News Gaming-PCs im Eigenbau: Wie tragt ihr eigentlich Wärmeleitpaste auf der CPU auf?

Da ich seit ca 1,5 Jahren einen Framework Laptop 16 habe, ist das so eine Sache, DYI und doch von der Stange. Kühlsystem von Coolermaster. Das habe ich modifiziert (teilweise umgelötet), da es einen Designfehler hatte und auf PTM 7950 (Thermalgrizzly Phasesheet) umgepastet. Ohne Umbau 100C mit 10C Differenz zwischen einzelnen Kernen bei 35W max, nach dem Umbau 90C mit <1C Differenz bei 55W.

*edit:

Der Originale Kupferheatspreader, ist auf die Vaporchamber geklebt. Die Klebefläche selbst ist aber kleiner als der CPU DIE. also Originalen Heatspreader abgekratzt und ein 0,8x20x20mm Kupferstück auf die Vaporchamber gelötet. Alternativ geht auch das Kupferstück oben und unten mit ptm bekleben und das hält durch den Anpressdruck und das aushärten des PTM.
 

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Shio schrieb:
Dann hast du vielleicht was falsch gemacht :rolleyes:
Vielleicht, aber dann ist die Methode halt besser anwendbar.
Und von "absoluten Fakten" irgendwelcher Internetquellen halte ich gar nichts. Er hat das mit seinem Kühler und seiner CPU getestet, nicht mit meiner.
 
RMS_der_Zweite schrieb:
Vielleicht, aber dann ist die Methode halt besser anwendbar.
Das ergibt keinen Sinn.

RMS_der_Zweite schrieb:
Und von "absoluten Fakten" irgendwelcher Internetquellen halte ich gar nichts. Er hat das mit seinem Kühler und seiner CPU getestet, nicht mit meiner.
Irrelevant. Es macht einfach keinen Unterschied, das sieht man schon daran, dass Artic, Noctua oder Thermal Grizzly alle unterschiedliche Auftragungsmethoden empfehlen.
 
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Fujiyama schrieb:
Man hätte auch noch fragen können wie oft man die WLP tauscht. Teilweise scheint das ja ein Volkssport zu sein die regelmäßig zu tauschen.

Ja, dafür hat sich auch der Begriff "repasten" etabliert.
Finde ich jedes mal wieder amüsant wenn Leute empfehlen 1x im Jahr die CPU zu "repasten" :)
 
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Erbse hab ich früher gemacht, aber das lässt gerne die ecken etwas aus und drückt schnell mittig aus den seiten raus.
Linie wars bei der PC Generation 2010er, der neue bekam durch den Arctic Freezer mit seinen direct touch heatpipes drei Linien quer zu den rillen im heatspreader. Eine dickere in der Mitte und zwei kleinere an den Seiten. War nicht sicher ob das so gut ist, aber als ich den Kühler sowieso noch mal abnehmen musste sah alles gut aus. Also beim zweiten mal wieder so gemacht.
Bei der Arctic Silver 5 früher hab ich noch gründlich angewärmt weil die so zäh war. Die mitgelieferte Paste von Arctic und die PolarTherm X10 sind da einfacher zu verarbeiten solange es wenigstens handwarm ist.
 
Ein dünnes Kreuz und dann wo die Linien sich kreuzen nochmal eine Erbse drauf.

Oder alternativ mittlerweile PTM7950
 
DJMadMax schrieb:
EDIT:
Okay, weil im Titel nach "Gaming-PCs" gefragt wird. Ach, seid doch nicht so kleinlich :)
Vielleicht gibt es wirklich 0.01% die noch nie ein Game an ihrem PC gespielt haben.
Auch Browser Games sind Spiele!
Ergänzung ()

t3chn0 schrieb:
Die CPUs sehen beim Wiederverkauf wie neu aus und die Temperaturen bleiben gleichbleibend gut, auch über Jahre.
Meine CPUs mit WLP sehen auch wie neu aus.
Welche Pads nutzt du und muss man etwas beachten? Wäre sicher eine gute Alternative, für ein pasr Kollegen.
 
