Nvidia GeForce GTX 580 im Test: GTX 580 schlägt GTX 480 in allen Belangen

 22/29
Wolfgang Andermahr
791 Kommentare

Effizienzverbesserungen

Die GF110-GPU kommt gegenüber dem GF100-Vorgänger mit kleineren Verbesserungen in der Architektur daher, die die Pro-MHz-Leistung etwas anheben sollen. Um dies zu überprüfen, haben wir die GeForce GTX 580 herunter getaktet, um die Taktraten sowie die Anzahl der Ausführungseinheiten einer GeForce GTX 480 zu erreichen. Dabei müssen wir allerdings anmerken, dass sich eine GeForce GTX 480 nicht gänzlich mit der neuesten Nvidia-Entwicklung simulieren lässt. Denn die theoretische ROP-Leistung ist bei unser mit der GeForce GTX 580 simulierten GTX 480 etwas zu niedrig. Das sollte aber, wenn überhaupt, nur geringe Differenzen ausmachen.

Rating Effizienz – 1xAA/1xAF
    • GTX 580
      113,1
    • GTX 580 @ GTX 480
      100,0
    • GTX 480
      98,2
Einheit: Prozent, Arithmetisches Mittel
Rating Effizienz – 4xAA/16xAF
    • GTX 580
      113,2
    • GTX 580 @ GTX 480
      100,0
    • GTX 480
      97,8
Einheit: Prozent, Arithmetisches Mittel
Rating Effizienz – 8xAA/16xAF
    • GTX 580
      113,9
    • GTX 580 @ GTX 480
      100,0
    • GTX 480
      98,6
Einheit: Prozent, Arithmetisches Mittel

Unter 1920x1200 ohne Anti-Aliasing sowie der anisotropen Filterung können wir in einigen Anwendungen die Architekturverbesserungen bemerken. So läuft Crysis Warhead um drei Prozent, Metro 2033 um drei Prozent und Splinter Cell Conviction um fünf Prozent schneller. Den größten Sprung nach vorne macht Colin McRae Dirt 2, das gleich um neun Prozent zulegen kann.

Mit den beiden qualitätsverbessernden Features bringen die Modifizierungen an der GeForce GTX 580 beinahe durchgängig eine leichte Besserung, die aber nur messbar und mit Sicherheit nicht spürbar ist. Größere Sprünge machen erneut Metro 2033 (sieben Prozent) und Dirt 2 (neun Prozent).

Bei acht-facher Kantenglättung fallen die Steigerungen wieder etwas geringer aus, wobei erneut Splinter Cell Conviction mit vier Prozent und Dirt 2 mit sechs Prozent die besten Ergebnisse abliefern.

Damit sind die Architekturverbesserungen der GF110-GPU gegenüber dem GF100 also durchaus messbar, aber nur in wenigen Fällen spürbar. Nichtsdestotrotz bedeuten die Änderungen einen kleinen Schritt nach vorne.

Die Performancewerte im einzelnen