News Europäischer Gerichtshof: Rechtsstreit um Intels Milliarden-Strafe geht weiter

Andy

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#1
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#2
Man kann nur hoffen, dass das Urteil anschliessend inflationsbereinigt in Kraft tritt.
 
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#5
Ich dachte die Sache wäre schon längst erledigt. Wenn man bedenkt was für ein nachhaltiger Vorteil diese Praktiken waren, ist 1 Mrd Strafe gar nicht mal so heftig.
Wer würde denn das Geld bekommen?
 
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#6
Kommt in den Haushalt und wird dann entsprechend an die Staaten verteilt.

@Topic:
Immer feste drauf, bei den generierten Einnahmen ist die Milliarde fast zu wenig. Kann mich noch gut daran erinnern, wie damals alle mit Intel-Fertigkisten an kamen und ich mit meinen Athlons, trotz besserer Leistung, allein im Freundeskreis stand. Ergibt nun auch Sinn....

Aber was lernt man daraus, Verbrechen lohnt sich :cool:
 
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#7
Uhuhhhhh 1 mrd. Das ist intels Gewinn in einem Quartal (!!!). Zuletzt waren es glaub sogar fast 3 mrd.
Ganz ehrlich. Wenn ich ne echte Dummheit gemacht und mich auf Kosten anderer bereichert habe und dann dafür soviel zahlen muss, wie von meinem Einkommen in 3 Monaten überschüssig gewesen ist, dann kann ich darüber nur müde lächeln.

Viel interessanter ist doch, wie viel mehr Gewinn / Umsatz dadurch zu Stande kam. Das wäre dann sicher eine ganz andere Zahl. Leider lässt sich dieses "was wäre wenn" so gar nicht objektiv bestimmten.
 
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#9
Die Athlons waren wenn überhaupt ähnlich bei der Performance, besser bei der Effizienz - aus Unternehmens Sicht aber auch für die OEM oft nicht rentabel da der Marktanteil schon davor so unausgeglichen war. Wenn Produkt A und B nahezu gleich gut sind, sich aber Produkt A mit einem Anteil von >80% auch ganz ohne Werbung deutlich bessser verkauft und für den OEM der verlässlichere Partner darstellt (da eben Big Player) - dann liegt es nahe dass viele OEMs ganz unabh von irgend einem unlauteren Wettbewerb darauf setzen.

Schau auch Windows Phone an. Das war perse auch nicht schlecht und von der Usability oft gar besser als die Konkurrenz (gerade auch bei P/L), aber man weicht nicht eben einen Markt auf der schon total unausgeglichen ist. Die OEMs verlieren das Interesse daran da es zu wenig potentielle Käufer gibt. Wenn man den Markt drehen will muss man deutlich mehr bieten als die Konkurrenz um überhaupt wieder ins Rampenlicht zu kommen.

Klar sind 1 Mrd viel zu wenig. Intel hat sich hier über die grauzone rausbewegt und ulauteren Wettbewerb betrieben - aber die EU ist auch für lächerliche Urteile in diesem Hinblick bekannt. Siehe diese Sache mit dem IE bei MS der schon auf dem absteigenden Ast war und man MS dazu verdonnert das Auswahl Zeugs zu bringen, absolut fürn Arsch.
 
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#10
Wenn dem so gewesen wäre, hätte Intel seine Prozessoren aber nicht besonders schmackhaft machen müssen.
Das war ein Eingriff in den Wettbewerb zum Nachteil der Konsumenten.

In Europa schaut man sich die Technik eben etwas genauer an.
 
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Begu

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#12
In Europa schaut man sich die Technik eben etwas genauer an.
...um dann Stafen zu bringen, welche Intel in ihrem Handeln bestätigen. Ich wette, dass es intern bei Intel eine Wirtschaftlichkeitsrechnung gibt, bei der am Ende mit dieser Strafe ein saftiger Gewinn steht. Aus Verbrauchersicht ganz klar zum kotzen. Und dass dieses Verfahren bis zum Ende über 10 Jahre dauern wird, macht die Sache an sich nochmal mehr zum :kotz:
 
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#13
@Begu

Natürlich lief bei Intel eine Wirtschaftlichkeitsrechnung. Das sollte jedem klar sein. Wenn man bedenkt, dass AMD effektiv erst jetzt im Jahr 2017 ein Comeback hat sollte das weit mehr as Eine Milliarde Strafe sein...

Ich wäre bei solchen Strafen eh bei einer %-Bindung des Gewinns der letzen 5 Jahre. 50% der letzen 5 Jahre und das Thema würde nie wieder aufkommen weil es keiner mehr machen würde.
 
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#15
Krautmaster

Du musst uns nicht jedes mal erzählen wie sehr du Intel liebst, wir wissen es doch eh ;)

@Thema
Viel wichtiger ist, was heute ist. Sprich alles korrekt und fair am Markt abläuft.
 
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ZeroZerp

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#16
Wenn das Geld tatsächlich in den EU Haushalt fliesst und nicht an den Geschädigten (also AMD) ausgezahlt wird, dann ist das Ganze doppelt verbrecherisch.

Grüße
Zero
 
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#17
Da hat Zero absolut recht. Die Strafe sollte AMD ausbezahlt werden, da die ja den erlittenen Schaden hatten.
 

Sennox

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#18
AMD hat bereits eine "Vergleichszahlung" von Intel inkl. Patentaustausch erhalten
 
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#19
unglaublich, das intel offensichtlich die ganzen jahren noch nicht einen Pfenning rausrücken müsste, noch ein grund mehr ryzen zu kaufen, die bude stinkt einfach nur erbärmlich :/

Die Athlons waren wenn überhaupt ähnlich bei der Performance, besser bei der Effizienz - aus Unternehmens Sicht aber auch für die OEM oft nicht rentabel da der Marktanteil schon davor so unausgeglichen war. Wenn Produkt A und B nahezu gleich gut sind, sich aber Produkt A mit einem Anteil von >80% auch ganz ohne Werbung deutlich bessser verkauft und für den OEM der verlässlichere Partner darstellt (da eben Big Player) - dann liegt es nahe dass viele OEMs ganz unabh von irgend einem unlauteren Wettbewerb darauf setzen.
nein, der athlon 64 war dem P4 haushoch überlegen bei Vorstellung, ebenso der X2 Dualcore
 
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#20
Wenn schon die EU Intel nicht ausreichend abstraft, sollte das der Konsument tun.

Das hat dann zusätzlich zwei wesentliche Vorteile:
1. Lässt sich der Konsument dadurch von diesem unsympatischen Verein nicht mehr abzocken
2. Unterstützt er die geschädigte Konkurrenz, sodass dieser weiter bestehen kann
 
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