7/8 SilverStone Nightjar im Test : 520 Watt dank 80Plus-Platin passiv gekühlt

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Lautstärke

Bei der Bestimmung der Lautstärke kommen die im Artikel „So testet ComputerBase Netzteile“ beschriebenen Szenarien zum Einsatz, die unterschiedliche Verbräuche mit verschiedenen Testsystemen und Programmen beim Einsatz normaler Rechnerkonfigurationen simulieren.

Szenario gemessene Leistungsaufnahme des Gesamtsystems
1 unter 10 Watt
2 75 Watt
3 180 Watt
4 320 Watt
5 425 Watt
6 525 Watt

Subjektive Einschätzung

Auch ohne Lüfter bleibt der vollständig lautlose Betrieb ein Traum. Das Null-dB(A)-Versprechen von SilverStone ist falsch. Das Nightjar produziert leichte elektronische Nebengeräusche (Rauschen). Insgesamt sind Elektronikgeräusche der beiden Testexemplare trotz gleicher Technik etwas niedriger als bei der Sea-Sonic-Version. An der (lauten) Chroma-Teststation mit statischer Last sind gar keine Nebengeräusche wahrnehmbar. Wie stark die Geräusche in realen Systemen ausfallen, kommt auf die Lastcharakteristik der verbauten Komponenten an. Eine allgemein gültige Prognose ist nicht möglich.

Die Verbesserungen im Vergleich zum Test des Sea Sonics im Juni 2013 lassen sich durch die Erfahrungen der Serienproduktion und die veränderte Kondensator-Auswahl auf der Sekundärseite erklären. Es ist äußerst wahrscheinlich, dass auch die neueren Lieferungen des Sea Sonic Platinum Fanless im Schnitt leiser als die ersten Exemplare arbeiten, da dort die gleiche Modifikation umgesetzt wurde. So oder so: Das SilverStone Nightjar ist ein sehr leises bis nahezu lautloses Netzteil.

Von den aktiv gekühlten Modellen kann subjektiv das be quiet! Straight Power 10 im unteren bis mittleren Lastbereich mithalten. Bei hoher Last können nur Dark Power Pro und Enermax Platimax einige Silent-Anhänger für sich gewinnen.

Auf eine Temperaturmessung wurde bewusst verzichtet, da im Vergleich zu den Wärmebildern aus dem älteren Test keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind.

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