News US-Sanktionen: Huawei füllt die Lager mit Prozessoren und Speicher

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nlr

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Aufgrund neuer US-Sanktionen, die Huawei von wichtigen Lieferanten abschneiden, hat sich das Unternehmen vorsichtshalber massenweise mit Chips von AMD, Intel und Xilinx eingedeckt, um das Geschäft am Laufen zu halten. Auch bei DRAM und NAND kaufte Huawei zuletzt deutlich mehr ein, als benötigt wird – die Rede ist von 50 Prozent.

Zur News: US-Sanktionen: Huawei füllt die Lager mit Prozessoren und Speicher
 

Tranceport

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Na da bleibt beiden Seiten wirklich nur zu wünschen, dass beide verlieren. Wie sieht es eigentlich mit den RISC-V CPUs aus, die von der EU gepusht werden sollen?
 

Axxid

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Mit ein wenig Glueck muessen sie ja 'nur noch' ein halbes Jahr durchhalten.
Mit ein wenig Pech viereinhalb Jahre...
 

incurable

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Es gibt keine gleichwertige chinesische Alternative zu TSMC und damit kann Huawei sich nicht unabhängig von externen Chips machen und ist praktisch tot.

Ganz unabhängig davon, wie viele zusätzliche Lager sie angelegt haben gibt es einen Tag X, an dem sie keine Geräte mehr herstellen können, was die Diskussion um die Verwendung in verschiedenen Ländern zur kompletten Luftnummer werden lässt.
 

Neodar

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Hoffentlich schießen die US Bürger den depperten Trump im November aus dem Amt. Dann hat dieser Spuk ganz schnell ein Ende.

Letztlich fallen doch den US Unternehmen ebenfalls die Abnehmer und Aufträge durch solch einen Handelskrieg weg.
Dazu noch Corona. Da ist die Wirtschaftskrise perfekt. Aber Onkel Donald geht lieber golfen und schwadroniert von einer "great" Wirtschaft im nächsten Jahr daher.
 

Roesi

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von Schnitzel

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Na, wenn das mal nicht nach hinten geht für die Amerikaner. Das Sanktionen am Ende nix bringen müsste auch der letzte Ami gemerkt haben.
Stimme dir da voll zu.

Huawei will sich unabhängig von den USA machen
Mit eigenen Produkten [...] ist das mit den Kirin-SoCs bereits erfolgreich gelungen.
Das wird noch ein böses Erwachen geben.

Aus ...
haben die USA Huawei die letzten Waffen der Verteidigung genommen.
gibt es nur noch den Weg des Angriffs => Entwicklung/Fortschritt.
 

Discovery_1

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Mit Sanktionen beißt man sich in der Regel selbst ins Bein (siehe z. B Deutschland - Russland), da haben u. a. auch viele Deutsche Unternehmen dran zu knabbern. Weg mit den Sanktionen gegen Russland. "Huawei" macht das richtig und zeigt "Trump" dabei den Mittelfinger.
 

jo89

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Gibt es da kein Hintertürchen?
z.B.
Zwischenhändler Xyz kauf in US of A ein und lässt in ein Land liefern in dem alles normal läuft/wo es keine Beschränkung gibt.
Zwischenhändler Xyz lässt die Ware dort 4 Wochen stehen und verkauft dann weiter nach China.
 

Tranceport

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Gibt es da kein Hintertürchen?
z.B.
Zwischenhändler Xyz kauf in US of A ein und lässt in ein Land liefern in dem alles normal läuft/wo es keine Beschränkung gibt.
Zwischenhändler Xyz lässt die Ware dort 4 Wochen stehen und verkauft dann weiter nach China.
Habe mal für ein US-Unternehmen gearbeitet. Aus Sicht USA unterliegt jedes Land und jedes Unternehmen dem US-Handelsrecht, sofern es US-Produkte/Technik handelt.
Natürlich kannst du versuchen, es zu verschleiern, aber wenn sie dir auf die Schliche kommen (v.a. als nicht-US-Unternehmen) war es das relativ schnell.
 

Edward N.

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LGTT1

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Das wird wohl für die USA und Huawei nicht gut ausgehen, China als solches könne Sie aber nicht mehr aufhalten der Markt ist für viele Unternehmen zu wichtig, reingekauft haben Sie sich auch schon in viele Konzerne und entwickeln mit massiven Kapital und Materialeinsatz einfach alternativen die sind dann zwar nicht gleich so toll und Effizient aber wie mit ihren Microprozessoren haben sie erstmal was für den heimischen und asiatischen Markt (der ja sehr groß ist).
 

incurable

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Die EU sollte mal die Entwicklung für Prozessoren viel mehr fördern, ansonsten könnten wir jeder Zeit die nächsten sein.
Hast Du den Artikel nicht gelesen? Eigene Prozessoren helfen genau null wenn man keinen Zugang zu konkurrenzfähigen Produktionsanlagen hat.
Ergänzung ()

entwickeln mit massiven Kapital und Materialeinsatz einfach alternativen die sind dann zwar nicht gleich so toll und Effizient
ASML hat 30 Jahre an EUV Produktionsmaschinen gebastelt, nur um ein Beispiel zu nennen. Entwickel da mal "einfach" Alternativen.
 
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Summerbreeze

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Mit ein wenig Glueck muessen sie ja 'nur noch' ein halbes Jahr durchhalten.
Mit ein wenig Pech viereinhalb Jahre...
Vielleicht kommen dann alle mal wieder auf den Teppich runter, setzen sich an einen Tisch und einigen sich auf gleiche Bedingungen für alle.
Hätte ich an Trumps Stelle ohnehin gemacht. Alle ehmaligen "Freunde" zusammenrufen und dann alle Gemeinsam auf gleiche Bedingungen pochen.
Zumindest USA und EU zusammen. Da wäre sicherlich nicht ohne Wirkung geblieben.
Aber nein. Er musste ja direkt mit allen (Wirtschafts)Krieg anfangen.

Zwischenhändler Xyz kauf in US of A ein und lässt in ein Land liefern in dem alles normal läuft/wo es keine Beschränkung gibt.
Welches Land wird denn noch nicht von USA erpresst? Russland evtl.
Dann setzt es aber sofort neue Sanktionen.
Strohfirmen kann man durchaus gründen. Dürfte aber nicht allzu lang dauern, bis die CIA etc. dahinter kommen.
Bestehende Firmen, glaube ich nicht. Die USA können da sehr, sehr Nachtragend sein.
 

Otsy

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Produktionsstätten sind keine natürlichen Ressourcen, welche in Minen abgebaut oder in Manganknollen gewonnen werden.

Die Staaten werden am Ende die Zeche zahlen. Es steht nur noch nicht fest wie hoch diese ausfallen wird.
 

Steven Coolmay

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Ich weiß immer noch nicht was ich von dem ganzen halten soll.
Ich kann beide Seiten sehr gut vertsehen. Mal ehrlich, niemand sollte einem Unternehmen trauen wo soviel Chinesiche Regierung drin hängt. Auf der anderen Seite, niemand sollte Unternehmen vertrauen auf die die USA Zugriff haben dürfen.

Beide Seiten haben nunmal genug Gesetze und Macht um jeder FIrma in Ihrem Land alles zu befehlen.
 
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