Rubberdome & Mechanisch: Kaufberatung für Tastaturen aller Art

Max Doll 625 Kommentare
Rubberdome & Mechanisch: Kaufberatung für Tastaturen aller Art

Neben der Maus ist die Tastatur das wesentliche Eingabegerät am PC. Die Auswahl am Markt ist vielfältig, die Preise reichen von unter zehn bis mehrere hundert Euro. ComputerBase nennt empfehlenswerte Modelle mit Gummiglocken oder Mechanik für alle Einsatzzwecke von Gaming bis Office.

Rubberdome und mechanische (Gaming-)Tastaturen: Die Qual der Wahl

Eingabegeräte, obschon oft vernachlässigt, sind als Schnittstelle zwischen Nutzer und Heimrechner eine der wichtigsten Komponenten eines PCs. Im Falle von Tastaturen lassen sich mit handelsüblichen Großserienprodukten zwischen 3 und 300 Euro in ein entsprechendes Modell investieren. Die Preisfrage lautet also, welches das geeignete Modell für die eigenen Bedürfnisse ist. ComputerBase klärt dabei auch, dass sich der Begriff „Gaming-Tastatur“ lediglich für Marketing-Zwecke eignet und anspruchsvolle Nutzer vor allem auf mechanische Keyboards setzen sollten.

Das bietet der Überblick

Um diese Frage möglichst zu beantworten, nennt der Überblick zunächst abhängig vom zur Verfügung stehenden Budget empfehlenswerte Tastaturen aller Preisklassen. Ungeachtet des Kaufpreises sind insbesondere die Cherry Evolution Stream XT, die Cougar 200K sowie Cherrys MX Board 3.0 und die Fnatic Rush G1 ausgewogene Eingabegeräte. Eine Beratung im Detail wird über die folgenden Abschnitte gewährleistet.

Dort wird ein umfassender Überblick über Markt- und Produktgattung gegeben; abgedeckt wird nahezu jeder Aspekt einer Tastatur von der Technik und den Tastern bis hin zu besonderen Einsatzgebieten. Einzelne Empfehlungen finden sich unter anderem für Kompakt-, Office- und Gaming-Tastaturen. Der Blick auf „Sofa-Tastaturen“ für den HTPC oder die „Steam Machine“ rundet den Ratgeber ab.

Kurzempfehlungen nach Preisklassen

Preisklasse Empfehlungen Merkmale
Bis 10 Euro Logitech K120* Rubberdome, flach
10 bis 25 Euro Cherry Evolution Stream XT* Scissor-Taster, sehr flach, Medientasten
Cherry KW 3000 Rubberdome, flach, kabellos, Medientasten
Microsoft Wired Keyboard 600 Rubberdome, flach, Medientasten, Programmtasten
25 bis 50 Euro Cougar 200K* Scissor-Taster, sehr flach, Beleuchtung, Medienfunktionen
Gigabyte Force K7 Scissor-Taster, sehr flach, Beleuchtung, Medienfunktionen,
Scrollrad (Lautstärke, Helligkeit)
Corsair Raptor K30 Rubberdome, Beleuchtung, Medientasten, Makrotasten,
Profile, Profiltasten
VicTsing I-500 Outemu Blue, kein Nummernblock
50 bis 75 Euro Cherry MX Board 3.0* Cherry MX Red, Black, Brown & Blue, flach,
Medientasten, Handballenauflage (optional)
Qpad MK-50 Pro Cherry MX Red, Brown & Blue, Medienfunktionen, Handballenauflage
75 bis 100 Euro Logitech G910 Romer-G, RGB-Beleuchtung, „flach“, Medientasten, Makrotasten,
Scrollrad (Lautstärke), Handballenauflage
Fnatic Rush G1 (ehem. Func KB-460) Cherry MX Red, Brown & Blue, Beleuchtung, Handballenauflage,
USB-Hub
Ozone Strike Battle Cherry MX Red & Brown, Beleuchtung, freistehende Taster,
kein Nummernblock, Medienfunktionen
100 bis 125 Euro Cooler Master MasterKeys Pro L Cherry MX Red, Brown & Blue, Beleuchtung, Medienfunktionen,
Profile, Profiltasten
Logitech G810 Romer-G, „flach“, RGB-Beleuchtung, Medientasten, Scrollrad (Lautstärke)
125 bis 150 Euro Cherry MX Board 6.0 Cherry MX Red, Beleuchtung, flach, Handballenauflage, Medientasten,
Medienfunktionen, Aluminium-Gehäuse
Corsair K70 Cherry MX Red & Brown, freistehende Taster, Beleuchtung,
Medientasten, Scrollrad (Lautstärke), Handballenauflage
Cooler Master MasterKeys Pro L RGB Cherry MX Red, Brown & Blue, RGB-Beleuchtung, Medienfunktionen,
Profile, Profiltasten
über 150 Euro Corsair K95 Platinum Cherry MX Speed & Brown, RGB-Beleuchtung, freistehende Taster, Medientasten, Makrotasten, Profile, Handballenauflage
Razer BlackWidow Chroma Razer Orange & Green, RGB-Beleuchtung, Makrotasten, Medienfunktionen
*Award: ComputerBase-Empfehlung
Tastaturempfehlungen

Der Preisbereich unterhalb von 50 Euro ist mit Ausnahme der Vic-Tsing I-500 günstigen Gummiglocken-Tastern vorbehalten, wobei ab 25 Euro eine Tastenbeleuchtung die Ausstattung abrundet. Oberhalb dieser Grenze sind gummibasierte Taster keine gesonderte Empfehlung wert. In diesem Bereich dominieren höherwertige, mechanische Taster in allen Formen und Ausprägungen das Bild.

Dabei steigt der Kaufpreis bei fast allen Tastaturen nur noch mit der Menge der Ausstattung an, das Tippgefühl wird hingegen maßgeblich von der Tastentechnik bestimmt – und die ist bei gleichen Tastern identisch. Wer keine (RGB-)Tastenbeleuchtung (ab 75 bzw. 100 Euro) benötigt, liegt insofern mit der Cherry MX Board 3.0 richtig.

Im Zweifelsfall empfiehlt sich ein zusätzlicher Blick auf die Ausstattung der Tastaturen und die genannten Alternativmodelle, die genau das sind: Ebenfalls gute, aber anders abgestimmte Tastaturen, die andere Vorzüge und Nachteile besitzen.

