Sammelthread Formel 1 Talk 2016-26 (1. Beitrag beachten)

heronimo schrieb:
mehr braucht es nicht.
Danke das du es bestätigst.
Klar hat er die Kurve bekommen, das bestreitet auch niemand? Die Art und Weise ist trotzdem fraglich, er fährt als wäre er alleine auf der Strecke.
Ich hoffe wirklich, dass er nächstes Jahr weniger aggressiv fährt und wir dann tolle Zweikämpfe über mehrere Kurven sehen. Sowie Alonso-Hamilton in Ungarn oder Perez-Hamilton in Istanbul. (Oder andere, die mir jetzt nicht einfallen)
 
Vorweg, egal wie es am Ende jetzt rauskommt. persönlich finde ich es gut dass es mal einen anderen gibt der Weltmeister wird/geworden ist. Tut dem Sport allgemein nur gut wenn dieser nicht über Jahre von einer Person dominiert wird. Auch bin ich weder Fan von HAM noch VER.

Zum ersten Protest muss man glaube ich nicht viel sagen, er hat paar Centimeter überholt, aber vor dem Ende des Safetycars sich wieder hintenangeschlossen, mMn zurecht abgewiesen.

Zum zweiten Protest, Thema zu früh reingeholtes Saftecar, folgendes: Das ganze Rennen dominiert HAM und am Ende brechen die Stewards das Regelwerk, nur damit das Rennen "richtig beendet" werden kann und es für die Marke Formel1 am Ende besser aussieht und alle nochmal was erleben konnten.

Ich möchte einen fairen sauberen Sport erleben, der nunmal nicht immer Spannend ist bzw. sein kann, auch wenn es das letzte Rennen bzw. die letzte Runde ist. Wir sind ja nicht beim Wrestling oder ner andern Show.

Sicher, so haben die Zuschauer nochmal was tolles sehen können und es war auch für mich spannend, aber hier gehts um Sport und auch um Regeln und letzeres hätte man befolgen müssen und nicht zugunsten der Spannung oder sonstwas brechen sollen. Wenn die Regel Mist ist, ok - fair enough, dann ändert man sie aber für 2022.

Ich kann dieses "schlechter Verlierer" Gerede nicht nachvollziehen. Was würdet ihr tun, wenn ihr in einem Sport, egal ob F1 oder sonstwas, alles richtig macht, und die Verantwortlichen euch dann eine rein hauen nur damit es Spannend ist? Das hat doch mit Sport nichts mehr zu tun.

Wäre das ganze nicht so abgelaufen und VER hätte sich anderweitig P1 gesichert, super! Und wie gesagt, endlich mal jemand anderes, aber so? Ne danke. Und auch nochmal: Ich bin für keinen der Beiden gewesen.

Bin auf die Gerichte gespannt, mMn kann es nur ein richtiges Ende bei der ganzen Sache geben, alles andere wäre in meinen augen eine Sauere bzw. Skandal.

Just my 2 Cents.

btw. Freue mich auf 2022 und weiter, hoffe da kommen noch mehr Talente wie VER damit die F1 mal nicht nur von 1-2 Dominiert wird.
 
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heronimo schrieb:
Dann schaust du einfach noch nicht lang genug ;)
Da hast du mich entlarvt - seit Baku 2017 um genau zu sein! :D
#basTi schrieb:
Das Problem ist, dass nur ein Teil der überrundeten Autos zurückgerundet wurden.
Das ist tatsächlich nachvollziehbar. Dann muss man entweder eine Runde vorher anfangen die Fahrer zurückrunden zu lassen (wenn möglich) oder man fährt halt hinter dem Safety Car ins Ziel. Letzteres wäre natürlich ein Antiklimatisches Ende gewesen aber es ist nicht in der Verantwortung der Rennleitung für Spannung im WM Kampf zu sorgen.

Hätte man eine einwandfrei funktionierende Rennleitung mit einer klaren Linie gehabt, wäre die Saison meiner Einschätzung nach im Übrigen dennoch sehr knapp gewesen, ich denke Verstappen gewinnt noch die ein oder andere WDC und geht am Ende nicht als der Fahrer in die F1 Geschichte ein, der "nur wegen der FIA Kontroverse" gewonnen hat.
 
