Notebook Premiere Pro

Paulbenjmn

Cadet 1st Year
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Okt. 2023
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Hallo,
ich überlege mir, ein neues Notebook zu kaufen, am besten ein Convertible.
Glaubt Ihr, dass ein i7-1360P, 16GB RAM und eine Nvidia MX550 für Videobearbeitung ausreichen? Ich arbeite meistens mit 4k30fps Material in einer 1080p-1440p Timeline.
Ich weiß, dass die MX550 nicht so stark ist aber da Premiere Pro ja dafür bekannt ist, hauptsächlich auf die Prozessorleistung zurückzugreifen und da der i7-1360P stark ist dachte ich das würde ausreichen.
Es ist mir im Grunde egal, wie lange ein Video rendert. Aber der Bearbeitungsprozess und die Vorschau sollten schon flüssig sein.
Ich brauche keine Produktempfehlungen sondern vor allem eine Einschätzung, ob die obige Konfiguration ausreicht.
Vielen Dank!

1. Wofür möchtest du deinen Laptop nutzen? Gewerblicher oder privater Einsatz?
Privat

1.1. Möchtest du den Laptop in erster Linie mobil oder stationär nutzen? Wie mobil soll der Laptop sein? Soll es ein 2in1-Notebook/Convertible sein?
Ja, ein 2 in 1 Convertible

1.2. Wenn du Spiele spielen möchtest: Welche Spiele? Welcher Detailgrad?
Keine Spiele, nut Videoschnitt/Bildbearbeitung

1.3. Musik-/Bild-/Videobearbeitung oder CAD: Welche Software? Professionell oder Hobby?
Premiere Pro, After Effects, Lightroom, Photoshop
Hobby

2. Wie groß soll das Display sein? Möchtest du einen Touchscreen oder eine besonders hohe Display-Qualität?
-

3. Wie lang soll die Akkulaufzeit sein?
-

4. Welches Betriebssystem möchtest du nutzen? Ist eine Lizenz vorhanden? Soll das Notebook schon ein Betriebssystem vorinstalliert haben? Bekommst du Windows über die Uni?
Windows

5. Hast du Wünsche bezüglich des Designs, der Verarbeitungsqualität, des Materials oder der Farbe?
-

6. Gibt es noch andere besondere Anforderungen, die nicht abgefragt wurden? Große Festplatte? Nummernblock? Tastaturbeleuchtung? Stiftunterstützung? Docking per USB-C/Thunderbolt 3? CD/DVD-Laufwerk? (Bildungs-)Rabatte? Service & Garantie? Wartungsmöglichkeiten? SD-Kartenleser?
-

7. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben? Kommt ein Gebrauchtkauf in Frage?

800-1300€
 
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@Tenferenzu Aktuell verwende ich einen i7-8550u mit der integrierten UHD620 und 16GB RAM. Leider läuft die Vorschau aber selbst bei niedrigster Auflösungsstufe häufig nicht flüssig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gehen sollte es, aber ich würde hier tatsächlich die besseren Optimierungen für Apple Silicon nicht vernachlässigen. Hier dürftest mit einem MacBook Air deutlich mehr Freude haben - vorzugsweise mit M2 Chip wegen der Media Engine auf dem Chip.
 
@tomgit Das stimmt natürlich, der M2-Chip eignet sich für so etwas hervorragend.
Ich brauche aber eigentlich ein Convertible, damit ich dieses auch an der Uni verwenden kann. Deshalb fällt das MacBook Air leider raus…
 
nun, 16gb ram jedenfalls, sind auch reichlich mickrig, für premiere.
adobe selbst fängt bei 32gb minimal zu denken an.
https://helpx.adobe.com/de/premiere-pro/kb/hardware-recommendations.html

also reichtst vielleicht, wennst den ram erweiterest.
und weil die preise so gut sind, eventuell auf 64gb.

apple...nun, die geräte sind gut, das marketing phänomenal, und das guerilla marketing wahrlich weltklasse.
 
@whats4 Ja, 16GB sind nicht soo viel. Aber auch wenn man mit Proxies arbeitet oder so sollte das doch gehen, oder? Ich schneide auch nur Videos mit einer Länge von <10min.
Bei meinem bisherigen Notebook lässt sich der Arbeitsspeicher ohnehin nicht erweitern.
 
siehst ja, daßt ned zufrieden bist.
 
@whats4 Der Arbeitsspeicher scheint aber, wenn ich den TaskManager anschaue, eher weniger das Problem zu sein
 
Paulbenjmn schrieb:
Leider läuft die Vorschau aber selbst bei niedrigster Auflösungsstufe häufig nicht flüssig.
Mit Proxies? Also echten umgerechneten Proxies oder nur mit reduzierter Vorschauauflösung?
Paulbenjmn schrieb:
Ich brauche aber eigentlich ein Convertible, damit ich dieses auch an der Uni verwenden kann.
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Bearbeitest du Videos für die Uni oder was genau machst du?
Ich hab' für meinen Youtubekanal auch ein paar (zumindest 506 für den Hauptkanal auch wenn die wenigsten noch öffentlich sind) Videos geschnitten. Tlw. sogar mit einem 3500u und Vega 8 APU. Das ist in etwa mit deinem i7 vergleichbar. Das war nie ein Problem. Einzig der Export hat halt immer ewig gedauert.
Was für Aufnahmen hast du denn genau? Ist das ein Format das die iGPU via Decoder dekodieren kann? Die Intel iGPU ist ja da meist um ein gutes Stück besser als nVidia oder AMD was das angeht.