Logitech K120
Cherry G85-23100DE-2 Evolution Stream XT Corded
Cougar 200K
Größe (L × B × H): 45,0 × 15,5 × 2,3 (3,6) cm 46,5 × 17,0 × 1,9 (2,8) cm 45,0 × 16,5 × 2,3 (3,0) cm
Layout: 105 ISO 105 ISO (erweitert) 105 ISO
Gewicht: 460 g 906 g 849 g
Kabel: 1,45 m, USB 2.0 1,70 m, USB 2.0 1,60 m, USB 2.0
Hub-Funktion:
Key-Rollover: 2-KRO
Schalter: Rubberdome Scissor Scissor
Repeat-Rate wählbar
Tasten: Form: zylindrisch
Material: ABS-Kunststoff
Beschriftung: pad printed
Form: zylindrisch
Material: ABS-Kunststoff
Beschriftung: laser cut
flache Tasten
Zusatztasten: 6 × Medien
Medienfunktionen: Stumm, Lautstärke, Abspielen/Pause, Vor/Zurück Stumm, Lautstärke, Abspielen/Pause, Stopp, Vor/Zurück
Zusatzfunktionen: LED-Modi, Gaming-Modus, Programmverknüpfungen, System-Funktionen
Beleuchtung: Farbe: Orange, Blau, Grün, Violett, Türkis, Gelb, Weiß
Makros & Programmierung:
Preis: ab 10 € ab 24 € ab 30 €

Gaming-Tastaturen

Obwohl Hersteller viel Zeit, Geld, Mühe und gerne martialisch-militärische Formulierungen darauf verwenden, die besondere Eignung spezieller „Gaming-Produkte“ herauszustellen, ist der praktische Nutzwert oftmals gering. Grundsätzlich gilt: Spielen lässt sich auf jeder Tastatur. Um im Online-Duell zu brillieren, braucht es weder eine (schicke, aber nutzlose) Hintergrundbeleuchtung noch zahlreiche Leuchteffekte.

Auch der Nutzwert von Makros und vollständig programmierbarer Tasten steht für die Allgemeinheit infrage, zumal sich jede Tastatur per unabhängiger Software neu belegen lässt. Gleiches gilt für das Versprechen minimierter Latenzen. Diese werden mit wenigen Ausnahmen wie der MX Board 6.0 (Test) nur für einen kleinen Teil der Übertragungskette reduziert, der effektive Gewinn bleibt aber selbst im Maximalfall für den Durchschnittsspieler, der E-Sport nicht zum Beruf erhoben hat, in einem nicht wahrnehmbaren Bereich. Insbesondere im Gaming-Bereich gilt ohnehin, dass nicht jedes beworbene Merkmal ein Feature oder gar nützlich ist.

Dass „Gaming-Features“ wenig Mehrwert besitzen, hat z.B. die Strike 7 von Mad Catz gezeigt
Dass „Gaming-Features“ wenig Mehrwert besitzen, hat z.B. die Strike 7 von Mad Catz gezeigt

Das Fazit jahrelanger Produkttests lautet daher: Nur aufgrund vermeintlicher Vorteile sollten Gaming-Features die Kaufentscheidung keinesfalls dominieren. Ein gutes Tippverhalten, Taster, die dem persönlichen Geschmack entsprechen, eine geringe Schmutzempfindlichkeit und ein sicherer Stand haben mehr praktischen Nutzen und mehr Vorteile als Makros, überbordend bunte Blinkeffekte und Latenzoptimierungen. Kurzum: Eine gute Tastatur ist im Allgemeinen auch gut zum Spielen.

Detaillierte Entscheidungshilfen: mechanisch oder Rubberdome?

Um eine Handreiche bei einer Kaufentscheidung gemäß individuellen Anforderungen zu geben, führt um einen Weg in die Tiefe der Materie nichts herum. Die erste Entscheidung beim Kauf einer Tastatur ist eine grundsätzliche: diejenige nach der Technik. Der folgende Überblick rückt deshalb die populärsten Tastertypen und Techniken zur Generierung von Signalen ins Rampenlicht.

Taster und Technik

Der technische Unterbau teilt den Markt zunächst grob in zwei Klassen: Eingabegeräte mit Gummiglocken-Technik (Rubberdomes) und solche mit aufwendigeren, mechanischen Tastern, die es jeweils mit unterschiedlichen Varianten und Abarten gibt, durch die sich einzelne Hersteller besonders in Szene setzen möchten. Beide Produktklassen haben unterschiedliche Vor- und Nachteile:

Technik Vorteile Nachteile
Mechanik Langlebigkeit
gleichbleibendes Feedback
Reparaturfreundlichkeit
vielfältig abgestimmte Taster
in der Regel hohes Key-Rollover
Einzeltastenbeleuchtung
hohe Einstandskosten
flache Bauform selten
höhere Lautstärke
Rubberdome günstig
große Vielfalt an Layout-Varianten mit Zusatztasten
geringe Lautstärke
flache und normale Bauformen
in der Regel 2-Key-Rollover
Alterungsprozess des Materials verändert Feedback

Rubberdome-Technik erklärt

Nahezu alle Rubberdome-Tastaturen generieren Signale, indem zwei Leiterfolien an Kontaktpunkten zusammengedrückt werden. Die Tastenkappe drückt hierzu die namensgebende Gummiglocke ein, die den nötigen Druck auf die Leiterfolien erzeugt und sowohl den typisch weichen Anschlag als auch den spürbaren „Klick“ produziert.

Eine Ausnahme sind lediglich sehr teure Tastaturen mit aufwendigeren Tastern von Topre, die etwa in der CM Storm Novatouch (Test) verbaut werden. Dort wird ein Signal kapazitiv ausgelöst. Dieses Verfahren verbindet die Charakteristik und das Tippgefühl von Gummiglocken mit der Präzision typischer mechanischer Schalter.

Auf Gummiglocken basierende Schalter generieren ein taktil-weiches Tippgefühl mit stets spürbarem Druck- und Klickpunkt. Das Feedback kann sich abhängig von Material und Ausführung der Glocken grundsätzlich unterscheiden, die weiche Grundcharakteristik bleibt aber stets erhalten.

Gemein ist allen Variationen zudem eine maximale Eindrücktiefe zwischen 2 und 3,5 bis 4 Millimetern, wobei der maximale Widerstand am Druckpunkt bei rund 55 bis 60 Gramm erreicht wird. Dieser Widerstand fällt anschließend in unterschiedlicher Stärke ab – so entsteht ein erspürbarer Druckpunkt und damit die taktile Charakteristik. Anders als bei mechanischen Tastern muss nahezu der gesamte Tastenhub ausgenutzt werden, um ein sicheres Auslösen durch ausreichenden Druck auf die Leiterfolien zu gewährleisten.

Scissor-Technik

Scissor-Taster werden bei besonders flachen Tastaturen im Notebook-Stil eingesetzt. Sie generieren Signale ebenfalls mit Hilfe von Gummiglocken und Folien. Dabei wird der Taster aber zusätzlich durch einen scherenförmigen Stabilisator unterstützt, der Chassis und die besonders flachen Tastenkappen an vier Stellen über Kreuz verbindet.

Mit dieser Konstruktion gehen weitere Eigenheiten einher: Aufgrund der Bauweise reduziert sich der Hubweg auf etwa 2 mm, zudem sitzen Kappen „strammer“ und haben deutlich weniger Spiel. Sie lassen sich darüber hinaus aufgrund der Stabilisierung unabhängig von der Position des Fingers gleichmäßig auslösen. Das Scherenelement gewährleistet dabei eine gleichmäßige Abnutzung der Schalter, was sich in höherer Lebensdauer niederschlägt. Fremdkörper können die Funktion des Tasters allerdings leichter beeinträchtigen.

