4/15 GeForce GTX 960 im Test : Schneller und langsamer als die GeForce GTX 760

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Einzelergebnisse Spiele

An den Einzelergebnissen zeigt sich, dass Maxwell und Kepler unterschiedliche Stärken und Schwächen haben – separate Testreihen zeigen allerdings, dass die geringere Speicherbandbreite nur ein kleinerer Faktor für variierende Performanceergebnisse ist und nicht eine komplette Bremse.

Funktioniert alles wie geplant, arbeitet die GeForce GTX 960 ein gutes Stück schneller als die GeForce GTX 760. Das ist zum Beispiel in Anno 2070 und Metro: Last Light der Fall. Der Geschwindigkeitsvorteil beträgt beide Mal gut 25 Prozent. Aber es gibt auch die anderen Titel, in denen sich das Bild dann umdreht.

Ein Kandidat ist Crysis 3, das auf der GeForce GTX 760 elf Prozent schneller läuft als auf der neuen Grafikkarte. Risen 2 ist ein weiteres Spiel. Dort ist das Kepler-Modell um acht Prozent voraus. Warum dies so ist, ist unklar. Die Speicherbandbreite ist nicht der „große, alleinige Schuldige“. Möglicherweise zeigt sich in den Spielen die geringere Texturleistung der GeForce GTX 960.

Frameverläufe Spiele

Die Frameverläufe zeigen, dass sich die GeForce GTX 960 und die GeForce GTX 760 trotz der unterschiedlichen Architekturen oft sehr ähnlich verhalten. Allerdings gibt es auch Spiele, in denen ein munterer Schlagabtausch zu beobachten ist.

In Call of Duty: Ghost zum Beispiel liegt mal die eine und mal die andere Grafikkarte vorne. Und in Hitman: Absolution ist die GeForce GTX 960 den größten Teil der Testszene zwar langsamer als die GeForce GTX 760, dafür bricht die Maxwell-Grafikkarte in der forderndsten Sequenz weniger ein.

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