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Wo sind die 'bösen' Spiele?

Hmm ... ich würd mal Witcher einwerfen und Selbstverständlich Kane & Lynch. Und die ganzen GTA Spiele nicht zuvergessen ... obwohl da der Böse meist irgendwie sympathisch ist.
 
Ich habe Overlord bislang nicht durchgespielt: Kann man (auch am Ende) konsequent Böse sein? Mir schwant da eine Story-Wendung...
Die GTA-Spiele erfüllen das Kriterium meiner Meinung nach nicht wirklich ^^
 
gibt es überhaupt spiele die diese kriterien erfüllen? ich würde meinen nein.

dann gäbe es ja eine bestätigung dass pc spiele tatsächlich gesellschaftsgefährdend wären.
in jedem spiel in dem man sich für die "böse seite" entscheiden kann muss man schlussendlich gutes tun.

ausgenommen natürlich rand-fälle wie postal, manhunt etc.
 
Naja in Dungeon Keeper (I+II und in III, hätten sie das Budget gehabt, Trailer gabs ja)
kämpft man als "böser" Keeper gegen die Guten in der Unterwelt, natürlich dann teils auch gegen rivalisierende Keeper und um ein großes unterirdisches Reich zu erobern und zu halten. Im dritten Teil hätte es angeblcih an die Oberfläche gehen sollen.
Ich sehe darin rein von der Bedeutung des Wortes "gut" jetzt nichts, aber es ist sicherlich nicht in dem Sinne "gefährden", weil es glaube ich ab 16 war, sprich nicht indiziert
 
Dungeon Keeper war zwar grundsätzlich auf Bosheit ausgelegt - zumindest ergreift man für diese Seite Partei. Das Spiel als solches ist jedoch ein reines Strategiespiel. Kingpin hat ebenfalls nicht keinen Deckmantel guter Taten, wenn ich mich recht entsinne.

leadclown: Erinnere mich bitte mal an die guten Taten, die man dann schlussendlich in den Star Wars-Spielen (KotOR 1,2 & Jedi Knight 1-3) vollbringt; ich erinnere mich nur an Allmachtsszenarien á la Du bist der neue Imperator. Täusche ich mich?
 
sogar bei SuM 1&2 darf man für die "Bösen" Partei ergreifen...
aber wo ist dein Problem wirklich ? was bringt es dir in eine wirklich böse Macho-Rolle zu schlüpfen ?
letztendlich ist es doch relaltiv banane auf welcher Metzel-Seite man spielt - gibt eh genug shooter
wo nur sinnloses rumgeballer angesagt ist - wozu dann noch das Böse explezit hervortun ?
wäre ja nur was für SADISTEN und davon gibst in der REALITÄT schon genug - warum dann
SADISMUS noch versoften ? wem soll das was bringen - höchstens egomanisch Verkrüppelten
und Terrostisten-Anwärtern als Übungsspiel ?
NEIN-DANKE !
 
Zu erwähnen wäre noch "The Darkness", erschienen für PS3/360. Dort spielt man einen Mafiosi, der von einem Dämon besessen ist. Ist von der Story her aber auch so gedreht, dass man "gute" Taten vollbringt. Dennoch ist es sehr düster und brutal.

Ausserdem würd ich die GTA-Reihe definitv zu den "Bad Boy"-Spielen zählen. Hier vielleicht sogar konsequenter als anderswo.

War nicht der letzte "Splinter-Cell" Ableger auch mit Entscheidungen, wo man so ein wenig auf Gut oder Böse machen konnte?

Mafia sowieso. Von der Story her mag Tommy später das Gewissen plagen, aber bis dahin tut man ja nun nicht gerade nette Sachen.

Ich finde, es gibt genug Spiele, in denen man seiner finsteren Ader freien Lauf lassen kann.
 
@_/"Y&Y"\_
Es hat nicht unbedingt mit Sadismus zu tun, wenn man auch mal die andere Seite spielen will.
Obwohl in B&W hat es immer mächtig Spaß gemacht, die Dorfbewohner vom Nachbargott zu grillen ^^

Jeder Mensch hat eine dunkle Seite und will die gerne auch mal ausleben. Da das im realen Leben nicht geht, macht man das eben im virtuellen Leben. Ich reagiere mich gerne mit einer Runde Metzelei in Blood Rayne 2 ab. Irgendwo muss man ja seinen Frust loswerden. Wenn dabei nur ein paar Bits und Bytes bei draufgehen, ist das um so besser. Die können nämlich kein Schmerzensgeld einklagen.
 
Ich würde vllt. noch Mafia erwähnen. Immerhin musste man auf dem Boot mal jemanden töten, dann wieder wen verprügeln etc. Also Tommy (das war doch sein Name oder?) war auch nicht wirklich nett. ;-)
 
@t-kay187

hättest du wenigstens mal 2 postings über dir geschaut *kopfschüttel* ja ja immer schön reinposten, wahrscheinlich nur den Thread-Titel gelsen *noch-mehr-kopfschüttel*

Also ich finde ja Carmagedon ziemlich böse. Hat zwar jetzt nicht so wirklich was mit den genannten Titeln überein aber wenn man durchs Menschen übern Haufen fahren Punkte bekommt, dann ist das doch schon ziemlich böse oder?!?!
 
evil genius. strategietitel. spielt man auch quasi den antihelden/superbösen/etc und versucht sich ein imperium mit schurken aufzubauen.
geht n bisschen in richtung dungeonkeeper, aber mehr so... james bond film mäßiger mastermind als eigene rolle.
mir wars nachher zuviel micromanagement, aber so die ersten 3,4,5 std hats spass gemacht.

