Bericht Im Test vor 15 Jahren: Intels Prescott war ein Rückschritt durch Fortschritt

Robert

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Ensign
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Ein Kind des Rachefeldzuges gegen AMDs „ersten Ghz-Prozessor“ hat seinen Tod redlich verdient.

NetBurst hat unwissende Käufer an der Nase herumgeführt. Der Markt hat versagt und der Kunde verloren.
 

Wadenbeisser

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@deo
Ich glaube das bekann schon deutlich früher, nicht umsonst gab es beim Start des ersten Athlon so gut wie keine Mainboards zu kaufen und die die man bekam waren zu der Zeit noch nicht einmal bei den Herstellern gelistet.
 
Reaktionen: NMA

konkretor

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. Im Test resultierte die hohe Verlustleistung des Prescott in rund 10 K höheren Temperaturen als bei einem Northwood-Pentium mit gleicher Taktrate.

Der Satz ist komisch.
 

Cr@zed^

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Uuui das Heizkraftwerk, hatte ein Freund sich damals geholt und der Kühler musste immer auf maximaler Drehzahl laufen. Im Sommer scheltete das Teil des öfteren mal zwangsweise ab, bis er einen Thermalright SLK 947U mit Delta Lüfter drauf baute.
 

Steini1990

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Irgendwie haben die Prescott Architektur von Intel und die FX Modul-Architektur von AMD viel gemeinsam. Man wollte mehr Takt. Als Nebeneffekt wurde die CPU bei gleichem Takt aber langsamer als der Vorgänger und hat mehr verbraucht.
 

Cr@zed^

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Trotzdem hatte er sich verkauft wie geschnitten Brot...
 

BorstiNumberOne

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anexX

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Der Prescott war ein Hitzkopf sondergleichen und das zu Zeiten wo kleine CPU Kühler mit kleinen Lüftern die Norm waren - dazu war er nichtmal besser als die Konkurrenz und teils nichtmal besser als der eigene Vorgänger - 4 Ghz ? Mit welchem Kühler denn bitte ? :D Nee also ich hab bis heute keine Ahnung was Intel sich bei dem Projekt gedacht hat - das hätte man so gar nicht erst in Produktion geben sollen, ähnlich wie die Prozessoren der Itanium Reihe.
 

Vindoriel

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Intel hatte groß und heilig versprochen (müsste 2002 und 2003 auf deren Hausmesse "IDF" gewesen sein), dass der Prescott 4 GHz auf Anhieb schaffen würde und selbst 5 GHz kein Problem seien...
Da begann doch eine düstere Zeit, weil AMD trotz des beseren Produkts auf dem Markt keinen Fuß auf den Boden bekam, außer bei Endanwendern. Da war AMD64 sehr beliebt.
Lag daran, dass Intel die OEMs geschmiert hatte bis zum geht nicht mehr (und auch heute noch macht, finde mal gescheite (und spieletaugliche) Notebooks mit Ryzen und etliche OEMs, insbesonders im Businessbereich, sind noch immer Intel-only).
 

fuyuhasugu

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Der Markt hat versagt und der Kunde verloren.
Wirklich gut funktioniert der Markt auch heute noch nicht. Lenovo z.B. stellt bei seiner Tiny-Desktop-Serie Intels Coffee-Lake-CPUs eine AMD-CPU auf Basis der schon dreieinhalb Jahre alten Excavator-Architektur gegenüber.
Ergänzung ()

Der gute alte "Preshot". Privat hatte ich ihn nie, da war der Athlon 64 einfach zu gut dafür, aber im Arbeitsrechner habe noch bis 2008 ertragen müssen.
Man konnte schon beim Betreten eines Büros hören, ob die IT ganz traditionell auf Intels Hitzkopf setzte oder offen für Neues und Besseres war.
 

OliverL87

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Der gute alte Presskopf, man war das Ding warm. Damals hatte ich ihn mit einer WaKü gekühlt...
 

Wadenbeisser

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