Incanus
Fleet Admiral
- Registriert
- Jan. 2022
- Beiträge
- 19.541
Anzeigen kann man doch jetzt schon hast Du selber gesagt.
Die Merzsche Aussage ist ja zunächst mal durchaus nachvollziehbar. Man steht als Politiker in der Öffentlichkeit, wie man an diesem Thread sieht, wird jedes Wort, das man irgendwo spricht oder schreibt auf jede erdenkliche Weise analysiert und kommentiert. Dem gegenüber steht eine mehr oder weniger anonyme Masse, die sich kritisch, zustimmend, aber auch beleidigend bis hin zu bedrohend äußern kann, ohne dass direkte Rückschlüsse auf die Person möglich sind. Passiert das am Stammtisch in kleiner Runde Gleichgesinnter, interessiert das zunächst mal keine Sau. Analog zum betrunkenen Macho, der Dich A…loch nennt.
Passiert das aber in Medien mit großer Reichweite und auch noch Wochen, Monate, Jahre später für alle lesbar, hat es eine ganz andere Relevanz. Jetzt kann man natürlich sagen, wer sich in die Öffentlichkeit begibt, setzt sich eben auch bewusst einer solche Gefahr aus, aber es muss auch da seine Grenzen haben.
Zudem geht es ihm ja auch ein wenig darum, dass Medien mittlerweile systematisch zur Beeinflussung und Desinformation genutzt werden. Man hat es also häufig gar nicht mehr mit realen Personen zu tun, die ihre Meinung äußern, sondern Bots, die zentral gesteuert werden. Da eine bessere Abgrenzung zu schaffen, um zu sehen woher die angebliche Meinung stammt, ist ein lohnendes Ziel, auch wenn ich es für kaum erreichbar halte. Die Forderung nach der schwammig formulierten Klarnamenpflicht ist da nur ein nicht richtig durchdachter Schnellschuss.
Aber wie gesagt, jeder Satz eines Politikers wird seziert, ich würde mich vermutlich gar nicht mehr trauen überhaupt etwas zu sagen. Wer weiß wie einem das in ein paar Jahren, mal ausgelegt werden könnte oder ob nicht morgen die hier schon genannten 500 mit Mistgabeln und Fackeln vor der Tür stehen. So wird das Ungleichgewicht, was Merz ansprach schon greifbarer.
Die Merzsche Aussage ist ja zunächst mal durchaus nachvollziehbar. Man steht als Politiker in der Öffentlichkeit, wie man an diesem Thread sieht, wird jedes Wort, das man irgendwo spricht oder schreibt auf jede erdenkliche Weise analysiert und kommentiert. Dem gegenüber steht eine mehr oder weniger anonyme Masse, die sich kritisch, zustimmend, aber auch beleidigend bis hin zu bedrohend äußern kann, ohne dass direkte Rückschlüsse auf die Person möglich sind. Passiert das am Stammtisch in kleiner Runde Gleichgesinnter, interessiert das zunächst mal keine Sau. Analog zum betrunkenen Macho, der Dich A…loch nennt.
Passiert das aber in Medien mit großer Reichweite und auch noch Wochen, Monate, Jahre später für alle lesbar, hat es eine ganz andere Relevanz. Jetzt kann man natürlich sagen, wer sich in die Öffentlichkeit begibt, setzt sich eben auch bewusst einer solche Gefahr aus, aber es muss auch da seine Grenzen haben.
Zudem geht es ihm ja auch ein wenig darum, dass Medien mittlerweile systematisch zur Beeinflussung und Desinformation genutzt werden. Man hat es also häufig gar nicht mehr mit realen Personen zu tun, die ihre Meinung äußern, sondern Bots, die zentral gesteuert werden. Da eine bessere Abgrenzung zu schaffen, um zu sehen woher die angebliche Meinung stammt, ist ein lohnendes Ziel, auch wenn ich es für kaum erreichbar halte. Die Forderung nach der schwammig formulierten Klarnamenpflicht ist da nur ein nicht richtig durchdachter Schnellschuss.
Aber wie gesagt, jeder Satz eines Politikers wird seziert, ich würde mich vermutlich gar nicht mehr trauen überhaupt etwas zu sagen. Wer weiß wie einem das in ein paar Jahren, mal ausgelegt werden könnte oder ob nicht morgen die hier schon genannten 500 mit Mistgabeln und Fackeln vor der Tür stehen. So wird das Ungleichgewicht, was Merz ansprach schon greifbarer.