Nein, so ein "any" wie in meinem Beispiel ist durchaus gebräuchlich.edenjung schrieb:Denn dann würde man "all" nutzen.
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Sammelthread Formel 1 Talk 2016-26 (1. Beitrag beachten)
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Mag sein, aber die art und weise wie du es übersetzt ist falsch.#basTi schrieb:Nein, so ein "any" wie in meinem Beispiel ist durchaus gebräuchlich.
Lies den link nochmal.
Die übersetzung verfälscht vieles der Grundaussage der Regelung.
Hier nochmal der genaue Wortlaut des Regelung:
“any cars that have been lapped by the leader will be required to pass the cars on the lead lap and the safety car.”
Am ende werden die Anwälte das klären müssen und das wird ne Wortklauberei geben.
Und was meine Glaskugel angeht:
Wenn Masi von anfang an gesagt hätte, dass sich die Fahrer zurückrunden hätten dürfen, meinst du, dass sich dann irgendwas geändert hätte?
hamilton hatte immernoch alte Reifen und Verstappen neue.
Der Einzige Unterschied wäre gewesen, dass man alles passend und ohne großes rumgesabbel geregelt hätte.
Zuletzt bearbeitet:
Der-Orden-Xar
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Der Mercedes war klar schneller und in Führung. Natürlich macht man da das gleiche wie RB, um auf Nummer sicher zu gehen.MoinKffee schrieb:Was ich nicht verstehe ist das ständige "covern" der Taktik. Hamilton hatte in seinem ersten Stint bestimmt noch Gummi auf den Medium, da seine Rundenzeiten top waren.
Andersherum musste RB beim (V)SC genau das Gegenteil tun, von dem, was Mercedes macht. Wäre HAM reingekommen, wäre VER draußen geblieben. HAM blieb aber draußen, also kam VER rein. Recht simple Taktik dahinter.
Any kann hier durchaus alle oder aber eher irgendwelche Autos heißen, das ist halt nicht exakt definiert. Das war am Ende sogar eine Argumentation der FIA. Genauso wie "Override Authority" auch viel heißen kann, aber im Zweifel eher volle Kontrolle für den Rennleiter und auch ein Override über die normale Safety Car Regel.
Der Rennleiter kann im Zweifel zusammen mit dem Clerk of House bestimmen, wann das Safety Car rein kommt. Sobald die Meldung "Safety Car in this lap" erscheint, muss das Safety Car rein.
Am Ende hat der Rennleiter offenbar die Autorität. Quasi wie der Schiedsrichter beim Fußball. Elfmeter ist halt nur, wenn der Schiedsrichter pfeift.
Mercedes hat übrigens offiziell noch keine Berufung eingelegt, sondern nur eine Ankündigung hinterlegt. Die haben bis Donnerstag Zeit, das auch zu tun.
RedBull geht offenbar davon aus, dass Mercedes das tut.
Aber das Ergebnis wird wahrscheinlich nicht korrigiert. Wohin auch? Eine nachträgliche Verkürzung der Renndistanz wird man nicht machen. Die FIA hat hier den Standpunkt auch bereits relativ klar gemacht.
Außerdem haben sich alle Teams und die Offiziellen zuvor schon darauf geeinigt, dass Rennen auf der Strecke entschieden werden sollen und nicht hinter einem Safety Car beendet werden.
Also hat die Rennleitung hier wie von allen gewünscht im Sinne einer sportlichen Lösung entschieden.
Nur weil es bisher so einen Ablauf noch nicht gab, heißt das nicht, dass Mercedes hier besonders gute Chancen hätte. Die FIA und das F1 Management haben wahrscheinlich auch zu große Angst vor einem Imageschaden der F1, wenn nachträglich am grünen Tisch der Weltmeister geändert wird. Max hat das Rennen halt fair auf der Strecke gewonnen.
Vor allem in den USA kommen solche Aktionen wie jetzt von Mercedes vermutlich weniger gut an.