Mit Honeywell Pad habe gute Erfahrungen gemacht. Mehrere GPUs damit ausgestattet.

Aber für die CPUs reicht mir MX7.

Oder die „Rosa“ Dose. 😉
 
Da muss ich doch direkt an diesen Klassiker denken:

Und an den Running Gag bei TronicsFix:
https://tronicsfix.com/collections/merch/products/perfect-amount-of-thermal-paste-unisex-t-shirt
 
Seitdem LTT Test vor ein paar Jahren sehe ich das Thema auftragen sehr entspannt. Dort stellte man fest, dass es bei WLP eigentlich kein zuviel gibt. Klar kann man das Ganze so übertreiben, dass der ganze Sockel absäuft, aber das ist so absurd viel das macht niemand. Etwas zu viel WLP ist nicht schlechter als normal viel WLP.
Das Ergebnis, die einzige Möglichkeit signifikant zu verkacken, war zu sparsam mit der WLP zu sein.
Einfach genug drauf und fertig.
 
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Hatte früher immer Butterbrot gemacht, hatte aber zur Folge, dass manche Bereiche zu dünn wurden.
Also nutze ich Kreuz, dann verteilt sich das so wie es benötigt wird.
 
2005: AMD Athlon 64 3500+ AMD Kühler und AMD Wärmeleitpaste
2008: Q6700 mit Zalman Kühler und Zalman Wärmeleitpaste habe ich heute noch hier die Paste, sollte ich mal entsorgen oder?
2014: Thermalright HR02-Macho A mit Arctic MX4
2023: Arctic i35-ARGB mit MX5 i7 13700KF leider ist der Kühler für die CPU zu schwach deswegen läuft dieser mit PL1 65 Watt und PL2 100 Watt. War ein Fehlkauf der Kühler.
Lüfter: Von 2014-2023 Fractal R3 Lüfter
Da defekt durch: Arctic P14 ARGB Hinten und Arctic P14 Slim vorne ersetzt.
2029/2030: AMD Ryzen X800X3D(2) mit MX7!? Kühler noch nicht überlegt!

Liebe Grüße
 
Hab mich komplett für Noctua entschieden - sowohl beim CPU-Kühler als auch bei den Gehäuselüftern. Mit anderen Herstellern hatte ich in der Vergangenheit immer wieder Probleme, vor allem dass die Lüfter nach einiger Zeit angefangen haben zu klappern.

Vor kurzem hab ich meinen 13900K gegen einen 9850X3D getauscht, alles steckt in einem O11 Dynamic:
1776605032300.png

Wollte auf die neue CPU eigentlich Kyronaut butterbroten, aber leider war in der (schwarzen) Spritze nicht mehr genug drin... also habe ich kurzerhand die Reste direkt auf der CPU mit der mitgelieferten Noctua-Paste vom CPU-Kühler gemischt. Die CPU scheint damit glücklich zu sein und wird in Cinebench knapp 75° warm - die Lüfter bleiben dabei lautlos.


Bei der Gelegenheit hab ich mal in meine 4090 Suprim X von MSI reingeguckt, die wurde hörbar heißer mit der Zeit und hat einen Hotspot von über 95°:
1776605079598.png

Die Paste auf dem Core war komplett trocken und hat sich wie Sand angefühlt. Die Wärmeleitpads waren genau so vertrocknet und rissig - find ich sehr enttäuschend für eine so teure "premium" Karte. Hab Arctic TP-3 und Duronaut benutzt, jetzt ist die GPU wieder über 30° kühler und vollkommen lautlos, selbst bei hoher Auslastung. Glaube aber, ich habe "zu viel" Wärmeleitpaste genommen - ließ sich einfach nicht sparsamer auftragen...
 
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Zoldan schrieb:
Kommt jemanden der Verantwortlichen vielleicht mal in den Sinn, dass man sich einen eigenen Performance-PC zu anderen Zwecken, als "Gaming", selber zusammenbauen möchte?
Habe ich auch gedacht, heisst ja Computer Base und nicht Gaming Base.
 
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