News Valve Steam Direct: Greenlight-Nachfolger ersetzt Kuratierung durch Gebühr

AbstaubBaer

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#1

Marc53844

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#2
Eingeführt wurde Greenlight, um Indie-Entwicklern die Möglichkeit zu geben, ihre Spieler selbst und ohne Publisher zu veröffentlichen.

Ich denke sie wollen ihre Spiele veröffentlichen und nicht ihre Spieler
 

DiePesto

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#3
Es ist mal wieder eine beschissene, undurchdachte Idee, die letztendlich nur Geld generiert.
 
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#7
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#8
Puh okay, also ich hätte eher genau das Gegenteil in Betracht gezogen, mehr Kontrolle und höhere Hürden, was einer gesteigerten Qualität zugute kommen dürfte. Klar ist gut und schlecht subjektiv, aber wenn das voting komplett wegfällt, weiß man ja gar nicht mehr ob es einer gewissen Anzahl an Menschen gefallen könnte...
 
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#9
Was sprach dagegen die Gebühr auf €2000 anzuheben?

Währe das Ende 90% der Trollgames gewesen. Egal was sie machen, es ist zu spät.

Die Zeiten wo man gemütlich sich das Steam Angebot durchgebrowsed hat sind eh vorbei ^^.
 
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#10
Valve hat so viel Kohle, sollen sie 5 Leute einstellen welche die eingereichten Spiele einer Sichtprüfung unterziehen. Außerdem eine Karenzzeit von 3 Monaten für Einnahmen aus Neueinreichungen. Häufen sich Beschwerden zu einer Einreichung in dem Zeitraum dazu, wird das Spiel einer tieferen Überprüfung unterzogen, und im Negativ-Fall wird das Spiel aus Steam geworfen und die Käufer erhalten ihr Geld erstattet.

Aber scheiß auf Qualitätssicherung. Einen Store mit 30% Gebühren zu betreiben ist natürlich lukrativer. An Scam wird im Zweifel ja mitverdient.
 

DonDonat

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#11
Puh okay, also ich hätte eher genau das Gegenteil in Betracht gezogen, mehr Kontrolle und höhere Hürden, was einer gesteigerten Qualität zugute kommen dürfte. Klar ist gut und schlecht subjektiv, aber wenn das voting komplett wegfällt, weiß man ja gar nicht mehr ob es einer gewissen Anzahl an Menschen gefallen könnte...
Sehe ich ähnlich: etwas höhere Hürden und ein Großteil der sinnlosen Spiele bei Greenlight wären schnell verschwunden.
Das Voting bei Greenlight hat dabei wenigstens irgendeinen Aufschluss darüber gegeben ob die Idee gut angenommen wird oder eben nicht, eine Alternative dazu ist zumindest aus Sicht der Indie-Entwickler auf jeden Fall wünschenswert.


Was sprach dagegen die Gebühr auf €2000 anzuheben?

Währe das Ende 90% der Trollgames gewesen. Egal was sie machen, es ist zu spät.
Weil 2000€ für einen Großteil der Indie-Studios bei einem Erst- oder Zweitlingswerk quasi unbezahlbar sind :rolleyes:
 

AbstaubBaer

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#12
@crumar
Fällt dir wirklich keine Alternative ein außer höhere Preise zu nehmen?
Die wollen einfach mehr Geld machen.
Nein, das wohl kaum. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Gebühr mehr eine Art Vorschuss. Die Dollars werden wohl mit dem Anteil verrechnet, den Valve vom Kaufbetrag einbehält. Sie müssen nur vorgestreckt werden und werden nicht erstattet, d.h. wenn der Anteil für Valve unter dem Betrag bleibt, weil nur 10 Kopien abgesetzt werden, haben die Entwickler Pech gehabt.

[...]
Aber scheiß auf Qualitätssicherung. Einen Store mit 30% Gebühren zu betreiben ist natürlich lukrativer. An Scam wird im Zweifel ja mitverdient.
Könnte man machen wie Sony oder Microsoft, oder auf Schranken verzichten. Im Zweifesfall gibt es aber die Möglichkeit, das Spiel unkompliziert zurückzugeben. Wenn es nicht funktioniert, Müll oder Scam ist, ist das Geld nicht futsch. Shovelware oder Asset Flips haben es dann schwerer, die Gewinnzone zu erreichen. Das wäre eine Art Kuratierung über die Geldbörse.
 
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#13
Was für eine bekackte "Lösung".

Es ist mal wieder eine beschissene, undurchdachte Idee, die letztendlich nur Geld generiert.
So ist es. Indies werden jetzt erst recht Geld reinbuttern, weil sie denken, sie erlangen damit mehr Aufmerksamkeit, und Valve verdient sich eine goldene Nase (auf ihrem bereits existierenden Geldspeicher).

Valve hat so viel Kohle, sollen sie 5 Leute einstellen welche die eingereichten Spiele einer Sichtprüfung unterziehen. Außerdem eine Karenzzeit von 3 Monaten für Einnahmen aus Neueinreichungen. Häufen sich Beschwerden zu einer Einreichung in dem Zeitraum dazu, wird das Spiel einer tieferen Überprüfung unterzogen, und im Negativ-Fall wird das Spiel aus Steam geworfen und die Käufer erhalten ihr Geld erstattet.
Das wäre sinnvoller. Geld haben sie wirklich genug. Vor 10 Jahren o.ä. haben sie auch strenge Richtlinien gehabt, und jedes Spiel wurde einzeln inspiziert, bevor es in ihr Sortiment aufgenommen wurde - nur wurde diese strenge Qualitätssicherung entfernt. Natürlich ist es ein Problem, Kriterien festzulegen, wann ein Spiel gut genug ist - aber damals hatten sie es ja auch... also kann man es auch wieder einführen.

