Quo vadis BTMG?

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wahrscheinlich rauchst du doch zu viel von dem zeug. anderes kann ich mir deine dünkelhaftigkeit nicht erklären..
 
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mit der bezeichnung dreck sind wir einer meinung, denn nix anderes ist es...
 
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"mit der bezeichnung dreck sind wir einer meinung"

Mann ist das ein einfaches Thema. So leicht ist es also. Schwarz und weiß.
Hätte ich das mal schon früher gewusst..
 
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jeder der sich damit halbwegs auskennt weiß das es dreck ist. dein schöngerede (wie es viele machen) ist mit der grund, warum es so viele unterschätzen...

das übliche ammenmärchen der sogenannten "weichen drogen"..
 
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Also wieder auf null.
Möchtest du dir vielleicht die vergangenen 480 Beiträge zunächst durchlesen, samt der verlinkten Quellen zu Studien und Forschungsergebnissen, oder wirst du in deinen nächsten argumentlosen Einzeilern stumpf und unreflektiert auf deiner Meinung beharren ?

Informier uns doch bitte im Vorfeld darüber, dann wissen wir, ob sich ein Antworten auf deine Beiträge lohnt.
 
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und du geh mal in eine suchtklinik oder arbeite dort, dann siehst du was deine studien anrichten;)

und auch cannabis kann eine drogeninduzierte psychose anrichten.. wenn du überhaupt weißt was das ist...und die ist garnet mal so selten.

aber kann ja jeder denken was er will, mir ist es wurst ob ihr was verharmlost.
 
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Stimmt, ich vergaß: Studien sind ja nur solange relevant, wie sie die eigene Meinung unterstützen. :D
Schon ok, keinen Sinn auf diesem Level weiter zu reden.
 
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selbst deinen horizont erweitern mein guter. gehe doch mal dort hin wo man die folgen sieht und komme mir nicht mit irgendwelchen wissenschaftlichen geblubber.
rede mit ärtzten oder psychologen die tag ein tag aus mit sowas zu tun haben, dann kannst du dir evtl. ein urteil bilden.

gerade die unterschätzung ist gefährlich. ist beim alkohol ebenso. es ist ein längerer sichender prozess in die abhängigkeit. nicht wie bei heroin oder crystel, wo es ruck zuck geht und man die körperlichen folgen zeitnah sieht.
aber dieser sichende prozess ist eben auch gefährlich, weil man es erst wahrnimmt wenn es meistens zu spät ist.

das suchpotential und dessen bekämpfung ist nicht minderer als von "harten drogen".
ein heroinabhäniger z.b. kommt in die klinik und bekommt gegen die schmerzen medikamente (änlich von der wirkung wie heroin selbst). werden diese abgesetzt bekommt er nochmal einen entzugsrückfall. dieser ganze entzug dauert 4 wochen und mehr nicht... danach ist er aus medinzinischer sicht clean.

bei canabis ist der verlauf keineswegs so schnell gegessen, sondern der entzug dauert deutlich länger- eben auch weil der kopf mitspielt.
 
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Die Bedeutung einer drogeninduzierten Psychose für das weitere Leben eines Menschen ist schon sehr gravierend. Ich arbeite selbst in einem Arbeitsfeld, in dem man mit dieser Thematik häufig zu tun hat.
Hier einmal eine sehr kurze Zusammenfassung:
http://web4health.info/de/answers/add-hash-psychosis.htm
Es ist allerdings wissenschaftlich umstritten, ob Canabis Psychosen auslöst oder ob es "nur" eine latent vorhandene Psychose zum Ausbruch brintgt. Dennoch kann Canabiskonsum zumindestens kurzzeitig erhebliche angstzustände verursachen, aber auch psychosenahe Zustände sind nicht gerade selten.

Neben den psychischen Beeinträchtigungen, können allerdings auch körperliche Schäden auftreten. Das Canabis eine ungefährliche Droge ist, ist eine Märchen.
Auch heute glauben noch viele Konsumenten, dass Cannabis keine ernsthaften körperlichen Schäden verursache. Das ist nicht der Fall. Da Cannabisrauch mehr Teer beziehungsweise krebserregende Stoffe enthält als Tabakrauch, ist bei Dauerkonsumenten beispielsweise das Risiko für Lungenkrebs erhöht. Zudem führt Cannabiskonsum während der Pubertät möglicherweise zu einer verzögerten Entwicklung. Auswirkungen des Cannabiskonsums in der Schwangerschaft sind hingegen weiterhin umstritten. Auch für den Einfluss von Cannabis auf Hormon- und Immunsystem fehlen eindeutige Belege. Die häufig zu beobachtende kognitive Einschränkung bezüglich Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Konzentration geht nach heutigem Kenntnisstand nicht mit bleibenden Hirnschäden einher.
http://www.tk.de/tk/andere-suechte/cannabis/probleme/165040

Darüber hinaus zeigen ca 5% - 6% der Langzeitkonsumenten durchaus so etwas wie eine körperliche Abhängigkeit.
 