Scherenelemente stabilisieren die Tastenkappe und limitieren den Hubweg
Scherenelemente stabilisieren die Tastenkappe und limitieren den Hubweg

Begrenzte Lebensdauer

Die qualitative Lebensdauer gummibasierter Taster ist in der Regel begrenzt. Dabei erweist sich weniger die Fähigkeit zum Generieren von Signalen als vielmehr der Alterungsprozess des Gummis der Glocken als wesentlicher Faktor. Eine Rubberdome-Tastatur kann das Ende ihrer Lebensdauer schon erreichen, bevor die Fähigkeit zum Übertragen von Signalen verloren geht – einfach weil es sich nicht mehr schön schreibt. Wann dieser Punkt erreicht wird, lässt sich nicht pauschal feststellen.

Die Technik ermöglicht es zudem, das Layout einer Tastatur kostengünstig flexibel zu gestalten, was sich unter anderem an den zahlreichen Variationen in diesem Segment zeigt. Aufgrund der geringen Herstellungskosten der Taster verfügen Rubberdome-Tastaturen außerhalb des absoluten Budget-Bereichs oftmals über eine umfangreiche Zusatzausstattung.

Key-Rollover: Fast immer 2

Ausgenommen ist lediglich das Key-Rollover („KRO“), das die Anzahl der mindestens gleichzeitig aktivierbaren Tasten angibt. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, liegt der Wert für Rubberdome-Tastaturen mit Leiterfolien-Unterbau bei 2. Lokal können aber in der Regel vier bis sechs oder, sofern ein Hersteller die Signalerfassung optimiert, auch mehr Tasten korrekt zugleich betätigt werden.

Mechanische Taster erklärt

Mechanische Tastaturen haben sich in den letzten Jahren im mittleren und gehobenen Preisbereich zu starken Konkurrenten für die lange Zeit dominanten Rubberdome-Produkte entwickelt. Die wachsende Nachfrage hat zu sinkenden Preisen und parallel zu einer deutlich vergrößerten Auswahl unterschiedlicher Taster geführt. Ein „besser“ gibt es jedoch nicht – letztlich ist die Wahl des Tasters in weiten Teilen eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Schnell zu erkennen: Mechanische Technik verrät sich unterhalb der Tastenkappe
Schnell zu erkennen: Mechanische Technik verrät sich unterhalb der Tastenkappe

Generelle Vorteile der Technik sind allen mechanischen Tastaturen gemein. Das Key-Rollover liegt bei mindestens 6, die Beleuchtung ist weniger blickwinkelempfindlich, heller und bietet in aller Regel mehr Einstellungsmöglichkeiten. Außerdem lässt sich der Signalpunkt mechanischer Taster präziser erspüren und betätigen. Der hohe Preis wird zudem durch die über Jahre hinweg gleichbleibende Charakteristik und die grundsätzlich höhere Anzahl Auslösungen ein Stück weit relativiert.

Cherry MX Red
Cherry MX Black
Cherry MX Brown
Cherry MX Blue
Charakteristik: linear taktil taktil („clicky“)
Hubweg: 4,0 mm
Position des Signalpunktes: 2,0 mm 2,2 mm
Widerstand am Signalpunkt: 45 g 60 g 45 g 50 g
Lebensdauer (Anschläge): 50 Mio.

Darüber hinaus können Taster einzeln nachgekauft und mit Hilfe eines Lötkolbens ersetzt werden. Das gilt auch für die Tastenkappen; für alle Modelle, die nach Cherry-Vorbild (u. a. Razer, Kailh, TTC und Outemu) eine Kreuzaufnahme besitzen, kann aus einem reichhaltigen Zubehörangebot gewählt werden.

Die zahlreichen Bestandteile eines Cherry-MX-Tasters
Die zahlreichen Bestandteile eines Cherry-MX-Tasters (Bild: Cherry)

Die Funktionsweise im Detail

Stets mindestens ähnlich sind bei mechanischen Tastern außerdem die Funktionsweise und die Montage. Befestigt sind die Modelle auf einem PCB, wobei bei fast jedem Modell eine zusätzliche Stabilisierung mit Hilfe einer Metallplatte erfolgt, die das Tippgefühl positiv beeinflusst. Mechanische Taster unterscheiden sich aber vor allem konstruktiv von Rubberdome-Modellen; sie sind technisch aufwendiger und nutzen weder Gummibauteile noch Leiterfolien.

Signale werden erzeugt, indem mit einem Schlitten zwei Metallkontakte zusammengedrückt werden. Der Widerstand beim Herunterdrücken wird dabei durch eine Feder definiert, die Charakteristik durch den Schlitten und die Position der Kontaktelemente – das lässt Herstellern Spielraum für eigene Abstimmungen.

Mechanische Taster sollten auf einem PCB und auf einer Metallplatte befestigt sein
Mechanische Taster sollten auf einem PCB und auf einer Metallplatte befestigt sein

Hubweg und Signalpunkt

Grundsätzlich sind Hubweg und Signalpunkt bei mechanischen Tastern nicht identisch; während der Hub in der Regel bei rund vier Millimetern liegt, wird der Signalpunkt spätestens nach der Hälfte dieser Wegstrecke erreicht. Ein Taster einer mechanischen Tastatur muss also nicht wie bei Leiterfolientastaturen vollständig heruntergedrückt werden, um eine Eingabe zu erzeugen.

In zwei Punkten kann eine solche Tastenmechanik aber kein passendes Modell anbieten: Mit Tastern dieser Machart sind derzeit weder das geringe Geräuschniveau flacher Notebook-Tastaturen noch ihre extrem flache Bauweise zu realisieren, wenngleich Hersteller bereits an den nötigen Modellen arbeiten.

„Welchen Taster soll ich kaufen?“

Allgemein hat sich herauskristallisiert, dass linear abgestimmte Taster, bei denen der Signalpunkt nicht spürbar markiert wird, sowie Clicky-Modelle, die absichtlich ein zusätzliches Klickgeräusch generieren, weniger breitenkompatibel sind. Die Frage „Welchen Taster soll ich kaufen?“ ist deshalb so zu beantworten: Es empfiehlt sich, beim Umstieg von einem nicht mechanischen Modell einen braun abgestimmten Taster, d. h. die derart eingefärbten Modelle wie Razers Orange und Logitechs Romer-G, auszuprobieren.

Der nur leicht betonte Druckpunkt sowie das halb bekannte Tippverhalten erleichtern den Umstieg auf die Tastentechnik und kommen dem Geschmack der meisten Anwender ohnehin nahe. Die Abstimmung empfiehlt sich zudem als ein Allrounder, der sich sowohl zum Spielen als auch zum Schreiben eignet. Speziell auf ein Einsatzgebiet zugeschnittene „Spezialtaster“ gibt es aber nicht – letztlich entscheidet noch immer der eigene Geschmack.

Cherry MX Red, Black, Brown und Blue

Als „Goldstandard“ mechanischer Taster gilt gemeinhin Cherrys MX-Baureihe, die seit den 1980er-Jahren unverändert angeboten wird. Die daraus hervorgehenden Langzeiterfahrungen stellen den Modellen ein positives Zeugnis aus, das Konkurrenten in dieser Form abgeht. Am Markt dominant sind vier Basistypen, die sich anhand der Farbe ihres Stempels unter der Tastenkappe erkennen lassen.

