4/8 Sony Ericsson Xperia X8 im Test : Android-Smartphone für unter 200 Euro

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Display und Kamera

Einen insgesamt guten Eindruck hinterlässt das TFT-Display des Xperia X8. Mit einer Pixeldichte von 192 ppi (480 × 320 Pixel) stellt es Inhalte deutlich schärfer dar als die X10-Mini-Modelle.

Sehr gut schneidet der Bildschirm auch in Sachen Farbwiedergabe ab. Die Farbtemperatur des Weißpunkts weicht nur minimal von dem Tageslicht-Wert D65 (6500 K) ab. Ein Farbstich war auf unserem Testgerät demnach nicht zu erkennen.

Weißpunkt bei 132 cd/m²
Weißpunkt bei 132 cd/m²
Weißpunkt-Abweichung
Angaben in Punkten
  • delta E (CIE76):
    • Sony Ericsson Xperia X8
      7,00
    • Google Nexus One
      13,75
    • Samsung Galaxy S I9000
      15,42

Herbst und Winter werden uns zwar in den kommenden Monaten nur wenige helle, sonnige Tage bereiten, das Display des Xperia X8 ist für den Außeneinsatz dennoch etwas schwach auf der Brust. Aufgrund des schlechten Wetters in den vergangenen Tagen konnten wir direkte Sonneneinstrahlung leider nur durch Kunstlicht simulieren. Dabei stellte sich heraus, dass die eher geringe Leuchtdichte in sehr heller Umgebung für Probleme bei der Lesbarkeit der Bildschirminhalte sorgt.

Der Lichtsensor des Xperia X8 lässt sich nicht deaktivieren, weshalb die Leuchtdichte bei der Darstellung einer weißen Fläche in der höchsten Helligkeitsstufe zwischen 80 und 130 cd/m² liegt. Gleichzeitig wird immerhin Energie gespart, die der Akkulaufzeit zugute kommt.

Helligkeit (weiß)
  • Maximale Leuchtdichte:
    • iPhone 4
      486,00
    • Samsung Galaxy S I9000
      311,00
    • Google Nexus One
      217,00
    • HTC Desire
      202,00
    • Sony Ericsson Xperia X8
      132,00
  • Minimale Leuchtdichte:
    • iPhone 4
      2,90
    • HTC Desire
      7,00
    • Sony Ericsson Xperia X8
      19,00
    • Google Nexus One
      24,00
    • Samsung Galaxy S I9000
      84,00

Die Ausstattung der Kamera ist eines knapp 200 Euro teuren Geräts hingegen nicht würdig. Zwar lassen sich mit ihrer Hilfe passable Aufnahmen erzeugen, es fehlt allerdings sowohl an einer Blitzleuchte als auch an der Möglichkeit, die Optik auf spezielle Objekte zu fokussieren. Nahaufnahmen sind somit ausgeschlossen – die Aufnahme eines Portraits hingegen lässt sich noch bewerkstelligen.

Unbearbeitete Aufnahmen mithilfe des Xperia X8

Schade, dass hier gespart wurde, obwohl die Marke Sony Ericsson meist ein Garant für gute Kameraoptik ist. Für ein paar Euro mehr hätte man die Zielgruppe für das Xperia X8 deutlich vergrößern können. Funktionen wie ein Auto- oder gar Touch-Fokus (nur Xperia X10) bleiben somit den Modellen der X10-Serie vorbehalten.

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