TeamViewer Motive 3

Sammelthread Formel 1 Talk 2016-26 (1. Beitrag beachten)

Die 2 Rennleiter wechseln sich doch je Rennen ab...

Niels Wittich und Eduardo Freitas sollen sich auf der Position von Rennen zu Rennen abwechseln. Ihnen wird FIA-Urgestein Herbie Blash als permanenter Berater zur Seite gestellt.
 
Der-Orden-Xar schrieb:
So knapp vielleicht, vom Prinzip her aber nicht
Dann würde ich das unter Pech verbuchen. Der Fahrer behält ja seine Position.
Ob der Siebte nun überrundet wurde oder gerade nicht, er bleibt ja Siebter.
So eine Situation wäre meiner Meinung nach das kleinere Übel. Wieso sollten die ganzen anderen überrundeten Fahrer auch eine Runde geschenkt bekommen?
 
Thane schrieb:
Ob der Siebte nun überrundet wurde oder gerade nicht, er bleibt ja Siebter.
Eben. Es bleibt dabei. Obwohl vielleicht P6 in Sichtweite war. Was den auf P6 freuen dürfte, den auf P7 aber wohl kaum.

Wie gesagt, absolut fair wirst du es nicht hinbekommen
Thane schrieb:
Wieso sollten die ganzen anderen überrundeten Fahrer auch eine Runde geschenkt bekommen?
Wieso sollten die ganzen so gerade nicht überrundeten eine Runde Vorsprung geschenkt bekommen?
 
Den Vorsprung bekommen sie nicht geschenkt, der war ja durch den Rennverlauf so entstanden.
Sportlich gerechter wäre also das Streichen der geschenkten Runden. Natürlich kann das in Einzelfällen nachteilig sein. Im Großen halte ich das aber auch für besser.
Wie gesagt, in so einem knappen Einzelfall ist das dann schlicht Pech.
Und wie du schon sagst, wird man es nicht allen Recht machen können.

Aber so eine Nummer wie Hamilton in Imola letzte Saison, wo er sich ins Kiesbett befördert, weit abgeschlagen mit Rundenrückstand hinterher fährt und durch die geschenkte(n) Runde(n) noch auf P2 fahren kann, ist sportlich unfair.
 
Thane schrieb:
Den Vorsprung bekommen sie nicht geschenkt, der war ja durch den Rennverlauf so entstanden.
Dann bekommen aber auch die, die sich zurückrunden nichts Ggeschenkt, denn einen Rückstand auf den nächsten Fahrer haben sie ja immer noch

Thane schrieb:
Aber so eine Nummer wie Hamilton in Imola letzte Saison, wo er sich ins Kiesbett befördert, weit abgeschlagen mit Rundenrückstand hinterher fährt und durch die geschenkte(n) Runde(n) noch auf P2 fahren kann, ist sportlich unfair.
Das HAM schon öfter unfairerweise vorne Stand ist nochmal was anderes
 
Der-Orden-Xar schrieb:
Dann bekommen aber auch die, die sich zurückrunden nichts Ggeschenkt, denn einen Rückstand auf den nächsten Fahrer haben sie ja immer noch
0,1km oder 5,1km Rückstand sind schon n ordentlicher Unterschied zwischen gleiche Runde und eine Runde Rückstand.

Edit:
https://www.auto-motor-und-sport.de/formel-1/mercedes-amg-w13-f1-auto-2022-bilder-infos/
Wenn ich mir Bild 19 von 27 ansehe frage ich mich was passiert wenn da jemand auf den Unterboden rauffährt. Wenn der hinüber ist bleibt vom Abtrieb doch kaum noch was übrig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde es aber toll wie alle Autos ganz ander aussehen!
Es gibt verscheidene philosophien und bisher ist so gar nicht klar wer eine gute, und wer eine eher schlechte idee hatte.

Den Aston Martin finde ich bisher besonders gelungen.
Alpine und Alfa Romeo sthen noch aus und auf die bin ich noch sehr gespannt.

Kann es kaum erwarten dass die Saison wiedr los geht!

ps: Andretti will wohl ab 2024 ein eigenes neues Team in die F1 bringen. Dann wären wir wieder bei 11 Teamst mit 22 Fahrer. Das wäre echt super, ich bisher aber noch nicht 100% sicher
 
Ich hoffe ja auf VWAG. BMW wird sich den Zirkus nicht mehr leisten (können).
 