Dazu noch:
https://www.auto-motor-und-sport.de...rner-mercedes-red-bull-fia-masi-benimmregeln/
https://www.auto-motor-und-sport.de...fia-rennleiter-michael-masi-f1-reagiert-2022/
https://www.auto-motor-und-sport.de/formel-1/rennanalyse-gp-abu-dhabi-2021/
Der Rennleiter kann im Zweifel zusammen mit dem Clerk of House bestimmen, wann das Safety Car rein kommt. Sobald die Meldung "Safety Car in this lap" erscheint, muss das Safety Car rein.
Am Ende hat der Rennleiter offenbar die Autorität. Quasi wie der Schiedsrichter beim Fußball. Elfmeter ist halt nur, wenn der Schiedsrichter pfeift.
Mercedes hat übrigens offiziell noch keine Berufung eingelegt, sondern nur eine Ankündigung hinterlegt. Die haben bis Donnerstag Zeit, das auch zu tun.
RedBull geht offenbar davon aus, dass Mercedes das tut.
Aber das Ergebnis wird wahrscheinlich nicht korrigiert. Wohin auch? Eine nachträgliche Verkürzung der Renndistanz wird man nicht machen. Die FIA hat hier den Standpunkt auch bereits relativ klar gemacht.
Außerdem haben sich alle Teams und die Offiziellen zuvor schon darauf geeinigt, dass Rennen auf der Strecke entschieden werden sollen und nicht hinter einem Safety Car beendet werden.
Also hat die Rennleitung hier wie von allen gewünscht im Sinne einer sportlichen Lösung entschieden.
Nur weil es bisher so einen Ablauf noch nicht gab, heißt das nicht, dass Mercedes hier besonders gute Chancen hätte. Die FIA und das F1 Management haben wahrscheinlich auch zu große Angst vor einem Imageschaden der F1, wenn nachträglich am grünen Tisch der Weltmeister geändert wird. Max hat das Rennen halt fair auf der Strecke gewonnen.
Vor allem in den USA kommen solche Aktionen wie jetzt von Mercedes vermutlich weniger gut an.
Dazu noch:
https://www.auto-motor-und-sport.de...rner-mercedes-red-bull-fia-masi-benimmregeln/
https://www.auto-motor-und-sport.de...fia-rennleiter-michael-masi-f1-reagiert-2022/
https://www.auto-motor-und-sport.de/formel-1/rennanalyse-gp-abu-dhabi-2021/
MoinKffee
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Warum? Man wirft doch sein eigenen Vorteil des ersten Stints übern Haufen und passt sich dem Gegner an. Für mich ist das eine Beamtenentscheidung. Was soll Verstappen auf Hart machen? Ich hätte zu mindestens die Rundenzeiten abgewartet, vielleicht sogar Red Bull und Verstappen dazu ermutigt mit dem harten Reifen zu pushen. Selbst im Worst Case, selbst wenn man im Nachhinein hinter Verstappen fallen sollte, hat man immer noch das bessere Auto für die Strecke, auf den Geraden und dann den besseren Reifen. Für mich wars aber völlig ausgeschlossen, dass Verstappen auf Hart sich vor Hamilton auf "okayen" Mediums gepusht hätte, ohne ein zweites mal zu stoppen.Der-Orden-Xar schrieb:Der Mercedes war klar schneller und in Führung. Natürlich macht man da das gleiche wie RB, um auf Nummer sicher zu gehen.
Ross hats auch nicht verstanden als Hamilton funkte: It´s a long way for this Tyre. Das war keine Kritik an Hamiltons Reifensatz, sondern über die Taktik von Mercedes.
4Helden
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Was vieln gar nicht aufgefallen ist. Masi Begründet seine Entscheidung mit "Das ist Motorsport" aber warum hat man dann nicht auch direkt das DRS Freigegeben. Wenn er sich schon nicht an den Normalen SC Ablauf hält, hätten sie das DRS auch direkt Freigeben können.
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Bl4cke4gle
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Also nach meinen Englischkenntnissen heißt das in diesem Fall any=alle. Schon deswegen weil "will be required to..." folgt. Da macht ein any=manche gar keinen Sinn, beziehungsweise man würde den Satz komplett anders aufbauen. 🙂edenjung schrieb:Hier nochmal der genaue Wortlaut des Regelung:
“any cars that have been lapped by the leader will be required to pass the cars on the lead lap and the safety car.”
