Sammelthread Formel 1 Talk 2016-26 (1. Beitrag beachten)

Blödsinn. Er soll sihc also von der Strecke Crashen lassen und dann die Position hergeben? Verstappen schafft die Kurve mit Mühe und not, und Ham entgeht nur knapp dem Crash.

So war es in Brasilien und auch in Saudi Arabien. Und mit Hartem Racing hat das nix zutun. VER wusste wenn es knallt kann es ihm egal sein, da er bei einem doppel Nuller ebenfalls WM wird.
 
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slyd0x schrieb:
Auch das Überholen von Verstappen unter SC war glasklar ein Regelbruch und wurde nicht bestraft.
Gerade das war ganz klar mal ein Punkt, der absolut richtig war.
Wie die Begründung schreibt, gibt es "Millionen" Präzedenzfälle, in denen zwei Fahrzeuge hinterm SC auf gleicher Höhe waren und noch nie gab es eine Strafe dafür.
 
Regeln sind eh meistens "Auslegungssache".
Beim Fußball hat ein taktisches Foul auch zwingend(!) die Gelbe Karte zur Folge.
In HZ1 wirst du aber wohl NIEMALS dafür eine Gelbe Karte sehen - wohingegen Richtung Ende des Spiels diese dann gezogen wird. Aber Tatsachenentscheidung vom Schiri...

Aber bezogen auf F1: wenn dann der "Tatsachenentscheidungsparagraph" (15.3) als Allerheilsmittel für Entscheidungen hergenommen werden kann, dann gilt "don't hate the player, hate the game". Folglich alles regelkonform.

:freaky::confused_alt::rolleyes::lol:

Aber es gibt ja noch das right to appeal - geht es dann vors Sportgericht?
 
Thane schrieb:
@slyd0x
--- Vollzitat entfernt --- bitte Zitierregeln beachten ---

Naja ist halt auch so, dass vor dem Safetycar das Rennen schon entschieden war. Ob dann eine Zieldurchfahrt unter SC so unfair ist fände ich jetzt nicht.

Aber gerade so eine Elfmeterentscheidung sollten klare Regeln unterliegen und nicht durch 15.3 willkürlich entschieden werden können. Und warum durften jetzt nicht alle überrundeten sich zurückrunden? Weil der Rennleiter einfach keinen Bock drauf hatte? Wow.

Von mir aus sollen sie jetzt einen Punkt hinter die Saison machen. Aber für nächste Saison müssen die Regeln vereinfacht, klarer und nachvollziehbarer umgesetzt werden.
Ergänzung ()

Der-Orden-Xar schrieb:
Gerade das war ganz klar mal ein Punkt, der absolut richtig war.
Wie die Begründung schreibt, gibt es "Millionen" Präzedenzfälle, in denen zwei Fahrzeuge hinterm SC auf gleicher Höhe waren und noch nie gab es eine Strafe dafür.
Dann soll es jedes Mal geahndet werden bis sich die Leute an Regeln halten. (oder man ändert die Regeln) Nur weil es in der Vergangenheit nicht geahndet wurde, ist es trotzdem laut Regeln nicht korrekt.
Ab 2022 sollen sie alle alten Entscheidungen der Regeln aus dem Fenster werfen und ab 1.1. neu bewerten und alle zukünftigen genauso bewerten.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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4Helden schrieb:
Blödsinn. Er soll sihc also von der Strecke Crashen lassen und dann die Position hergeben? Verstappen schafft die Kurve mit Mühe und not, und Ham entgeht nur knapp dem Crash.

So war es in Brasilien und auch in Saudi Arabien. Und mit Hartem Racing hat das nix zutun. VER wusste wenn es knallt kann es ihm egal sein, da er bei einem doppel Nuller ebenfalls WM wird.
Nö, aber er hätte sich wieder zurück fallen lassen müssen. Aber wie gesagt , da machen wir kein von. Toto heult nun und will in Berufung, schöner Kindergarten da. :D
 
slyd0x schrieb:
Dann soll es jedes Mal geahndet werden bis sich die Leute an Regeln halten. Nur weil es in der Vergangenheit nicht geahndet wurde, ist es trotzdem laut Regeln nicht korrekt.
Es gibt halt einen Unterschied zwischen "Überholen" und "man fährt nebeneinander und die Nasenspitze ist 3mm weiter vorne", im Zweifelsfall mit "Weil das Auto eh 7mm länger ist".

Dann müsste man dem vorausfahrenden auch verbieten, mit dem Gas zu spielen, damit keine Fallen gelegt werden können.
Aber auch hier: Klare Linie wird gefordert, klare Linie ist in diesem Fall erkennbar.
 
