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Na und? Wenn jetzt jemand mehrere Rennen vor Saisonende schon uneinholbar ist oder nicht mehr zum Vordermann in der WM aufholen kann, kann man dann jedes Rennen Entscheidungen gegen diese Treffen?
Macht in der WM ja keinen Unterschied.
Bahnbrechende Logik.
Am Besten diejenigen gar nicht mehr Fahren lassen ... ist ja wurscht.
Die Alternative wäre hier aber eben nur der Abbruch oder die schäbige Zieldurchfahrt hinter dem Safety Car.
Ich meine aber, dass es einen Passus in den Regeln mit einer "Override Authority" für den Rennleiter gibt. Falls das irgendwie Anwendung finden kann, wäre das schon okay gewesen.
Auf der Strecke hat Max das Ding dann fair gewonnen.
Um alle Überrundeten vorbei zu lassen, hat die Zeit nicht mehr gereicht nach dem Hin und Her zuvor.
Die Alternative wäre eine rote Flagge gewesen und ein stehender Start mit fünf Runden Laufzeit...
Ich weiß nicht, ob es wie beim Fußball einen Ermessensspielraum und/oder die Tatsachenentscheidung gibt.
Sicherheit kann schon mal kein Argument sein, die Bahn war wieder frei.
Ich meine, dass es bei den anderen Fahrern dahinter um nichts mehr in der WM ging.
Andersrum wäre ein Ende hinter dem Safety Car auch schäbig gewesen. Die Rennleitung konnte ab da nur noch für eine Seite falsch entscheiden.
Rote Flagge wäre vermutlich gerechter gewesen aus der Sicht.
Bin ich voll bei Dir. Oder sie sollen die Rennen hält ähnlich wie bei Nascar verlängern. Nach dem Restart gibt es eine Runde extra, grüne Flagge, und ab da 2 Runden statt einer, wenn es die letzte wäre. Aber so wie das Rennen ausgegangen ist, ist es absolut nicht im Einklang mit dem Regelwerk. Das Regelwerk ist eindeutig, das Rennen wäre mit Hamitlon als Erster hinter dem Safety Car zu Ende gegangen. Alles andere als eine Änderung des Rennergebnisses zugunsten Mercedes wäre eigentlich ein Skandal.
Hier wurde ja das Reglement angebracht von @slyd0x in #10.521:
Clerk of the course ist laut Formel1.de-stream (aktuell auf Youtube) NICHT Masi, sondern der Vor-Ort.
Weiter heisst es im Reglement an anderer Stelle (15.3 sporting regulations, wenn ich das richtig sehe im Stream):
"The Race Director shall have overriding authority in the following matters and the clerk of the couse may give orders in respect of them only with his express agreement: [...] d) The starting procedure. e) The use of the safety car." (Hervorhebung durch mich)
Inwieweit das hier greift und der clerk da noch die Rolle spielt (siehe oben "his express agreement", aber durch das "may" klingt es nach Option und nicht Pflicht) werden wir sehen.
Wäre auch nicht das erste Rennen, das durch ein Safety Car auf den Kopf gestellt wird. Imola zum Beispiel, wo Hamilton massiv profitierte.
Auch wieder dreckig, dass Mercedes direkt einen Anwalt mit zum Rennen gebracht hat. Da wurde offenbar direkt an einen Protest gegen irgendetwas gedacht.
Auch wieder dreckig, dass Mercedes direkt einen Anwalt mit zum Rennen gebracht hat. Da wurde offenbar direkt an einen Protest gegen irgendetwas gedacht.
Ein Red-Bull-Sprecher stichelt in Richtung Mercedes, die wie bereits angesprochen ja schon mit einem Anwalt nach Abu Dhabi gereist sind: "Wir sind ein Rennteam. Wir haben keinen Anwalt mitgenommen, weil wir nicht hier sind, um zu protestieren." Red Bull absolviert alle Anhörungen mit Sportdirektor Jonathan Wheatley, Teamchef Christian Horner und Cheftechniker Adrian Newey
Darum geht es ja nicht, klar stellt das SC immer das Rennen auf dem Kopf, immer. aber deshalb kann man doch nicht die Regeln ignorieren und die SC-Phase vorzeitig beenden.
Was ist denn der Unterschied zwischen Race Director und clerk of the course? Beides wird als Rennleiter übersetzt.
Aber nach Punkt 15.3 könnte man hier durchaus argumentieren es war ok, auch wenn ich den Punkt e) jetzt als Einsatz von einem SafetyCar lese und dann 48.12 greift. Sonst könntest du ja einfach immer alles willkürlich entscheiden und das Reglement wäre unnötig. Bin aber auch kein Jurist.
Wie gesagt ich habe nur wiedergegeben was die Herrschaften im Stream meinten:
Race director = Masi (fix)
clerk of course = Vor-Ort-Person (ändert sich je nach GP)
Ja, die Juristerei ist schon etwas eigenes - hier kommt es auf die Subsumption an.
"use" kann das reine benutzen (also Safety-Car raus ja oder nein?) oder halt die "Art" der Benutzung mit dem Rattenschwanz der dran hängt.
Wäre auch nicht das erste Rennen, das durch ein Safety Car auf den Kopf gestellt wird. Imola zum Beispiel, wo Hamilton massiv profitierte.
Auch wieder dreckig, dass Mercedes direkt einen Anwalt mit zum Rennen gebracht hat. Da wurde offenbar direkt an einen Protest gegen irgendetwas gedacht.
Ja, aber das Rennen wäre nach Regelwerk gar nicht durcheinander gebracht worden. Was das Rennen hier durcheinander gebracht hat ist das Verstoßen gegen die Regeln seitens der Rennleitung und nichts anderes.