SSD960 schrieb:Ich meine alternative Stores wie zum Beispiel: fdroid.
https://www.chip.de/ratgeber/handy/...oid_5e70980c-cb13-462e-9dff-bb1e756ffd05.html
Die du per APK installieren musst..
Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
SSD960 schrieb:Ich meine alternative Stores wie zum Beispiel: fdroid.
https://www.chip.de/ratgeber/handy/...oid_5e70980c-cb13-462e-9dff-bb1e756ffd05.html
Die erstellte App an sich "muss" signiert werden, nicht aber jede einzelne Installation. Warum soll nun für jede einzelne Installation der App bezahlt werden?kachiri schrieb:Du kannst auf ein iOS-Gerät keine App installieren, die nicht von Apple signiert ist.
Zweischneidiges Schwert übrigens und das weiß Apple sehr wohl. Die Vielfalt an Apps machen erst (mit) den Anreiz aus, dass die Leute sich für ein Betriebssystem entscheiden. Es geht schon seit dem ersten iPhone weder um die Fähigkeit zu telefonieren oder die Frage wie lange der Akku hält.kachiri schrieb:Endeffekt nutzt man die Reichweite des gesamten Ökosystems und ist auch mit eigenen App Store ja nicht komplett vom Apple-Ökosystem abgespaltet.
Das ist nicht der springende Punkt in der Meldung. Es geht darum, wenn man Apps über alternative Stores / Sideloading bezieht, also eben genau nicht die Infrastruktur von Apple verwendet. Es werden lediglich die iOS Funktionen auf dem Gerät des Nutzers verwendet, für die dieser aber eben bereits bezahlt hat.kachiri schrieb:. Sie bieten kostenlose Apps. Natürlich über die Infrastruktur von Apple. Die Reichweite von Apple. Aber zum Bezahlen lotst man die Leute aus dem System heraus, damit man ja bloß nichts abdrücken muss.
kachiri schrieb:Wat? Eigentlich nicht. Meine Apple-Geräte laufen fast ausschließlich mit der mitgelieferten Software. Mir würde gerade nicht einmal einfallen, ob ich nur irgendeine kostenpflichtige App nutze... Ich glaube nicht.
Weil du keine Kontrolle über dein Telefon hast.jo89 schrieb:Woher sollte Apple denn wissen, dass eine Transaktion außerhalb stattgefunden hat?
Vorsicht, du verwechselt hier etwas. Apple verlangt die Gebühr vom App-Entwickler, der seine App kostenpflichtig anbietet. Nicht vom Besitzer des iPhones. Insofern hinkt dein Vergleich.mae schrieb:Fuer das iPhone hat der Benutzer schon gezahlt, und nicht wenig. Wieso soll er noch zusaetzlich einen Aufpreis auf eine App an Apple abdruecken muessen, nur weil Apple irgendwann Hersteller der Hardware war? Bei meinem PC kommt die Hardware von AMD, Asus, Micron, etc. Sollen die auch Gebuehren auf die Software erheben duerfen, die ich drauf laufen lasse?
jo89 schrieb:Ich verstehe das Modell ehrlich gesagt nicht so ganz.
Ich lade mir eine App aus dem Store, gehe danach auf die Website des Anbieters und kaufe zusätzliche Funktionen oder ein Abo?
Damit muss der Anbieter dann noch mal 5% abdrücken?
Woher sollte Apple denn wissen, dass eine Transaktion außerhalb stattgefunden hat?
GolemAuch im Inkognito-Modus bleibt ein iPhone auf einer entsprechend präparierten Webseite identifizierbar. Verantwortlich ist ein neues URI-Schema für alternative App-Stores.
Der iOS-Entwickler Mysk hat ein Video veröffentlicht, in dem er die Möglichkeit des Cross-Site-Trackings von iOS-Geräten in der EU über den Safari-Browser demonstriert. Verantwortlich dafür soll ein neues URI-Schema sein, das die Installation von alternativen App-Stores von einer Webseite ermöglicht. Safari führt auch dann Marketplace Kit aus, wenn die Webseite gar nicht zu dem App-Store gehört.
ist Google auch schon fleißig dabei, dass die das Fundament dafür abgraben.SSD960 schrieb:Für Android gibt es alternative Stores...
Das Argument war doch aber, dass Apple die Gebühr zustände, weil sie das ganze Ökosystem bereitstellen - also Software und Hardware.PhiE schrieb:Vorsicht, du verwechselt hier etwas. Apple verlangt die Gebühr vom App-Entwickler, der seine App kostenpflichtig anbietet. Nicht vom Besitzer des iPhones. Insofern hinkt dein Vergleich.