@Silver4Monsters laut Christian Danner wurde sich damals ja sogar drauf geeinigt, das Rennen wenn irgendwie möglich, nicht hinter dem SC zu beenden. Daher kann man die Entscheidung der zum Teil durchgewunkenen Fahrzeuge nachvollziehen. So hat man einen Mittelweg gefunden. Damit das Rennen noch eine Racing Runde bekommt.
 
Silver4Monsters schrieb:
aber es ist nicht in der Verantwortung der Rennleitung für Spannung im WM Kampf zu sorgen.

Natürlich nicht, und das liegt auch nicht bei den Stewards.
Durch diverse Entscheidungen ist aber genau das passiert, nicht erst in Abu Dhabi sondern schon viel früher in der Saison wurde da massiv eingegriffen, sei es in Spa oder auch in Silverstone, denn letztlich hat jede Entscheidung mehr oder weniger Einfluss auf den Ausgang der Saison.
So gesehen passt der chaotische Schluss durchaus zur ganzen Saison.
 
Xnfi01 schrieb:
Das ganze Rennen dominiert HAM und am Ende brechen die Stewards das Regelwerk, nur damit das Rennen "richtig beendet" werden kann und es für die Marke Formel1 am Ende besser aussieht und alle nochmal was erleben konnten.
Bist du dann auch der Meinung, dass die FIA HAM unbedingt zum Mehrfachen WM machen wollte?
Immerhin haben so komische Dinge, wie die Tokenregel, den Vorsprung des Mercedesmotors quasi in Stein gemeißelt.
 
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Der-Orden-Xar schrieb:
Bist du dann auch der Meinung, dass die FIA HAM unbedingt zum Mehrfachen WM machen wollte?
Keine Ahung, ich kann leider nicht hinter die Kulissen schauen, kann man natürlich darüber diskutieren/spekulieren, was ich nicht tue. Ich sehe nur dass was auf der Rennstrecke passiert.

Der-Orden-Xar schrieb:
Immerhin haben so komische Dinge, wie die Tokenregel, den Vorsprung des Mercedesmotors quasi in Stein gemeißelt.
Egal wie, wenn jemand in irgendeiner Weise bevorzugt wird ist es immer Mist, auch wenn es "Offline" passiert. Ob dass jetzt bzw. damals aus disem Grund gemacht wurde, weiß ich nicht, siehe meine Antwort eins drüber.
 
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Ich glaube die Rennleitung hat noch nie so oft fragliche/schlechte Entscheidungen getroffen wie in dieser Saison. Sei es Spa, Imola, Silverstone, Monza, Jeddar oder jetzt auch in Abu Dhabi. Die Liste ist deutlich zu lang und das sind jetzt nur die Kontroversen die mir spontan eingefallen sind.

Grundsätzlich ist es schade wenn die politische Seite der F1 gegenüber der motorsportlichen Überhand nimmt und auch das war diese Saison mehrfach der Fall. Ich hoffe, dass die 2022er Autos da weniger Proteste auslösen werden, glaube aber nicht Recht dran. Das Reglement wird auch dort wahrscheinlich bis zum erbrechen gebogen.

Jedoch sollte man daraus Lehren ziehen und versuchen das Reglement dahingehend anzupassen, damit dies so nicht möglich ist. Egal welche Entscheidung man da vor Gericht jetzt trifft, es gibt immer einen Verlierer. Drehe ich jetzt die WM Entscheidung um bestrafe ich Verstappen für genau was? Red Bull hat nichts falsches gemacht. Sie sind mehr Risiko gegangen und sind dafür belohnt worden. Klar wäre es besser gewesen, man müsste solche Debatten jetzt überhaupt nicht führen.
 
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Ein Großteil dessen was hier diskutiert wird ist meiner Meinung nach aber auch der schwachen Hand Masi zuzuschreiben. Der hat sich einfach über die ganze Zeit hinweg völlig falsch verhalten. Den Schiedsrichtervergleich von weiter oben finde ich sehr passend: Welcher Schiri diskutiert so viel mit den Trainern? Masi hat durch seine weiche Linie und seinem Bedürfnis allen die Diskussion zu öffnen und seine Entscheidungen zu diskutieren, überhaupt erst diese Tür geöffnet.
Er hat dadurch komplett die Authorität und Authenzität verloren...
Richtig wäre:
Beschwerden sollte er zur Kenntnis nehmen und gar nicht erst darauf antworten. Seine Entscheidungen müssten einfach felsenfest stehen und können höchstens im Nachgang noch mal besprochen werden. Wenn er überhaupt mit den Teams redet, dann nur, um sich Informationen zu holen und nicht andersrum.
 
