Hochwertige Tastenkappen: Corsair bietet PBT-Kappen für eigene Tastaturen an

Max Doll 38 Kommentare
Hochwertige Tastenkappen: Corsair bietet PBT-Kappen für eigene Tastaturen an
Bild: Corsair

Der stetig steigenden nominellen Haltbarkeit mechanischer Taster zum Trotz wird das zweite Element der Taste in aller Regel vernachlässigt. Das ändert sich nur langsam: Corsair bietet für eigene Tastaturen höherwertige Tastenkappen mit langlebiger Beschriftung zum Nachrüsten an.

Die für rund 50 Euro in den Farben Schwarz und Weiß angebotenen Nachrüst-Sets enthalten Tastenkappen aus PBT-Kunststoff. Gegenüber herkömmlichen Alternativen reibt sich die Oberfläche nur sehr langsam ab, was dazu führt, das die Kappen ihre ursprüngliche Beschaffenheit beibehalten – sie fangen nicht nach wenigen Wochen oder Monaten an zu glänzen.

Double-Shot-Beschriftung erklärt

Auch die Beschriftung wird haltbar ausgeführt. Lettern entstehen im Doppel-Spritzguss-Verfahren. Hierbei werden die Kappe sowie die Beschriftung zunächst als Rohling gegossen, der hier aus transparentem Kunststoff besteht. Anschließend wird die eigentliche Form der Kappe mit farbigem Material aufgetragen – normalerweise wird Farbe lediglich als Beschichtung aufgetragen. Um die Beschriftung verschwinden zu lassen, muss hier die gesamte Kunststoffschicht abgetragen werden. Das verspricht quasi unlimitierte Haltbarkeit. Einen weiterführenden Überblick über Material und Beschriftungen von Tastenkappen liefert die große Kaufberatung Tastaturen auf ComputerBase.

Corsairs PBT-Tastenkappen unterscheiden sich in zwei wesentlichen Punkten von anderen Nachrüstlösungen, die Ducky anbietet und etwa in der Ducky One PBT (Test) schon werksseitig verbaut sind: Das Unternehmen verdoppelt die Wandstärke der Tastenkappen. Verglichen mit einfachen Ausführungen verändert sich durch das leicht steigende Gewicht das Tippverhalten, vor allem aber werden Geräusche ein wenig stärker gedämpft.

Nur für Corsair

Universell nutzbar sind die Kappen allerdings nicht, sie richten sich vorrangig an Besitzer von Tastaturen des Unternehmens mit deutschem oder US-Layout. Unterstützt werden die Typen K95, K70, K65, K66, K63 und Strafe. Der Grund für diese Limitierung ist im besonderen Layout dieser Eingabegeräten zu finden. Corsair teilt die erste Tastenreihe nicht gemäß der Norm auf. Stattdessen wird unter anderem die Leertaste auf Kosten der Windows-Tasten vergrößert, was generelle Kompatibilitäten verhindert: Für Corsair-Tastaturen braucht es angepasste Tastenkappen wie die nun vorgestellten Sätze, die aus gleichem Grund nicht auf normale Tastaturen passen.