News Zwölf-Kern-Prozessoren von AMD verfügbar

iSupply hat die Materialkosten dieses Prozessors berechnet und diese Betragen nur 6 US-Dollar.

Da möchte ich mal wissen, was die gerechnet haben... Silizium=Sand=0$ oder was?

Die Entwicklungskosten, den Aufbau der Fertigungsstrasse, etc. muss auhc irgendjemand bezahlen, und selbst ohne das würde ich vermuten, dass die Kosten für die reine Herstellung im dreistelligen Bereich liegen.
 
ähm wo steht denn das von iSupply bitte?
Ok wenn die für Silizium Sand als Grundlage nehmen dann stimmen sechs Dollar vielleicht. Aber so doof sind die eigentlich doch nicht, alles andere einfach wegzulassen^^
 
makus schrieb:
iSupply hat die Materialkosten dieses Prozessors berechnet und diese Betragen nur 6 US-Dollar.

Ich verstehe das Unternehmen gewinne machen wollen, aber dann auf einen Retailpreis von 1300-2000 USD zu kommen von 6 Dollar Kosten?? WTF? Kriegen die den Hals den nie voll? Das ist sittenwidrige Abzocke.
Äh ne. Also... ne, das kannst du doch nicht ernst meinen!? oO

Auf dem Weg bis zum Endkunden kommt ne ganze Handvoll von Unternehmen die daran verdienen wollen (nennt sich Produktionskette).
Und jedes einzelne dieser Unternehmen hat zu bezahlen:
Die Materialkosten an sich
Fertigungslöhne
Maschinen
Werkshallen
Kosten für Forschung und Entwicklung
Kosten für Verwaltund und Vertrieb
und so weiter

Und natürlich will jedes Unternehmen n Gewinn machen.

Und wenn du dir schlussendlich den "Gewinn" von AMD anschaust, wirst du auf den Trichter kommen, dass deine Schlussfolgerung absoluter Unsinn ist.
Wie manche Menschen in der heutigen Welt noch zurecht kommen... man kann sich doch wohl wirklich denken, dass hinter einem Produkt mehr steckt, als die reinen Materialkosten!? o_O
 
Zuletzt bearbeitet:
In dem Preis sind nicht nur die Materialkosten drin sondern auch Forschungs- und Entwicklungskosten, Gehälter der Arbeiter, Mieten für Gebäude, usw.
Die Materialkosten sind geringste Anteil am eigentlichen Preis.

Dazu kommt, dass die CPU für ein recht spezifisches Marktsegment (Server) herausgebracht wird. Erwarte da jetzt keine Absatzwunder.
 
Suxxess schrieb:
Und dann sollen die Intel Jünger sehen, dass doppelt soviele Kerne doch besser sind als doppelt soviele Threads.
Naja zumindest im SAP-SD werden 2 Istanbuls mit 12 Kernen von 2 Xeons mit nur 8 Kernen locker abgehängt. Erst mit doppelt sovielen CPUs (also 4 mit 24 Cores) kann sich der Opteron etwas absetzen.
Nimmt man ne andere Architektur, dann werden sowohl Intel als auch AMD von nur 4 POWER7 Prozessoren abgehängt. :evillol:

gruffi schrieb:
Doch, konnten sie. Istanbul ist mindestens so energieeffizient wie Gainestown.
Darum hat ja AMD auch Marktanteile im Servergeschäft abgeben müssen, weil die Kunden auf die ineffizienteren Xeon 55xx umgestiegen sind. :rolleyes:

nekro1 schrieb:
...jedoch ist mir die Abhängigkeit einfach zu gross. Fällt der Server aus, läuft gar nix mehr.
Tja, darum setzt man bei Hochverfügbarkeit nicht auf den x86 Schrott und bekommt mit dem POWER7 auch noch mehr Leistung als AMD oder Intel bieten können. ;)
 
CHAOSMAYHEMSOAP schrieb:
Tja, darum setzt man bei Hochverfügbarkeit nicht auf den x86 Schrott und bekommt mit dem POWER7 auch noch mehr Leistung als AMD oder Intel bieten können. ;)
Ist's net auch ne Eigenschaft von Virtualisierungs- Lösungen, die HW ein bisschen weniger wichtig zu machen, zumindest was die Verfügbarkeit angeht? oO
 
Homoioteleuton schrieb:
sind nicht viele GPUs aufgrund der höheren rechenleistung nicht sinnvoller?
speziell für encoding/decoding?