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nebulein schrieb:
Das Reglement wird auch dort wahrscheinlich bis zum erbrechen gebogen.
Es gibt aber einen Unterschied zwischen biegen und brechen.

nebulein schrieb:
Drehe ich jetzt die WM Entscheidung um bestrafe ich Verstappen für genau was?
Was heißt bestrafen, er hätte nie Sieger sein dürfen. Und genau deswegen darf es zu keiner Zeit, einen solchen Eingriff der Stewards geben, es wäre dennoch bitter und traurig für VER. Gegönnt hätte ich es ihm, also beiden. Beides Top Fahrer.

Ist gibt aber auch einen Unterschied von "Fahrer/Rennstall bricht ne Regel" zu "die Regelschreiber selber brechen die Regel"
 
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Xnfi01 schrieb:
Was heißt bestrafen, er hätte nie Sieger sein dürfen. Und genau deswegen darf es NIE zu keiner Zeit, einen solchen eingriff der Stewards geben, die die Regeln Brechen.
Ach, aber bei HAM sagst du, dass du das nicht beurteilen willst.
Hier gibt es eine Begründung der Stewards, warum die Regeln das halt doch hergeben, aber das wilslt du als klar falsch festhalten?
 
Jetzt mal halblang, ich beziehe mich auf genau 2 Punkte, bzw. auf den mit dem vorzeitigen Rückrufs des Safetycars und was ich Live sehe/gesehen habe und nicht auf etwas was im Hintergrund getürkt wurde oder nicht etc. und letzeres beurteile ich nicht, weil ich es nicht kann.
 
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#basTi schrieb:
Zur SafetyCar Zurückrunden Thematik: Absolute Willkür. Andere Fahrer haben einen Nachteil, weil die Show (Kampf um WM) Spannender ist.
Die Entscheidung am Anfang, dass die sich nicht zurückruden dürfen war komisch.
Und dann wurde zu spät entschieden.
Eine frühere konsequente entscheidung hätte zum gleichen Ergebnis geführt.

Aber die Entscheidung ist correct.
Denn im Regelwerk heißt es explizit "any Cars" und nicht "all Cars".
Any heißt beliebig und nicht alle.
Ergo hat Masi richtig entschieden, aber er und sein Arbeitskreis brauchen zu lange.
Auch eine rote Flagge hätte es besser gemacht.
 
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Mal vom "any" und "all Cars" abgesehen (edit: dazu unten von anderen mehr) bzw. zur Safetycar-Situation nochmal, auf was ich weiter genau beziehe:

Nachdem sich die Fahrer zurückrunden durften, darf erst am ende der nächsten Runde das Safetrycar hereingehen und der Restart erfolgen. Das Rennen wurde in diesem Fall aber 1 Runde zu früh freigegeben, nämlich nachdem diese vorbeigefahren sind wurde es direkt freigegeben, und das ist vom Relmenet her nicht erlaubt.
 
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edenjung schrieb:
Eine frühere konsequente entscheidung hätte zum gleichen Ergebnis geführt.
Hast du eine Glaskugel? Kann ich mir die borgen um deine Aussage zu verifizieren?

edenjung schrieb:
Aber die Entscheidung ist correct.
Denn im Regelwerk heißt es explizit "any Cars" und noch "all Cars".
Dann musst du leider nochmal im Dictionary nachschauen.
Any kann genauso "jeder" oder "jegliche" heißen.

Beispiel:
"Any Person who is under 12 is a child" ... Any meint hier ganz klar "Jede".
 
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Kann noch immer nachvollziehen wie man die Aktion nach dem Start von Verstappen gut heißen kann.
Bin kein Ham weder noch ein Ver Fan. Aber das geht nun wirklich nicht. So kann man einfach nicht Fahren und das war die dritte Aktion in folge von Ver gegen Ham. Ohne Rücksicht auf Verluste. Klar Ver hatte auch nix zu verlieren.
 
edenjung schrieb:
Denn im Regelwerk heißt es explizit "any Cars" und nicht "all Cars".