(und weil es hier schon nötig scheint, noch der Hinweis, dass ich damit keine Position einnehme 😅. Bin externer Gutachter sozusagen 😅)
Der-Orden-Xar
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Wenn man nicht coverd gibt es genau 2 Möglichkeiten:MoinKffee schrieb:Warum? Man wirft doch sein eigenen Vorteil des ersten Stints übern Haufen und passt sich dem Gegner an.
VER holt villeicht 1,5 Sek oder weniger in seiner ersten schnellen Runde. Dann hat man genug Zeit zu reagieren, wechselt auch, bleibt, alles gut.
Oder VER holt 2 Sek oder mehr. Bei (so meine ich) ca 4 Sek Rückstand würde man mit dem Stopp eine Runde später schon blöd aussehen und muss entweder den Stint lang machen und auf nachlassende Reifen bei VER hoffen - also das, was ohne SC bei RB nicht funktioniert hätte - und hätte dann richtig dumm ausgesehen, oder man hätte doch den frühen Stopp machen müssen und im Zweifel VER auf der Strecke überholen. Wobei hier klar ist, dass VER sich mit allem wehren würde, zur Not auch mit fliegenden Carbon, solange er dabei nicht die Hauptschuld bekommt.
Durch das covern war die Sache aber klar: Sek in der Outlap funktioniert nicht, HAM bleibt vorne. Reifen sind gleich, Auto ist besser, HAM wird Weltmeister.
Das ist doch einfach erklärt: HAM hat sich nicht über die alten Reifen beschwert, also beschwert er sich über den "zu frühen" Stopp. Ganz normales HAM verhalten am Funk.MoinKffee schrieb:Ross hats auch nicht verstanden als Hamilton funkte: It´s a long way for this Tyre. Das war keine Kritik an Hamiltons Reifensatz, sondern über die Taktik von Mercedes.
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Und da ist das Problem der Übersetzung.Bl4cke4gle schrieb:Also nach meinen Englischkenntnissen heißt das in diesem Fall any=alle. Schon deswegen weil "will be required to..." folgt. Da macht ein any=manche gar keinen Sinn, beziehungsweise man würde den Satz komplett anders aufbauen. 🙂
(und weil es hier schon nötig scheint, noch der Hinweis, dass ich damit keine Position einnehme 😅. Bin externer Gutachter sozusagen 😅)
Wenn das alle heißen soll, warum steht da dann nicht "every" oder "all".
Die wären viel klarer.
Es steht aber any da.
Und wie wir gelernt haben ist das damit nicht so glasklar.
https://schulminator.com/lernpfad/englisch/zahlwoerter/every-each-any
Und darum wird sich am ende gestritten.
@Bl4cke4gle
Andererseits kann man auch wieder argumentieren, dass any auch beliebig heißen kann in Kombination mit der Override Authority. Also die Autos, die im Ermessen der Rennleitung aus dem Weg müssen.
Es wird hier halt relativ spitzfindig. Aber im Zweifel scheint die Rennleitung hier die Kontrolle zu haben und in dem Fall dürfte eine Berufung von Mercedes auch keinen Erfolg bringen.
Andererseits kann man auch wieder argumentieren, dass any auch beliebig heißen kann in Kombination mit der Override Authority. Also die Autos, die im Ermessen der Rennleitung aus dem Weg müssen.
Es wird hier halt relativ spitzfindig. Aber im Zweifel scheint die Rennleitung hier die Kontrolle zu haben und in dem Fall dürfte eine Berufung von Mercedes auch keinen Erfolg bringen.
4Helden
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Dann Klick einfach auf Youtube ansehen.knoxxi schrieb:
Der-Orden-Xar
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Ich habe durchaus schon in kommerziellen Produkten gesehen, dass "any" mit "alle" Übersetzt wurde, aber "eine beliebige" gemeint war.
Vielleicht sollten die englisch Sprechenden das Wort aus ihrem Wortschatz verbannen, wenn es um wichtiges geht.
Vielleicht sollten die englisch Sprechenden das Wort aus ihrem Wortschatz verbannen, wenn es um wichtiges geht.
