News Musik-Streaming: Simfy ist offenbar insolvent

Vasilev

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#2
wao krass, Aber Deezer ist auch nicht besser und eine Vollkatastrophe.
Schade für die Mitarbeiter :(

Aber wie die Kunden da abgespeist werden, geht ja mal gar nicht.
 
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#3
War meiner Meinung nach vorherzusehen, als sie sich aus dem Free-bereich zurückgezogen haben. Nur mit Premiumnutzern lässt sich nunmal kein Geld machen. Und am Beispiel von Spotifiy sieht man ja, dass es auch anders geht!
 
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#4
Die Konkurrenz ist groß. Ist klar das es sich langsam lichten wird in dem Feld der Streaming Anbieter.
Gerade die Exklusivverträge wie Spotify mit Telekom (und damit keine Volumenanrechung) sind da im Vorteil.

Was mich interessiert: Kann es sein das hier ein Fall von Insolvenzverschleppung vorliegt? Wenn hier schon lange bekannt war das das Geschäft nicht weiter läuft, man aber niemand darüber informiert hat wirft das diese Frage schon auf.
 
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exoterrist

Gast
#5
War meiner Meinung nach vorherzusehen, als sie sich aus dem Free-bereich zurückgezogen haben. Nur mit Premiumnutzern lässt sich nunmal kein Geld machen. Und am Beispiel von Spotifiy sieht man ja, dass es auch anders geht!
Spotify verdient das Geld fast ausschließlich mit Premium-Nutzern: http://www.nytimes.com/2014/11/26/business/spotify-discloses-revenue-but-not-its-future-plans.html

But subscriptions make up most of the company’s revenue. According to its statement, $897 million, or about 91 percent of its sales, came from subscriptions, and only $90 million from advertising. As a result, the royalty rates it pays to music companies for the free streams are substantially lower than those for the paid ones.
 
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#6
Gut, da hast du recht, da habe ich mich auch blöd, bzw. nicht umfassend ausgedrückt. Bei Spotify hat man einfach die Chance sich bevor man sich für Premium entscheidet sich umzuschauen. Auch ich würde mich nach so einer langen Zeit für Premium entscheiden, würde auch O2 mal eine Partnerschaft mit Ihnen eingehen. Und somit hätten Sie schon einen Freeuser zu einem Premiumuser überzeugt. Ich weiß nicht wie es bei Simfy mit einer Testphase von einem Monat oder so aussah, mir würde es aber keinesfalls reichen um mich zu überzeugen.
 
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#7
Eigentlich schade ich war für Jahre kunde bei Simfy aber irgendwann gab es keine Entwicklung mehr und warum dort das selbe wie bei Spotify zahlen wenn diese mehr bieten? Da hilft es auch nicht das der Laden "sympathischer" war.


@exoterrist

Ich glaube er meint eher das mit dem Free Angebot potenzielle Kunden anlockt welche auf Premium umsteigen. Aber ja Free Kunden kosten mehr als sie einbringen.
 

Sithys

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#8
Dahingehende Bekanntmachung? Eher eine Bestätigung, in den Satz, dass die Gesellschaft aufgelöst wurde und sich die Gläubiger melden sollen ist ja nicht viel hinein zu interpretieren - das ist eher recht deutlich.
 

Das-Korn

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#9
[...] warum dort das selbe wie bei Spotify zahlen wenn diese mehr bieten?
Genau so ging es mir auch. Erst Napster, dann Simfy und letztendlich Spotify. Ob man Spotify jetzt sympatisch findet oder nicht, man muss einfach sagen, dass es der einzige Streamingdienst ist, der wirklich funktioniert. Sogar die mobilen Apps kann man wirklich nutzen, das war bei Simfy und Napster quasi unmöglich.
 
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#10
wao krass, Aber Deezer ist auch nicht besser und eine Vollkatastrophe.
Schade für die Mitarbeiter :(

Aber wie die Kunden da abgespeist werden, geht ja mal gar nicht.
Ich nutze Deezer (Umsonst über VF) und kann das absolut nicht bestätigen!