@Bixol
Und andere denken, dass der Aston ein schlechtes Design hat :D
Anhand von Bildern und den bisherigen Vorstellungen wird man das schwer beurteilen können. Die neuen Reifen sind ja auch noch unbekannt. Auch deren Einfluss auf die Aerodynamik.

Den Unterboden von Mercedes könnte sich die FIA aber nochmal ansehen müssen, wenn so das Bargeboard-Verbot umgangen wird.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: oeMMes
Salamimander schrieb:
Ich hoffe ja auf VWAG.

Wird nicht passieren. VAG setzt voll auf Elektro und wird das puschen. Ich glaube selbst Porsche wird es nicht mehr machen.

Die größte Frage ist, meiner Meinung nach, warum sollten die deutschen Hersteller in die F1 einsteigen? Die Verkäufe boomen aktuell und es wäre keine echte PR-ROI möglich. Ich glaube kaum, dass ein Porsche durch die F1 mehr Autos verkauft. Die Marke ist schon voll etabliert und hat einen bekannten Kundenkreis. Lambo, Bugatti und Audi ebenfalls.

Wäre natürlich cool wenn Porsche dazu kommt aber ich glaube der Zug ist abgefahren. Wenn ich wetten müsste gehe ich eher von einem chinesische Hersteller (SAIC oder Geely) aus der dort einsteigen will.
 
Da geht es auch um Werbewirksamkeit und Reichweite. Mit dem Budget Cap ist die Sache auch noch einmal planbarer.
Zudem hat man dem VW Konzern beim letzten Treffen durchaus den roten Teppich ausgerollt.

Zum nächsten Reglement soll (leider) der Anteil der Elektroleistung auch deutlich erhöht werden und mit 100% alternativem Kraftstoff gefahren werden.
 
Ja das meinte ich ja. Ich glaube, selbst mit Budget-Cap, ist die VAG Gruppe da aktuell nicht in der Lage ein ROI zu sehen. Das beim letzen Treffen der rote Teppich ausgerollt wurde ist klar, VW bzw. die VAG ist nun mal einer der größte Autohersteller (müsste aktuell der 2. größte sein) der Welt. Ich bezweifele daher, dass durch ein Einstieg in die F1 ein Messbarer Mehrwert in Form von Verkäufen da wäre.

Edit:

Es ist der 2. größte:

https://de.statista.com/statistik/d...bilhersteller-nach-weltweitem-fahrzeugabsatz/

Da sehe ich einfach keine große Möglichkeiten die Verkäufe zu steigern. Vor allem muss man erstmal gewinnen um Verkäufe zu haben. Einfach nur mitfahren ist nicht wirklich interessant. Als Käufer will man ja kein Verlierer-Auto kaufen sonder ein Gewinner-Auto.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht auch einfach nur als Motorlieferant. Da hat die VAG einen miesen Ruf mit der Kernmarke.. Schaden würde es nicht.
 
Es wird bereits um RedBull Porsche spekuliert und dass Audi mit McLaren zusammen arbeiten könnte.
Die Formel 1 hat vor allem Zuwächse in Asien, wo mittelfristig durchsuchen neues Potential für Absatz entstehen kann.

Durch das Budget Cap ist ein Einstieg in die Formel 1 dann auch kein Minusgeschäft, wenn man nicht ständig um Siege fährt.
Als Motorenpartner sinkt das Risiko dann noch einmal.

Ich würde jetzt nicht sagen, dass VW da kein Interesse hat. Porsche hat auch schon einmal einen Motor gebaut. Allerdings ohne MGU-H. Das ist für VW immer ein KO-Kriterium gewesen. Zu komplex und man zahlt zu viel Lehrgeld.
 
Selbst als Motorenlieferant sehe ich da nicht viel potenzial. Alle Teams haben ein Motor, vor allem Motoren die funktionieren. Dazu kommt so etwas tauscht man nicht einfach mal so. Red Bull soll sich wieder abhängig machen? Ne, glaube ich nicht. Die werden früher oder später ihren eigenen Motor bauen, da unter anderem von Honda schon MA übernommen wurden. McLaren-Audi glaube ich auch nicht dran. Warum sollten sie den Mercedes, den KWM Motor, abstoßen? Das sind alles so Gerüchte die einfach kein Sinn ergeben.

