Meine Erfahrungen mit den diversen Distributionen

Tanzmusikus schrieb:
Für das winzige LM-Team sind die Änderungen an Cinnamon schon eine Menge an Arbeit.
Das könnte man aber auch einfach so kommunizieren anstatt sich als die großen Macher hinzustellen und den Leuten großspurig 5 Jahre Sicherheit zu versprechen die es so nun mal nicht gewährleisten kann. ;)
 
[OT]
Ja. Aber man kann auch großspurig darauf rum reiten. :evillol:
Egos mögen es gern, sich mit anderen Egos zu messen bzw. zu ver/be-urteilen (mich eingeschlossen).
[/OT]
 
@mo schrieb:
Bei Mint liest sich das immer so, als ob man die Arbeit für 95 % der Distro leistet, dabei ist es exakt anders rum.
Es stimmt weder das Eine noch das Andere, habe ich auch so nirgends gelesen.
Der Beitrag der Mint-Entwickler ist aber schon erheblich, vor allem der Cinnamon-Desktop und diverse Tools, die mitgeliefert werden. Bei den Tools wird natürlich geforkt in erheblichem Umfang, auch normal.
Übrigens wird Cinnamon auch von diversen anderen Distros gerne adoptiert ...
 
garfield121 schrieb:
Übrigens wird Cinnamon auch von diversen anderen Distros gerne adoptiert ...
Was letztendlich nichts daran ändert, dass das LTS-Versprechen von 5 Jahren nun mal nicht gegeben ist. ;)
 
Es ist keine neue Erkenntnis, das viele Pakete aus dem Universe-Repo (Ubuntu-LTS) wenig bis gar nicht gepflegt werden. Die werden da einmal reingestellt und nie wieder angefasst.
So what, das ist seit vielen Jahren so, welche Security-Issues gab es denn?
 
Habicht schrieb:
vielleicht 5 "Familien"
Da hast Du aber mindestens noch SuSE Linux vergessen.
Und komm jetzt nicht mit dem Argument, das das ja auch anno dazumal lose von Slackware abgeleitet worden ist. Davon ist schon seit Jahrzehnten nix mehr im System zu sehen.
 
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andy_m4 schrieb:
Da hast Du aber mindestens noch SuSE Linux vergessen.
Hast recht, Asche auf mein Haupt - an die SuSe hatte ich nicht gedacht. ;)

garfield121 schrieb:
Es ist keine neue Erkenntnis, das viele Pakete aus dem Universe-Repo (Ubuntu-LTS) wenig bis gar nicht gepflegt werden.
Und trotzdem verspricht man 5 Jahre Support
Linux Mint provides Long-Term Support (LTS) releases which are supported for a duration of 5 years.
Wo nimmt man das her?
 
Kleinteilige Kritik an Mint irritiert mich, die Distribution ist mit Cinnamon mindestens eine schöne Brücke für Newbies. Ob nun die Bezeichnung LTS passt oder nicht ist aus meiner Sicht relativ belanglos.
Aber gut, ich versteh auch die Wayland vs X11 oder systemd vs anderes Diskussionen nicht wirklich.
 
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Weiss nicht, wieso man so endlos auf den 5 Jahren herumreiten kann.
Wenn man Universe als Massstab nehmen würde, dürfte man gar nicht von LTS reden.
 
garfield121 schrieb:
Wenn man Universe als Massstab nehmen würde, dürfte man gar nicht von LTS reden.
Bei Ubuntu weiß man, dass das LTS-Versprechen nur für main und restricted gilt und auch, dass die Derivate nur 3 Jahre Support haben.
 
garfield121 schrieb:
Es stimmt weder das Eine noch das Andere, habe ich auch so nirgends gelesen.
Doch, bei nicht wenigen Mint-Fans hier liest sich das so. Mint geil, Ubuntu bääh!

Und die 95 % +/- stimmen schon!
Cinnamon ist ja gut gelungen aber bei weitem nicht alles!
Ist aber typisch Mint wie man dazu gekommen ist. Gnome gibt Gnome 2 auf und macht Gnome Shell. Ubuntu daraus Unity, Mint setzt auf Gnome-Shell, Mint stellt fest, hoppala kommt doch nicht so gut an, da gibt's ja noch den Argentinier, der an dem Gnome 2 Fork Mate bastelt, da zwängen wir uns mal rein und den raus. Ist aber vielleicht doch bissl old-school, damit lässt sich wenig Geld generieren, also die nächste GUI die die Linuxwelt im Prinzip nicht braucht und Cinnamon ist geboren und die Spenden fließen zufriedenstellend.
Wohlgemerkt, nichts dagegen einzuwenden wenn da jemand seinen Lebensunterhalt mit bestreitet, ganz im Gegenteil. Aber wenn man daraus eine wohlwollende Philosophie vs. den bösen Multis ableitet, die auch nichts anderes machen, ist das etwas ambivalent.


garfield121 schrieb:
Übrigens wird Cinnamon auch von diversen anderen Distros gerne adoptiert ...
Ja! Ist im Linux Kosmos aber eigentlich selbstverständlich selbst mal was beizutragen als nur immer zu profitieren, bzw. bei anderen selbstverständlich und bei Mint wird es dann hervorgehoben. 🤷‍♂️
 