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gebe dir recht!

jeder mensch ist anders und kann alles auch anders wegstecken. die einen bekommen probleme, die anderen nicht. nichtdestotrotz ist canabis eine nicht zu unterschätzende droge.

schweißausbrüche und agressives verhalten sind übrigens auch typisch für thc entzug.
 
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Für mich steht ja jetzt nichts gravierendes, ausser dem offensichtliche: Rauchen schadet der Gesundheit. Die Frage ist nun, wie definiert man gefährlich ? Ist es schon gefährlich, 1x pro Monat zu McDonalds zu gehen ? Ist es gefährlich, an einer vielbefahrenen Straße zu wohnen ?

Interessant wäre an dieser Stelle ein Vergleich mit gesellschaftlich aktzeptieren Drogen wie Alkohol. Denn völlig ohne Bezugssystem sind die da genannten Informationen wertlos. Aber dazu wurde ja schon im Verlaufe des Threads mehr als genug gesagt. Solange es gesellschaftlich aktzeptiert ist, Nikotin, Bier, Wein und Co. zu konsumieren kann ich jedem Cannabisgegner nur Heuchelei vorwerfen. Selbstverständlich gibt es Leute, die ohne eines dieser Produkte leben, und es gibt (zurecht) genug Warnungen, die sich auf Alkohol und Zigaretten beziehen. Aber eine Dämonisierung ist trotzdem unangebracht, genauso wie der Hinweis auf "gesellschaftliche Werte". Die sind in diesem Fall maximal inkosequent.

Das Cannabis der Gesundheit nicht zuträglich ist hat hier glaube ich auch kein Befürworter bestritten.
 
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Naja. Jetzt bist du scheinbar doch bereit, das Thema differenzierter zu betrachten.

Ich kann nicht für alle sprechen. Aber ich will gewiss nichts verharmlosen. Im Gegenteil.
Allerdings will ich auch das Gegenteil vermeiden. Denn das führt letztendlich zu Diskriminierungen, Stigamtisierungen und unnötigen Ängsten.

"bei canabis ist der verlauf keineswegs so schnell gegessen, sondern der entzug dauert deutlich länger- eben auch weil der kopf mitspielt."

Ich weiß ja nicht, wo und wie du dich über Drogen informiert hast. Aber diese Aussage lässt einen großen Teil der Wahrheit ebenso vermissen.
Denn auch bei Heroin spielt der Kopf eine sehr große Rolle. Und der Entzug ist mitnichten nach überstandenen körperlichen Symptomen überstanden.

Von körperlichen Symptomen bei Cannabis-Entzug habe ich bisher noch nichts gehört oder gelesen. Die Leute, die darüber berichtet haben (ich selbst war von Cannabis noch nicht "abhängig"), berichteten stets nur über psychische Probleme. Vielleicht gibt es auch ein paar körperliche. Aber die sind dann mit Sicherheit lange nicht so extrem wie bei Opiaten.

Das mit der cannabis-induzierten Psychose haben wir schon recht detailliert besprochen. Soweit es im Internet nachzulesen ist, gibt es keine Psychose, die durch Cannabiskonsum verursacht ist. Es gibt angeblich nur Psychosen, die durch Konsum durch Cannabis ausgelöst wurden. D.h. die Psychose muss schon latent vorliegen. Sie kann durch den Cannabiskonsum "lediglich" ausgelöst werden.

Edit: Jetzt waren ein paar mit ihren Posts wohl etwas schneller als ich..
 
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heroin ist eine körperlich abhängig machende droge!

ein schmerzmittel kann man auch sagen. das gehirn wird mit falschmeldungen betäubt und setzt man die droge ab, verlangt der körper wieder schmerzmittel.

deshalb körperliche abhängigkeit, weil eben die entzugserscheinungen körperlicher natur sind. wie bei alkohol auch. der körper bekommt schmerzen und kann nicht anderes als die droge zu nehmen um die schmerzen los zu werden.

kopfabhänige drogen wie crystal bereiten keine körperlichen probleme beim entzug. es sitzt lediglich das kleine teufelchen auf der schulter was dir sagt "nimm was"

das sind die unterscheidungsmerkmale.

canabis hat beides, körperlich sowie geistige abhängigkeit- wobei die geistige überwiegt.

alles eigentlich egal, weil alle suchtarten ihre probleme mit sich bringen. fachärtze unterscheiden bei den einzelnen drogen nicht wie wie otto normalbürger und sagen z.b. heroin ist die schlimmste droge...
jede droge kann zur hölle werden und den einzelnen in den ruin stürzen.

und wenn du einmal eine heroinkranken auf entzug erlebt hättest, wüsstest du, dass der körper abhängig ist. der schreit nämlich wie ein angeschossenes reh vor schmerzen.
auf neudeutsch sagt man auch, der "schiebt einen affen" lustig ist das definitiv nicht:(
 
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"und wenn du einmal einen Heroinkranken auf Entzug erlebt hättest, wüsstest du..."

