlich.

Ich freue mich nach wie vor auf das Neo, das ich für die "beste Wahl" halte, wenn man das Geld hat. :)
 

Runaway1988

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Ich habe ein AMD Core 15 und bin bis auf die nervige Lüfter Steuerung im Netzbetrieb sehr zufrieden mit dem Gerät.
Ist diese neue Version auch für den Core mit 4800H und RTX2060 geeignet? Meiner würde leider mit Version1 ausgeliefert. Wo lässt sich die neue Version denn herunter laden?
 

conker_ts

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@Runaway1988
Iirc wurde irgendwo erwähnt, dass das neue CC nur für die Modelle ab 2021 verfügbar ist.
(insgeheim hoffe ich ja, dass genug User sich ärgern und XMG die alten Modelle zum neuen CC hinzufügt - soweit möglich, aber glaube eher weniger, dass es passiert.)
Kannst ja meinen Thread lesen, ich bastele an einem Tool, um mein Core 15 ruhig zu kriegen, wird aber noch etwas dauern ...
 

beniamin

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Zitat von XMG Support:
Weil diese Features eine enge Verzahnung zwischen Hardware, Firmware und Software benötigen welche von unserem ODM für die XMG PRO- und ULTRA-Serie bisher nicht gegeben ist.


Nein, es gibt aber vier vordefinierte Profile die sich in punkto Lüfterregelung und Performance erheblich voneinander unterscheiden. Da ist für jeden etwas dabei.

Notebookcheck schreibt zwar im Revew des XMG PRO 15:



Aber das ist wie so oft wenig praxisrelevant. Da alle Benchmarks im maximalen "Performance"-Modus gemacht wurden, kann man davon ausgehen, dass auch dieser Idle-Test im selben Modus war. In diesem Modus ist die Lüftersteuerung bewusst so geregelt, dass sich sehr rabiat auf Temperatur-Spikes reagiert, damit PL4 und PL2-Turbo-Boost-Taktraten länger gehalten werden kann. Dass Windows im Idle (also wenn man den Laptop wirklich für mehrere Minuten nicht anfässt) irgendwelche Hintergrund-Maintanance-Tasks anstößt, welche gleich mal einen ganzen (oder mehrere) Kerne zu 100% auslasten, liegt nicht an der Lüftersteuerung. Wer mal schauen will, was da so alles läuft, wird u.a. hier fündig.

Benutzt man den Laptop hingegen im Entertainment- oder gar im Silent-Modus, dann werden auch diese Hintergrundaktivitäten entsprechend gedeckelt.

VG,
Tom
Hi Tom,
obwohl hier vielleicht schon mal angefragt wurde, wage ich es trotzdem noch einmal:
Gibt es eine Möglichkeit bzw. wie wahrscheinlich ist es, dass das neue CC auch für XMG Neo 2020 verfügbar gemacht wird?

Danke!

BG
Beniamin
 

Serk

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@beniamin Wird nicht kommen, weil hinter der Software mehr steckt, nämlich Hardware, die es unterstützen muss. Und da hapert es, spätestens bei den Lüftern, die das Spielchen unter Garantiebedingungen nicht mitmachen.
 

beniamin

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@Serk danke für das Feedback, das habe ich schon fast vermutet, wäre halt interessant, wenn gewisse Funktionen (die nicht zwinged HW-abhängig sind) kommen würden.
Aber sind wir Mal gespannt...
 

Serk

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Schön wäre es schon (gewesen), gehöre ja zu denen, die vom Lüfterverhalten auf dem XMG Core genervt waren.
 

DragonJay

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Hallo

Ich habe heute mein XMG Core E21 erhalten und das funktioniert so weit so gut. Jedoch habe ich den Eindruck, dass die Tastaturbeleuchtung fehlerhaft ist und zwar wird die "Farbe" weiß eher als lila angezeigt.

Mache ich irgendwas falsch bei der Auswahl im Controllcenter oder wirkt das einfach nur so? Hinzu kommt, dass es unter einen Taste wirklich eher weiß ist (ALT GR) und unter der nächsten eher lila. Vielleicht hab ich auch ein Problem mit meinen Augen, aber sowas ist ein Grund, das Ding wieder zurück zu schicken, da ich nur weiß nutze und mich das bei dem Preis einfach stört.

[IMG]https://www.computerbase.de/forum/attachments/img_8370-jpg.1068162/[/IMG]


Wenn ihr Tipps habt oder sagt das kann man nicht mehr retten würde mir das in jedem Fall helfen.

Danke schonmal!
 

Serk

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Also, die Tastatur vom XMG Core ist mir bekannt. So, wie das auf deinem Foto aussieht, ist das definitiv nicht korrekt, das ist tatsächlich nicht weiß. War bei dir Windows samt Treiber vorinstalliert oder hast du das selbst gemacht?

Ich würde das Problem eher auf Software-Seite sehen, also mal BIOS auf Werkseinstellung zurücksetzen, aktuelle Treiber und Software erneut installieren und noch einmal Windows-Update laufen lassen, falls etwas fehlt.

Die BIOS-Version sollte bereits mit Auslieferung die aktuelle sein, aber überprüfe die am besten auch.

Anschließend einmal Windows mit dem Befehl shutdown -r -t 0 neustarten.
 
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conker_ts

Ensign
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Zitat von DragonJay:
Mache ich irgendwas falsch bei der Auswahl im Controllcenter oder wirkt das einfach nur so? Hinzu kommt, dass es unter einen Taste wirklich eher weiß ist (ALT GR) und unter der nächsten eher lila. Vielleicht hab ich auch ein Problem mit meinen Augen, aber sowas ist ein Grund, das Ding wieder zurück zu schicken, da ich nur weiß nutze und mich das bei dem Preis einfach stört.

[IMG]https://www.computerbase.de/forum/attachments/img_8370-jpg.1068162/[/IMG]


Wenn ihr Tipps habt oder sagt das kann man nicht mehr retten würde mir das in jedem Fall helfen.
Ich denke auch, das sollte nicht sein.
Also mein erstes Core 2020 hatte nen leichten Rosa Stich beim weiß, aber das 2. hat das nicht.

Das bei dir sieht auch nicht nur nach einem einfachen Farbstich aus.
Setze mal alle 3 Grundfarben R G B einzelnd und poste die Fotos.
Meine Vermutung ist aktuell, dass was mit dem grün nicht stimmt ...
(und falls das Setzten der anderen Farben funktioniert, ist irgendwas an der HW/Tastatur und nicht am Bios, aber das wird dir der Support dann schon sagen)

Ich würde das Thema alledings eher zum allgemeinen XMG Core E21 Thread einordnen und nicht hier zum neuen CC. Aber das müsste ein CB mod verschieben ...
 

Serk

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