Stimmt leider wird dies besonders von AMD sehr Stiefmütterlich behandelt. Z.B. hat AMD AVIVO einschlafen lassen um den Exlusiv-Partner Cyberlink zu untersützen.
 
Wenn Zuverlässigkeit an erster Stelle steht, wirbt sogar Intel nicht mit x86, sondern mit dem Itanium. Sagt wohl alles, oder? ;)

Allerdings bietet der POWER7 die selbe Zuverlässigkeit bei weitaus höherer Performance. :evillol:
 
CHAOSMAYHEMSOAP schrieb:
Wenn Zuverlässigkeit an erster Stelle steht, wirbt sogar Intel nicht mit x86, sondern mit dem Itanium. Sagt wohl alles, oder? ;)

Allerdings bietet der POWER7 die selbe Zuverlässigkeit bei weitaus höherer Performance. :evillol:
Danke für die Info. Aber s war net ganz die AW auf meine Frage.^^
Wobei ich mal schätze, dass wenn meine Schlussfolgeurng falsch gewesen wäre, du mir widersprochen hättest!? ;)
 
CHAOSMAYHEMSOAP schrieb:
Darum hat ja AMD auch Marktanteile im Servergeschäft abgeben müssen, weil die Kunden auf die ineffizienteren Xeon 55xx umgestiegen sind. :rolleyes:
Liegt eher daran das viele Kunden noch immer denken das AMD nicht stabil sei oder dergleichen oder der Endkunde eher Intel aufgrund des besseren Image kauft.
Hab vier Monate bei nem Distributor gearbeitet und eine der beiden Varianten oder beide von den Systemhäusern gehört wenn ich eine alternative AMD Konfiguration gemacht hab welche sogar teilweise deutlich günstiger war und dabei schneller als eine Intel Konfiguration!

Tja, darum setzt man bei Hochverfügbarkeit nicht auf den x86 Schrott und bekommt mit dem POWER7 auch noch mehr Leistung als AMD oder Intel bieten können. ;)
Eine 100%tige Verfügbarkeit wird man auch so nie erreichen. Hardware kann immer ausfallen und genau hier kommt egal auf welche Architektur man letzten Endes setzt Virtualisierung ins Spiel.
Du lässt zwei Server mit einem VMWare ESX Server laufen und du hast ein SAN auf denen die eigentlichen Server liegen fällt der Hauptserver aus, erkennt der zweite Server dies und beginnt sich die entsprechenden Daten zu holen und übernimmt die arbeit. Dies geht realativ schnell.(Die genaue Zeit fällt mir nicht mehr ein)
Das ganze kann man natürlich noch weiter extrem verfeiner je nachdem wie hoch die Verfügbarkeit sein muss.
http://www.vmware.com/de/products/vi/vc/ha.html

Ist's net auch ne Eigenschaft von Virtualisierungs- Lösungen, die HW ein bisschen weniger wichtig zu machen, zumindest was die Verfügbarkeit angeht? oO
Ja das ist auch ein Vorteil der Virtualisierung. Wenn ein anbieter von Virtualisierungssoftware seine Software z.B. sowohl für x86 als auch IA64 usw. anbietet, dann ist es später eigentlich egal was für ne Architektur du kaufst. Du könntest dann die VMs nach lust und laune hin und her verschieben.
 
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Fonce schrieb:
Liegt eher daran das viele Kunden noch immer denken das AMD nicht stabil sei oder dergleichen oder der Endkunde eher Intel aufgrund des besseren Image kauft.
Dem könnte man zustimmen, wenn AMD nicht schonmal wesentlich besser im Server- Segment vertreten gewesen wäre. Als es noch hieß Opteron vs. P4- Architektur war AMD ziemlich am Aufholen was die Marktanteile anging.
Und mit dem TLB- Bug haben sie sich halt auch keine Freunde gemacht, und damit evtl. auch wieder alte Vorurteile belebt...
Von daher dürfte der momentane Rückgang zu nem guten Teil an eigenem Verschulden liegen.

