23/25 GeForce GT 240 im Test : Nvidia Neuvorstellung kränkelt an alter Technik

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Übertaktbarkeit

Vielen dort draußen wird die gerade neu gekaufte Grafikkarte noch nicht schnell genug sein. Ein probates Mittel, dieses Bedürfnis nach noch mehr Geschwindigkeit zu befriedigen, ist die Hardware zu übertakten. Als kleine Stabilitätsprobe ließen wir den 3DMark06, der besonders grafiklastig ist, laufen und testeten nachfolgend den höchsten Takt mit Hilfe von Battleforge, Crysis Warhead und World in Conflict: SA. Jedoch muss man vor den Messungen anmerken, dass sich die Ergebnisse nicht auf jede Karte desselben Typs übertragen lassen, da die Güte von Chip zu Chip unterschiedlich ist.

Übertaktbarkeit
  • Battleforge:
    • Zotac GT 240– Übertaktet (657/1.340/2.040)
      21,5
    • Zotac GT 240 – Standard (550/1.340/1.700)
      19,6
  • Crysis Warhead:
    • Zotac GT 240– Übertaktet (657/1.340/2.040)
      15,6
    • Zotac GT 240 – Standard (550/1.340/1.700)
      14,5
  • World in Conflict: SA:
    • Zotac GT 240– Übertaktet (657/1.340/2.040)
      67,5
    • Zotac GT 240 – Standard (550/1.340/1.700)
      60,8

Die TMU-Domäne der Zotac GeForce GT 240 lässt sich um gute 107 MHz auf 657 MHz übertakten, bevor erste Grafikfehler auftauchen. Anders dagegen die Shadereinheiten, die sich mehr oder weniger gar nicht übertakten lassen. Denn bereits bei der geringst möglichen Anhebung der Frequenz erscheinen nach kurzer Zeit Grafikfehler. Der 512 MB große GDDR5-Speicher macht dagegen eine Steigerung von guten 340 MHz (2.040 MHz) mit. Weiter lässt sich der Takt aufgrund einer Limitierung des Treiber-internen Tools nicht erhöhen. Somit können wir die Performance je nach Anwendung zwischen acht und elf Prozent steigern.

VC-1-/H.264-Wiedergabe

Noch vor einigen Jahren standen sämtliche PCs vor der damals komplizierten Aufgabe, ein DVD-Video zu decodieren. Nachdem damals zuerst die CPU alleine ackern musste, und diese des Öfteren damit überfordert war, kam es bei den Grafikchipspezialisten in die Mode, ihre 3D-Beschleuniger mit speziellen Funktionen auszustatten, um dem Prozessor die Hauptarbeit des Dekodierens abzunehmen. Ein netter Nebeneffekt war, dass die Grafikkarten mit speziellen Algorithmen arbeiten konnten, der die Bildqualität ohne einen großen Leistungsaufwand verbessern konnte. DVDs sind mittlerweile schon längst keine Herausforderung mehr. Ein moderner PC steht mittlerweile vor deutlich schwereren Aufgaben: Das Decodieren von im VC-1- oder H.264-Codec befindlichen HD-Videos, die auf einer Blu-ray oder einer HD DVD aufgenommen worden sind (HD-Trailer haben zwar dieselben Codecs sowie eine identische Bildqualität, allerdings sind diese nicht verschlüsselt, weswegen die CPU-Auslastung um einiges geringer ausfällt). Wir haben uns als Film für „I am Legend“ (1080p, 24 Bilder pro Sekunde) entschieden, der im VC-1-Codec auf einer Blu-ray vorliegt. Wir messen sekündlich die CPU-Auslastung ab dem dritten Kapitel des Films und bilden jede fünfte Sekunde in einem Verlaufsdiagramm ab. Als Vertreter der H.264-Fraktion muss der Actionfilm „X-Men 3“ herhalten (1080p, 24 Bilder pro Sekunde). Für die Messungen haben wir die CPU auf 2,4 GHz heruntergetaktet sowie nur einen einzelnen CPU-Kern aktiv gelassen.

Prozessorlast: H.264-Wiedergabe
Angaben in Prozent
  • Maximal:
    • Nvidia GeForce 240 GT
      28
  • Durchschnitt:
    • Nvidia GeForce 240 GT
      17
  • Minimal:
    • Nvidia GeForce 240 GT
      9

Auf der GeForce GT 240 setzt Nvidia den Video Processor der dritten Generation ein, der neben H.264 auch den VC-1-Codec und DivX vollständig beschleunigen kann. In Folge dessen ist – unabhängig vom eingesetzten Hauptprozessor – die Entlastung der CPU bei diesen Formaten als sehr gut zu bezeichnen.

Prozessorlast: VC-1-Wiedergabe
Angaben in Prozent
  • Maximal:
    • Nvidia GeForce 240 GT
      26
  • Durchschnitt:
    • Nvidia GeForce 240 GT
      16
  • Minimal:
    • Nvidia GeForce 240 GT
      9

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