Conqi schrieb:
Inwiefern sorgt Apple dafür, dass Firefox, Davinci Resolve oder Visual Studio Code weniger RAM brauchen? Wenn ich nur Apple Software einsetze, könnte ich mir das ja noch vorstellen, aber das ist ja fernab der Realität für die meisten.
Ich schrieb hier von der "Office Variante". Zumindest Davince Resolve ist bei mir jetzt nicht unbedingt "Office", bei Visual Studio bin ich mir da auch nicht so sicher ob ich das noch als Office bezeichnen würde. Ich habe da aber ehrlich gesagt auch nicht die blasseste Ahnung was Entwicklerumgebungen da heutzutage fordern. Von dem was Anwendungen sich (oft sinnloserweise) gönnen, kann es eigentlich nur noch mehr sein. Bzgl. Browser hat Apple Safari. Damit wird man wohl auch langfristig klarkommen. Warum Firefox sich so viel Ram gönnt, ist mir persönlich auch unklar. Ich mag Firefox, aber ich hab grad zwei Tabs offen (diesen hier und eine Google-Suche) und er zieht sich 1GB rein. Das ist geradezu obszön, ein Bruchteil würde ausreichen.
Also so fernab der Realität ist es nicht nur mit Apple Software zu arbeiten bzw. sagen wir mal so mit Apple bzw. sogenannenter Standartsoftware und sei es M$-Office ist jetzt nicht so realitätsfern. Selbst M$-Office ist ja geradezu genügsam im Verglich zu Browsern. Das Problem bei Windows ist ja aktuell das System, das den Rechner zubloatet.
Conqi schrieb:
Zumal auch dort meines Wissens nach niemand bisher einen nennenswerten Vorteil von macOS nachweisen konnte. Das sind immer nur gefühlte Wahrheiten, dass da irgendwas effizienter wäre. Die Tests vom Macbook Neo jedenfalls zeigen, dass man da mit 8 GB genau so schnell vor die Wand rennt.
Das Air hat aber 16GB. Mal davon ausgehend, dass Apple seine eigene Software so im Griff hat, dass dem Neo 5 Jahre Lebenszeit beschert ist - Apples Historie spricht sehr dafür - dann hat man immer noch 8GB als Reserve für "gierige Fremdsoftware" mit dem Air.
Ich bin kein Mac Freund, vielmehr schon zweimal mit Macs auf die Fresse gefallen, und tue mich aktuell (auch deshalb wohl) sehr schwer den Schritt vielleicht für meinen Alltags-Rechner zu gehen, aber was Apple aktuell im Vergleich zu neuen Windows Notebooks abliefert ist einfach direkt ne andere Welt - und im Gegensatz zu früher will man heute Windows doch gar nicht mehr. Man muss es vielleicht benutzen, aber wer will den Mist denn heute noch?
Man muss sich schlicht wundern, woher Windows-Notebookhersteller den Mut nehmen, diese Preise aufzurufen. Das ist der Punkt. Ich hab keine Ahnung was dem Office Ding da 1.600 Euro kostet die 250 Euro (die Dell selbst für das Ram beim Upgrade aufruft herausgerechnet aus dem Upgrade von 32 auf 64GB für 500 Euro, denn das Basismodell gibt es nur mit 16GB).
Übrigens direkt mal Preiserhöhung:
Basismodell 2.098,99
X-Modell: 2698,99
16er mit X und 32GB nicht Lieferbar.
Aufpreis für 64 statt 32GB jetzt 600 Euro
sind die Speicherpreise wieder gestiegen?
Selbst wenn: 100 Euro mehr für 32GB Speicher und gleich mal das Basismodell um 250 und das X um 450 angehoben. Sprich 100 Euro mehr kostet der Speicher pro 32GB (nach Dells eigenen Aufpreisen!) und Dell setzt das in 500(*0,5) bzw. 450 Euro Preiserhöhung für das Gerät um. Wenn das keine Abzocke ist, weiß ich auch nicht mehr.