FrankenDoM
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Bl4cke4gle schrieb:Also nach meinen Englischkenntnissen heißt das in diesem Fall any=alle. Schon deswegen weil "will be required to..." folgt. Da macht ein any=manche gar keinen Sinn, beziehungsweise man würde den Satz komplett anders aufbauen. 🙂
(und weil es hier schon nötig scheint, noch der Hinweis, dass ich damit keine Position einnehme 😅. Bin externer Gutachter sozusagen 😅)
Ich sehe das zu 100% genauso. Am Ende werden wir das hier aber nicht entscheiden. Richter werden dies wohl übernehmen.
K
knoxxi
Gast
Dann fangen wir mal mit dem Wort "umfahren" an. 😉Der-Orden-Xar schrieb:Vielleicht sollten die englisch Sprechenden das Wort aus ihrem Wortschatz verbannen, wenn es um wichtiges geht.
TECC
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Hat VER eigentlich sein DRS nutzen dürfen? HAM konnte es ja nicht.4Helden schrieb:Was vieln gar nicht aufgefallen ist. Masi Begründet seine Entscheidung mit "Das ist Motorsport" aber warum hat man dann nicht auch direkt das DRS Freigegeben. Wenn er sich schon nicht an den Normalen SC Ablauf hält, hätten sie das DRS auch direkt Freigeben können.
YouTubeAn dieser Stelle steht ein externer Inhalt von YouTube, der den Forumbeitrag ergänzt. Er kann mit einem Klick geladen und auch wieder ausgeblendet werden.
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Das Grundproblem ist doch gar nicht, dass MAsi entschieden hat sondern, wann er entschiden hat.
Nämlich zu spät.
Die erste Entscheidung die Leute nicht zurückrunden zu lassen war falsch. Aber anstelle die direkt zu ändern, lamentieren die 4 minuten rum.
Die Zeit hätte dicke gereicht um aufzuräumen, die zurückrunden zu lassen und dann pünktlich wieder das rennen zu starten.
Die entscheidung für das Safety Car war und ist richtig. Und darum sehe ich auch nicht, dass Masi das rennen geschoben hat.
Was hätte er denn machen sollen?
Wie gesagt, die entscheidung war richtig. Die Umsetzung mangelhaft.
Nämlich zu spät.
Die erste Entscheidung die Leute nicht zurückrunden zu lassen war falsch. Aber anstelle die direkt zu ändern, lamentieren die 4 minuten rum.
Die Zeit hätte dicke gereicht um aufzuräumen, die zurückrunden zu lassen und dann pünktlich wieder das rennen zu starten.
Die entscheidung für das Safety Car war und ist richtig. Und darum sehe ich auch nicht, dass Masi das rennen geschoben hat.
Was hätte er denn machen sollen?
Wie gesagt, die entscheidung war richtig. Die Umsetzung mangelhaft.
Natürlich hatte Verstappen auch kein DRS in der letzten Runde.
@edenjung
Meine erste Reaktion nach dem Unfall von Latifi war ehrlich gesagt, "rote Flagge, sonst gibt das am Ende Diskussionen in irgendeine Richtung".
Wie gesagt, das wäre aus sportlicher Sicht wahrscheinlich die gerechteste Lösung gewesen.
Beim Safety Car war das Problem auch die Umsetzung und dieses Hin und Her mit den überrundeten Autos. Das hätte man eine halbe Runde früher machen sollen, dann hätten wir auch keine Diskussionen um den Sieg von Max.
Safety Car war definitiv richtig. Oder halt Abbruch. Aber das entscheidet der Rennleiter.
@edenjung
Meine erste Reaktion nach dem Unfall von Latifi war ehrlich gesagt, "rote Flagge, sonst gibt das am Ende Diskussionen in irgendeine Richtung".
Wie gesagt, das wäre aus sportlicher Sicht wahrscheinlich die gerechteste Lösung gewesen.
Beim Safety Car war das Problem auch die Umsetzung und dieses Hin und Her mit den überrundeten Autos. Das hätte man eine halbe Runde früher machen sollen, dann hätten wir auch keine Diskussionen um den Sieg von Max.
Safety Car war definitiv richtig. Oder halt Abbruch. Aber das entscheidet der Rennleiter.
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