2/8 Günstige AMD- und Intel-CPUs im Test : Acht Modelle von 30 bis 65 Euro

, 177 Kommentare

Leistung

Für diesen Test weichen wir etwas vom Standard-Parcours der CPU-Tests ab. Der Fokus liegt auf Anwendungen, zudem werden wir anhand von drei Spielen zeigen, wie die Prozessoren mit zusätzlicher diskreter Grafik und, wie in sieben von acht Fällen vorhanden, mit integrierter Grafik arbeiten.

Um die Vergleichbarkeit mit den anderen getesteten CPUs zu wahren, geben wir drei Prozessoren direkt als Einordnungshilfe mit aus, während weitere 18 Prozessoren auf Wunsch eingeblendet werden können.

Anwendungen

Die von uns getroffene Auswahl an Benchmarks in Anwendungen ist auf das aktuelle Marktumfeld ausgelegt. Dies heißt in erster Linie, dass Prozessoren mit vielen realen und auch logischen Kernen in der Wertung weit vorne landen.

Hinweis: Mittels Schaltfläche über den folgenden Diagrammen kann vorwärts und rückwärts durch Einzelergebnisse der Messungen geklickt werden.

Am Ende landet der Athlon X4 mit seinen zwei Modulen und vier Threads an der Spitze der acht getesteten Modelle. Die Ein-Modul-APUs von AMD haben im Durchschnitt über acht verschiedene Anwendungen das Nachsehen gegenüber allen Intel-Prozessoren.

Preislich liegen die CPUs weiter auseinander als bei der Leistung. Der Athlon X4 750K leistet zwar 69 Prozent mehr als der A4-4000, kostet aber 100 Prozent Aufpreis. Nicht neu, trifft es doch in der Regel auf alle leistungsstärkeren Modelle zu, deren Aufpreis schneller ansteigt als die Leistung im Vergleich dazu zulegt.

Interessantes Detail am Rande: der neue Pentium G3220 auf Basis der „Haswell“-Architektur mit seinen 200 MHz weniger Takt bietet die gleiche Leistung wie der G2130 mit „Ivy Bridge“-Kernen. Dies bestätigt noch einmal unsere Messungen von Anfang Juni zum Start der „Haswell“-Plattform, die einen nur geringen Vorsprung von sechs bis acht Prozent bei gleichem Takt gegenüber „Ivy Bridge“ gezeigt hatten.

Theoretische Tests

Theoretische Tests untermauern in der Regel die Ergebnisse der Anwendungsbenchmarks, da insbesondere die Zusatzinstruktionen unterstützt werden, die im Alltag noch nicht zum Zuge kommen. Letztlich bestätigt sich aber auch hier das gleiche Bild, was die Anwendungen bereits gezeigt haben, die Abstände zur absoluten (ausgeblendeten) Spitze werden ausgehend von den kleinsten CPUs jedoch riesig.

Die theoretischen Tests bestätigen die in den realen Anwendungen erzielte Rangordnung. Der Athlon X4 führt das Testfeld vor den Intel-CPUs an.

Auf der nächsten Seite: Spiele