Die vier Modelle unterscheiden sich hinsichtlich wesentlicher Eckdaten. Rote Taster sind leichtgängig, schwarze benötigen mehr Kraft zum Herunterdrücken. Beide Varianten sind linear abgestimmt. Beim Eindrücken lässt sich also nicht erspüren, wann ein Signal übertragen wird – der Widerstand steigt gleichmäßig bis zum Anschlag an.

Das braune Modell ist wiederum leichtgängiger als sein blaues und schwarzes Gegenstück, aber taktil; den Fingern wird mit einem kleinen „Klick“, d. h. einem Druckpunkt, verraten, wenn ein Signal ausgelöst wurde. Ein blauer Stempel wiederum verrät einen stärker akzentuierten, klarer spürbaren Klick, der außerdem von einem deutlich hörbaren Klickgeräusch begleitet wird.

Der Druckpunkt taktiler Taster muss zudem naturgemäß mit mehr Kraft überwunden werden, als die Hubposition, an der ein Signal ausgelöst wird – die Kraftspitze und der danach schnell abfallende Widerstand zum Signalpunkt erzeugen gerade erst das taktile Gefühl.

Cherry MX Silent und MX Speed

Langsam auf dem Markt verfügbar werden außerdem Sondervarianten linearer MX-Taster. MX Silent, die sich ComputerBase im Rahmen des Tests der Corsair Strafe im Detail angeschaut hat, werden in den Versionen Red und Black angeboten. Hierbei handelt es sich um geräuschgedämpfte Varianten der gleichfarbig kodierten Basisversionen, deren Anschlag in beide Richtungen mit Pufferelementen gedämpft wird. Dadurch verkürzt sich der maximale Hubweg; zudem wird das Feedback beim Eindrücken minimal verändert. Beides ist allerdings im Alltag kaum zu erspüren. Deutlicher wahrnehmen lässt sich die erheblich reduzierte Lautstärke.

MX Speed, die an ihrem silbernen Stempel erkannt werden können, variieren die Abstimmung der MX Red stärker. Bei diesem Modell handelt sich auch um einen linear abgestimmten Taster, der ein Signal ebenfalls bei einem Widerstand von nur 45 Gramm generiert. Der Signalpunkt wird jedoch bereits bei nur 1,1 Millimeter Eindrücktiefe erreicht – ein Wimpernschlag für die Finger, der kaum wahrzunehmen ist. Wie der ausführliche Test der MX Speed darlegt, entsteht so ein leichtgängiger Taster, der sich besonders agil anfühlt.

Cherry MX Speed Silver
Cherry MX Silent Red
Cherry MX Silent Black
Cherry MX Red
Charakteristik: linear
Hubweg: 3,4 mm 3,7 mm 4,0 mm
Position des Signalpunktes: 1,2 mm 1,9 mm 2,0 mm
Widerstand am Signalpunkt: 45 g 60 g 45 g
Lebensdauer (Anschläge): 50 Mio.

Kopien von Kailh & Outemu, TTC und ihre Qualität

Viele Hersteller haben mittlerweile Cherrys MX-Taster durch günstigere Alternativen anderer Hersteller ersetzt, deren Funktionsweise, Aufbau, Abstimmung und farbliche Kodierung den abgelösten Modellen entsprechen.

Bei diesen Tastern sind oftmals qualitativ kleinere Abstriche hinzunehmen. Beobachten lässt sich beispielsweise, dass die Schlitten im Gehäuse oftmals etwas verkanten, wenn der Taster über den äußersten Rand der Tastenkappe heruntergedrückt wird. Das Phänomen tritt im Alltag nur selten auf, und nur bei Tasten, die Kappen in Übergröße tragen. Darunter fällt etwa die Tabulator-Taste.

Außerdem kann es vorkommen, dass der Widerstand der Taster oder ihr Feedback innerhalb einer Tastatur schwanken, weil die Qualitätssicherung mit größeren Toleranzen arbeitet. Schließlich neigen Nachbau-Taster zum „Pingen“, ihre Federn hallen gerne nach – ein Phänomen, das zwar auszumachen ist, aber nur bei einzelnen Tastaturen wie der Vpro V700 (Test) zu einem wirklichen Störfaktor wird.

Feine Unterschiede zum Orginal

Kailh Red bietet etwas mehr Widerstand als MX Red, was Fehlauslösungen verringert, aber weniger ermüdet als MX Black. Auch bei Tastern mit nominell gleichem Widerstand und laut Kraftdiagramm identischer Abstimmung treten Unterschiede zutage. Trotz unverwechselbarer Ähnlichkeit machen sich im direkten Vergleich zwischen Kailh und Cherry feine Unterschiede bemerkbar – das hat zuletzt etwa die Skiller Pro (Test) in allen Varianten demonstriert.

Bei den braunen Tastern wird so durch verschiedene Hersteller ein ganzes Spektrum an Ausprägungen bereitgestellt. Bei Kailh Brown ist der Widerstand sanfter markiert als bei MX Brown, bei TTC Brown, die ComputerBase zusammen mit dem Roccat Sova unter die Lupe genommen hat, wiederum etwas stärker. Auch Outemu Blue, wie sich beim Test der Vic-Tsing I-500 gezeigt hat, klicken ein wenig härter am Signalpunkt als das Vorbild. Besser oder schlechter? Das ist erneut eine Frage des Geschmacks.

TTC Brown
Kailh Red
Kailh Black
Kailh Blue
Charakteristik: taktil linear taktil („clicky“)
Hubweg: 4,0 mm
Position des Signalpunktes: 2,0 mm
Widerstand am Signalpunkt: 45 g 50 g 60 g 50 g
Lebensdauer (Anschläge): ? 60 Mio.

Qualität auf dem Vormarsch

Die genannten Merkmale fallen nur im direkten Vergleich mit MX-Modulen auf und gehen im Alltag in der Regel unter. Dennoch lässt sich festhalten, dass das Qualitätsniveau der Cherry-Taster durch ähnliche Alternativen anderer Hersteller nicht ganz gehalten wird. Welche Abstriche bei welchem Taster zu machen sind, ist unmöglich generell auszumachen.

Kailh etwa hat das Qualitätsniveau der Typen Red, Black, Brown und Blue in den vergangenen Jahren merklich in die Höhe geschraubt, wenngleich ohne explizite Kennzeichnung. Ob es verschiedene interne Typen derselben Taster gibt, alte Revisionen abgelöst wurden oder Abnehmern unterschiedlich teure Fertigungsvarianten mit unterschiedlich straffer Qualitätssicherung angeboten werden, ist unklar.

Nicht immer empfehlenswert

Eine Kaufentscheidung kann in Anbetracht dieser Umstände letztlich nur von Tastatur zu Tastatur getroffen werden. Es handelt sich am Ende um „Budget-Technik“, die in Preisbereichen interessant wird, die MX-Taster nicht erreichen oder bei gleichem Endpreis der Kompensation durch übermäßige Ausstattungsmerkmale bedürfen – sie sind dann akzeptabel, wenn etwa eine (RGB-)Beleuchtung höher gewichtet wird, als die Tippqualität, oder die Abstimmungsvariation besser gefällt.

