Sammelthread Formel 1 Talk 2016-26 (1. Beitrag beachten)

nik_ schrieb:
@edenjung. Wie willst du das Problem mit der verdreckten Scheibe denn lösen? Aktuell nutzen die Fahrer Abreißvisiere. Sollen die anhalten und das Ding bei Verschmutzung abreißen?

Komisch die indycar leute führen den Aeroscreen bereits nächstes Jahr ein. Das mit den Tropfen und dem dreck scheint kein großes problem zu sein.
Aber hier sieht man mal wieder die typische Realtion des Deutschen: immer schon Probleme haben, bevor man angefangen hat.
Klar werden die irgendwas benutzen wie nen abreisscreen für den boxenstopp. Oder Lotuseffekt auf der scheibe.
Das Probelm haben Jet-piloten ja nicht. Und der Fahrer hat sehr viele runden mit dem screen abgespult und keine Probleme gehabt.
Ergänzung ()

2rad schrieb:
Ja das macht Sinn. Nüchtern betrachtet ist dann der Halo also die beste Variante. Ich lese gerade als Vettel 2017 den Aeroscreen testete wurde ihm schwindlig weil es die Perspektive verzehrte. Andere Fahrer aber waren mehr angetan davon, also ohne größere Schwierigkeiten.

Das liegt daran, dass die Fahrzeuge der Formel 1 fast plan auf der oberseite sind (also da wo der aeroscreen hinkommt). Bei den indycars ist das anders.
Vettel hat halt in den gebogenen bereich gekuckt. klar das einem da schwindelig wird. Aber das kann mal alles lösen.
 
Meinte ich eigentlich auch da der Aeroscreen ja nach hinten gekippt ist und nicht senkrecht steht. Nur eben den Gummiabrieb hatte ich nicht bedacht aber du schreibst in der Indycarserie führen sie ihn ein also muss das ja funktionieren.
Wie gesagt der Halo wiegt 14kg. Jetzt sind die großen Typen noch mehr benachteiligt.
 
moment einmal. hast du die berichte zum aeroscreen gelesen? er ist auf einem oval gefahren. er hat noch keine auskunft darüber geben können, wie es sich bei kurvenfahrten verhält etc. zudem hat er auch selbst direkt kritik geübt, dass es ungewohnt ist, durch solch dicke scheiben zu schauen. zudem wurde kein wort über schmutz verloren. der lotus-effekt hat seine grenzen, eben bei den gummiresten die auf die scheibe kommen (oder auch fliegendreck etc.). also jetzt hier ankommen, dass der aeroscreen so viel besser ist, ist nur reine vermutung.

laut fia konnte der im letzten jahr geteste shield den die f1 als konkurrenz zum halo sah den reifen bei 225km/h nicht abfangen und ist in diesem test durchgefallen

@2rad. meinte jetzt nicht dich, da du ja schon reflektierend über halo/aeroscreen nachgedacht hast
 
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Du hast Recht das man es unbedingt auf einer richtigen Rennstrecke testen muss. Aber da hatte ja Vettel seine Bedenken geäußert. Das der Aero gegen Halo weniger Stabilität bietet liegt auf der Hand.

Ein Nachteil beim Halo ist allerdings das sich die Piloten nach einem Unfall möglicherweise nur sperrlich aus dem Wagen befreien könnten. Aber ob das jetzt zwingend ein Nachteil ist bleibt offen, prinzipiell aber schon.
 
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trotzdem is der aeroscreen besser.
All die kleinen Probleme sind lösbar.
Und wenn die Indycar das einführt werden diese Probleme gelöst sein. Dann kann man das auch in der F1 einführen.
 