Der Satz klingt lustig in meinen Ohren. ;)
Ich war bis vor ca. 10 Jahren selbst ein paar Jahre abhängig von dem Zeug.
Deshalb kann ich dir auch sagen, dass Heroin nicht nur körperlich, sondern auch psychisch abhängig macht.
Wenn du von dem Zeug entgiftet hast, hast du noch sehr lange mit dir und deiner Psyche zu kämpfen. Mit der Zeit lässt das aber zum Glück nach. Und du wirst immer stärker und stabiler und kannst mit Krisenzeiten mit der Zeit auch immer besser umgehen, sodass du nicht wieder rückfällig werden "musst", um diese Zeit(en) zu überstehen.
 
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@Andiac
Das Thema Psychose und Cannabis kann man noch nicht abtun. Es gibt letztendlich zwei etwas gegensetzliche wissenschaftliche Meinungen. Welche nun zutrifft ist allerdings auch weiterhin noch nicht eindeutig geklärt. Deshalb habe ich ja auch geschrieben, dass es umstritten ist. Das hängt aber auch damit zusammen, dass es unterschiedliche Erklärungsmodelle für das Entstehen von Psychosen gibt. Cannabs Konsum soll zu einer stärkeren Dopamin Freisetzung führen. Eine hohe Dopamin-Konzentration wird aber bei einigen Untersuchungen für den Ausbruch von Psychosen verantwortlich gemacht. Es gibt allerdings auch noch andere Erklärungsmodelle. Eindeutig belegt werden konnte bisher aber kein Modell. Allerdings konnte bisher auch keins wirklich ausgeschlossen werden.

Aber aus meinem Berufsalltag kann ich zumindestens sagen, dass drogeninduzierte Psychosen in Verbindung mit Cannabis nicht selten sind. Der Krankheitsverlauf ist bei diesen Menschen meist auch schwerer bzw die Prognosen ungünstiger.

Und ja es gibt in einigen Fällen, auch körperliche Entzugserscheinungen. Aber wie Du bereits sagtest, verlaufen sie recht mild, was mit dem langen Abbauprozess im Körper zusammen hängt.

Ich spreche mich dadurch nicht gegen eine Legalisierung aus bzw. bin kein strikter Gegner. So ohne weiteres Befürworten kann ich es aber auch nicht.
 
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"So ohne weiteres Befürworten kann ich es aber auch nicht. "

Darum geht es ja auch nicht. Bzw. es geht nicht darum zu sagen, Cannabis sei harmlos. Deshalb rede ich in dem Zusammenhang ja auch immer von einer von mir geforderten verstärkten Aufklärung (z.B. in Schulen).

Es kann und darf einfach nicht sein, dass Menschen, die für sich selbst die Verantwortung tragen wollen (und sie nicht auf ein Gesetz abwälzen), für ihr Verhalten diskriminiert und auch noch kriminalisiert werden.
 
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@ Andiac
Da stimme ich Dir voll und ganz zu.

Ich könnte jedenfalls einer Legalisierung nur zustimmen, wenn man dies mit bestimmten Auflagen verbindet. Cannabis dürfte nur an Volljährige ausgegeben werden. Der Verkauf an Minderjährige wäre strafbar. Darüber hinaus müsste es ähnlich wie beim Tabak Warnhinweise über mögliche Schädigungen geben. Diese Punkte sollten aber gleichermaßen auch für Tabak und Alkohol gelten. Einen Unterschied würde ich da nicht machen.

Wie Du schon sagtest, müsste dann an den Schulen über die Risiken aufgeklärt werden.

Das wäre dann ein Modell, dem ich durchaus zustimmen könnte. Vielleicht wurde das ja bereits diskutiert, aber ich habe den Thread bisher auch nicht verfolgt.
 
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"Vielleicht wurde das ja bereits diskutiert, aber ich habe den Thread bisher auch nicht verfolgt. "

Ja. Das wurde bereits diskutiert.
Ich finde es nicht schlimm, wenn sich einer später einklingt und nach Ergebnissen fragt.
Aber ich finde es "scheiße", wenn jemand seinen Einstieg mit einer Provokation beginnt und den gesamten bisherigen Verlauf gleich mal negiert und blind infrage stellt.
 
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