News Neue Chromebooks: Dell und Lenovo in der Oberklasse mit Core-i-CPU

POINTman-10

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#1
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#2
Das orangene Notebook im Bild oben, ist so schlecht dünner gemacht worden, man kann die ausreißer noch sehen an den Kanten. Wieso wird uns nie ein Notebook so gezeigt, wie es wirklich ist? (von der dicke her)
 
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#5
Wenn da eine Intel CPU drin läuft, dann kann ich da doch einfach auch windows drauf installieren oder?
Beide Einsteigergeräte verbindet das Vierkern-SoC von Mediatek (MTK8173C/MTK8173) und ein 4 GByte großer...

Das ist ein ARM Chip!

Bei dem Intel Modell hast Du auch kein Glück. Chromebooks sind so gesperrt das man kein Windows installieren DARF! Möglich wäre es!
 
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#6
Die neueren eMMC sind schon ähnlich gut wie ältere Sata ssds und weit besser als hdds (7000-10000 IOPS vs 100-150 oder so).
20MB/s 4k random read und ca 250 MB/s sequential read ist ziemlich ausreichend.
Teilweise findet man noch in billigen Notebooks Festplatten die da um Welten lahmer sind.
eMMC in high end smartphones ist schon extrem schnell.
Klar eine PCIe SSD ist deutlich schneller aber da ist weniger Unterschied in gefühlter Geschwindigkeit zwischen eMMC und PCIe SSD als zwischen HDD und eMMC.

https://www.windowscentral.com/surface-go-64gb-emmc-speed-test
 
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Lt. Commander
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#7
Wenn da eine Intel CPU drin läuft, dann kann ich da doch einfach auch windows drauf installieren oder?
Solange das Teil keinen offenen Bootloader hat, keine Chance. Eventuell kann irgendeine Lücke im System irgendwann Abhilfe schaffen ala Meltdown.

Kann mir eigentlich wer Chromebooks erklären, Bzw ob das ganze erfolgreich ist. Mir ist noch nicht der Vorteil davon klar. Denn preislich halten Windoof Geräte locker mit, mit den Winoof Vorteilen (riesiger Softwarepool und Hardwarekompatibilität).
Wer sich von MS „abschrecken“ lässt, kann immernoch auf Linux setzten.
Einzige Chance ist doch nur die Teile zu einem Trendprodukt zu machen ala MacBook. Aber das dies gelungen wäre, ist an mir vollkommen vorbei gerollt.
 
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#8
Nicht in Europa, aber in den USA ist das gelungen ("Trendprodukt" in Bildungseinrichtungen).
 
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#9
@nebulus tja, Marketing. Es alles noch dünner aussehen als es in Wirklichkeit schon ist. Warum? Weiß der Kuckuck! Woher dieser „Wahn(sinn)“ zu immer dünneren Geräten kommt? Ich kann’s dir nicht sagen.

On Topic:

Es ist zu begrüßen dass die Chromebooks mal ein wenig weg von der Billig-Hardware kommen. Für uns hier in Europa allerdings uninteressant, es kauft ja doch niemand.

In den USA verkaufen sich die Geräte ja sehr gut und man wird sich über das Plus an Performance sicherlich freuen.

Liebe Grüße
Sven
 

new-user

Lt. Commander
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#11
Das orangene Notebook im Bild oben, ist so schlecht dünner gemacht worden, man kann die ausreißer noch sehen an den Kanten. Wieso wird uns nie ein Notebook so gezeigt, wie es wirklich ist? (von der dicke her)
Das hat mit "dünner gemacht" nix zu tun. Ist einfach eine schlechte Fotomontage von CB, bei der beim Einfügen des farbigen Hintergrund ein Teil des Laptops entfernt wurde.
 

Iapetos

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#14
Chromebooks haben in der Regel einen Entwicklermodus, wenn man den aktiviert, ist der Bootloader offen. Also so ähnlich, wie es bei anständigen Android-Geräten der Fall ist. Um Windows zu installieren, muss wohl noch ein BIOS (Seabios?) oder UEFI (Tianocore?) dazu, das weiß ich nicht so genau. So weit ich weiß, kann es jedenfalls nicht mit Coreboot umgehen.

Der große Vorteil der Chromebooks ist, dass ChromeOS (im Gegensatz zu Android) auf einem Mainline-Linux-Kernel läuft, das heißt, dass sich prinzipiell jede Linux-Distribution installieren lässt. Manchmal sind noch einige Tweaks für die Eingabegeräte nötig, das war es aber auch schon. Libinput abstrahiert solche Dinge heute bereits sehr gut.
 