Kosten echte MX-Taster ausstattungsbereinigt nur wenig mehr als in der anvisierten Tastatur, erscheint aus diesem Grund der Griff zum Original ratsam. Für dreistellige Euro-Beträge sollte hingegen keinesfalls mehr zu Tastern dieser Unternehmen gegriffen werden.

Razer Orange, Green und Yellow

Qualitativ vergleichbar mit Cherry-Tastern sind die Modelle von Razer, die im gehobenen Preissegment angesiedelt sind. Hier macht sich das Bemühen um Design und vor allem Qualitätssicherung mit eigens betriebenen Produktionsstraßen bezahlt. Razer kodiert die eigenen Taster anders als Cherry: Das taktile Modell Orange ähnelt hinsichtlich der Charakteristik den MX Brown, die Clicky-Version Green ist als Alternative zu MX Blue konzipiert worden. Mit gelben Tastern hat Razer zudem einen Konter zu MX Speed im Programm.

Dass sich die Taster ähneln, heißt jedoch nicht, dass Razer die Abstimmung von Cherry übernimmt. Razer Orange und Green lösen früher aus als Cherry-Taster, sie müssen eine kürzere Wegstrecke eingedrückt werden. Außerdem wird der Klick ein wenig stärker betont. Beide Varianten wirken „strammer“ und subjektiv „präziser“ als die MX-Gegenstücke, weil Signal- und Rücksetzpunkt dichter beieinander liegen.

Der Razer Yellow zählt hingegen zu den linear abgestimmten Tastern und dient als ähnlich leichtgängiges Gegenstück zum MX Speed. Der Taster gibt kein spürbares Feedback über eine erfolgreiche Tastenauslösung, für die nur 45 Gramm Kraftaufwand nötig sind. Ein Signal wird hier bereits nach 1,2 von 3,5 Millimetern Hubweg generiert.

Razer Green
Razer Orange
Razer Yellow
Cherry MX Red
Charakteristik: taktil („clicky“) taktil linear
Hubweg: 4,0 mm 3,5 mm 4,0 mm
Position des Signalpunktes: 1,9 mm 1,2 mm 2,0 mm
Widerstand am Signalpunkt: 50 g 45 g
Lebensdauer (Anschläge): 80 Mio. 50 Mio.

Logitech Romer-G

Logitechs Taster greifen nicht auf das Funktionsprinzip von Cherrys MX-Tastentechnik zurück. Das Unternehmen lässt bei Omron eine andere Variante mit doppelten Kontaktflächen fertigen. Romer-G, denen sich ComputerBase im Detail beim Test der G910 Orion Spark gewidmet hat, unterscheiden sich daher deutlich von MX-Tastern und den davon abgeleiteten Modellen.

Zentral für das Konzept ist eine in der Mitte des Tasters platzierte RGB-LED, die eine gleichmäßige Ausleuchtung gewährleistet. Damit einher geht eine andere Aufnahme für Tastenkappen; Zubehörprodukte sind nicht auf dem Markt zu finden. Kappen und Taster selbst werden zudem flacher als typische Modelle ausgefürt. Mit drei Millimeter Hubweg und einem Signalpunkt nach 1,5 Millimetern Wegstrecke nähert sich Logitech flachen Rubberdome-Tastaturen zumindest an.

Die taktile Abstimmung der Taster erinnert entfernt an MX Brown. Romer-G geben dabei kein hörbares, aber ein dezent spürbares Feedback am Signalpunkt. Sie kombinieren die Präzision mechanischer Taster mit einem Auslöseverhalten, das gemeinhin bei flachen Rubberdome-Tastaturen erwartet wird – wenngleich die Tastenkappen etwas höher bauen. Beim Tippen bleiben die Romer-G ebenfalls etwa auf dem Niveau normaler Gummitastaturen und zeigen, dass Mechanik nicht laut sein muss.

Logitech Romer-G
Cherry MX Red
Cherry MX Black
Cherry MX Brown
Charakteristik: taktil linear taktil
Hubweg: 3,0 mm 4,0 mm
Position des Signalpunktes: 1,5 mm 2,0 mm
Widerstand am Signalpunkt: 45 g 60 g 45 g
Lebensdauer (Anschläge): 70 Mio. 50 Mio.

Besondere Features im Blick

Gewünscht sind immer wieder Eingabegeräte mit besonderen Eigenschaften. Häufig soll eine Tastatur leise, flach und/oder beleuchtet sein. Welche Modelle sich bei diesen Wünschen eignen und worauf es zu achten gilt, klären die folgenden Abschnitte.

Leise Taster und Tastaturen

Das typische Klappern einer mechanischen Tastatur ist nicht nach jedem Geschmack. Wer leise schreiben möchte, muss dennoch nicht zu einem Rubberdome-Modell mit (sehr) flachen Tastenkappen und integrierter Gummidämpfung greifen. Mittlerweile bietet eine Reihe Hersteller auch leisere Taster und Tastaturen an, die etwa das Geräuschniveau von Rubberdome-Tastaturen mit normal hohen Tastenkappen erreichen können. Mechanisch und trotzdem leise: Das geht auf vielen unterschiedlichen Wegen zusammen.

Um leise zu tippen, bedarf es jedoch nicht immer eines besonderen Tasters. Haben Taster Kreuzaufnahmen (Modell Cherry MX), bietet sich die Möglichkeit zum Nachrüsten von Dämpfungsringen in unterschiedlichen Härtegraden und Stärken an, die den unteren Anschlag abfedern. Eine Ausnahme sind lediglich die Taster des Typs Blue, weil bei diesen Modellen ein künstliches Klickgeräusch erzeugt wird, das sich nicht dämpfen lässt.

Effektiver sind konzeptuell leise Taster. Dazu zählen Logitechs Romer-G, die in Tastaturen der G-Serie verbaut werden, sowie die SteelSeries QS1 der Apex M800 (Test) auf Basis eines Kailh-Tasters. Sie sind wie Cherrys MX Silent und die auf Basis von Alps-Schaltern entstandenen Matias Quiet Pro (Test) hörbar leiser als herkömmliche Standardtaster.

Der Taster selbst ist aber immer nur ein Element einer leisen Tastatur. Nicht unterschätzt werden dürfen der Einfluss der Tastenkappen als Klangkörper sowie die Ausführung des Gehäuses auf die (subjektiv wahrgenommene) Lautstärke einer Tastatur.

Eine offene Bauform mit freistehend angeordneten Tastern wie bei der Corsair K95 Platinum (Test) sorgt für hellere und prägnantere Tippgeräusche. Flachere Tastenkappen wirken hingegen dämpfend. Hier sind beispielhaft die Cherry MX Board 3.0 (Test) und MX Board 6.0 (Test) zu nennen. Außerdem lässt sich dem Geräuschpegel mit konstruktiven Maßnahmen wie der Dämmung einer Tesoro Gram Spectrum (Test) entgegenwirken.

Flache Taster

Häufig nachgefragt und als angenehm empfunden werden flache Tastaturen. Mit Gummiglocken-Tasten gibt es solche Modelle in Hülle und Fülle. Besonders sparsam mit der Höhe geraten Tastaturen mit höherwertigen Scissor-Tastern wie die Cherry Evolution Stream XT (Test) oder die Cougar 200K (Test) mit Tastenbeleuchtung; beide Modelle sind „Notebook-Tastaturen“ im engeren Sinn, die flache Kappen mit einem kurzem Hub von nur zwei Millimetern kombinieren.