Und gutes/besseres PR- und gute Werbung konnte AMD wohl noch nie.
 
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Cr4y schrieb:
Dem könnte man zustimmen, wenn AMD nicht schonmal wesentlich besser im Server- Segment vertreten gewesen wäre. Als es noch hieß Opteron vs. P4- Architektur war AMD ziemlich am Aufholen was die Marktanteile anging.
Und mit dem TLB- Bug haben sie sich halt auch keine Freunde gemacht, und damit evtl. auch wieder alte Vorurteile belebt...
Von daher dürfte der momentane Rückgang zu nem guten Teil an eigenem Verschulden liegen.

Und gutes/besseres PR- und gute Werbung konnte AMD wohl noch nie.
Natürlich ist es zum teil selbstverschuldet, aber es gab z.B. ein paar fälle wo der vom Systemhaus hellauf begeistert war als ich ihm für einen bestimmten zweck eine AMD Konfiguration zusammengestellt habe welche 500€ günstiger war als seine geplante Intel Konfiguration. Er sagte dann er müsste das mit seinem Kunden absprechen.
Am nächsten Tag rief er an und sagte er müsste wohl doch die Intel Konfig nehmen, da der Endkunde meinte das AMD ja nichts taugen würde.
Der Typ vom Systemhaus konnte es auch kaum glauben sowas zu hören und habe 1h probiert dem Endkunden das das AMD doch günstiger und schneller sein, aber nein der wollte das Intel System.

Tja so ist das halt wenn ein Techniker einem BWLer, welcher natürlich nur Intel kennt im normalfall und wenn er vielleicht mal was über AMD gehört hat dann nur schlechtes, ein AMD System verkaufen will...:freak:
 
1. OT: Ich muss in das Gespräche von Fonce einfach mal einwerfen, das es bei KFZs sprich Opel nicht anderst ist. Was der Bauer nicht kennt das frisst er nicht, ist def. leider noch in 100 anderen Branchen so....

2. BTT: Ich habe vor kurzem auf der Arbeit meines Vaters mal die alten Pentium 2 und Athlon XP rausgefeuert, auf wunsch seines Chefs weil die Angestellten, ja teilweise die !TIPPSE! an der Rezeption pro Word-Dokument einen Kaffee saufen durfte, weil es EEEEWIG dauerte bis diese mal öffnete bzw. sie fertig aufgebaut hatte. Naja, wenn man sich 5 Jahre lang nicht um den Windoof kümmert^^.

Da Chef ein Tabellen-Pro ist, hab ich ihm jeweils 3 Intel und 3 AMD Office Systeme vorgesetzt mit Hardwarevergleichsdaten aus CB-tabellen. Der Junior motzte gegen AMD, wie ihrs schon schreibt -> Instabil, Langsam, heiß, STROM!!!!

Nach dem ich ihn mit der frage: "Wieviel wiegt eigentlich ne Tonne Sand?" aus dem Konzept brachte, ihn mit Balken-Benchmark-Argumentation und nem Bericht über Intels PR-Gag/Mediamarkt zutexte mit dem Anhang das er "absolut nicht in der Materie steht", wurden ZWÖLF neue AMD-Komplett System mit Onboard-ATI bestellt. Und siehe da, der Kaffee schimmelt schon an, weil keiner mehr zum trinken kommt, Pause mal ausgenommen. Alle sind begeistert wie schnell und leise(BOXED) die doch sind. Dazu wurden gut 150€ Pro PC gespart weils eben kein Intel war.

Nur für die Idee: Firmenlogo -> We working with AMD-Systems
konnte ich keinen begeistern.... Schade^^

EDIT: Demnächst soll ich vllt auch den Server machen, aber ich glaube 20000€ wäre en bissle zuviel^^
 
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Cr4y schrieb:
Und gutes/besseres PR- und gute Werbung konnte AMD wohl noch nie.

