25/26 ATi Radeon X1800, X1600 und X1300 im Test : Der High-End-Grafikchip R520 unter der Lupe

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Stromverbrauch

Für die Messungen der Stromaufnahme wird ein handelsüblicher Verbrauchs-Monitor, den man sich auch beim örtlichen Stromversorger ausleihen kann, genutzt. Gemessen wird die Gesamt-Stromaufnahme des Testsystems. Auch hier gilt die Teilung zwischen Idle- und Last-Betrieb, letzterer wird erneut durch Verwendung des 3DMark05 simuliert.

Stromverbrauch
Angaben in Watt (W)
  • Idle (Windows-Desktop):
    • nVidia GeForce 6800
      103
    • ATi Radeon X800
      105
    • nVidia GeForce 7800 GT
      105
    • ATi Radeon X800 XL
      107
    • ATi Radeon X850 XT
      109
    • ATi Radeon X850 Pro
      111
    • ATi Radeon X1300 Pro
      115
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      119
    • ATi Radeon X1600 XT
      120
    • nVidia GeForce 6800 Ultra
      128
    • ATi Radeon X1800 XL
      137
    • ATi Radeon X1800 XT
      152
  • Last:
    • ATi Radeon X1300 Pro
      149
    • nVidia GeForce 6800
      160
    • ATi Radeon X1600 XT
      164
    • ATi Radeon X800
      169
    • ATi Radeon X800 XL
      176
    • nVidia GeForce 7800 GT
      177
    • ATi Radeon X1800 XL
      186
    • ATi Radeon X850 Pro
      190
    • ATi Radeon X850 XT
      192
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      204
    • ATi Radeon X1800 XT
      206
    • nVidia GeForce 6800 Ultra
      208

Trotz des 90-nm-Prozesses scheinen die Radeon X1k-Karten allgemein sehr viel Strom zu benötigen. Die X1800 XT benötigt ebenso wie die X1800 XL unter Windows vergleichsweise viel Strom. Die beiden kleineren Karten sind zwar etwas genügsamer, besitzen aber für ihre Leistungsklasse ebenfalls eine sehr hohe Stromaufnahme. Unter Last sieht es dagegen schon deutlich besser aus und die Radeon-Karten liegen in etwa gleich auf mit den nVidia-Pendants, die dennoch immer etwas sparsamer arbeiten.

HDTV-Wiedergabe

Zum Einsatz in dieser Disziplin kam der schon altbekannte Film-Trailer namens „Step into Liquid“, der eine Länge von einer Minute und 56 Sekunden hat und in der Auflösung von 1920x1080 Pixel (1080p) vorliegt. Wer unseren Test auf seinem System nachahmen möchte, kann das Video direkt bei Microsoft herunterladen (Direktlink - 114 MB), benötigt aber zusätzlich jeweils die neuesten Treiber aus dem Hause nVidia und ATi, den Media Player in der Version 10 und ein spezielles Hotfix, damit der Player die HDTV-Beschleunigung auch unterstützt. Die CPU-Last wurde während des Abspielens von uns mittels ThrottleWatch und einem selbst geschriebenen Skript aufgezeichnet.

Zuallererst möchten wir anmerken, dass keine der Radeon X1k-Grafikkarten das HDTV-Video ohne grobe Bildfehler wiedergeben konnte. Dieser Fehler ist ATi bekannt und sollte in dem nächsten Treiber behoben sein, also ist bei den Ergebnissen etwas Vorsicht angebracht. Die neuen ATi-Grafikkarten liegen in etwa gleich auf mit den nVidia-Derivaten.

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