*faceplam*

wie kann etwas besser sein, was alleine in einem oval getestet wurde, wo man nicht den kopf drehen muss um die kurven und scheitelpunkte zu sehen und sich umzuschauen...

ich verstehe deine argumentation nicht. du hast weder gegenargumente bzw. meiner bedenken gebracht noch die artikel gelesen die zum aeroscreen veröffentlicht worden.
 
ich habe genügend gegenargumente geliefert.
Du hast aber schon Probleme bevor du irgendwas begonnen hast.
erinnert mich an meinen vater. Das sagte er immer zu mir wenn ich irgendwas machen sollte und keinen bock hatte.
Ich habe mich mit dem Aeroscreen auseinandergesetzt. Mir die Videos und Artikel angeschaut und durchgelesen.
eine sache sollte ich heir mal aber ansprechen. der aeroscreen der F1 besteht aus einem anderen material als der der indycar. Der wurde von einer firma gebaut, die solche kuppeln für Jets herstellt.
und da haben die piloten auch keine Probleme beim fliegen. Auch bei kurven nicht. komisch was?
ich ahbe auch schon erklärt warum Vettel schlecht wurde. er hat aufgrund der positionierung des Aeroscreens auf dem auto in die am meisten gekrümmte Stelle geschaut. Das ist aufgrund der anderen form der oberseite des indy car dort kein Problem.
Aber sowas kann man lösen bei der f1.
Auch das problem mit dem Dreck kann man lösen, wenn man denn will. Sei es durch ne abreisfolie, die beim boxenstopp abgezogen wird oder durch wasser, dass über den screen gegossen wird beim boxenstopp. So viele möglichkeiten das zu lösen.
Man muss es halt nur mal probieren. Allein um die ansehnlichkeit zu verbessern.
Der Halo mag zwar ein verdammt guter Schutz sei (ausser wenn der Reifen von oben da rein fällt), aber auch er hat schwächen. Wie kommt man aus dem ding vernünftig raus, wenns mal brennt? Nicht das wir nen zweiten Niki Lauda bekommen.
Oder wie läuft das wenn der Fahrer nicht aus eigener Kraft da raus kommen kann. Wie kommen die Streckenposten an den Fahrer?
Wenn man diese Fragen nicht stellt, egal welche Lösung man präferiert, dann kommen wir nirgendwo hin.
 
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edenjung schrieb:
Wie kommt man aus dem ding vernünftig raus, wenns mal brennt? Nicht das wir nen zweiten Niki Lauda bekommen.
Oder wie läuft das wenn der Fahrer nicht aus eigener Kraft da raus kommen kann. Wie kommen die Streckenposten an den Fahrer?

Diese Fragen wurden durch Tests aber schon benantwortet und das Ergebnis war: Der Fahrer kann in der vorgeschriebenen Zeit das Auto verlassen...

Beim Aeroscreen wiederrum wurden einige Eigenschaften nicht erfüllt. Red Bull hatte dann auch nicht mehr die Ressourcen es fertig zu entwickeln.

Shield wiederrum hat es nichtmal geschafft einen Reifen aufzuhalten, sprich die Hauptaufgabe zu erfüllen.

Sofern jemand eine bessere Lösung als Halo entwickelt wird die FIA eh auf diese umsatteln - die gab es halt schlicht nicht als die Regeln für diese Saison festgelegt wurden.
 
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Man kann es ja auch anders lösen.
Der Aeroscreen der Indycar besteht ja aus einem anderen Material als der Shild und der aeroscreen von Red Bull. Der hällt anscheinend einen reifen aus.
Aber was auch ginge wäre ab 2020 das Design der Autos so vorzugeben wie bei der Formel e.
Da ist der halo wunderbar ins Design integriert.
 
Und dann sind da ja noch die sündhaft teuren Aerodynamik-Aufbauten auf dem halo, die sind nicht gerade hilfreich beim aussteigen.
 
Es scheint so dass bisher Honda in ihren tests 3 motoren benutzt hat.
2 in der ersten woche, und jetzt ein dritter in dieser woche.

