Sammelthread Formel 1 Talk 2016-26 (1. Beitrag beachten)

Ich freu mich richtig auf 2022, vor allem Mercedes wird endlich wieder SIlber. Bin mal gespannt was die anderen Vorstellen. Aktuell sieht es so aus:

4. Februar: Haas VF-22
9. Februar: Red Bull - TBA (17:00 Uhr)
10. Februar: Aston Martin - Gaydon (Großbritannien)
11. Februar: McLaren - Woking (Großbritannien / 20:00 Uhr)
14. Februar: AlphaTauri - TBA (12:00 Uhr)
17. Februar: Ferrari - TBA (14:00 Uhr)
18. Februar: Mercedes - Silverstone (Großbritannien)
21. Februar: Alpine - TBA
27. Februar: Alfa Romeo - TBA
noch offen: Williams
 
Wirklich was sehen tun wir eh nicht. Public Test Drive wird interessant
 
„ntv“ berichtet mit Bezug auf die italienische Variante der Seite „Motorsport.com“, dass die zehn Fahrer, die den letzten Abschnitt der Qualifikation erreichen, nicht mehr verpflichtet sind, mit den Reifen ins Rennen zu gehen, mit denen sie in Q2 ihre beste Zeit gefahren sind.

Ist diese Regeländerung jetzt gut, oder schlecht ?
Die Qualifyings schaue ich selten und mit den Reifen kenne ich mich auch nicht 100% aus.
 
Wenn sie dafür die Q1 Reifen nehmen müssen ist das ok :D
 
Heißt, das Taktikspielchen ala
entweder auf Gelb versuchen in Q3 zu kommen und dann entweder von 11 mit freier Reifenwahl oder 8 mit vermeidlich besseren Reifen starten
oder sicher in Q3 kommen und dann auf P8 mit den vermeidlich schlechteren Reifen stehen,
wegfallen
 
Bedeutet also nicht freie Reifenwahl für alle im Rennen ?
Blicke da echt nicht durch.

Für wen hätte denn das Vorteile ?
 
Ja heißt es.
Vorteil dürfte es für die sein, die zwar das Potenzial für Q3 haben aber nur mit weichen Reifen, wenn gleichzeitig die Strecke aber eher für einen Start auf Medium spricht.

Siehe auch letztes Quali: VER musste auf Soft starten, weil er seinem letzten Satz Medium im Q2 einen Bremsplatten geschenkt hat und deswegen sich auf Soft verbessern musste.
Mit der neuen Regel würde er einfach in Q2 direkt Soft nehmen und vor dem Rennen dann ganz frische, glänzende Mediums aufziehen.
 
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Ja die Reifenregel ist gut weg. Eigentlich war sie ja dafür gedacht, dass sich potentiell langsamere Teams auf weicheren Reifen vor den schnelleren Teams trotzdem einordnen können und somit mehr Spannung ins Qualifying kommt.
Allerdings war es am Ende ein Vorteil für die Top Teams, die sich leisten konnten auf den besseren Start Reifen zu fahren und trotzdem weiter kamen. Die etwas langsameren Verfolger Teams mussten aber auf die weicheren Reifen wechseln weil sie sonst von anderen Teams ausqualifiziert werden würden. Im Rennen hatten die Verfolger Teams, dann einen erheblichen Nachteil.

In der letzten Saison erging es Ferrari öfters so bzw. McLaren.

Auf meinem Wunschzettel würd übrigens stehen das die Reifen sich signifikanter Unterscheiden:
Rot: 10 Runden im Schnitt, 2,5 Sekunden schneller als Gelb, dann abfallend
Gelb: 20-30 Runden im Schnitt 1 Sekunde schneller als Weiß, dann abfallend
Weiß: 40-50 Runden möglichst konstant, dann abfallend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hätte mir da mehr Mut bei der Reifenauswahl gewünscht. Dass die Teams mindestens ihre Sätze aussuchen dürfen, also wie viele harte, medium, weiche Reifen.
Am liebsten sogar die freie (und geheime) Auswahl der Mischungen.