Hallo zusammen!
Kurze Meldung: Mein Sohn hat mir auf meinem PC mit 2 Festplatten Ubuntu installiert, was mich serh erfreut hat. Ein 2. System ist gentoo-stable, das existiert bereits, aber wurde von Ubuntu im BootMenu nicht aufgenommen. Grund: os-prober war blockiert.
Nun ist auf meine PC ein Chaos entstanden. Ich warte bis zum kommenden Wochenende wieder auf meinen Sohn, der Ubuntu neu installieren wird.
Was Ihr möglicherweise kaum glauben werdet: er hatte einen USB-Stick mit Ubunto drauf, um es von da aus zu installieren. Ich habe heute morgen den USB-Stick eingesetzt. Die beiden Alternativen: 1. Zugang zur NeuInstallation. 2. Nur Start auf den Desktop. Darauf bin ich im Moment.
Fazit: Ubuntu war für mich ein Super-System, was ich nie vergessen werde.
Das wird mir am Wochende neu installiert. Und dann hoffe ich, daß grub gentoo-stable mit einnimmt.
Warum ich Ubuntu nicht selbst installieren kann, weil der Weg dahin durch viele Einstellungen geprägt ist,
und genau da hatte ich an etlichen Stellen nicht das korrekte Gefühl.
Nun muss ich noch einige Tage warten, bis mein Sohn kommt. Und danach hoffe ich auf guten Zugang zu beiden Systemen.
Liebe Grüße von ManBla
 
ManBla schrieb:
Das wird mir am Wochende neu installiert. Und dann hoffe ich, daß grub gentoo-stable mit einnimmt.
Ich freue mich, dass dir Ubuntu so gut gefällt. Aber os-prober ist standardmäßig bei Ubuntu deaktiviert. Der muss nachträglich manuell aktiviert werden. Eine Neuinstallation ändert daran nichts.
 
Ich habe mich gestern schweren Herzens wieder von CachyOS getrennt, weil mir jetzt schon mehrfach bei den zahlreichen Paket-Updates ab und zu Programme/Dienste zerschossen wurden. Das ließ sich zwar mit einer Neuinstallation der kaputten Pakete wieder reparieren, aber am Ende war mir das dann doch zu nervig.

Neuer Versuch jetzt mit Fedora. Meiner Einschätzung nach sollte das sowohl für Gaming als auch für normale Arbeit ein guter Kompromiss zu sein. Und hoffentlich auch spürbar stabiler.
 
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Ich kann Kubuntu empfehlen (aber minimal Installation und selbst installierten Paketen).
 
@kunig30
Wenn du Arch magst, dann wäre EndeavourOS ein zuverlässiger Favorit mit einer tollen Comunity.
Da gibt's auch eine deutsche Sektion. Arbeiten & Gaming sind natürlich ebenso möglich.

Wenn das Problem allerdings an Arch selbst liegt (z.B. die berüchtigten .pacnew-Dateien), dann kann ich das verstehen. Hatte damit auch einige Probleme bis ich herausgefunden hatte, wann diese Dateien verworfen werden können, gemergt werden müssen oder die alten Dateien überschrieben werden können.

Ich geben zu, dass ist manchmal knifflig. Dann ist vielleicht eine andere Distro wirklich besser geeignet.
Ich kam übrigens mit Fedora/Nobara nicht gut klar bzw. traten Instabilitäten auf. :daumen:
 
kunig30 schrieb:
Ich habe mich gestern schweren Herzens wieder von CachyOS getrennt, weil mir jetzt schon mehrfach bei den zahlreichen Paket-Updates ab und zu Programme/Dienste zerschossen wurden. Das ließ sich zwar mit einer Neuinstallation der kaputten Pakete wieder reparieren, aber am Ende war mir das dann doch zu nervig.

Neuer Versuch jetzt mit Fedora. Meiner Einschätzung nach sollte das sowohl für Gaming als auch für normale Arbeit ein guter Kompromiss zu sein. Und hoffentlich auch spürbar stabiler.
Könntest du ein paar dieser Dienste/Programme nennen die zerschossen wurden? Ich möchte das gerne mal vergleichen ob ich diese selber nutze oder nutzen möchte und daher vorgewarnt bin. Eventuell würde ich das auch gerne mal testen wenn es spezielle Programme/Dienste gibt die davon betroffen sind.
 
2 Beispiele fallen mir gerade ein:
1. Apollo (ein Sunshine-Fork). Das ist mir in den 5 Monaten in denen ich Cachy benutzt habe 3x kaputt gegangen, war zum Glück aber immer reparabel.
2. Thincast (RDP-Client). Hat irgendwann nur noch Grafikfehler produziert, konnte ich auch bis zum Schluss nicht lösen.

Ich vermute mal, dass nicht dieses Pakete selbst die Ursache waren sondern irgendwelche Abhängigkeiten. Letztlich ist mir die Ursache aber auch egal, es soll halt einfach funktionieren, ohne dass man bei jedem Update Angst haben muss.
Den Todesstoß gab es dann als ich beim letzten Rettungsversuch einen Snapshot wiederherstellen wollte und das System dann gar nicht mehr gebootet hat.

Mal sehen wie sich Fedora verhält, aber da es nicht so Bleeding Edge wie Cachy/Arch ist, bin ich zumindest optimistisch. Und mit KDE fühlt sich Fedora eigentlich genauso an wie Cachy, nur dass man halt einen anderen Paketmanager nutzt.
 
kunig30 schrieb:
Apollo .. Thincast
Die sind beim normalen Arch beide im AUR und nicht in den regulären Repos. Das AUR ist halt für Experimentierfreudige. ^^ Nicht für normale User empfohlen.

Gibts die beiden Sachen überhaupt normal bei Fedora? Sonst mal Flatpak schauen. Das wäre dann bestimmt auch bei Cachy problemlos gewesen.
 
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