Auch wird ein Spiel durch komplexe Physik nicht zwingend besser. Wenn spielmechanisch keine umfangreich zerstörbare Umgebung vorgesehen ist oder nicht zum Gameplay passt, gibt es auch keine Notwendigkeit, welche zu implementieren.
Ein einfach der Physik wegen implementierte Physik wäre dann auch nicht immersionsfördern, weil sie effektiv die nicht darauf ausgelegten Spielmechaniken zerstören würde.
Es hat ja auch bei Weitem nicht jedes Spiel ultrarealistische Grafik mit Pathtracing und trotzdem sind sie nicht weniger unterhaltsam und immersiv. Zu Spielen wie Hollow Knight, Zelda, Borderlands oder World of Warcraft würde eine solche Grafik auch gar nicht passen, sondern sie würde den erwünschten Stil des Spiel sogar eher zerstören.
Und so ist es eben auch Physik, die implementiert wird, wenn sie einen wirklcihen Mehrwert liefert bzw. für das Spiel sinnvoll ist. Auch weil komplexe Physik, mit der man voll interagieren kann, eben auch immens viel Rechenleistung braucht, die heutige Hardware gar nicht leisten kann. Denn anders als für RT/PT gibt es dafür keine spezielle Hardwarebeschleunigung. Es gibt zwar PhysX, aber das ist auch eher Show, weil das keine interaktive Physik ist, sondern einfach nur mehr Partikel oder Rauch physikalisch korrekt berechnet werden im Vergleich zu ohne PhysX. An der Interagierbarkeit mit physikalischen Objekten ändert PhysX genau gar nichts.