Wirklich hohe Tastaturen sind im Rubberdome-Segment mittlerweile aber eher eine Ausnahme, die meisten Modellen nutzen maximal halbhohe Tastenkappen. Ebenfalls flach bauen die Cherry KW 3000, das Microsoft Wired Keyboard 600, die Fujitsu KB910 mit Tastenbeleuchtung sowie der Budget-Tipp Logitech K120.

Flache Mechanik

Auch flache mechanische Taster hält der Markt mittlerweile bereit, wenngleich die Bauhöhe einer Notebook-Tastatur (noch) nicht erreicht wird. Die Bauhöhe lässt sich mit verschiedenen Maßnahmen verringern: Cherry nutzt bei der Cherry MX Board 3.0 (Test) und der MX Board 6.0 (Test) halbhohe Tastenkappen, aber weiterhin Taster mit vier Millimeter Hubweg.

Logitech reduziert bei den Romer-G zusätzlich den Hubweg um einen Millimeter, die SteelSeries QS1 der Apex M800 (Test) werden mit nochmals flacheren Tastenkappen kombiniert. Das gleiche Rezept nutzen die Tesoro Gram Spectrum (Test) und die Hori Edge 201 (Test) mit jeweils unter eigenem Namen gefertigten Tastern.

Beleuchtung

Die überwiegende Mehrzahl aktueller Tastaturen wird mit beleuchteten Tasten ausgeliefert. Was die LEDs können, hängt ebenso von der Preisklasse wie von der Tastentechnik selbst ab.

Gummiglocken-Tastaturen gibt es mit Ausnahme der Razer Ornata (Test) nicht mit Einzeltastenbeleuchtung; anstatt eine LED pro Taste zu verbauen, wird das Tastenfeld indirekt angestrahlt, indem ein Kunststoff-Element als Lichtleiter ausgeleuchtet wird, das durch Leiterfolien und Gummiglocken hindurchleuchtet. Das ist kostengünstig, effizient und gewährleistet eine gleichmäßige Ausleuchtung, schränkt aber die maximale Helligkeit ein. Außerdem wird die Beleuchtung ein Stück weit blickwinkelabhängig.

Mechanische Tastaturen steht diese Option nicht nur Verfügung, weil die Taster auf einem PCB verbaut werden müssen. Sollen Tasten beleuchtet werden, muss eine separate LED pro Taste eingesetzt werden. Diese wird bei einfachen MX-Tastern und ihren Derivaten außerhalb des Tastergehäuses unterhalb der Tastenkappe platziert, bei RGB-Modellen direkt auf dem PCB. In beiden Fällen gewinnt die Beleuchtung Helligkeitsreserven.

Eine Frage der Technik: Die Ausleuchtung

Aufgrund der Position der LEDs oberhalb des Tasters wird dessen Kappe nicht gleichmäßig ausgeleuchtet, weil das Licht durch das Schaltergehäuse behindert wird. Der untere Bereich gegenüber der Diode bleibt deshalb dunkler, bei großen Lettern lässt sich ein Helligkeitsverlauf erkennen, wenn die Beschriftung schlechter ausgeleuchtete Bereiche überdeckt. Verringert wird das Problem bei Tastern mit transparentem Gehäuse, die mittlerweile von Kailh angeboten werden.

Bei Cherrys ebenfalls lichtdurchlässigen RGB-Modellen sitzt die LED zudem unterhalb des Gehäuses direkt auf dem PCB. Bei den meisten Tastaturen sinkt damit zwar durch den Einsatz kompakter Dioden die maximale Helligkeit, die Ausleuchtung der Tastenkappe verbessert sich aber sichtbar. Absolut perfekt sind jedoch auch die RGB-Taster von Cherry nicht.

Die beste Ausleuchtung auf dem Markt bieten Taster, die die Technik zur Signalerfassung um die Leuchtdiode herum bauen – eine zentriert platzierte LED garantiert eine absolut gleichmäßige Ausleuchtung. Diese Bauweise nutzen Logitechs Romer-G-Taster und die SteelSeries QS1 auf Kailh-Basis.

Trotz eines identischen Bauprinzips liefern Logitechs Taster das beste Ergebnis, weil eine kompakte Diode genutzt wird, deren Licht durch einen Lichtleiter mit Facettenauge verteilt wird. Die QS1 auf Basis eines Kailh-Tasters nutzen eine günstigere, große LED, deren Position und Umrisse durch die Tastenkappe zu sehen sind; qualitativ ist die Ausleuchtung nicht ganz von gleicher Güte.

Häufig störend: LED-Effekte

Darüber hinaus kann eine Einzeltastenbeleuchtung abhängig von der Tastatur oftmals im Detail konfiguriert werden. So lassen sich etwa einzelne LEDs deaktivieren, bei RB-Tastaturen in unterschiedlichen Farben beleuchten oder verschiedene Leuchtmuster abspielen. Bei Luxustastaturen lassen sich verschiedene Effekte und Farben auch in Ebenen stapeln und an Eingaben oder gar Aktionen oder beispielsweise die Anzahl Lebenspunkte in Spielen knüpfen.

Einen handfesten Vorteil hat all das nicht, weil niemand beim Spielen auf die Tastatur schaut oder von blinkenden Effekten abgelenkt werden möchte. Der Gewinn liegt vielmehr im Auge des Betrachters – er ist ästhetischer Natur. Sich von solchem Schauspiel blenden zu lassen, ist wenig weise; Effekte sind nur dann tragbar, wenn ihre Wiedergabefrequenz entweder sehr langsam ist oder stark reduziert werden kann. Je hektischer oder schneller das Eingabegerät blinkt, desto ärger die Ablenkung.

Tastenkappen und Beschriftung

Tastenkappe ist nicht gleich Tastenkappe – außer bei fast allen Tastaturen. In der Regel setzen Hersteller günstigen ABS-Kunststoff ein, dessen Oberfläche schnell glatt und glänzend wird. Höherwertiger PBT-Kunststoff hat dieses Problem nicht, wird aber bei Tastaturen gegenwärtig nicht verwendet.

Eine der wenigen Ausnahmen ist Cooler Masters MasterKeys L, ansonsten ist der höherwertige Kunststoff vor allem im Zubehörmarkt zu finden. Ein vollständiger Austausch aller Tastenkappen ist bei mechanischen Tastaturen mit Kreuzaufnahmen (Cherry-MX-Typ) dank des großen Angebots alternativer Modelle ohne Weiteres möglich. Erneut gibt es aber Ausnahmen: Schwieriger wird der Austausch, wenn die erste Tastenreihe („Bottom Row“) vom Normlayout abweicht.

Beschriftung auf vielen Wegen

Die Beschriftung einer Tastenkappe kann auf verschiedenen, unterschiedlich haltbaren Wegen aufgetragen werden. Am günstigsten sind Siebdruck- und Pad-Printing-Verfahren, bei denen Farbe lediglich auf die Oberfläche der Tastenkappe aufgetragen und gegebenenfalls mit einer Schutzschicht bedeckt wird. Die ultimative Haltbarkeit hängt von der Güte des Verfahrens, etwa hinsichtlich der Verbindung von Tastenkappe und Tinte, sowie der Schutzschicht, Nutzungshäufigkeit und -gewohnheiten sowie biologischen Eigenheiten des Anwenders ab. Wie schnell oder ob sich die Beschriftung abreibt, lässt sich daher schwer vorhersagen.