@slyd0x
Imola war für Hamilton eigentlich auch mit 0 Punkten gelaufen und am Ende macht er durch ein Safety Car und Rennabbruch noch 18 Punkte...
Es ist ja auch nicht so, dass ständig im Sinne von 15.3 anders entschieden wird. In Katar hat auch offenbar der Clerk of House (quasi der Rennleiter der Strecke) den Marshall mit der gelben Flagge geschickt, obwohl Masi davon nix wusste. Hat Max auch fünf Positionen gekostet.
Hier hat der Clerk of House das Safety Car reingeholt, weshalb es dazu kam, dass das Safety Car in der gleichen Runde rein kam.
 
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Der-Orden-Xar schrieb:
Es gibt halt einen Unterschied zwischen "Überholen" und "man fährt nebeneinander und die Nasenspitze ist 3mm weiter vorne", im Zweifelsfall mit "Weil das Auto eh 7mm länger ist".

Dann müsste man dem vorausfahrenden auch verbieten, mit dem Gas zu spielen, damit keine Fallen gelegt werden können.
Aber auch hier: Klare Linie wird gefordert, klare Linie ist in diesem Fall erkennbar.

Absolut. Du darfst als Vorausfahrender auch nicht einfach Bremsen. Steht so auch in den Regeln. (erratic braking).

Die klare Linie ist hier was? Das die Regeln keine Anwendung finden? Dann brauchts die Regel nicht.
 
Sorry Thane, aber das ist alles am Thema vorbei. Gelbe Flaggen müssen befolgt werden, egal wer sie schwenkt, da sind die Regeln für alle gleich.
Und genauso sollte die Rennleitung sich an die selbst gegeben Regeln halten. Da hilft auch kein verweisen auf andere Saftycar Phase bei denen Hamilton einen Vorteil hatte. Darum geht es gar nicht. Es geht einzig und allein um die Befolgung der Regeln durch die Rennleitung selbst.
 
slyd0x schrieb:
Die klare Linie ist hier was? Das die Regeln keine Anwendung finden? Dann brauchts die Regel nicht.
Die Regel findet Anwendung. Nur wird "Nebenherfahren" nicht als "Überholen" gewertet.
Gab schließlich in der Vergangenheit Strafen für Überholen unter Gelb/SC
 
slyd0x schrieb:
was? Das die Regeln keine Anwendung finden? Dann brauchts die Regel nicht
Doch, würde sie im sinnvollen Fall: wenn der Überholende einen wirklich Versuch macht, vor der sc Linie vorbei zu fahren und zu bleiben.

Es wird hierbei einfach sinnvoll differenziert bei den Vergehen.

Keine Ahnung, warum das jetzt ein Drama sein sollte.
In der Situation hatte max dadurch null Vorteil. Hamilton konnte seinen start und seine Linie fahren und damit ist der Regel genüge getan.
 
Der-Orden-Xar schrieb:
Die Regel findet Anwendung. Nur wird "Nebenherfahren" nicht als "Überholen" gewertet.
Gab schließlich in der Vergangenheit Strafen für Überholen unter Gelb/SC
Dann ist aber die Frage was "Überholen" ist. Im Zeitenmonitor wird Verstappen da nämlich vor Hamilton gesehen. Ist überholen dann erst wenn man komplett vorne ist? Das nebeneinander Fahren ist auch verboten, da laut Regeln alle hintereinander auf der Ideallinie bleiben müssen, es sei denn sie müssen halt Teilen oder so ausweichen.

Ab 2022 sollen die da echt mal durchgreifen. Auch das Hamilton immer mehr als 10 Fahrzeuglängen Platz lässt sollte mal bestraft werden. Oder das Gebummel im Qualifying wo Vettel auf der Strecke stehen bleibt....

Charlie Whiting wird echt vermisst. Da macht gefühlt jeder was er will, weil eh nichts bestraft wird.

Achim_Anders schrieb:
Doch, würde sie im sinnvollen Fall: wenn der Überholende einen wirklich Versuch macht, vor der sc Linie vorbei zu fahren und zu bleiben.

Es wird hierbei einfach sinnvoll differenziert bei den Vergehen.

Keine Ahnung, warum das jetzt ein Drama sein sollte.
In der Situation hatte max dadurch null Vorteil. Hamilton konnte seinen start und seine Linie fahren und damit ist der Regel genüge getan.