Auf der einen seite hoffe ich dass Honda die Probleme von letztem jahr in den griff kriegt und performante und zuverlässige motoren für die Saison liefern kann (der hört sich dieses jahr auch viel brutaler, agressiver und "ungezähmter" als sie von anderen hersteller).
Andererseits hätte dann Mclaren echt die arschkarte gezogen wenn Renault nicht mindestens auch so zuverlässig ist! (und bisher hat mir McLaren mir renault motor nicht iwrklich gefallen)
 
Die Probleme lagen aber zu über 90% an McLaren selber oder ihrem Chassis.
Der Renault Motor läuft bei den anderen Teams ja gut.
RedBull hat auch richtig viele Runden gedreht.

Ich weiß auch nicht, ob etwas dran ist, dass Honda ständig den Motor wechselt.
Bei RedBull wird man sich die Entwicklung aber genau ansehen. Die würden nämlich einen Wechsel zu Honda erwägen, wenn der Motor gut wird.
 
RedBull steht eben vor einem ähnlichen dilemma wie damal McLaren.
Wenn Renault wieder komeptitiv auf die führungspositionen wird, dann wird es schwierig mit Renault Motor als nicht-werksteam weltmeister zu werden. Das hatte ja damals McLaren mit Mercedes motor.

Ich finde es irgendwie komisch dass RedBull von Aston Martin gesponsert wird, dieser aber keine motoren produziert? wäre das nicht eine alternative?
Andererseits weiss ich nicht ob Aston Martin überhaupt in der lage wäre F1 motoren zu produzieren..

auf jeden fall bin ich gespannt wie das gante in 2 wochen in Australien aussieht
erst beim Q1 am samstag wird man wirklich wissen wer wo steht, und erst im rennen (bzw. nach einigen rennen) wird man die zuverlässigkeit der motoren einschätzen können
 
Aston Martin ist doch viel zu spät bei Red Bull eingestiegen und für die neue F1 Motoren zu bauen. Wenn dann können Sie es sich für das Jahr 2021 überlegen ob Sie einsteigen. Aber zum jetzigen Stand wäre das reinste Geldverschwendung, denn man würde viel Geld in die Hand nehmen um etwas zu Entwickeln, dass in 3 Jahren schon wieder anders aussehen wird.
 
Genau, es wird frühestens 2021 dazu kommen, dass eventuell externe Motorenpartner einsteigen. Und dann auch nur, wenn die Technik weniger komplex wird bzw es mehr Gleichteile gibt.
Falls sich 2021 passende Regeln für die Motoren finden, haben auch andere Hersteller prinzipiell Interesse.
 
ja stimmt schon, für diese saison war ja klar dass nichts neues kommt.

Dann bliebt nurnoch die 19er und 20er saison, und mit 2021 gibt's die neuen regelungen.
Muss mich da mal schlau lesen was sich ändert, falls schon etwas bekannt ist.

Auf reddit wurde auch ein artikel zu Auto-motor-und-sport verlinkt.
Demnach soll Mercedes im durschnitt 2 sekunde pro runde schneller sein als die konkurrenz.
Danach kommt redbull, und erst dann kommt ferrari. Haas soll ca. 0.5 sek. hinter ferrari sein...
 
Bei reddit steht auch reichlich Blödsinn.
Auto, Motor und Sport hatte einen Zwischenstand nach einem Longrun von RedBull, Ferrari und Mercedes"analysiert". Demnach war der Unterschied auch eine Sekunde und nicht zwei.
Aber da fehlte es auch an Vergleichbarkeit. Man weiß nichts über den Motormodus und die Benzinmenge, daher sind die GPS Daten auch nicht so viel Wert.
Außerdem fuhren Vettel und Verstappen nachmittags und Bottas vormittags bei niedrigeren Temperaturen.
 
Wie Realistisch ist es das Haas 0,5 Sekunden hinter Ferrari sein soll, das erste Qualli wird es zeigen vorher ist es nutzlos sich darüber Gedanken zu machen.
 
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