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MDM schrieb:
Drohne, Ziel. Bumm? Hat sich daran etwas geändert?
In Bergkarabach haben Drohnen wie die Bayraktar dominiert, die nicht als Einwegsysteme arbeiten, sondern die als ferngesteuerte Bomber genutzt wurden. Das war in dem Krieg sehr effektiv, ist aber etwas völlig anderes als das was Russland/Ukraine aktuell machen.
 
@stefan92x Nein. Du solltest den Kontext verstehen von dem, was zu zitierst. Und das hat die Ukraine nicht erfunden. Die Taktiken wurden vom IS "erfunden" und wurden dann in Bergkarabach verfeinert. Denk doch mal scharf nach. Was für Waffensysteme gab es und welche Voraussetzungen gab es? Und warum konnte sich eine TB2 relativ frei bewegen?
 
MDM schrieb:
Du solltest den Kontext verstehen von dem, was zu zitierst.
Du auch. Daran scheiterst du leider gerade
MDM schrieb:
Und das hat die Ukraine nicht erfunden.
Stimmt, den geballten Einsatz von Einwegdrohnen/Loitering Munitions mit dem Ziel der Übersättigung von Flugabwehrsystemen haben zuerst die Russen genutzt.
MDM schrieb:
Die Taktiken wurden vom IS "erfunden" und wurden dann in Bergkarabach verfeinert.
Nein. Der IS hat vereinzelte Angriffe geflogen, aber keine Massenangriffe. Und in Bergkarabach haben wie von mir erwähnt und von dir belegt nicht Loitering Munitions dominiert, sondern ferngesteuerte Bomber (sprich Bayraktar). Loitering Munitions gab es da auch, aber in weit geringerem Ausmaß.
MDM schrieb:
Was für Waffensysteme gab es und welche Voraussetzungen gab es? Und warum konnte sich eine TB2 relativ frei bewegen?
Vor allem gab es weniger Systeme. Und speziell Armenien hatte nur russische Flugabwehrsysteme, die sich auch in der Frühphase des eskalierten Ukraine-Kriegs noch nicht gegen Bayraktar und ähnliches bewährt haben. Nach relativ kurzer Zeit hat sich das aber geändert durch Optimierungen an deren Radarsystemen. Deshalb hat die Bayraktar ganz am Anfang der großen Invasion auch der Ukraine gute Dienste geleistet, ist aber schon seit Jahren kein Faktor mehr.

Ukraine und Russland sind die ersten, die in einem solchen Krieg auf Massen an Einwegdrohnen zur Übersättigung von Flugabwehr setzen. Entwickelt wurde dieses Konzept wohl am ehesten vom Iran (Russland nutzt dafür ja die iranische Shahed bzw den eigenen Lizenznachbau davon).

Dann gibt es natürlich noch die ganzen taktischen (FPV-)Drohnen auf dem Schlachtfeld, auch da gilt, dass deren Masseneinsatz (und damit die echte Relevanz als Waffengattung) erst im Rahmen des Ukraine-Krieges entstanden ist. Dazu kann man schon sagen, dass man das wohl zuerst beim IS gesehen hat, aber auch der hat noch nicht das Ziel verfolgt, mittels Drohnen eine "Todeszone" zu schaffen, so wie es Russland/Ukraine tun.

Eigentlich auch sehr offtopic hier... naja, wir sehen uns dann im Aquarium denke ich :p
 
stefan92x schrieb:
Stimmt, den geballten Einsatz von Einwegdrohnen/Loitering Munitions mit dem Ziel der Übersättigung von Flugabwehrsystemen haben zuerst die Russen genutzt.
Nein.
stefan92x schrieb:
Nein. Der IS hat vereinzelte Angriffe geflogen, aber keine Massenangriffe.
Doch. Informiere dich bitte übe die Schlach von Mossul.
stefan92x schrieb:
Und in Bergkarabach haben wie von mir erwähnt und von dir belegt nicht Loitering Munitions dominiert, sondern ferngesteuerte Bomber (sprich Bayraktar). Loitering Munitions gab es da auch, aber in weit geringerem Ausmaß.
12 Systeme TB2. 450 Harop und Co.
 
Volker schrieb:
Ne haben sie nicht. Gerüchte bisher glaub ich nur. Und "The Information" ist leider extrem scheisse, was Gerüchte angeht, die liegen 90% falsch
Diesmal haben die 10% gewonnen. 😉
 
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