Haltbarer sind Verfahren, bei denen die Beschriftung in das Material der Tastenkappe integriert wird. Beim „Laser-Engraving“ verfärbt ein Laser den Kunststoff, beim „Laser-Etching“ wird die Beschriftung hingegen direkt in den Kunststoff geschnitten und anschließend mit farbigem Material aufgefüllt. Dieser „Infill“ ragt leicht über den Kunststoff hinaus und tritt haptisch in Erscheinung. Auch ein solches Verfahren ist vergleichsweise haltbar, das aufgebrachte Material neigt aber dazu, sich unter Einfluß von Körpersäften und Pflegeprodukten gräulich zu verfärben.

Das Standardverfahren

Am häufigsten genutzt wird das sogenannte Laser-cut-Verfahren, das bei Tastaturen mit beleuchteten Tasten zum Einsatz kommt. Hier dienen Kappen aus durchsichtigem Kunststoff als Basismaterial, das in einem zweiten Arbeitsschritt beschichtet wird. Die Buchstaben werden anschließend entweder ausgeschnitten oder bei der Beschichtung direkt freigelassen. Auch hier kann die Haltbarkeit abhängig von der Qualität des aufgetragenen Materials variieren. Im Schnitt liegt die Lebenserwartung aber höher als bei einfachen Tintenverfahren.

Ultimativ haltbar sind erst sogenannte Double-Shot-Verfahren. Dabei werden zunächst die Rohform der Kappe und ihre Beschriftung aus Kunststoff gegossen. Diese Unterkonstruktion wird danach mit mehr Kunststoff in anderer Farbe „umgossen“ und in ihre endgültige Form gebracht. Weil Symbole fester Bestandteil der gesamten Kappe sind, ist das Verfahren effektiv verschleißfrei; wenn die Beschriftung nicht mehr gelesen werden kann, existiert bereits die gesamte Kappe nicht mehr. Das Verfahren ist auch für beleuchtete Tastaturen möglich, aber selten.

Wie PBT-Tastenkappen sind Double-Shot-Beschriftungen vor allem dem Zubehörmarkt vorbehalten. Grundsätzlich lässt sich aber beobachten, dass beides in Ansätzen in den Massenmarkt einzusickern beginnt.

Key-Rollover

Eine häufige Angabe in der Beschreibung von Tastaturen ist das Key-Rollover. Der hier genannte Wert gibt an, wie viele Tasten sich mindestens gleichzeitig erfolgreich betätigen lassen. Bei Rubberdome-Tastaturen sind dies in der Regel zwei Tasten, bei mechanischen Modellen sechs und mehr.

Abhängig von den gedrückten Tasten und dem Bereich der Tastatur können aber auch mehr gleichzeitige Eingaben erfolgreich getätigt werden. Ein Key-Rollover (KRO) von 2 ist also kein Ausschlusskriterium, nicht einmal für Spieler. In der Regel werden selbst bei einfachen Office-Tastaturen mit 2-KRO vier bis fünf Signale korrekt erfasst, was zum Spielen in aller Regel völlig ausreicht. Spieletastaturen heben diesen Wert durch Optimierungen der Tastenmatrix im WASD-Bereich aber noch einmal an.

Im Luxusbereich werden solche Limitierungen hingegen völlig aufgehoben: N-Key-Rollover verspricht, dass die gleichzeitige Betätigung aller Tasten korrekt erfasst werden kann. Der praktische Nutzen hoher Rollover-Werte fällt jedoch gering aus.

Marketing, statt Transparenz

Achtsamkeit ist allerdings bei Herstellerangaben geboten; Unternehmen vermeiden nach Möglichkeit die Angabe des Key-Rollovers bei Standardwerten von 2 und 6 und suggerieren stattdessen höhere Werte. Die Ankündigung von „Multi-Key-Rollover“ wird etwa auch bei einem Wert von 2 erfüllt – eine Nebelkerze.

Anti-Ghosting-Maßnahmen, der Verweis auf eine optimierte Tastenmatrix oder eine benannte Anzahl Anti-Ghosting-Tasten, bezeichnen lediglich eine einzelne Tastenkombination als Spitzenwert, die häufig ein realitätsfremdes Kunstkonstrukt ist. Geprüft werden muss in diesem Fall zumindest, ob die optimierten Tastenbereiche ausgewiesen werden. Verzichtet ein Hersteller darauf, ist das Versprechen vager Optimierungen wenig wert.

Bis-zu-Angaben definieren ebenfalls einen Maximalwert, der keine Rückschlüsse auf das tatsächliche Key-Rollover zulässt. Selbst ein „N-Key-Rollover“ wird gerne mit Zusätzen eingeschränkt, die die Variable entgegen ihrer eigentlichen Bedeutung mit einem Zahlenwert belegen.

Kaufempfehlungen im Detail

Um nun eine passende Tastatur an die Hand zu geben, liefern die folgenden Seiten noch einmal einen präziseren Überblick über die Marktsegmente sowie empfehlenswerte Tastaturen und Modelle, die sich ebenfalls oder unter bestimmten Bedingungen eignen können.

Empfehlenswerte Rubberdome-Tastaturen

Fällt die Wahl auf Rubberdome-Technik, beginnt der Einstieg bei unter 10 Euro. Wie der Marktüberblick mit 18 Tastaturen für weniger als 15 Euro verrät, hat sich die K120 von Logitech für rund 8 Euro sowohl zum Spielen als auch zum Schreiben eine Empfehlung verdient. Für noch weniger Geld oder bei unbedachtem Kauf wird aus günstig billig, sind in dieser Preisklasse doch große Qualitätsschwankungen festzustellen.

Verdoppelt sich das Budget, rückt mit der Cherry KW 3000 eine Funktastatur und mit der Cherry G85 Evolution Stream XT ein Modell mit Scissor-Tastern im Notebook-Stil in die Auswahl.

Empfehlungen in der Mittelklasse

Verdoppelt sich der Kaufpreis erneut, kann zusätzliche Ausstattung gewählt werden. Auch hier sind Tastaturen im Laptop-Stil wie die Cougar 200K (Test) oder die nur noch schwer erhältliche Fujitsu KB910 (Test) durchweg empfehlenswert.

Spieler mit dem Wunsch nach Makrotasten finden in der Tt eSports Challenger Prime einen Begleiter, müssen jedoch bei Verarbeitungsqualität oder Tippgefühl Abstriche machen.

Generell empfiehlt es sich aus diesem Grund, bis zu einem Kaufpreis von rund 30 Euro um Produkte mit überbordender Ausstattung herum zu greifen. Was mit massiver Feature-Zahl nach Schnäppchen klingt, ist in aller Regel durch Abstriche in puncto Qualität erkauft und die Investition nicht wert.

