4/20 Fünf GeForce 8800 GTS 320 OC im Test : Welcher Hersteller macht das Rennen?

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POV 8800 GTS 320 Exo-Edition

Nachdem Point of View in den ersten Wochen lediglich eine GeForce 8800 GTS 320 nach den Referenzvorgaben von nVidia im Angebot hatte, hat man nun die „Exo-Edition“ (Extreme Overclock) nachgeschoben. Die Preissuchmaschine Geizhals verrät, dass der 3D-Beschleuniger für etwa 300 Euro den Besitzer wechselt. Allerdings wird die POV-Grafikkarte derzeit nur von einem einzigen Händler gelistet, der die Karte aber wenigstens auf Lager hat. Grund dafür könnte sein, dass die Exo-Edition erst vor kurzem angekündigt worden ist. Die Version mit den Referenztaktraten ist jedenfalls gut erhältlich, weswegen wir davon ausgehen, dass die bei der „Extreme Overclock“ bald genauso sein wird.

POV GeForce 8800 GTS 320 Exo
POV GeForce 8800 GTS 320 Exo

Point of View hebt bei der GeForce 8800 GTS 320 Exo-Edition die Frequenz der TMU-Domäne auf 575 MHz an, was einer Taktsteigerung von 75 MHz gegenüber dem Referenzdesign entspricht. Damit arbeiten die Texture Mapping Units sowie beinahe alle restlichen GPU-Komponenten mit ein und demselben Takt wie das Flaggschiff GeForce 8800 GTX. Bei der Shaderdomäne geht POV dagegen eher konservative Wege und belässt es bei dem Standardtakt von 1200 MHz. Den 320 MB großen Speicher, der von Hynix mit einer Zugriffszeit von 1,1 ns produziert wird, übertaktet der Hersteller von Haus aus auf 900 MHz – ebenfalls das Niveau der GeForce 8800 GTX. Die Kabelausstattung fällt bei der GeForce 8800 GTS 320 Exo-Edition ordentlich aus. Neben S-Video- und Composite-Kabel legt Point of View einen Strom-, S-Video-auf-YUV- sowie zwei DVI-auf-D-SUB-Adapter bei. Als traurig muss man dagegen das Softwarepaket, soweit man es so nennen darf, bezeichnen: Mehr als eine einsame Treiber-CD gibt es nicht.

POV 8800 GTS 320 Exo Rueckseite
POV 8800 GTS 320 Exo Rueckseite
POV 8800 GTS 320 Exo Luefter
POV 8800 GTS 320 Exo Luefter
POV 8800 GTS 320 Exo Slotblech
POV 8800 GTS 320 Exo Slotblech

XFX 8800 GTS 320 580M XXX

XFX ist einer der wenigen Herstellern, die zumeist nicht nur eine übertaktete Variante anbieten, sondern gleich zwei oder gar drei Varianten. Bei der GeForce 8800 GTS 320 scheint sich XFX für zwei Abkömmlinge entschieden zu haben. Das Topmodell, das sich bei uns eingefunden hat, trägt die Bezeichnung GeForce 8800 GTS 320 580M XXX und ist derzeit für etwa 300 Euro erhältlich. Die Karte ist in mehreren Online-Shops lieferbar, die Preisspanne ist allerdings recht groß. Manche Versender bieten das Modell für 300 Euro an, andere wollen dagegen gar 380 Euro haben.

XFX GeForce 8800 GTS 320 580M XXX
XFX GeForce 8800 GTS 320 580M XXX

XFX geht bei der GeForce 8800 GTS 320 580M XXX in die Vollen und übertrumpft mit den im BIOS programmierten Taktraten locker die restliche Konkurrenz aus dem Testfeld. Die TMU-Domäne läuft mit 575 MHz, wobei die Shaderdomäne ganz klar die Besonderheit der XFX-Karte ist. Diese arbeitet mit einer Frequenz von satten 1510 MHz, was selbst deutlich über dem Niveau einer schnelleren GeForce 8800 GTX liegt. Der 320 MB große VRAM, der von Hynix mit einer Zugriffszeit von 1,1 ns produziert wird, taktet mit 900 MHz. Die Kabelausstattung fällt bei dem Topmodell der GeForce-8800-GTS-320-MB-Karten von XFX durchschnittlich aus. Der Hersteller legt der Packung zwei DVI-zu-D-SUB-, ein S-VIDEO-auf-YUV-Adapter sowie ein S-VIDEO-Kabel bei. Für den Preis angemessen ist das Softwarepaket. Der Käufer erhält neben der obligatorischen Treiber-CD das PC-Spiel „Ghost Recon Advanced Warfighter“.

XFX 8800 GTS 320 XXX Rueckseite
XFX 8800 GTS 320 XXX Rueckseite
XFX 8800 GTS 320 XXX Luefter
XFX 8800 GTS 320 XXX Luefter
XFX 8800 GTS 320 XXX Slotblech
XFX 8800 GTS 320 XXX Slotblech

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