Das ist kein Drama, finde es auch übertrieben, dafür eine Strafe zu vergeben. Aber auf der anderen Seite hat Verstappen da auch eigentlich nichts zu suchen.
 
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Leute, ich sehe seit 1993 fast jedes Rennen, aber das hier war einfach nur gigantisch. Wer immer sich hinter den Protest von Mercedes stellt, darf das natürlich gerne tun. Im Sinne des Sports und er Saison ist aber der Weltmeister Verstappen.

Wieso?
  • Silverstone: Strafe gegen Hamilton war lächerlich.
  • Protest Mercedes gegen Heckflügel "Flexiwings I" von RB: stattgegeben
  • Protest RB gegen Mercedes Frontflügel "Flexiwings II": nicht stattgegeben
  • Abräumer Bottas beim Ungarn-GP

M. E. jammert der Toto gerne rum. Und mit Verlaub hat Mercedes auf jeden Fall am Frontflügel etwas gemacht. Vergleicht man die letzten Rennen mit den Rennen direkt nach Protest von Red Bull (glaube das war im Mai) sieht man m. E. schon, dass Mercedes da nachgebessert hat.

Und mal ganz ehrlich, ohne die oberen Punkte hätte Max mindestens 25 Punkte mehr auf dem Konto gehabt, damit wäre die WM bereits längst entschieden gewesen.

In dem Punkt inkonsistenter Entscheidung von Michael Masi gebe ich allen hier Recht. Insbesondere die letzten Rennen waren ehrlich keine Auszeichnung für die FIA.

Am Schluss war es allerdings ausgleichende Gerechtigkeit. Ich verstehe den Ärger von Lewis, finde er ist einer der größten Motorsportler, allerdings geht mir auch sein aufgesetztes Gejammer in jedem Rennen (Tyres are gone, blabla, nur um danach die schnellste Runde in den Asphalt zu brennen) etwas auf den Kecks und damit hat er die letzten Jahre meine Sympathien verspielt.

Nebenbei, was die wenigsten hören wollen, auch Lewis hat sich in seiner Vergangenheit nicht immer mit Ruhm bekleckert (Adelaide 2009, Abu Dhabi 2016). Jeder Rennfahrer ist ein Egoist, anders könnte keiner von Ihnen erfolgreich sein.
 
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wuschipuschi schrieb:
Nö, aber er hätte sich wieder zurück fallen lassen müssen. Aber wie gesagt , da machen wir kein von. Toto heult nun und will in Berufung, schöner Kindergarten da. :D
Hast du das Rennen überhaupt gesehen? Hamilton hat die Runde danach langsam machen müssen und den „Vorteil“, sofern das überhaupt einer ist nach dive bomb Nr.99 von Crashstappen, wieder negiert.
 
Endurance schrieb:
Und mal ganz ehrlich, ohne die oberen Punkte hätte Max mindestens 25 Punkte mehr auf dem Konto gehabt, damit wäre die WM bereits längst entschieden gewesen.

Die Punkte hätte sich Hamilton in Monza geholt, aber wait, er wurde ja von Verstappen abgeschossen.
Da ist ja viel Spekulatius bei.
 
@Endurance: Alles was du schreibst hat nichts mit dem Rennen heute und der zweifelhaften Entscheidung der Rennleitung zutun. Nur zur Erinnerung: Während dem Rennen und auch danach hat Red Bull (und alle Verstappen Fans hier) noch auf die Einhaltung der Regel bestanden, die am Ende noch weniger befolgt wurde als zwischendurch angekündigt.
Ergänzung ()

efferman schrieb:
Als ich das schrieb war es meines wissens noch Pro Hamilton, aber da ich nur den ticker hatte, kann der Zeitpunkt auch falsch gewesen sein.
Nein, war es zu keinem Zeitpunkt und das hatte ich auch schon wärend dem Rennen geschrieben, dass man durch das Zurückrunden eine Runde verlieren würde und damit das Rennen vorbei wäre. Die Auslegung, dass man nicht Zurückrunden darf war auch schon eine Abweichung pro Verstappen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Iconoclast schrieb:
Hast du das Rennen überhaupt gesehen? Hamilton hat die Runde danach langsam machen müssen und den „Vorteil“, sofern das überhaupt einer ist nach dive bomb Nr.99 von Crashstappen, wieder negiert.