Wie ist den der komplette Satz bzw. Zusammenhang? Anhand von den beiden Worten kannst Du alles, aber ganz sicher nicht entscheiden ob die Entscheidung korrekt ist.
Zumal das Wort "any" nicht genau die eine Bedeutung hat.

EDIT: Ich mag beide nicht, mal vorne weg und demnach ist es mir völlig egal wer Weltmeister wird/ist. Ich verfolge die Rennen auch nicht mehr wie früher. Grad zu Beginn der Saison schaue ich nahezu nur die Ergebnisse, aber was in dieser Saison abging ist ein Kindergarten sondergleichen und nur noch beschämend für jeden Formel 1 Fan. Kein Wunder, dass die Serie mehr und mehr an Interesse verliert.
 
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https://de.pons.com/übersetzung/englisch-deutsch/any
#basTi schrieb:
Beispiel:
"Any Person who is under 12 is a child" ... Any meint hier ganz klar "Jede".
Nein.

Denn dann würde man "all" nutzen.
Das Problem ist hier die Übersetzung, denn im englischen gibt es nen großen Unterschiede zwischen "any" und "all".
Je nachdem was man ausdrücken will.
Die reine Übersetzung wird dem nicht gerecht.

https://schulminator.com/lernpfad/englisch/zahlwoerter/every-each-any

Ja es heißt jeder, aber eben nicht "alle".
Man will damit ausdrücken, das von jedem eine beliebige Anzahl etwas tun.
Oder dass man sich eine beliebige Anzahl nimmt.

Beispiel: "Take anything you want."
Nimm all das was du willst.

Eben eine beliebige Anzahl.

Die Deutsche übersetzung wird der Sprache bzw. der aussage dahinter nicht gerecht.

@FrankenDoM
Das sage nicht ich, das sagt die Auto motor und Sport.
https://www.auto-motor-und-sport.de...fia-rennleiter-michael-masi-f1-reagiert-2022/
 
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heronimo schrieb:
mehr braucht es nicht.
Danke das du es bestätigst.
Ich halte es eher mit VER aber das ist Quatsch. Verstappen hat sich so reingedrückt, dass Hamilton die Kurve nicht bekommen konnte ohne das er einen Crash baut. Dass Verstappen die Kurve bekommt ist das Eine aber es gibt auch andere Fahrer und die müssen auch irgendwo hin. Vielleicht muss man sich an dieser Stelle fiktiv eine Leitplanke vorstellen, um zu verstehen, dass Verstappens Manöver gegen das Regelwerk war.

Ich bin da auch nachsichtig mit Verstappen, weil er brutal emotional gehandelt und seinen Fehler vom Rennstart korrigieren wollte. Solche Manöver bleiben aber unsauber und sollten reguliert werden.

Im Übrigen finde ich die Diskussion ein wenig mühsam. Schaut man sich die Entwicklung der Rundenzeiten an, gehe ich davon aus, dass Hamilton sowieso Verstappen relativ schnell überholt hätte. Darüber hinaus wurde das Rennen der beiden durch den Einsatz von Perez, verbunden mit dem Wegschmelzen des Vorsprungs von Hamilton "resetet"

Was ich nicht verstehe ist das ständige "covern" der Taktik. Hamilton hatte in seinem ersten Stint bestimmt noch Gummi auf den Medium, da seine Rundenzeiten top waren. Aber er kommt mit Medium eine Runde nach Verstappen welcher Soft hatte. Wieso nutzt man nicht diesen Reifen und fährt weiter? Dann hat man zum späteren Zeitpunkt immer den besseren Reifen ggü sich selbst bei einem frühen Wechsel. Vor allem hatte Hamilton Luft auf Verstappen, wäre dieser auf dem Hart überraschenderweise sehr schnell, hätte man immer noch Zeit zu reagieren. Ich verstehe dieses Covern nicht, da es im ersten Renndrittel nur vermeintliches"Absichern" ist und einen selber in erster Linie schwächt. Beim VSC hat man den Stop bei Mercedes wiederrum verpasst. Beim SC am Ende wars reines Pokern, da kann man meiner Ansicht nach Mercedes keinen Vorwurf machen.
 
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