3/4 Quantum Break Benchmark : Steam mit DX11 gegen Windows Store mit DX12

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Benchmarks auf dem Intel Core i7-6700K

Was für ein Ergebnis: Mit dem Core i7-6700K legen Grafikkarten von Nvidia in der Steam-Version mit DirectX 11 gegenüber der Windows-Store-Variante mit DirectX 12 deutlich an Leistung zu. Bei der GeForce GTX 1080 sind es in 1.920 × 1.080 rund 35 Prozent, bei der GeForce GTX 980 Ti gar 42 Prozent. In den höheren Auflösungen wie 2.560 × 1.440 sowie 3.840 × 2.160 bleibt es dabei.

Auf Grafikkarten von AMD ist das Bild ein vollkommen anderes: Es kommt ganz auf die Qualitätseinstellungen und die Grafikkarte an, welche Version die schnellere ist. So zeigt die Radeon RX 480 eine beeindruckende „Sturheit“, beide Varianten liegen immer gleich auf. Die Radeon R9 390 kann dagegen des Öfteren von der DirectX-12-Umsetzung profitieren: zwölf Prozent liegt diese Version vorne. Außer in 3.840 × 2.160 wird auch die Radeon R9 Fury X etwas schneller mit DirectX 12, allerdings ist der Abstand geringer.

Vergleicht man Radeon und GeForce miteinander fällt auf, dass unter DirectX 12 AMD die Nase vorn hat, unter DirectX 11 dann jedoch Nvidia deutlich das Ruder übernimmt – und deshalb letztendlich auch absolut die höchsten FPS liefert.

Benchmarks auf dem AMD FX-8370

Mit einem sehr schnellen Prozessor profitieren also nur wenige Grafikkarten von AMD von der DirectX-12-Umsetzung und gibt es einen, ist er klein. Mit einem deutlich langsameren Prozessor wie dem AMD FX-8370 ändert sich dieses Bild allerdings massiv: In diesem Fall kann AMD die theoretischen Vorteile der Low-Level-API auch praktisch in wesentlich mehr Leistung umsetzen.

Bis zu 47 Prozent mehr Leistung

Die Windows-Store-Version von Quantum Break ist auf dem FX-8370 mit einer Radeon RX 480 plötzlich 24 Prozent schneller und in den genutzten Einstellungen auf einmal gut spielbar Die Radeon R9 390 legt um 26 Prozent zu, die Radeon R9 Fury X gar um satte 47 Prozent. Auch in höheren Auflösungen bis hin zu Ultra HD können Grafikkarten von AMD von DirectX 12 in dem Spiel profitieren. Im Detail ein schönes Ergebnis, in Summe aber ein großes Problem, wenn Spiele auf zwei verschiedenen Plattformen zwei verschiedene APIs nutzen. Denn woher wissen, welche für welchen Rechner die bessere ist?

Bei Nvidia bleibt dagegen alles beim Alten. Alle getesteten Modelle werden unter DirectX 12 in Quantum Break deutlich langsamer. Die GeForce GTX 1080 bleibt trotzdem der mit Abstand schnellste 3D-Beschleuniger in diesem Spiel. Und die GeForce GTX 1060 liegt immer noch vor der Radeon RX 480, auch wenn die dank DirectX 12 deutlich näher an die Pascal-GPU heran rücken konnte.

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