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#16
Kann mir eigentlich wer Chromebooks erklären, Bzw ob das ganze erfolgreich ist. Mir ist noch nicht der Vorteil davon klar. Denn preislich halten Windoof Geräte locker mit, mit den Winoof Vorteilen (riesiger Softwarepool und Hardwarekompatibilität).
Wer sich von MS „abschrecken“ lässt, kann immernoch auf Linux setzten.
Einzige Chance ist doch nur die Teile zu einem Trendprodukt zu machen ala MacBook. Aber das dies gelungen wäre, ist an mir vollkommen vorbei gerollt.
Wenn einem die Funktionalität von Chrome OS reicht, dann ist es jedenfalls ein super schnelles und komfortables (alleine auf die Standard Touchpad Gesten könnte ich schon nicht mehr verzichten) Gerät zu einem sehr günstigen Preis.
Ich habe seit einigen Jahren ein 12" Acer Chromebook zum Surfen im Bett oder unterwegs. Ein Tablet hatte ich, aber surfen am Laptop ist schon noch am angenehmsten ;) In weniger als 10 Sekunden ist das Ding hochgefahren und Chrome ist einsatzbereit (Passworteingabe ausgenommen). Die Akkulaufzeit liegt bei >15h, in der Größenordnung achte ich da nicht so drsuf. Es hat damals 200-300€ gekostet und auch die Verarbeitung in diesem Preisbereich ist top. Die Leistungsdaten wären für eine Windows Maschine viel zu lahm. Für die gefühlte Geschwindigkeit würde man für ein Windows Laptop eher >800€ zahlen.

Natürlich hat man mit Windows oder MacOS mehr Möglichkeiten, aber für gute Leistung bezahlt man da halt auch viel mehr. Mit Linux wäre sicherlich eine ähnlich günstige Umsetzung möglich, aber damit wollte ich mich bei der Option 200-300€ nicht auseinandersetzen.

Liest sich wahrscheinlich wie ein Werbetext, aber das ist halt mein Eindruck von Chromebooks :D

Aus meiner Sicht würden sich die hier vorgestellten Varianten nur bei sehr aufwändigen Webanwendungen/Apps oder der 4k Auflösung bemerkbar machen. Ich habe selten über 15-20 Tabs geöffnet, aber selbst da läuft noch alles bei 100%.
 
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#17
Solange das Teil keinen offenen Bootloader hat, keine Chance. Eventuell kann irgendeine Lücke im System irgendwann Abhilfe schaffen ala Meltdown.

Kann mir eigentlich wer Chromebooks erklären, Bzw ob das ganze erfolgreich ist. Mir ist noch nicht der Vorteil davon klar. Denn preislich halten Windoof Geräte locker mit, mit den Winoof Vorteilen (riesiger Softwarepool und Hardwarekompatibilität).
Wer sich von MS „abschrecken“ lässt, kann immernoch auf Linux setzten.
Einzige Chance ist doch nur die Teile zu einem Trendprodukt zu machen ala MacBook. Aber das dies gelungen wäre, ist an mir vollkommen vorbei gerollt.
1. In den USA sind Chromebooks ein riesen Erfolg. Fast alle Unis und Schulen unterstützen die hauptsächlich und viele Schüler können schon besser mit ChromeOS als Windows.
2. Gibt es deutlich preiswertere Chromebooks, aber der echte Vorteil ist das eben weniger schon mehr ist.

ChromeOS verlangt deutlich weniger von der Hardware und vom Nutzer.
Es verlangt nach einem Internetzugang.


Ein Windows Notebook benötigt einiges an Plattenspeicher nur für Windows bei 64GB eMMC will Windows fast 40GB für sich, ChromeOS ist eher wie Android braucht nur 4-10GB fürs OS. D.h. ein 64GB Chromebook ist etwas ganz anderes als ein 64GB Windows Notebook (bei Windows braucht man unter 128GB nicht anfangen).

