sebko
Lt. Commander
- Registriert
- Sep. 2007
- Beiträge
- 1.291
Hey ScoutX,
ich finde Deine Ausführungen wirklich sehr gelungen, und Teile Deine Meinung größtenteils. Nur hierzu eine kleine Anmerkung:
Das würde dann nämlich genau die Einsicht erfordern (Ich lerne nur für mich, Vorlernen, Eigenstudium), die die Jugendlichen meist nicht haben und - seien wir doch mal ehrlich - nur sehr schwer haben können. So ist es halt mit der Freiheit. Zu schnell wird man faul, zu schnell resigniert man vor einem inkompetenten Lehrer, man freut sich über Stundenausfall, etc.
Ich will nicht sagen, dass es gar keine anderen Schüler gäbe, aber der Großteil ist wohl eher wie ich es beschrieben habe.
Und genau da kommt die Privatschule ins Spiel: Besseres Betreuungsverhältnis, Angebote auch über den eigentlichen Unterricht hinaus, Vertrauenspersonen, Hausaufgabenbetreuung usw.
Bei mir gab es dazu noch eine Fülle von AGs (ArbeitsGemeinschaften), bei denen man förmlich zum Selbststudium animiert wurde. Für meinen Teil war das Elektrotechnik. Wir haben zwei PCs über den LPT-Port verbunden und ein kleines Chat-Programm entwickelt. Die Geräte usw. wurden gestellt, aber erarbeiten mussten wir es selbst. Und da lernt man eben Dinge, die so nicht auf dem Lehrplan stehen.
Das soll nur ein kleines Beispiel dafür sein, dass es durchaus von einem (angebotsreichen) Umfeld abhängt, in wie fern ein Schüler erfolgreich sein kann.
Es gibt wohl auch durchaus gute staatliche Schulen, aber im Schnitt sind Privatschulen in dieser Hinsicht besser.
Und genau deshalb kann ich den TE schon verstehen, mit seinem Wunsch, die Schule zu wechseln. Wenn ich auch glaube, dass es etwas zu spät sein wird. Wenn überhaupt, dann zum Schuljahreswechsel und wieder in die 12. Klasse. Nur dann wird es sich von der Zeit überhaupt "lohnen".
ich finde Deine Ausführungen wirklich sehr gelungen, und Teile Deine Meinung größtenteils. Nur hierzu eine kleine Anmerkung:
Ich glaube, dass der Teil der Schüler, für die es ein "Segen" wäre, in der Anonymität der staatlichen Schulsystems unterzugehen doch eher verschwindend gering ist.ScoutX schrieb:Diese Freiheit ist für den einen ein Segen für den anderen eine Qual.
Das würde dann nämlich genau die Einsicht erfordern (Ich lerne nur für mich, Vorlernen, Eigenstudium), die die Jugendlichen meist nicht haben und - seien wir doch mal ehrlich - nur sehr schwer haben können. So ist es halt mit der Freiheit. Zu schnell wird man faul, zu schnell resigniert man vor einem inkompetenten Lehrer, man freut sich über Stundenausfall, etc.
Ich will nicht sagen, dass es gar keine anderen Schüler gäbe, aber der Großteil ist wohl eher wie ich es beschrieben habe.
Und genau da kommt die Privatschule ins Spiel: Besseres Betreuungsverhältnis, Angebote auch über den eigentlichen Unterricht hinaus, Vertrauenspersonen, Hausaufgabenbetreuung usw.
Bei mir gab es dazu noch eine Fülle von AGs (ArbeitsGemeinschaften), bei denen man förmlich zum Selbststudium animiert wurde. Für meinen Teil war das Elektrotechnik. Wir haben zwei PCs über den LPT-Port verbunden und ein kleines Chat-Programm entwickelt. Die Geräte usw. wurden gestellt, aber erarbeiten mussten wir es selbst. Und da lernt man eben Dinge, die so nicht auf dem Lehrplan stehen.
Das soll nur ein kleines Beispiel dafür sein, dass es durchaus von einem (angebotsreichen) Umfeld abhängt, in wie fern ein Schüler erfolgreich sein kann.
Es gibt wohl auch durchaus gute staatliche Schulen, aber im Schnitt sind Privatschulen in dieser Hinsicht besser.
Und genau deshalb kann ich den TE schon verstehen, mit seinem Wunsch, die Schule zu wechseln. Wenn ich auch glaube, dass es etwas zu spät sein wird. Wenn überhaupt, dann zum Schuljahreswechsel und wieder in die 12. Klasse. Nur dann wird es sich von der Zeit überhaupt "lohnen".