Haben die Lack gesoffen?Gegenüber Reuters begrüßte die EU-Kommission das neue Modell, will dessen Umsetzung aber weiter beobachten.
Weshalb hast meinen, bereits gestrichenen und korrigierten, Kommentar zitiert, obwohl ich überhaupt nichts zu Apple geschrieben habe?kim88 schrieb:Die App-Entwickler nutzen die Entwicklungsumgebung von Apple. Die Bibliotheken von iOS (Apple), Die Schnittstellen von iOS (Apple). Die Personalressourcen bei der Kontrolle der App, etc
Die zahlt der Kunde beim Kauf der Geräte.Seven2758 schrieb:Laut Heise bekommt Apple damit seine Kosten für das Bereitstellen der technischen Infrastruktur und der Plattform bezahlt.
Dass es noch schlimmer geht, ist nichts gutesPhiE schrieb:An der neuen Regelung ist nicht nur alles schlecht.
Für die Entwicklungsumgebung mitsamt der Bibliotheken muss ein Entwickler Geld bezahlen, die gibt es nicht umsonst. Das ein damit entstandenes Produkt (App) dann noch mal von einem Unternehmen beim Verkauf "besteuert" wird, ist neu und sollte von allen Anwendern boykottiert werden.kim88 schrieb:Die App-Entwickler nutzen die Entwicklungsumgebung von Apple. Die Bibliotheken von iOS (Apple), Die Schnittstellen von iOS (Apple). Die Personalressourcen bei der Kontrolle der App, etc
Es gibt da eben durchaus eine Gegenleistung.
Ok, aber der Kauf auf der Herstellerseite könnte doch auch über einen (Windows)Computer stattfinden?foofoobar schrieb:Weil du keine Kontrolle über dein Telefon hast.
Leider doch, du kannst davon ausgehen, dass du keine Chance hast z.B. als Messenger Anbieter für iOS nichts anzubieten.LTCMike schrieb:Meines Wissens (und fester Überzeugung) nach wird kein externer Anbieter von irgendwelchen Programmen seitens Apple gezwungen, für iOS und/oder MacOS zu entwickeln.
Offensichtlich zu wenig - dass so etwas überhaupt erlaubt ist, geht gar nicht.LTCMike schrieb:Über deren Sinn, Zweck, Höhe lässt sich sicher diskutieren, ob das angemessen, zu wenig oder zu viel Regulierung ist (und da ist der Herrscher jenseis des Atlantik ja auch regelmäßig anderer Meinung und versucht die EU zu entsprechenden Zugeständnisse zu erpressen, meist erfolgreich für die US Wirtschaft).
wohl nur auf macOS, denn freie Software darf nicht im Apple Store verteilt werden.LTCMike schrieb:(u.a. iPhone Modell 13, iPAD Air 4.Gen, MacOS verschiedene Versionsstände und zugehörige Hardware mit ergänzend meist freier Software, wo mir die Apple-eigene Software nicht ausreicht)
wobei Hardware, iOS und Apple Cloud vom Anwender bereits bezahlt wurden und durch den Verzicht des Apple eigenen Store fallen für Apple keinerlei weitere "pro Installation" Kosten an, die nicht bereits gedeckt wurden. (die Signierung kann es nicht sein, da nicht jeder einzelne Download signiert wird, sondern die App einmalig selber in einem simplen automatisierten Prozess, ohne zuvor einer Prüfung unterzogen zu werden)DasWarWohlNix schrieb:Die hier im Forum benannte Infrastruktur, die Apple bereitstellen würde (iOS, Appstore, der ja nicht genutzt werden soll, Apple Cloud) muss von den Produkten und Diensten bezahlt werden, die Apple anbietet.
Ach, und wo habe ich dann den Firefox „gekauft“, in dem ich gerade diese Antwort auf nem iPAD tippe?KitKat::new() schrieb:wohl nur auf macOS, denn freie Software darf nicht im Apple Store verteilt werden.
Das nennt man Marktmacht - und bei welchem der anderen dominierenden Marktteilnehmer (Microsoft, Google) ist das anders? Aber gezwungen im strafrechtlichen Sinn wird niemand zumindest hierzulande: weder Anbieter noch Kunden.KitKat::new() schrieb:Leider doch, du kannst davon ausgehen, dass du keine Chance hast z.B. als Messenger Anbieter für iOS nichts anzubieten