ChromeOS ist quasi ein Browser (Youtube, maps, news, tv) + Android Apps. Android oder Windows UWP Apps sind ganz anders Programmiert mit einer besseren für das OS ersichtlichen Aufteilung zwischen unterschiedlich priorisierten Hintergrundprozesse, Erzwingung von async programmier techniken, längerer Laufzeit und einfach deutlich flüssigere/schnellere Programme die weniger Ressourcen brauchen.
Für angenehm performantes flüssiges Arbeiten braucht es bei Windows Desktop Apps einfach deutlich mehr RAM und CPU Leistung als bei Android. (Ich hab ein Skylake 2Ghz Windows Samsung Tablet und es ist lahm gegen das ipad 4 von meinem Vater, es friert immer mal quasi ein weil es nicht nach kommt nur wenn man es öffnet und ein paar tabs im Browser startet)
Es gibt zwar auch Windows UWP apps die ähnliches versuchen, aber der Windows Store ist immernoch armselig und die Qualität/Auswahl von vielen UWP apps weit entfernt von dem was man im Android Land bekommt. Zudem ist die Android Oberfläche besser optimiert als die stiefmütterliche behandelte Windows UWP Platform, die einfach noch zu wenig genutzt wird.
ChromeOS mit schwächerer Hardware schlägt einfach Windows in Performance bei vielen alltäglichen Anwendungen.

ChromeOS braucht quasi null maintenance. Apps installieren, einen Browser bedienen, kann man der Oma beibringen. Du brauchst nichts selbst installieren mit installern, Virensoftware drängt sich dir nicht auf, es ist fast alles drauf was man braucht, updates gehen von selbst und ohne zutun. Es ist simpel wie ein Tablet.

Für Gamer geht immer noch kein Weg an Windows vorbei, aber
Apps die Stifte verlangen sind imo bei Android immernoch oft besser, wenn man die teuren optionen außen vor lässt. Youtube, Maps, Google docs, x millionen anroid tablet apps sind alles was viele Leute brauchen.
Office 365 gibts immer noch in web format zur Not. Ich persönlich nutz kein MS Office mehr.

Der Hauptnachteil von Windows ist imo unheimlich viel Software bei der Entwickler nicht durch eine gut strukturierte API dazu gezwungen werden, effizient zu programmieren, weshalb ein lahmer ARM schneller sein kann als in schwächerer Intel. Windows ist kompliziert. Wer es gewohnt ist ja, aber wer neu hinzukommt (alte Leute, ganz junge Leute) hat es mit ChromeOS viel viel viel leichter.

Fedora nutz ich auch in der Arbeit, aber man braucht bei Linux viel viel mehr Know-How. Updates sind auch bei Ubuntu nichts für DAUs. Fedora mit Nvidia GPU ist überhaupt sehr kompliziert. Hardware benötigt man genau wie bei Windows eine starke für eine angenehmer Erfahrung. Nur von Intel gibt es Grafiktreiber, bei Nvidia sind die open source extrem schlecht (pascal nouveau treiber sind schlechter als eine arm gpu von vor einigen Jahren) und die proprietären installiert keiner der nicht weiß was ein terminal ist.
 

Iapetos

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#18
Naja, Milliarden von Fliegen stehen auf Dung - muss irre geiles Zeug sein. ;)

Wer ChromeOS nutzt, muss auch mit den Konsequenzen in Sachen Datenerfassung und -verarbeitung durch Google leben können. Mir wäre das eine noch so einfache Nutzbarkeit niemals wert.

Ein einmal fertig eingerichtetes Fedora, Ubuntu etc. macht ähnlich viel Arbeit wie ein vorinstalliertes Windows oder macOS. Es ist nur einfach nicht vorinstalliert. Und Grafiktreiber gibt's übrigens nicht nur von Intel (die sind immerhin für Linux wirklich gut), sondern auch von AMD. Die proprietären von Nvidia werden mittlerweile bei den Distributionen, die sich dem Mainstream annähern, dem Nutzer komfortabel zur Installation aus einem Repository angeboten - ohne Terminal- und Bash-Kenntnisse.
 
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#19
Die meisten Leute die ich kenne nutzen ohnehin schon Android Smartphones, Google Maps, Youtube und Chrome. Da macht ChromeOS auch keinen Unterschied mehr in der Datenerfassung.

Fedora ist jetzt auch nicht für noobs aber Ubuntu stimmt ist nicht viel schwerer als Windows oder Mac zu handhaben. Aber dann fehlt auch dort MS Office was oft das einzige wirkliche Argument gegen ChromeOS von vielen Profis ist.

Und das ein Browser und Anroid Apps einfach weniger Hardware verlangen bleibt als Tatsache. Du kannst eben mit 64GB eMMC und 4GB RAM mit einer vergleichsweise schwachen GPU schon etwas anfangen, wo Windows eher noch nervt.
 
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#20
Die guten Teile werden den deutschen Markt wie immer nicht erreichen. Hier gibt es nur den jahrealten Hardwaremüll....
 
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