Empfehlungen für Spieler

Erst zwischen 40 und 50 Euro lohnt der Griff zu dedizierten Spieletastaturen uneingeschränkt, da in diesem Fall auch den Gummiglocken selbst genügend Aufmerksamkeit gewidmet wurde. In aller Regel wird mit einer Tastatur vor allem geschrieben, weshalb den Tastern vorderste Aufmerksamkeit zukommen sollte. Einen guten Eindruck hinterlässt Corsairs Raptor-Serie, insbesondere in Form der K50 und K40. Im Microsoft Natural Ergonomic Keyboard 4000 finden Vielschreiber alternativ eine ergonomische Tastatur für den Office-Betrieb.

Empfehlungen in der Luxusklasse

Oberhalb von 50 Euro wächst die Anzahl der Zusatzschalter und Ausstattungsmerkmale in gleichem Maße wie der Kaufpreis, nicht so sehr jedoch die Qualität der verwendeten Taster-Technik, deren „Sweet Spot“ bereits zum kleineren Kurs erreicht wird. Mit RGB-Beleuchtung, Displays, Touchscreens oder variablem Aufbau versuchen Hersteller, sich gerade im Hinblick auf Spieler zusätzlich zu profilieren. Ein Kauf lohnt jedoch nur, wenn das spezielle Feedback von Rubberdome-Tastern sowie die hier angebotenen Ausstattungsmerkmale unbedingt gewünscht werden.

Displays jeder Art kranken zudem an proprietärer Hersteller-Software. Da keine übergreifende API existiert, bleibt die Unterstützung durch Entwickler lückenhaft. In diesem Preisbereich eine Kaufempfehlung auszusprechen, ist rational nicht zu begründen.

Empfehlenswerte mechanische-Tastaturen

Bei mechanischen Tastaturen beginnt der empfehlenswerte Einstieg mit der Cherry MX Board 3.0 für rund 55 Euro mit Zusatztastern und atypisch flachen Tastenkappen, aber ohne Beleuchtung und mit lediglich separat erhältlicher Handballenauflage. Schreibgefühl und Verarbeitung der Taster unterscheiden sich indes nicht von weit teureren Tastaturen, die in der Regel nur mit einem Mehr an Ausstattung aufwarten.

Bei knappem Budget kann, wenn es unbedingt eine beleuchtete Tastatur sein muss, auch ein Griff zur rund 55 Euro teuren Sharkoon Skiller Mech lohnen. Anwender müssen zu diesem Kurs allerdings mit Kailh-Tastentechnik und leichten Geräuschen der Hintergrundbeleuchtung leben. Ansonsten ist erst die Func KB-460, die mittlerweile als Fnatic Rush G1 angeboten wird, eine gute Wahl und wie die MX Board 3.0 mit den drei populärsten MX-Tastertypen erhältlich.

Empfehlungen in der Oberklasse

In der gehobenen Preisklasse wartet weitere Ausstattung auf ihren Einsatz, die in Form von zusätzlichen Tasten realisiert wird. Nur im Falle von dedizierten Makrotasten lässt sich jedoch deren mechanische Ausführung erwarten, ansonsten werden die flexibleren Gummiglocken verwendet.

Die Corsair Vengeance K70 (Test) wartet mit Medientasten und Wahlrad zur Steuerung der Lautstärke auf, die Tastatur ist wie die Razer Black Widow Ultimate 2014 (Test) mit Makro-, aber ohne Medientasten, abhängig von den eigenen Anforderungen, empfehlenswert.

Das gleiche Urteil trifft für die nur noch knapp 130 Euro teure Logitech G910 (Test) und ihre schlichte Schwester zu, die G810 (Test), die mit massiver Ausstattung inklusive RGB-Beleuchtung aufwarten können. Ähnlich schlicht mit RGB-Beleuchtung, aber MX-Tastentechnik wird es bei Cooler Masters MasterKey-Reihe (Test). Geht es hingegen weniger um Ausstattung, als um gediegene Verarbeitung mit nochmals verfeinertem Schreibgefühl, kann zu Duckys Shine-Serie gegriffen werden.

Empfehlungen in der Luxusklasse

Ab etwa 160 Euro beginnt bei mechanischen Tastaturen die Luxusklasse. Das Keyboard 4 (Test), Ducky Legend (Test) sowie Cherry MX Board 6.0 (Test) zeichnen sich durch Verarbeitung höchster Güteklasse und dezentes Auftreten aus. Alternativ offerieren Corsair und Razer zu diesem Kurs RGB-Versionen ihrer mechanischen Tastaturen.

Empfehlenswerte Tenkeyless-Tastaturen

Tastaturen ohne Nummernblock werden aus ergonomischen Gründen vor allem von Spielern geschätzt: Das schmalere Chassis erlaubt es, Tastatur und Maus dichter zusammenzurücken. Dennoch fällt das Angebot entsprechender Produkte schmal aus, die Nachfrage in Relation zu normalen Tastaturen gering. Das führt zu der kuriosen Situation, dass für weniger Tasten oft mehr Geld gezahlt werden muss.

Teuer muss der Einstieg in diesen Formfaktor deshalb aber nicht ausfallen. Zum Ausprobieren mechanischer Taster und des Kompaktformats bietet sich die die VicTsing I-500 (Test) für rund 30 Euro an – eine grundsolide Tastatur, bei der Käufer lediglich mit potenziell begrenzt haltbarer Beschriftung und bei manchen Modellen erhöhter Lautstärke leben müssen. Zum kleinen Preis kann das verschmerzbar sein.

Für rund 80 Euro sind einfache, aber beleuchtete Basismodelle verschiedener Hersteller erhältlich. Hervorzuheben ist die 80 Euro teure Ozone Strike Battle (Test), die das Kompaktformat besonders konsequent interpretiert. Bei Cooler Master kündigt sich mit der MasterKeys S zudem eine interessante Alternative ohne LEDs und mit höherwertigen Tastenkappen an.

Ozone Strike Battle
Ozone Strike Battle

Ist in der Kompaktklasse eine RGB-Hintergrundbeleuchtung gefragt, findet sich mit der K65 RGB Compact von Corsair ein vernünftiges Modell, das besondere Stärken im Bereich der Software ausspielen kann.

Empfehlenswerte Sofa-Tastaturen

Eine noch junge Kategorie Eingabegeräte entspringt dem Trend zum „Sofa-Gaming“ vor dem HTPC. Dem Streben in das Wohnzimmer tragen Hersteller mit Lösungen Rechnung, die uneingeschränktes Spielen mit Maus und Tastatur von der Couch aus ermöglichen sollen.

Völlige Freiheit mit fast typischer Schreibtisch-Umgebung, aber hohem Platzbedarf gewährt der Couchmaster Cycon (Test), zu dessen Kaufpreis von rund 150 Euro aber noch weitere Kosten für Maus und Tastatur zu addieren sind. Das beste Gesamtpaket bietet aktuell das Lapboard Roccat Sova (Test) in seiner leichteren und damit besseren Rubberdome-Variante, die zum gleichen Kurs bereits eine Tastatur enthält.

Alle Tests von Tastaturen finden sich im Testarchiv von ComputerBase. Dieser Artikel wird kontinuierlich aktualisiert und ist jederzeit über die Themenseite Tastaturen erreichbar.

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