Alles gut 👌 Mit Fanboys zu diskutieren bringt wenig. :) Die Sympathie ist ja in jedem deiner Post zu merken. :)
 
CwUVaN schrieb:
@Endurance: Alles was du schreibst hat nichts mit dem Rennen heute und der zweifelhaften Entscheidung der Rennleitung zutun. Nur zur Erinnerung: Während dem Rennen und auch danach hat Red Bull (und alle Verstappen Fans hier) noch auf die Einhaltung der Regel bestanden, die am Ende noch weniger befolgt wurde als zwischendurch angekündigt.
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Nein, war es zu keinem Zeitpunkt und das hatte ich auch schon wärend dem Rennen geschrieben, dass man durch das Zurückrunden eine Runde verlieren würde und damit das Rennen vorbei wäre. Die Auslegung, dass man nicht Zurückrunden darf war auch schon eine Abweichung pro Verstappen.
Jein, es hat mit dem Rennen heute insofern zu tun, dass dieses Jahr sehr viele streitbare Entscheidungen getroffen wurden und immer derjenige jammert, der dadurch im Nachteil ist. Ich sag es wieder: Die Entscheidungen der Rennleitung sind diskutabel, das waren sie aber auch in den Rennnen, in denen Red Bull dadurch einen Nachteil hatte. Beispiel Silverstone. Hier hat Red Bull auch das right if Review genutzt. Geändert hat es nichts und es wurde kritisierend akzeptiert. So müsste es heute m.E. auch Mercedes machen, ansonsten ist es das Bild des schlechten Verlierers, auch wenn am grünen Tisch die WM dann evtl. gewonnen wird.
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PES_God schrieb:
Die Punkte hätte sich Hamilton in Monza geholt, aber wait, er wurde ja von Verstappen abgeschossen.
Da ist ja viel Spekulatius bei.
Genau das gleiche was Hamilton in Silverstone tat, wobei, nein. Hamilton hat einen Highspeedunfall in Kauf genommen, Verstappen in Monza nicht. Doch die Diskussion führt nicht zum Ziel. Du hast eine andere Meinung, das ist okay. Ich sage es aber wieder: Im Sinne des Sports war die Entscheidung von Masi und daher ist es ohne Fanboydenke gut gewesen. Das ist meine persönliche Ansicht und bei der bleibe ich. Was mich immer wieder ärgert sind einfach die politisierten Entscheidungen der Regelhüter der FIA, insbesondere bei der Technik bzw Aerodynamik. Hoffe das wird besser.
 
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wuschipuschi schrieb:
Alles gut 👌 Mit Fanboys zu diskutieren bringt wenig. :) Die Sympathie ist ja in jedem deiner Post zu merken. :)
Ne, du schreibst einfach Käse. Der Rennverlauf ist ja bekannt und wurde auch von den Moderatoren angemerkt, warum Hamilton da in der Runde so viel Zeit verloren hat.

Mercedes legt ja jetzt Protest gegen das Urteil an und es könnte echt spannend werden. Sollte Mercedes und das hoffe ich, sich an ein Sportgericht wenden, kann Red Bull den Titel vergessen.
Der Restart war ja absolute Willkür und entsprach nicht den Regeln. Vettel sagte, dass das alles irgendwie komisch war, Sainz wusste überhaupt nix mehr, weil er Verstappen und Hamilton nicht mal sehene konnte wegen den Autos zwischen denen, aber zwischen Verstappen und Hamilton durften die Autos überholen und sich zurückrunden. Das hat alles keine Hand und keinen Fuß gehabt.

Wenn sich das ein Sportgericht anschaut, das Regelwerk sieht, wird darauf geschaut, wie es üblicherweise gehandhabt wird. So einen Restart gab es allerdings noch niemals zuvor, sieht also schonmal ganz schlecht für die Rennleitung und Red Bull aus. Dazu dann die Verwirrung auch anderer Fahrer, die in der letzten Runde gar nicht mehr wussten, was jetzt passiert. Dazu dann noch on top die Begründung der Rennleitung, die auch ziemlich löchrig ist, denn so könnte eine Rennleitung jederzeit Regeln übergehen und das Rennen verlaufen lassen wie es gerade beliebt.

In der ganzen Situation aktuell sehe ich den Titel nicht bei Red Bull verbleibend. Da wird sich noch einiges tun.
 
@Iconoclast : Eben die Moderatoren sagten auch das Hamilton sich hinter VER zurückfallen lassen , hätte müssen. Aber machen wir keinen von. Mercedes und der Dumme Toto machen sich mit dem ganzen sehr lächerlich. Wenn ich klare Fehlentscheidungen treffe wie im Rennen mit dem Reifenwechseln, dann muss ich das Ding am grünen Tisch noch retten. Total lächerlich, aber das sehe zum Glück nicht nur ich so. Mal ein kleiner Auszug:

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