Klar wäre ein weiterer Hersteller super aber ich glaube nicht dran. Die F1 ist einfach zu teuer um dort rein zu kommen, selbst jetzt mit Budget-Cap. Für den Hersteller muss es sich lohnen sprich Autoverkäufe und das sehe ich aktuell nicht. Wenn man am neusten Golf die Gasdruckfedern an der Motorhaube wegrationalisiert wird man schwer ein F1 einstieg hinbekommen - vor allem wenn das nur mit Ausgaben verbunden ist. Wie gesagt man muss auch erst mal gewinnen bevor es da zu positiver PR kommt.

Wie gesagt ich glaube, dass 2022 durch Zhou erst mal der chinesische/asiatische Markt angeschaut wird und wie die F1 mit einem Chinese in China/Asien ankommt. Je nach Zahlen könnte das ggf. ein (asiatischen) Hersteller überzeugen. Aber selbst daran glaube ich nicht so wirklich wegen den angesprochenen Kosten.

Edit:

Habe mir eben den Artikel mal durchgelesen:

https://www.formel1.de/news/news/20...al-michael-andretti-plant-neues-formel-1-team

Der Motorpartner steht schon fest.

Ruben Zimmermann und Adam Cooper schrieb:
Außerdem verrät Andretti, dass das Team sich bereits mit einem Motorenpartner geeinigt habe. Er lässt allerdings offen, um welchen Hersteller es sich dabei handelt. Der Weltmeister von 1978 erklärt: "Wenn sie die Zustimmung [der FIA] bekommen, dann sind sie bereit, am nächsten Tag loszulegen."

Da er mit Lotus WM wurde würde ich Richtung Lotus Renault gehen. Das "am nächsten Tag loszulegen" kann nur mit einem vorhanden Partner passieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt ab 2026 einen neuen Motor und erst für dann wäre überhaupt ein Einstieg von VW denkbar.
Da bleibt auch nicht viel über außer der Zylinderzahl und dem Turbo.
Mit 100% alternativem Kraftstoff und mehr Elektroleistung kann und wird das für den VW Konzern durchaus interessant.
Ich gehe davon aus, dass es E-Fuels in einem gewissen Rahmen geben wird und wenn es in Europa nur für Sportwagen ist.

Und dann behauptest du einerseits, dass VW der Einstieg zu teuer wäre (sehe ich anders) und dann kommst du mit einer Kirmesbude wie Lotus ;)
Da sind finanzielle Probleme doch viel wahrscheinlicher und das Risiko wäre für Lotus viel höher als VW bzw. Audi/Porsche.
Der Mutterkonzern VW ist ja aus dem Motorsport raus und überlässt das den anderen Marken.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Bl4cke4gle
Der neue Motor muss aber auch erst mal entwickelt werden und da hat kein anderer Hersteller aktuell wirklich Erfahrung auf die er zurückgreifen kann. Ich wüsste auch nicht welches Team auf ein VAG oder anderen Motor setzen sollte. Die aktuellen Teams werden den Motorpartner eher nicht wechseln. Schauen wir uns mal die Teams an:
  • AMG: 100% Mercedes da Werksteam
  • Red Bull: Haben ja schon angefangen Talent von Honda zu übernehmen und werden früher oder später ihren eigenen Motor zu bauen
  • Ferrari: 100% Ferrari da Werksteam
  • McLaren: Warum sollte man von dem KWM Motor weg gehen und auf eine unbekannten Hersteller setzen? Vor allem tauscht man nicht alle 4-5 Jahre den Motor.
  • Alpine: 100% Renault, da Werksteam.
  • AlphaTauri: Die werden den Red Bull Motor bekommen
  • Aston Martin: Da der Toto da mit dabei ist wird das Mercedes bleiben.
  • Williams: Wird denke ich auch bei Mercedes bleiben
  • Alfa: Ferrari 100%. Ein italienisches Team ohne Ferrari? Blasphemie!
  • Haas: Auch hier Ferrari da dort viel auf Know-How von Ferrari gesetzt wird.
E-Fuels werden auf jeden Fall interessant aber sind politisch nicht gewollt in Deutschland. Wir können auch viel nicht machen weil die Gegebenheiten für E-Fuels einfach nicht da sind. Stichwort Stromkapazität aus erneuerbaren. Bzw. wir könnten schon aber der Output wäre nicht sehr gut.

