4/15 Trinity vs. Ivy Bridge im GPU-Vergleich : Duell um die APU-Grafik-Krone

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Video-Wiedergabe

Bildqualität

Eine der wohl wichtigsten Aufgaben einer APU ist die Wiedergabe hochauflösender Videos, vor allem also die einer Blu-ray. Dementsprechend wichtig ist die Bildqualität von H.264- oder VC-1-kodierten Videos, wobei es diesbezüglich bei Trinity keinerlei Überraschungen gegeben hat. Denn diese ist absolut identisch zum Llano-Vorgänger geblieben.

Und das ist auch wenig verwunderlich, da beim UVD 3.0 (Llano kommt mit dem UVD 2.0) zwar einige neue Codecs zur Beschleunigung hinzu gekommen sind, sich ansonsten aber nichts verändert hat. Dementsprechend ist die Bildqualität bei der Blu-ray-Wiedergabe sehr hoch und zumindest nach dem HQV-Benchmark-Test der von Intels Ivy-Bridge-CPU und auch der der Nvidia-Konkurrenz leicht überlegen. Jedoch können wir einen wirklichen Unterschied nur in dem Testprogramm feststellen, beim Abspielen einer Blu-ray gibt es – wenn überhaupt – nur marginale Differenzen.

Leistungsaufnahme

Leistungsaufnahme - Blu-ray-Wiedergabe
Angaben in Watt (W)
  • H.264:
    • Intel Core i3-3220
      45
    • Intel Core i7-3770K
      47
    • AMD A8-3870K
      51
    • AMD A10-5800K
      58
    • A10-5800K + GT 430
      62
    • A10-5800K + HD 6570
      77

AMDs Trinity-APU in Form des A10-5800K muss bei der Leistungsaufnahme während einer Blu-ray-Wiedergabe gegenüber dem direkten Vorgänger, dem A8-3870K, etwas Federn lassen. Denn während die alte APU auf einen Messwert von guten 51 Watt kommt (gemeint ist der gesamte PC), benötigt der „Neuling“ mit 58 Watt sieben Watt mehr.

Damit ist der Stromhunger kaum noch niedriger als beim Einsatz einer diskreten Grafikkarte in Form der Nvidia GeForce GT 430, die auf 62 Watt kommt. Bei Intels Ivy-Bridge-Vertreter arbeitet selbst der Core i7-3770K mit 47 Watt sparsamer, der Core i3-2220 begnügt sich mit noch einmal zwei Watt weniger.

Der A10-5800K in Kombination mit einer Radeon HD 6570 zieht nochmal 19 Watt mehr aus der Steckdose.

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