Fünf GeForce 8800 GTS 320 OC im Test : Welcher Hersteller macht das Rennen?

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Fünf GeForce 8800 GTS 320 OC im Test: Welcher Hersteller macht das Rennen?

Noch bevor der Grafikspezialist ATi mit der R600-GPU aus den Startlöchern gekommen ist, konnte der direkte Konkurrent nVidia mit der GeForce 8800 GTX, GeForce 8800 GTS sowie der vor kurzem präsentierten GeForce 8800 GTS 320 drei verschiedene Direct3D-10-Grafikkarten auf dem Markt platzieren, die allesamt das High-End-Segment innerhalb von kürzester Zeit zurecht erobern konnten. Letztere ist das neueste Produkt, das auf den Preisbewussten Käufer abzielt, der für einen moderaten Preis eine hohe Leistung haben möchten. Wie unser Test zur Produktvorstellung gezeigt hat, ist genügend Geschwindigkeit möglich, solange man keine höheren Auflösungen als 1280x1024 inklusive Anti-Aliasing sowie der anisotropen Filterung fährt. Falls doch, macht sich der halbierte Speicher von 640 MB auf 320 MB in manchen texturlastigen Spielen negativ bemerkbar.

Nichtsdestoweniger bietet die GeForce 8800 GTS 320 einen hohen Gegenwert für das verlangte Geld, weswegen der 3D-Beschleuniger in der Öffentlichkeit auf ein großes Interesse gestoßen ist. Zudem zeigen sich die Hersteller bei dem „kleinen“ Modell erstaunlich experimentierfreudig, was man von der GeForce 8800 GTX und GeForce 8800 GTS nicht gerade behaupten kann. So scheint das ein oder andere Unternehmen die Freude am Übertakten wiedergefunden zu haben, weswegen viele Karten mit modifizierten Taktraten erhältlich sind.

Dabei gehen manche Hersteller alles andere als zimperlich vor und steigern die Frequenz von TMU- und Shaderdomäne sowie des Speichers um ein gesundes Maß. Auch wenn zuerst die Hoffnung bestand, dass die ein oder andere Karte mit einem eigenen Lüfterdesign an den Start gehen wird, müssen wir dies leider verneinen. Einzig EVGA hat sich an eine Eigenentwicklung getraut, während auf den anderen Karten allesamt die, wie man anmerken muss, sehr gute Standardkühlung von nVidia verbaut wird.

Mit von der Partie in diesem Test sind BFG, Gainward, MSI, Point of View und XFX, die wir allesamt auf einen Vergleich eingeladen haben. Dabei erwarten wir nicht nur ein spannendes Duell der Karten untereinander, sondern stellen uns zudem die Frage, wie weit sich die von Haus aus übertakteten Modelle vom Referenzdesign absetzen können. Darüber hinaus werden wir klären, ob eine der übertakteten Grafikkarten oder ein 3D-Beschleuniger mit den Referenztaktraten, aber einem 640 MB großen VRAM, die Nase vorn haben wird.

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