Im letzen Beitrag sollte es natürlich Renault sein, nicht Lotus. War wohl schon etwas zu spät :D Er ist mit Lotus Weltmeister geworden und das Lotus Team wurde ja von Renault übernommen.

Ich lass mich gerne eines besseren belehren aber aktuell spricht einfach nichts dafür ein neuen deutschen Hersteller in der F1 zu haben.
 
Deutschland ist nicht der Nabel der Welt und nur weil hier E-Fuels nicht gewollt sind (wer weiß, ob die Position noch überdacht wird), muss das nicht weltweit so sein.
Für Oldtimer, Sportwagen und den Flugverkehr sieht man da durchaus Potential.

Was für VW spricht sind eben der größere Anteil an elektrischer Leistung ab 2026. Da lässt sich sicher auch einiges auf die Serie übertragen.
Und die alternativen Kraftstoffe beispielsweise für Sportwagen von Porsche.

Der Motor muss entwickelt werden, ja. Aber das müssen die anderen Hersteller doch genauso. Die MGU-H fällt definitiv und es bleiben der V6 mit Turbo. Den Block muss man für den neuen Kraftstoff aber auch komplett neu entwickeln.
Es soll ja auch noch ein Budget Cap beim Motor kommen, was das Risiko weiter reduziert.

Es gibt ja nun reichlich Berichte über Gespräche zwischen Porsche und RedBull sowie Audi und McLaren. RedBull ist einer Zusammenarbeit mit Porsche laut Berichten auch nicht abgeneigt. Die werden natürlich schauen, was es ihnen bringen kann.
Die Aufsichtsräte sollen angeblich im März entscheiden, dann werden wir mehr wissen.

Ich gehe auch davon aus, dass Mercedes und Ferrari bleiben. Bei Renault kann man nie wissen. Je nach Management kann die Stimmung kippen. Da stand das F1 Projekt in jüngerer Vergangenheit auch schon mal zur Debatte.

Die meisten Anteile am Aston hält afaik der Stroll. Aber die sehe ich eher mit Mercedes verbunden als McLaren oder Williams.
Von Mercedes hörte man sich schon mal, dass sie gar nicht so viele Teams beliefern wollen.
McLaren prüft sicher auch die Option, quasi Audi Werksteam zu sein mit einem Motor, der für ihr Chassis entwickelt wird.
Williams würde ich ähnlich einschätzen.
 
Also:
Ich finde die neuen Autos deutlich schöner als die von 2017 (seitdem ist ja extrem übertrieben worden mit den ganzen Flügelchen). Aber manche Nasen sehen wie 2021 aus.

https://www.formel1.de/news/news/20...-russland-rennen-abgesagt-masepin-darf-fahren

Nikita Masepin (Haas) ist aktuell der einzige russische Pilot im Feld - und zumindest seitens der FIA muss er sein Cockpit nicht räumen. Allerdings darf er nicht mehr unter russischer Flagge antreten, denn die ist ab sofort (ebenso wie die Nationalhymne) bei allen FIA-sanktionierten Veranstaltungen verboten.
Auch die Nachwuchsfahrer werden davon betroffen sein, aber was ist mit den russischen Motorsportteams? G-Drive Racing (FIA WEC und ELMS zB) ist ein russisches Team, bei Wiki steht:
https://en.wikipedia.org/wiki/2022_FIA_World_Endurance_Championship#cite_note-russia-27
"G-Drive Racing and Daniil Kvyat are Russian, but will compete under the neutral flag of the Federation Internationale de l'Automobile after the FIA banned the use of Russian flags in international sporting events following the 2022 Russian invasion of Ukraine"
https://www.fia.com/news/fia-announ...-council-decisions-relation-situation-ukraine

Der ACO, der die ELMS veranstaltet, hat auf der ELMS-Seite die russische Fahne beim Team G-Drive entfernt (Saison 2021), auch bei Russinov als Fahrer. Mir persönlich geht es um Sophia Flörsch, die dieses Jahr in der ELMS eben bei G-Drive fährt. Das wäre für sie natürlich Mist.
 
Zurück
Oben