Ich finde das Angebot gut, die optische Aufarbeitung (Nur die iPad App hängt etwas hinterher) und die Qualität.

Ich selbst habe vorher Spotify genutzt und praktisch keinen Unterschied gemerkt..
 

Kausu

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#13
Naja, es ist nicht gerade toll für Simfys Kunde, allerdings habe ich schon damit gerechnet, dass irgendwann der erste Anbieter geht. Natürlich hatte ich keine Idee, wer es sein wird^^.
Ich vermute auch, dass noch mehr folgen werden und der Markt zusammenschrumpfen wird und am Ende nur wenige Anbieter übrigbleiben werden.
Es wird wohl auch viel davon abhängen, ob die großen Anbieter bzw. Unternehmen á la Microsoft, Apple wirklich mitmachen wollen und wie weit sie es treiben wollen.
Vielleicht baut Amazon auch amazon music noch weiter aus. Also ich würde Spotify nicht so sicher wähnen.
 
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#14
Die sprechenden Augenbrauen konnte ich auch noch nie leiden.
 

OdinHades

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#15
Die Streamingdienste sind doch eh allesamt Verlustgeschäfte, die nur von Risikokapital getragen werden. Ist nur eine Frage der Zeit, bis weitere Anbieter folgen.
 

Mextli

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#16
Deezer gehts ja auch nicht wirklich gut und die haben afaik von den Geldgebern nur noch Geld für einen richtigen Anlauf bekommen (Marketing etc.). Wenn da jetzt keine signifikanten Marktanteile dazukommen sind die sicherlich gefährdet.
 

Decius

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#17
Die Streamingdienste sind doch eh allesamt Verlustgeschäfte, die nur von Risikokapital getragen werden. Ist nur eine Frage der Zeit, bis weitere Anbieter folgen.
Bei vielen stehen doch recht potente Firmen dahinter - Google, MS, Apple (Beats Music und iTunes Radio bzw. das was irgendwann mal das alles ersetzen soll), Amazon, CBSi (last.fm). Die werden langfristig auch überleben. Dazu noch Spotify und eventuell Rhapsody. Bei den anderen sehe ich eher schwarz.
 
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#18
Er hat aber schon Recht. Die reinen Streaminganbieter tragen das Risiko. Universal hat ja auch angekündigt gratis Streaming einschränken zu wollen. Sprich die Studios können einfach mehr Geld verlangen, alles was dann schlimmstenfalls passieren kann ist "oh hat doch net geklappt schade". Für den Streaminganbieter bedeutet dies dann aber die Insolvenz.

Ich denke der Spaß wird sicherlich nicht günstiger werden in Zukunft, die Gewinne für die Streaminganbieter aber niedriger weil die Studios/Labels mehr Geld sehen wollen. Jemand der da auf kein eigenes Imperium blicken kann, hat somit auch nicht wirklich viel in der Hand bei Lizenzverhandlungen mit den Studios und muss die Angebote nehmen die er bekommen kann. Heißt man Apple oder Google kann man da sicherlich mehr Druck ausüben, denn wenn die Musik nicht über iTunes vertrieben werden kann ist das schon ein Verlust für die Labels
 
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exoterrist

Gast
#19
Er hat aber schon Recht. Die reinen Streaminganbieter tragen das Risiko. Universal hat ja auch angekündigt gratis Streaming einschränken zu wollen. Sprich die Studios können einfach mehr Geld verlangen, alles was dann schlimmstenfalls passieren kann ist "oh hat doch net geklappt schade". Für den Streaminganbieter bedeutet dies dann aber die Insolvenz.

Ich denke der Spaß wird sicherlich nicht günstiger werden in Zukunft, die Gewinne für die Streaminganbieter aber niedriger weil die Studios/Labels mehr Geld sehen wollen.
Das Problem bei der Geschichte ist halt, dass an Gratis-Streams niemand Geld verdient oder nur sehr sehr wenig. Auf Dauer ist das einfach nicht machbar.
 
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