Wie immer ist es nunmal so, dass es AMD auch nie wirklich gut ging um so etwas wirklich aufzubauen.
Das wirlich beurteilen kann man wohl erst, wenn Intel wirklich den Markt nicht mehr beeinflusst und die Kunden nicht so weiter beeinflusst werden. (Siehe Saturn und Dell Werbung gekoppelt mit Intel Werbung :rolleyes: )

Intel ist schließlich riesig und kann sone Werbung besser zahlen.

Aber wie wichtig gute PR ist sieht man an Nvidia ;)
 
nekro1 schrieb:
Grundsätzlich hab ich nix gegen die Zunehmende Virtualisierung der Server mittels VM, jedoch ist mir die Abhängigkeit einfach zu gross. Fällt der Server aus, läuft gar nix mehr. Dann stellt sich irgendwann die Kostenfrage, was effizienter ist..

Rufen 48 Kunden zeitgleich an das die Webservices nicht mehr gehen, hilft nur noch der Schrot

du scheinst das ganze in zu kleinen größenordnungen zu sehen. eine serverfarm bestehend aus 150 blades mit quadcore cpus, auf denen z.b. terminalserver laufen (inkl redundanz), kann durch solche cpus extremst verkleinert werden. statt 150 blades hat man dann halt nurnoch 50. spart rz-kosten was sowohl fläche und kühlung als auch stromverbrauch angeht.
für virtualisierte umgebungen oder cloud-farmen gilt das gleiche.
 
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Wenn juckt das, ob das Spiel nun mit 100 oder 120 fps läuft? Dafür sind diese CPUs nicht da.

Der Gag mit wie viel fsp <insert_random_ego_shooter_here> ist mittlerweile dermaßen ausgelutscht, man könnte eine Rutsche daraus machen.
 
was wuerden dem endkunden auch 12 kerne bringen?
ohne die passende SW unterstützung kann man sowas nicht nutzen.
selbst 4 kerne werden bei endkunden kaum benutzt.
 
Definiere Endkunde !
Ich bin auch "Endkunde" und hätte nichts dagegen 12 Kerne zu haben (bzw. die 3fache Leistung meines Quads) auch wenn diese größtenteils Idlen würden.
 
Coole nachricht! Da sin die wirklich schneller dran als erst prognistizirt, aber die richtige Vorstelluung fehlt ja jetut nur noch. Da bin ich aber mal sehr gespannt auf die ersten richtign benchmarks und was nu mit beckton ist. Da werden sich aber mal gehörig die dicken Chips im serverbereich batteln. :evillol: Ich hoffe dolle, das die 12'er auch bei der Effizienz aufholen konnten und nicht so wie die Istanbuler versagen. Da musste Amd ja immer mehr kerne und Tackt auffahren um gegen die kanllharten XEONs zu bestehen. :evillol:
Wird aber besser werden müssen und echte kerne sind immer noch besser, auch bei der Skalierung bei Servern als die virtuellen von INTEL. Wird aber knapp, ein zusammengepappter 12'er gegen einen 16 Thread Beckton. :lol: Gibt es da wenigstens schon mal benches?

@TigerRC: COole Story! Habe mich sehr amüsiert, aber das mit dem Firmen-Slogan hat wohl nicht geklappt, weil das falsches Englisch war. :lol:
 
Aber man muß anerkennen das AMD lernfähig ist.....:D Zwei Six-Cores einfach auf einen Sockel und man spart die Kosten für die Entwicklung eines nativen Designs..Gut das AMD
schon die Vorarbeit mit HT-Bus und Speicherkontroler hinter sich hat und nun darauf aufbauen kann...:evillol: Die Bandbreite des genannten Systems ist einfach toll. Server like - halt...
Ich sags`ja immer wieder, hätte AMD den Weg genommen 2-X2 Cores auf einen Sockel AM2 zu bringen ,wären sie nicht so stark ins Hintertreffen geraten ,gegenüber dem Core2- Quad.Man hätte etwas an der TDP arbeiten müssen,denn 2x 125 W wäre natürlich nicht machbar, aber immerhin hätte man zwei 45 W Cores zu verwenden können.Max. 4x 2,6 Ghz wären möglich gewesen-zu Beginn...und sie hätten Zeit gewonnen einen ausgereiften K10 herauszubringen...
 
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