Trinity vs. Ivy Bridge im GPU-Vergleich: Duell um die APU-Grafik-Krone

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Wolfgang Andermahr
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Mikroruckler

Bei Llano ist die Problematik der Mikroruckler – gelinde gesagt – eine Katastrophe. Durch die von AMD unbearbeiteten Ruckler war Dual Graphics zum damaligen Launchzeitpunkt absolut unbrauchbar – und zudem deutlich schlimmer als bei der Desktop-Variante von CrossFire. Obwohl es keinen technischen Grund gibt, warum dies bei Trinity anders sein sollte, haben wir uns die Frametimes dennoch einmal angesehen.

Mikroruckler - Alan Wake 010.00020.00030.00040.00050.00060.000Millisekunden Frame 1Frame 2Frame 3Frame 4Frame 5Frame 6Frame 7Frame 8Frame 9Frame 10Frame 11Frame 12Frame 13Frame 14Frame 15Frame 16Frame 17Frame 18Frame 19Frame 20  Multi-GPU

Und auch beim A10-5800K in Verbindung mit einer Radeon HD 6570 hat CrossFire mit demselben Problem wie bei Llano zu kämpfen: Es gibt intensive Mikroruckler, die ein Spielen bei 30 Bildern pro Sekunde stark (negativ) beeinflussen. Selbst 40 FPS sind gefühlt noch nicht frei von den „Hakern“. Ab 50 Bildern pro Sekunde lassen sich die Mikroruckler dann mehr oder weniger ignorieren – wobei dies natürlich auch vom Spiel abhängig ist und variieren kann.

An dem Diagramm lässt sich auch gut erkennen, wie CrossFire bei der Radeon HD 7660D in Verbindung mit der Radeon HD 6570 arbeitet. Die diskrete Grafikkarte rechnet beim „APU-AFR“ an zwei Bildern gleichzeitig und die APU an einem Bild. Die Bilder werden dann auch in derselben Reihenfolge ausgegeben, wodurch die Mikroruckler entstehen – sprich, die Radeon HD 6570 gibt schnell hintereinander zwei Bilder aus und dann dauert es verhältnismäßig lange, bis die APU das Bild fertig gestellt hat und an den Monitor sendet.

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