Paulbenjmn schrieb:
Screenshot.
 
nun... ich seh den ja ned, deinen taskmanager.
was ich sehe, ist, daß 16gb krass unterhalb der herstellerempfehlung liegt.
und die ist üblicherweise recht niedrig angesetzt, man will ja keine kunden vertreiben.
 
@Tenferenzu
Ich brauche das Convertible, damit ich mit dem Touchscreen bspw. in Vorlesungen mitschreiben kann. Ansonsten wäre ein normales Notebook natürlich auch ok.
Ich arbeite normalerweise mit H264 oder H265 Dateien im MP4-Format.
Die Vorschau läuft normalerweise in Ordnung aber nach intensivem Colorgrading und mehreren Einstellungsebenen in 4 Videoschnittebenen läuft da gar nichts mehr flüssig…
 
Paulbenjmn schrieb:
Ich brauche das Convertible, damit ich mit dem Touchscreen bspw. in Vorlesungen mitschreiben kann.
iPad? ;)
Außer es ist explizit Windows gewünscht..^^
Paulbenjmn schrieb:
Ich arbeite normalerweise mit H264 oder H265 Dateien im MP4-Format.
Das heißt erstmal gar nichts. Welches Chroma Subsampling? 8 oder 10 Bit? Bitrate etc.
Paulbenjmn schrieb:
Die Vorschau läuft normalerweise in Ordnung aber nach intensivem Colorgrading und mehreren Einstellungsebenen in 4 Videoschnittebenen läuft da gar nichts mehr flüssig…
Ok, das hört sich nach kleiner dGPU an. Unter einer 4050 mit 6GB bzw. einer 4060 mit 8GB würde ich da nicht anfangen. Die Frage ist halt wie du das in ein 2 in 1 bekommst ohne Kompromisse zu machen..
Daher würde ich dir echt raten mal darüber nachzudenken ein iPad + MacBook anzuschaffen.

Der Vorteil hier wäre, dass du dein Videoschnittgerät unabhängig von deinem Schreibgerät upgraden kannst. Klassische 2in1 Geräte haben nämlich meist keine dGPUs und wenn doch kosten sie oft mehr als zwei getrennte Geräte. Leistungsmäßig kann es auch gut sein, dass ein dezidiertes Gerät für den Videoschnitt dann schlicht eine Größenordnung schneller ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Tenferenzu

Immer 8Bit, 10Bit habe ich bisher noch nicht benutzt.
Natürlich bietet es sich an, ein iPad und ein MacBook zu kaufen, preislich sprengt das aber meinen Rahmen. Insgesamt muss ich dann mindestens 1900€ ausgeben, beim 2 in 1 mit obiger Konfiguration <1300€.

Zuerst wollte ich mir nur ein iPad kaufen. Wahrscheinlich ergibt das aber wenig Sinn, wenn mein aktuelles Notebook schon schwächelt. Und der i7-1360P ist ja schon deutlich leistungsfähiger als der i7-8550u, gleiches gilt für die MX550 und die UHD620.

Ist die obige Konfiguration deiner Meinung nach so schlecht bzw. ein zu kleines Upgrade?
 
Premiere Pro greift dann eigentlich schon auf die iGPU zurück, Intels QuickSync ist eine wirklich mächtige Technologie, welche sogar weitaus neuere und stärkere GPUs im Staub liegen lässt.
Ob du da einen merklichen Performance-Boost bekommst, ist da fraglich. Die MX550 ist sicherlich nicht schlecht, aber halt auch eine Office-GPU.

Paulbenjmn schrieb:
Natürlich bietet es sich an, ein iPad und ein MacBook zu kaufen, preislich sprengt das aber meinen Rahmen.
Ist denn überhaupt Premier Pro notwendig. Du müsstest deinen Workload selbst da am ehesten abschätzen können, aber Final Cut Pro gibt es inzwischen auch für das iPad - und da sogar "exklusiv" in einer Abo-Version für afaik 5-10 Taler den Monat.
Wenn du also deinen Workload von Premier Pro zu FCP migrieren könntest, kämst du vielleicht auch damit zurecht, nur auf ein iPad (erstmal) zu migrieren. Und die "alten" M1 iPad Pros mit 13" bekommt man regelmäßig einigermaßen "preiswert" im Resteverkauf: https://geizhals.de/?cat=nbtabl&xf=2168_Apple~2389_12
 
Tenferenzu schrieb:
Stimmt, das habe ich komplett vergessen. Afaik unterstützt das auch die selben Workflows auf iPad wie auf Desktops, würdest also nur wenig verlieren.
Vielleicht kannst dir ja mal DaVinci Resolve auf dem PC anschauen und dich dann mal mit dem Gedanken befassen, das auch unterwegs zu verwenden. Convertibles sind immer eine Kompromiss-Geschichte, und so nett sie meist auch wirken, so viel negatives liest (oder hört) man teilweise davon.
 
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