Bericht Im Test vor 15 Jahren: Als schneller RAM DDR333 oder DDR400 hieß

Jan

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#1
tl;dr: Arbeitsspeicher nach Double-Data-Rate-Standard (DDR) ist mittlerweile in der 4. Generation angelangt. Die effektiven Taktraten von DDR4 liegen bei 3.200 MHz und höher. Vor 15 Jahren hatte ComputerBase mit DDR333 und DDR400 hingegen gerade die ersten Generation in schnell im Test. Ohne Übertakten ging das noch nicht.

Zum Bericht: Im Test vor 15 Jahren: Als schneller RAM DDR333 oder DDR400 hieß
 

Andy_O

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#2
Schneller RAM hieß damals EDO Ram. :)
Danke für diese Kategorie, macht sehr viel Spaß beim Lesen.
 
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#4
kann mich noch erinnern

mein Kumpel hat sich damals ddr 400 speicher gekauft das gar nicht auf sein MOBO passte, hab ihn ausgelacht weil ich ihm paar Tage zuvor noch das gesagt habe
 

Cr@zed^

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#5
Ich konnte damals meinen XP-1800 (Palomino) dank SLL Mod und einem genialen Epox EP-8K3A+ mit 2 Samsung 333er CB3 Riegeln auf über 180 MHz FSB befeuern - den Multi auf 10 gesetzt und um die 1850 MHz aus der Möhre gequetscht :D Gott waren das herrliche Zeiten, als man für das unlocken von Palominos noch Geld geboten bekam. :king:
 

Ascheengel

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#6
Da hab ich mir gerade mein Pentium 4 System aufgebaut mit 1066iger RIMM 32 Bit Samsung Riegeln 😈
 
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#7
Übertragungsraten von 2,7 GB pro Sekunde möglich (2 × 166 MHz × 64 Bit/MHz)
da ist ein MHz zu viel. es muss Bit heißen und nicht Bit/mhz. soll ja am ende auch Mbit/s als einheit übrig bleiben und nicht Mbit (was keine übertragungsgeschwindigkeit ist sondern eine speichermenge)
 

Himbeerdone

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#8
Ja, damals musste man schon auf ein paar mehr Details achten beim Zusammenbau von Systemen.
Damals hatte ich vor allem Infinion und MDT- Ram (Jene wurden sogar in Deutschland assembliert) verbaut. Beide sind aber hier nicht mehr aktiv :(
 

Flinxflux

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#9
Ich hatte zu erst den Thoroughbred B Athlon XP 2800+ auf irgendeinen Asus Mainboard.
Als Arbeitsspeicher hatte ich DDR 333, zu der Zeit war das einfacher verfügbar.
Später habe ich auf den Barton Athlon XP 3200+ aufgerüstet.
Dank des langlebigen Socket A ging das Prima.
Damals ging ich zum Hardware kaufen noch in ein Geschäft,
hatte zwar schon lange Internet, aber es war zu verlockend die
Sachen noch am gleichen Tag in den Händen zu halten :)
 

Rock Lee

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#11
Ach ja....mein guter alter Thoroughbred 2700+. Hab mich deswegen damals zum ersten mal in einem Forum angemeldet weil ich Hilfe beim übertakten brauchte :D
Nur mit Stock Kühler ging da nicht wirklich viel mehr Das Ding war ja Architekturmäßig eh am Limit.
Hatte damals nen Epox Board. Hat mich nie enttäuscht der Hersteller.
 
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#12
DDR400er mit Nanya Chips steckt noch in meiner Athlon XP-M Retrokiste und läuft da mit fluffigen 470Mhz (bei echten 2703Mhz CPU Takt :cool: ). Die Geforce 6800 Ultra liefert dazu die passende Grafikpower. Im übrigen genau das gleiche System, was ich früher auch hatte, bis ins letzte Detail vor ein paar Jahren wieder neu aufgebaut. War ganz schön teuer alle Komponenten einzeln zu "jagen".

Muss unbedingt mal wieder eine Runde darauf zocken.
 
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#13
Retro is coming ! Sehr schöner Artikel ;)
 
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#14
Ich mag diese historischen Meldungen... Vor 15 Jahren ist Intel übrigens kürzlich auf DDR umgestiegen, weil die bis dahin verwendeten Rambusmodule zwar schneller waren, aber auch zu teuer.

Übrigens hat sich eine Sache in dem Zeitraum (na gut, 14 Jahre, NForce2 und DDR-400 gab es noch nicht zum Zeitpunkt des Berichtes) nicht geändert:
DDR-400 Module gab es mit 2-2-2-5-(1) Timings und heutige DDR4-Module sind diesbezüglich auch nicht schneller bzw. manche etwas in dem einem oder anderem Wert.