Ansonsten sollen die 18 Zoll Reifen diese Saison ja allgemein länger halten, was ich gut finde, da ja näher hintereinander herfahren besser funktionieren soll.
Ich denke, man kann es dann verschmerzen, wenn es mehr Einstop-Rennen gibt.
Hoffentlich verfällt man nicht gleich wieder in Aktionismus, wenn es nicht gleich zu Beginn so läuft wie geplant.
Bloß keine Reifen mit Sollbruchstelle, die nach einer gewissen Rindenzahl dann stark abbauen.
Das ist nichts anderes als ein künstliches Spannungselement.
Man soll mit den Reifen auch mal Attacke machen können. Durch die Begrenzungen in Sachen Kraftstoff sind genug Limits gesetzt.
 
Uff, ok, dann war Masi wohl politisch nicht mehr haltbar.
Ich glaube, er war gar kein so schlechter Rennleiter, aber vermutlich einfach zu freundlich für diese Welt. Hat sich häufig überreden lassen, wollte es allen recht machen etc.
 
Jetzt gibt es ja auch so einen Mittelsmann, damit die Teams nicht mehr direkt den Rennleiter belästigen können. Das hat letzte Saison wirklich ein zu großes Ausmaß angenommen.
Eine Art VAR wie im Fußball kann auch eine Chance sein, wobei da wieder die Gefahr einer Überanalyse bestimmter Situationen lauert.
Masi ist da am Ende das Bauernopfer.

Für Safety Car und rote Flagge hätte ich eine ganz pragmatische Lösung:
Keine geschenkten Runden mehr. Überrundete Fahrzeuge werden nicht vorne vorbei gelassen, sondern lassen sich ans Ende des Feldes zurück fallen und behalten ihren Rundenrückstand bei.
 
Thane schrieb:
Keine geschenkten Runden mehr. Überrundete Fahrzeuge werden nicht vorne vorbei gelassen, sondern lassen sich ans Ende des Feldes zurück fallen und behalten ihren Rundenrückstand bei.
Was wiederum eine geschenkte Runde für wem anders sein kann, wenn zum Zeitpunkt des SC Fahrer A 0,7 sek vor und B 0,7 sek hinter den Führenden auf der Strecke waren, aber der führende gerade beide überrunden wollte.
Und anstatt kurz vor DRS zu stehen ist B nun auf einmal eine Runde hinter A und jede Chance auf ein Überholmanöver dahin.

So oder so, eine Entscheidung, mit der alle zufrieden sind, wird wohl unmöglich zu finden sein.
 
Gut, Masi weg. Ich fand ich furchtbar schlecht, dabei meine ich aber nicht das Finale. Er hatte keine Linie und das führte zu (gefühltem) zweierlei Maß.
 
@Der-Orden-Xar
Na ja, das ist nun arg konstruiert und wäre dann ganz sicher die absolute Ausnahme.
Allgemein sollte es keine geschenkte Runde für überrundete Fahrer mehr geben. Die aktuelle Regelung ist auch nur ein künstliches Spannungselement und hilft in erster Linie den stärkeren Teams, wenn diese mal größere Probleme und einen Rundenrückstand hatten.
Für einen Haas war es letzte Saison relativ egal, ob der die Runde geschenkt bekommt oder nicht, ein RedBull oder Mercedes hat davon stark profitiert.

Dazu noch dieser Artikel:
https://www.auto-motor-und-sport.de/formel-1/f1-safety-car-phase-neustart-rennenende-schmidt-blog/
 
Zuletzt bearbeitet:
Zwei Rennleiter ist einer zu viel.

Dann dauern die Entscheidungen immernoch viel zu lange auch bedingt durch diesen bekloppten steward-arbeitskreis.

Wenn man mich fragt braucht es einen wir whiting. Mit Eier in der Hose.
 
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