/edit: das problem an der sache hat shag ja schon gut geschildert. ist mir auch so aufgefallen -> entweder wirds so gedreht, das der charakter ja eigentlich irgendwo tief drin gut is/was gutes tut, oder aber es wird durch "zuviel" humor ins lächerliche gezogen und damit entschärft. overlord war auch n gutes beispiel dafür. fable war die größte lachnummer, von innovation und crowdreaktionen gesprochen und raus kam halbgarer konsolen dünnschiss (sorry).
 
Zuletzt bearbeitet:
Das bringt mich zum nächsten Punkt, sind diese genannten Spiele wirklich "Böse" oder einfach nur Psycho? DA gibts ja gewaltige Unterschiede.

In Postal kann man z.b. selbst entscheiden, ob man manche Missionen blutig beenden will oder nicht, Stichwort "Milch" und "bezahlen". Später dann aber muss man zwangsweise mutierte Hunde zerfetzen, Zombies zerreißen, Taliban abballern und die US Army niedermetzeln, alles um im Endeffekt dieses idyllische Dorf da mit einem nuklearen Sprengsatz von der Karte zu pusten (Apocalypse Weekend/AW7).

mfg,
Markus
 
die games nehmen irgendwie ne ähnliche entwicklung wie die filme aus hollywood.. was ich generell eigentlich gar nich so schlecht finde, besonders was die größe des bugdets einiger titel angeht und die daraus resultierende qualität zum teil... aber.. dadurch werden eben auch vermehrt diese stereotypen auf den markt geworfen.
 
Hah, siehe "Super Bloody ... Mission", geniale Einspielung eines Videos bei Postal.
Nach man den Kühen mit dem Vorschlaghammer den Kopf weggeschlagen hat, bekommt man nen Raketenwerfer und die Super Bloody "blabla" Mission startet. DAnn ein Viode, dass leider nicht genügend Finanzielle Mittel dafür da waren und weiter gehts in der nächsten City, alles komplett vollgeschmiert mit Blut und es regnet - rote Blätter? Naja jedenfalls genial.

mfg,
Markus
 
@e-Laurin
ich bin da eher von den Intensionen des TE & anderen ausgegangen wie >gerne mal richtig die
"Sau raushängen lassen"...
ich spiele auch gern mal ironisch/satirisch den Bösewicht gerade bei Games wie B&W oder Overlord
da ist es ja auch bewusst überzogen...
aber doch bitte keine Sachen wo die Menschenwürde mit Füssen getreten wird wenn auch nur "spielerisch"...sowas gibts wiegesagt schon genug in der Realität !
Leute die das Bedürfnis haben ihre "bösen Triebe" richtig auszuleben sollten einfach nen Abenteuertrip
in die derzeitigen Krisengebiete machen wie >Libanon - Afganistan - Tibet etc...
vlt vergeht ihnen ja dann der "Spass an der bösen Seite"...
 
Ich sehe einen _gewaltigen_ Unterschied zwischen einem Spiel wie Dungeon Keeper und Postal. Das was ihr hier durchweg beschreibt sind Metzelspiele und genau die werden immer weniger werden, weil es sich einfach wirtschaftlich schon nicht lohnt einen Titel zu produzieren, der mit Sicherheit auf dem Index landet.
"Böse sein" und "in Blutrausch metzeln" sind unterschiedliche Paar Schuhe. Zu allem Übel ist es auch moralisch einfach bedenklich bei dem heute erreichbaren Realismus noch solche Spiele zu produzieren. Das hat nichts mehr mit einem Spiel zu tun, sondern das ist, wie es bereits hier schon erwähnt wurde, Snuff.

Um noch ein Beispiel zu nennen, in dem man zwischen Gut und Böse storytechnisch wählen konnte - Dark Messiah Of Might And Magic.
 
Ich habe aber keine Lust, dauernd den Weltverbesserer zu spielen, selbst wenn er eine sogenannte dunkle Vergangenheit mitbringt.
Ich will auch mal der fiese Sack sein, den alle hassen und der alle Anderen nach Strich und Faden fertig macht.

Spiele wie Hearts of Iron 2 zeigen es sehr gut, was ich meine. Wählt man da da deutsche Reich, ist man von lauter argwöhnischen und reizbaren Ländern umgeben, die einem keinen Meter trauen. Man gilt eben als das personifizierte Böse und merkt das an allen Ecken und Kanten.

Sowas will ich haben.


Btw, Gut und Böse ist nur eine Sache der Betrachtungsweise. Ein Terrorist hält seine Taten schließlic hauch für gut, sonst würde er was-auch-immer nicht machen.
 
Wer meint, er müsste mal richtig einen kaputt machen, der sollte sich eventuell in seiner Freizeit mal an Vollkontaktkampfsport betätigen. Das ist nicht nur altklug dahingesagt, sondern ein ernst gemeinter Rat. Glaube kaum, dass viele danach noch Lust haben Gewalt in einem Spiel umzusetzen.
 
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