20/22 Nvidia GeForce GTX Titan im Test : Schnellste Grafikkarte mit großem Namen

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Display Overclocking ausprobiert

Die GeForce GTX Titan kommt mit der Möglichkeit daher, den Monitor mit einer höheren Bildwiederholfrequenz anzusteuern als dies die aktuellen Standards vorsehen – sprich 60 Hz oder manchmal auch 120 Hz. Wir haben dies anhand mehrerer Monitore ausprobiert.

Das Vorgehen ist dabei ähnlich wie beim Übertakten eines Prozessors oder einer Grafikkarte. Man stellt eine Bildwiederholfrequenz ein und muss hoffen, dass sich der Bildschirm nicht wieder abschaltet. Ist dies doch der Fall, stellt das EVGA-Tool nach einigen Sekunden die vorher eingestellte Frequenz wieder her.

Wird das Bild dargestellt, heißt das aber noch lange nicht, dass das Vorhaben erfolgreich war. So haben wir bei zu hohen Frequenzen einerseits Grafikfehler erkennen können, andererseits kam es mitunter auch erst nach einigen Minuten zu Problemen, die in einer „Out-of-Range“-Anzeige des On-Screen-Displays des Monitors und somit einem schwarzen Bild resultieren.

Display Overclocking
Display Overclocking

Auf einem Samsung SyncMaster T240 zeigten sich unsere Versuche wenig ergiebig und ließen schlussendlich keine Steigerung zu, da der Monitor sich nach wenigen Minuten bei Nutzung einer höheren Bildwiederholfrequenz abschaltete. Ganz anders dagegen der Dell U2312HM, der gar einen Betrieb mit 75 Hz ohne Weiteres erlaubte. Der Asus VS238H platzierte sich hingegen in der Mitte und ließ lediglich 65 Hz zu.

Dies zeigt, dass es offensichtlich stark vom eingesetzten Display-Panel respektive der verbauten Elektronik abhängig ist, ob eine Erhöhung der Frequenz von Erfolg gekrönt ist. Einen generellen Wert kann man nicht nennen, stattdessen muss jeder – wie beim normalen Übertakten – ausprobieren, wo das Limit des eigenen Gerätes liegt.

Bildwiederholfrequenz auf einer GTX 690
Bildwiederholfrequenz auf einer GTX 690

Ein interessantes Detail am Rande. Zumindest mit unserer (Presse-)Version des Precision-X-Tools funktioniert das Display Overclocking auch auf anderen Nvidia-Grafikkarten, wie wir beispielsweise anhand einer GTX 690 testen konnten, und war somit nicht exklusiv auf die GeForce GTX Titan beschränkt, wie von Nvidia propagiert.

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