Naja... es bringt eh alles nix mehr, denn es ist zum Ramschladen verkommen...
 
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#14
Die Gebühr wird doch mit den Abgaben verrechnet. Weshalb sollte Valve damit besonders viel Geld verdienen. Es wird nicht viele Titel geben, die weniger als 5000 Umsatz generieren, und praktisch keine, die unter 100 bleiben.

Bei Greenlight haben unpopuläre Spielkonzepte zu geringe Chancen oder zu lange Wartezeit, selbst wenn sie gut sein sollten. Außerdem vermute ich, dass nur eine sehr kleine nicht repräsentative Gruppe auf Greenlight unterwegs war.

Wer den originalen Blog-Beitrag von Valve liest (http://store.steampowered.com/news/?feed=steam_blog), der merkt, dass Valve selbst die neueste Lösung nicht als das gelbe vom Ei ansieht. Es ist aber besser als Greenlight, weil so jeder selbst entscheiden darf, was er kauft und was nicht.
 

god-necromant

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#15
Ich finde das gut. Wenn zB 2000 USD als Hürde eingeführt werden sorgt das zumindest dafür, das kein Trollramsch reinkommt (bzw eine stark verringerte Anzahlen). Wenn ich aber ein gutes Konzept habe, werde ich auch jemand finden, der mir den Betrag vorfinanziert und der Entwickler ist aus der Sicht nochmal zusätzlich motiviert ein erfolgreiches Projekt auch ordentlich abzuschließen. Meine Meinung.
 
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#16
@crumar
Fällt dir wirklich keine Alternative ein außer höhere Preise zu nehmen?
Die wollen einfach mehr Geld machen.
Das ist ziemlicher Blödsinn.
Das sind für Valve Peanuts.
Zumal das Geld beim erfolgreichen Spiel eh verrechnet wird, und Valve damit gar nicht mehr einnimmt.

Ist schon richtig so.
Ich hoffe, sie entscheiden sich für $5000.
 
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besseresmorgen

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#17
Es wird nicht viele Titel geben, die weniger als 5000 Umsatz generieren, und praktisch keine, die unter 100 bleiben.
Ich glaube/hoffe, dass es recht viele Titel gibt, die sogar weniger als 20 Einheiten verkaufen (oder der Großteil zurück gegeben wird). Bin erst vor wenigen Minuten bei Steam die Neuheitenlsite für mich 3 mal durchgegangen. Von den 30 gezeigten Spielen war genau eins für mich spannend und min. 20 davon absoluter Schrott (nicht im Sinne vom Genre sondern tatsächlich billiger Müll)
 

florian.

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#18
Die sollen die gebühr ruhig hochsetzen.
was sind schon 2000€?

Jeder der 1000h in ein Game Investiert, hat da schonmal 30000€ minimum versenkt.
Da kommt es auf eine Markteintrittshürde von 2000€-5000€ auch nicht mehr drauf an.

wer natürlich nur 10h Arbeit in sein Projekt gesteckt hat, guckt dumm aus der Wäsche.
gut so.
 
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Beelzebub

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#19
Die sollen die gebühr ruhig hochsetzen.
was sind schon 2000€?

Jeder der 1000h in ein Game Investiert, hat da schonmal 30000€ minimum versenkt.
Da kommt es auf eine Markteintrittshürde von 2000€-5000€ auch nicht mehr drauf an.
So einfach ist es nicht. Ich lebe derzeit quasi am Existenzminimum und habe bereits mehrere hundert Stunden in ein eigenes Spieleprojekt investiert, bei dem geplant war es noch in diesem Quartal inkl. gepolishter Demo und Trailer Video auf Greenlight zu veröffentlichen. In der Zeit hätte ich natürlich einem Nebenjob nachgehen können und dabei mehr Geld und mehr Freizeit haben können, aber die zusätzlichen 5000€ kann ich mir trotzdem nicht ohne weiteres aus dem Arsch ziehen ;)

So werden neu gegründete (Kleinst-) Studios bzw. Erstlingswerke von Indieentwicklern auf jedenfall (noch viel mehr) von Förderprogrammen abhängig sein und weniger Chancen haben es komplett eigenständig zu veröffentlichen.

Das es auf Steam Greenlight aber jede Menge Müll gab und die Perlen teilweise untergegangen sind, ist aber nicht zu leugnen. Eine vorangeschobene Qualitätsprüfung durch einen Mitarbeiter, der nicht das Spiel an sich bewertet ob es ihm gefällt oder nicht, sondern nur rein objektiv, ob es Mindestqualitätsansprüchen genügt wäre in meinen Augen eine Lösung gewesen, auch wenn sie Valve (vernachlässigbar wenig) Gehalt gekostet hätte.
 
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#20
Eine vorangeschobene Qualitätsprüfung durch einen Mitarbeiter, der nicht das Spiel an sich bewertet ob es ihm gefällt oder nicht, sondern nur rein objektiv, ob es Mindestqualitätsansprüchen genügt wäre in meinen Augen eine Lösung gewesen, auch wenn sie Valve (vernachlässigbar wenig) Gehalt gekostet hätte.
Und das ist halt der Knackpunkt. Ich meine, wir reden hier von Valve, einer Firma die mit ihrem digitalen Store Milliarden an Umsatz generiert, aber trotzdem zu geizig sind, entsprechend Leute für den Support einzustellen. Als ob die auch nur ernsthaft in Erwägung gezogen haben, das Problem so zu lösen und nicht einfach nur mehr Kohle zu fordern.
 
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