Ich konnte damals meinen XP-1800 (Palomino) dank SLL Mod und einem genialen Epox EP-8K3A+ mit 2 Samsung 333er CB3 Riegeln auf über 180 MHz FSB befeuern - den Multi auf 10 gesetzt und um die 1850 MHz aus der Möhre gequetscht :D Gott waren das herrliche Zeiten, als man für das unlocken von Palominos noch Geld geboten bekam. :king:
Das hatte ich damals mit meinem Palo 1700+ auch gemacht, aber nur, um den Multiplikator zu erhöhen, 133er FSB hatte er ja schon und der Rest (KT266A und DDR266) ebenfalls, mit DDR333 war noch nichts zu dem Zeitpunkt.
Ein Arbeitskollege wollte seine CPU auch freischalten (lassen), aber als der das Gefummel sah, wollte er seine CPU doch nicht riskieren. Bei mir funktionierte es auf Anhieb.

Dank blanker Dies lohnte sich auch noch was Anderes: Das Läppen des CPU-Kühlers!
Ich hatte einen Thermalright SK6, der damals schon als plan galt (bei mir ca. 5/100 mm Ebenheit über die gesamte Fläche). Nach dem Läppen waren es unter 1/100 (aslo etwa 1/5 eines Kopfhaares) und das brachte gleich 4 K Unterschied.
Muss aber noch ergänzen, dass ich richtiges Läppen durchführte, also (per Hand) auf der Läpplatte mit Läppkorn und Läppöl. Die Oberfläche ist richtig matt(!), aber eben, Prüfung mit Fühlerlehrblechen und Haarlineal (hatte alles in der Firma zur Verfügung).
Was in den Foren als "Läppen" bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit nur Schleifen (Schleifpapier auf halbwegs ebener Unterlage, wobei Floatglas eben ist) und ggf. noch Polieren. Auch findet keine(!) Kontrolle der Ebenheit statt, es wird lediglich was davor gelegt und anhand der Reflexion beurteilt (es kann durchaus ein konvexer Spiegel bei rauskommen, aber egal, glänzt ja, also eben).
 
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Pana

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#16
Das ist übrigens aktuell (2017) mein Gaming PC:

retropcyub91.jpg

Und ich spiele fast nur Spiele aus der Zeit 1997-2001:



Natürlich habe ich auch ein modernes Rig mit allem Schnickschnack, aber zu 90% zocke ich alte Spiele. Keine DLCs, keine "Belohnungen", kein "Beutekisten"-Scheißdreck, kein verfluchtes Social-Gedöhns, keine Glücksspielelemente, keine Account-Bbindungen, kein "Auto-Heal". Wer schon 35+ ist und noch alte Spiele hat, der sollte die mal wieder ausprobieren. An die schlechte Grafik hat man sich nach kurzer Zeit gewöhnt und dann genießt man eine Direktheit, die heutige Spiele mit ihrer Simulation von "Körpermasse" nicht bieten.

Die Retro-Serie ist das beste auf CB. Man erinnert sich an die goldene Zeit des PC Gaming.
 

Burner87

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#17
Beeindruckend finde ich vor allem, dass man heute mit nicht flüchtigem Speicher ungefähr die gleiche Datenrate wie damals mit RAM erreicht. Das ist für mich dank Flash der größte Performance-Gewinn in den letzten 20 Jahren. Im Internet surfen oder andere einfache Dinge kann man mit einem rund 10 Jahre alten 2-Kern-Prozessor mit 2 GB RAM eigentlich noch sehr gut. Ich kann mir heute jedoch keineswegs mehr vorstellen, eine HDD als Systemplatte zu verbauen.
 

Q-Marine

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#18
Ich konnte damals meinen XP-1800 (Palomino) dank SLL Mod und einem genialen Epox EP-8K3A+ mit 2 Samsung 333er CB3 Riegeln auf über 180 MHz FSB befeuern - den Multi auf 10 gesetzt und um die 1850 MHz aus der Möhre gequetscht :D Gott waren das herrliche Zeiten, als man für das unlocken von Palominos noch Geld geboten bekam. :king:
Exakt das gleiche Board hatte ich auch! Die Ausstattung war der Hammer, leider haben sich unverhältnismäßig schnell die Kondensatoren aufgelöst.
 
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#20
Damals gabs doch auch die besonderen Chips auf den Riegeln, wo der RAM dann mit CL1 etc lief. Weiß aber nicht mehr was das für Dinger waren :(
 
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